Selbstwahrnehmung oder wen sehe ich im Spiegel? - # 2
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Geli
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Re: Selbstwahrnehmung oder wen sehe ich im Spiegel?
Ehrlich gesagt, hatte ich mir bisher noch keine großen Gedanken gemacht, ob es abhängig ist von meiner Gefühlslage, wie ich mich im Spiegel sehe. Ich würde aber eher umgekehrt sagen, dass mein Spiegelbild meine Stimmung beeinflusst. Wenn ich mich morgens als Kerl im Badspiegel sehen, ist das ein gewohnter Anblick und löst erstmal keine Reaktionen aus. Wenn ich dann später im Hybridmodus also ohne Make-up und Perücke nur mit weiblichen Rundungen und Kleidung an einem Spiegel vorbei komme, kann das schon mal die Stimmung heben. Dann kommen so Gedanken wie "sieht gar nicht so schlecht aus das Fahrgestell". Richtig gute Stimmung kommt aber auf, wenn ich gut geschminkt und mit Perücke komplett en femme vor dem Spiegel stehe. Da dies nicht sehr oft vorkommt, sind dies immer wieder kleine Glücksmomente, egal in welcher Stimmung ich vorher war. Selbst die realistische Erkenntnis, trotz Schminke und Perücke noch als männlich erkannt zu werden, trübt nur kurz den Moment.
Letztendlich ist für mich nur wichtig, dass ich mich jederzeit im Spiegel anschauen kann, egal wer mir da entgegen blickt. So viel zu meinen ersten Gedanken, werde beim nächsten Blick in den Spiegel bewusster darauf achten, was das bei mir auslöst.
Liebe Grüße
Geli
Letztendlich ist für mich nur wichtig, dass ich mich jederzeit im Spiegel anschauen kann, egal wer mir da entgegen blickt. So viel zu meinen ersten Gedanken, werde beim nächsten Blick in den Spiegel bewusster darauf achten, was das bei mir auslöst.
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Violetta Arden
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Re: Selbstwahrnehmung oder wen sehe ich im Spiegel?
Der Spiegel ist ein sehr wichtiges Utensil für mich als Part-Time-Lady. Ich habe ja die Lust und das Bedürfnis, mich in ein weibliches Wesen zu verwandeln. Und das Ergebnis sehe ich dann eigentlich nur richtig vor dem Spiegel. Natürlich weiss ich, dass ich im Grunde ein Mann bin mit einem Körperbau, der mehr männliche als weibliche Attribute aufweist. Ich habe, da kein Muskeltraining oder Bodybuilding keinen allzu markanten Oberkörper, was die Verwandlung erleichtert. Und je nachdem, wie mir das Make-Up oder die Kleiderauswahl gelungen ist, bin ich zufrieden und sehe meine Zwillingsschwester aus dem Spiegel schauen oder lachen. Aber dann habe ich auch wieder Zweifel, ob dieses Erscheinungsbild auch draussen als weiblich durchgeht. Aber was ich auch dort sehe - ich sehe mich
Gute Zeit Gerda
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Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Lana
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Re: Selbstwahrnehmung oder wen sehe ich im Spiegel?
Ich schaue gar nicht so oft in den Spiegel, schon gar nicht morgens 
Wenn ich mir die Zeit dazu nehme, dann freue ich mich inzwischen meist über das, was ich da sehe. Ob das nun männlich oder weiblich wirken könnte - darüber mache ich mir selten Gedanken. Das ist nur dann wichtig, wenn ich mit viel Zeit und Mühe versucht habe, mittels Make-up weiblichere Gesichtszüge zu erzeugen. Weil das viel Aufwand bedeutet und ich mit dem Ergebnis selten wirklich zufrieden bin, passiert das nicht allzu häufig. Ist es allerdings gut gelungen, dann freu ich mich ausgesprochen darüber
Vom Gesicht abgesehen, kommt mir mein Körper eher weiblich vor. Schmale Schultern und nicht allzu viel Fett auf den Rippen machen das einfach. Wenn ich mich dann im nichtbinären Nirwana fühle, dann wirkt das alles recht stimmig. Wirklich männlich erscheint mir das Spiegelbild nie. Das war aber schon immer so. Hundert Prozent weiblich ist sehr selten, in der Regel dann, wenn ich mit dem entsprechenden Aufwand nachhelfe (siehe oben) und das wirklich will. Da weiß ich aber gar nicht so recht, ob das nicht stark mit der aktiven Beschäftigung der Verwandlung zusammenhängt? - Egal, jedenfalls passt es dann und fühlt sich gut und richtig an
Ich glaube also, dass es bei mir eher so herum ist:
Wenn ich guter Stimmung bin, dann tu ich was für mein Äußeres und freu mich sehr über mein Spiegelbild. Das ist dann
Wenn ich dazu nicht aufgelegt bin,erscheint mir die binäre Abgrenzung von männlichem zu weiblichem Erscheinungsbild eher unwichtig und ich dümple einigermaßen indifferent im nichtbinären Zwischenraum herum. Das Bild ist dann weniger schön, aber trotzdem noch ok für mich. In jedem Fall ist es besser, als mein sehr schwaches männliches Empfinden je war.
LGL
Wenn ich mir die Zeit dazu nehme, dann freue ich mich inzwischen meist über das, was ich da sehe. Ob das nun männlich oder weiblich wirken könnte - darüber mache ich mir selten Gedanken. Das ist nur dann wichtig, wenn ich mit viel Zeit und Mühe versucht habe, mittels Make-up weiblichere Gesichtszüge zu erzeugen. Weil das viel Aufwand bedeutet und ich mit dem Ergebnis selten wirklich zufrieden bin, passiert das nicht allzu häufig. Ist es allerdings gut gelungen, dann freu ich mich ausgesprochen darüber
Vom Gesicht abgesehen, kommt mir mein Körper eher weiblich vor. Schmale Schultern und nicht allzu viel Fett auf den Rippen machen das einfach. Wenn ich mich dann im nichtbinären Nirwana fühle, dann wirkt das alles recht stimmig. Wirklich männlich erscheint mir das Spiegelbild nie. Das war aber schon immer so. Hundert Prozent weiblich ist sehr selten, in der Regel dann, wenn ich mit dem entsprechenden Aufwand nachhelfe (siehe oben) und das wirklich will. Da weiß ich aber gar nicht so recht, ob das nicht stark mit der aktiven Beschäftigung der Verwandlung zusammenhängt? - Egal, jedenfalls passt es dann und fühlt sich gut und richtig an
Ich glaube also, dass es bei mir eher so herum ist:
Wenn ich guter Stimmung bin, dann tu ich was für mein Äußeres und freu mich sehr über mein Spiegelbild. Das ist dann
Wenn ich dazu nicht aufgelegt bin,erscheint mir die binäre Abgrenzung von männlichem zu weiblichem Erscheinungsbild eher unwichtig und ich dümple einigermaßen indifferent im nichtbinären Zwischenraum herum. Das Bild ist dann weniger schön, aber trotzdem noch ok für mich. In jedem Fall ist es besser, als mein sehr schwaches männliches Empfinden je war.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal
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