Jasmine hat geschrieben: So 6. Feb 2022, 15:09
Laura R hat geschrieben: So 6. Feb 2022, 13:15
Ich weiß nicht wirklich wieso jetzt immer auf der CDU/CSU eingekloppt wird. .....................
Die Frage kann ich dir gerne beantworten................................
Liebe Grüße Jasmine
Heute morgen stolperte ich noch über einen Artikel den ich mir gespeichert habe:
https://www.queer.de/detail.php?article_id=38592
Zitat: Er engagierte sich auch dafür, dass das europäische Antidiskriminierungsrecht Homosexuelle weniger schützt als andere Gruppen (queer.de berichtete).
Doch man muss nicht nur in die ferne Vergangenheit schauen, um LGBTI-Feindlichkeit zu entdecken: In seinem ersten Wahlkampf als Spitzenkandidat der CSU bei der bayerischen Landtagswahl 2018 warb Söder mit Homophobie um die Gunst des Wahlvolks: So machte seine Partei mit den beliebten AfD-Worten "Frühsexualisierung" und "Genderwahn" Stimmung gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten. In einer Wahlwerbung kritisierten Söders Christsoziale etwa die FDP, weil sie sich dafür einsetze, in Schulen von gleichgeschlechtliche Partnerschaften "als 'normales' Familienmodell" zu sprechen (queer.de berichtete).Immerhin stellte Söder in der letzten Wahlkampfwoche klar, dass er die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben nicht mehr rückgängig machen wolle (queer.de berichtete). Dennoch: Bis heute steht Söder dem einzigen Bundesland vor, das keinen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie beschlossen hat (queer.de berichtete).........
............... Auch im Wahlkampf profilierte er sich als Gegner von LGBTI-Rechten: 2015 behauptete er etwa als CDU-Spitzenkandidat von Nordrhein-Westfalen wiederholt, dass es im Grundgesetz ein verstecktes Ehe-Verbot für Schwule und Lesben gebe (queer.de berichtete). Auf Druck der Laschet-CDU weigerte sich Nordrhein-Westfalen 2017, dem Gesetz zur Ehe für alle zuzustimmen (queer.de berichtete).Zuletzt sorgten auch Verbindungen Laschets mit einem Homo-Hasser für Aufsehen: Mit dem Ministerialbeamten Nathanael Liminski hat sich Laschet ausgerechnet einen Mann zum Leiter seiner NRW-Staatskanzlei gemacht, der immer wieder durch radikalreligiöse und homophobe Äußerungen aufgefallen war (queer.de berichtete). So hatte er etwa 2007 gegenüber dem "Spiegel" gesagt: "Ich kenne viele Homosexuelle, und einige tun mir leid. Der Staat muss schon aus reiner Selbsterhaltung die natürliche Form der Ehe und Familie fördern".
Nehmen wir also Söder, Laschet, Seehofer, die Aussagen von 2020 und spekulieren mal über die Einstellung der CDU/CSU. Aber das wäre zuviel Off Topic.
Liebe Grüße Jasmine