Mann - Frau..?
Mann - Frau..? - # 2

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
Lina
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Re: Mann - Frau..?

Post 16 im Thema

Beitrag von Lina »

Jasmine hat geschrieben: Mo 17. Jan 2022, 09:09
Lina hat geschrieben: Mo 17. Jan 2022, 02:26 Ich glaube, das ganze hat nicht so sehr damit zu tun, was man ist, sondern was man im jeweiligen Moment kommuniziert. ..............Naturlich kann man sich auch weiblich fühlen, wenn man alleine ist und niemand einen sieht, .................
Liebe Lina, ich bin schockiert. Mir fehlen die Worte.
Liebe Grüße Jasmine
Dann erklär doch Mal worüber du geschockt bist.

Die Zeile, die du da komplett aus dem Zusammenhang genommen hast entspricht doch ziemlich genau den Aussagen, die man hier oft liest. Einige gehen so weit, dass sie behaupten: Ich kleide mich, wie ich will und es is mir egal, was andere denken - so als würden sie die Interaktion mit andere nicht mit einbeziehen.

Streng genommen sagst du jetzt, dass du schokiert bist, weil ich die Einstellung respektiere obwohl ich nicht ganz daran glaube.
Tina-K.
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Re: Mann - Frau..?

Post 17 im Thema

Beitrag von Tina-K. »

.
Hallo Tina

Ich hab grad mal Deinen Thread durchgelesen, vielleicht auch gerade deshalb, weil ich den gleichen Namen habe. ))):s
Ich weiss seit ungefähr zehn Jahren, dass ich auch Tina bin.
Zusätzlich zu meinem männlichen Vornamen und meinem inneren männlichen Anteil.
Sozusagen zwei Seelen... naja eigentlich nur eine.

Das Tragen weiblicher Kleidung fand ich mal sehr interressant.
Inzwischen fast gar nicht mehr.
Ich würde auch gar keinen Wert mehr darauf legen, dass ich äusserlich als Frau gesehen werde.
Einen anderen Vornamen im Ausweis brauche ich nicht.
Es geht auch niemanden etwas an, es weiss auch niemand etwas davon. (ausser ihr jetzt)

Insofern muss ich ... für mich ... auch Linas These wiedersprechen, es würde nur auf die Interaktion mit anderen ankommen, ob ich als Mann oder als Frau von anderen gesehen werde.
Sowas ist mir völlig egal .
..........................................................................................................
Nun zum allgemeinen Teil...

Vieles ist ja schon sehr gut beschrieben und erklärt worden.
( könnt ich gar nicht (ap) (yes)

Noch eine These von mir dazu...

Ich sehe es so...es gibt, sagen wir mal, vielleicht zehn Merkmale, körperliche, seelische und "amtliche", mit denen sich Mann und Frau ( und noch weitere ) unterscheiden.
Für manche von uns reichen zwei oder drei Merkmale, andere wollen in allen zehn von zehn Merkmalen Übereinstimmung haben.

Und ganz wichtig ist eben auch, was der/diejenige von sich selbst meint.

elgetina ))):s
Tina
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Re: Mann - Frau..?

Post 18 im Thema

Beitrag von Tina »

Liebe Namensschwester Tina-K.,
Danke für die Beschreibung deiner Gefühle und Empfindungen, ob weiblich"¦,männlich..
Deine Abb. ist, soweit ich das sehe, sehr attraktiv und sehr weiblich..
In der Betrachtung der Tread's und die Abb. der Verfasserinnen, stelle ich fest, dass sehr viele in diesem Forum eine feminine Ausstrahlung (Aussehen) haben und demzufolge, rein vom Äußeren sehr im Vorteil sind, sich auch außer Haus zu zeigen. Letztlich auch dann, wenn sie nicht im Kleid, Rock, Perücke, geschminkt u.s.w. auftreten.
Leider gehöre ich nicht zu diesen "Auserwählten"!
Als "Mann" habe ich nie einen Zweifel daran gelassen, was ich will.. und dieses auch in der Regel erhalten.
Tina fehlt dieses Selbstbewusstsein. Vielleicht ist das der Grund, dass ich mich als Tina nur in weiblicher Kleidung, Schminken,Perücke etc. wiederfinde. Aber ob ich dann weiblicher wirke"¦?
Tina gibt mir eine innere Ruhe, dass Gefühl so zu sein und zu leben wie es mir gefällt. Dann ist es auch völlig ok, wenn situativ auch der männliche Teil an meinem Leben teilnimmt.
Wäre das Leben ein Wunschkonzert, dann würde ich mir wünschen, dass jedes Lebewesen sich so geben kann wie er sich fühlt, gleichgültig welches biologische Geschlecht..
Liebe Grüße
Tina
Tina-K.
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Re: Mann - Frau..?

Post 19 im Thema

Beitrag von Tina-K. »

.
Hallo Tina

Danke für Deine Rückmeldung (smili)

Nein... zu diesen Auserwählten gehöre ich auch nicht.
Und ehe hier noch mehr diesem Irrtum erliegen..... mein Avatar ist ein gemaltes Bild.
( Im Original natürlich wesentlich größer und detailierter )
Sozusagen mein Wunsch-Aussehen.
Tina hat geschrieben: Di 8. Feb 2022, 18:56
Tina gibt mir eine innere Ruhe, dass Gefühl so zu sein und zu leben wie es mir gefällt. Dann ist es auch völlig ok, wenn situativ auch der männliche Teil an meinem Leben teilnimmt.

Wäre das Leben ein Wunschkonzert, dann würde ich mir wünschen, dass jedes Lebewesen sich so geben kann wie er sich fühlt, gleichgültig welches biologische Geschlecht..
Liebe Grüße
Tina
Sehr schön geschrieben....

ich bin mal so unverschämt, und würde mir wünschen, daß man quasi auf Knopfdruck welchseln könnte.
Denn nur ein Körper ein Leben lang und nur eine gesellschaftliche Rolle, wäre ja auch langweilig.

elgetina ))):s
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Tina
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Re: Mann - Frau..?

Post 20 im Thema

Beitrag von Tina »

Guten Abend Tina-K,
Danke für die Stellungnahme und Deine ehrliche Antwort und natürlich für das "Danke"! Ja, es wäre schön, je nach Wunsch in eine geschlechtsspezifische Rolle schlüpfen zu können"¦ also mal weiblich.. mal männlich.
Aber wir leben nun einmal in der Rolle die das Leben uns zugedacht hat.. und die ist nun mal männlich..
Ich empfinde, dass ich in der Vergangenheit die Rolle gespielt habe, die mir andere vorgegeben haben, damit ich ohne eine nicht gewachsene Konfrontation, aus dem Wege gehe, habe ich so auch gelebt.. bis jetzt.
Das Umfeld gibt uns vor, was wir tun- und nicht tun dürfen.
Ich liebe es schon seit meiner.. wann auch immer (kann mich nicht mehr genau erinnern) weibliche Kleidung zu tragen. Dieses habe ich mal mehr mal weniger ausgelebt. Jetzt bin in ich in einem Alter, wo es Zeit wird, meinen Wünschen und Gefühlen freien Lauf zu lassen.. soweit ich das selbst möchte.. jedenfalls versuche ich es..
Liebe Grüße
Tina
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Re: Mann - Frau..?

Post 21 im Thema

Beitrag von Wally »

Mal zurück zu Tinas Fragen:
Tina hat geschrieben: Sa 15. Jan 2022, 19:19 Was unterscheidet, und wie erkennt man das Geschlecht..?
Ist es das Aussehen"¦dürfen Frauen keine maskulinen Züge und Empfindungen haben?
Dürfen Männer keine feminine Züge haben?
Ist "Frau" nur an Kleidung und Lippenstift festzumachen?
Ist "Mann" nur an dem Bizeps zu erkennen?
Ist es in uns, die inneren Empfindungen und Gefühle dem anderen Geschlecht stärkeren Raum zu geben?
Was sind den die geschlechtssymptomatischen Gefühle und Empfindungen"¦.Mann - Frau?
Mit der stärkeren Thematisierung und der damit verbundenen Eigenanalyse, kommen Zweifel und Verwirrungen"¦
Ich habe meine weibliche Seite sehr stark mit den klassischen äußeren Symbolen verbunden und mich so gekleidet, wie ich "Frau" gerne sehen würde.
Das ist mir nun zu einfach. Es muss noch mehr sein"¦ aber was?
Man könnte da jetzt ganze Bücher darüber schreiben... Es läßt sich jedenfalls nicht mit wenigen Sätzen beantworten.

Wichtig für ein grundsätzliches Verständnis der ganzen Sache scheint mir, dass wir spontan im Alltag, bei Begegnungen mit anderen Menschen, diese sofort und strikt binär nach "männlich" oder "weiblich" einteilen. Das steckt sozusagen fest verdrahtet in uns, wir ALLE (auch Transgender!) tun das, unbewußt, wir können gar nicht anders. Wir wissen aus psychologischen Untersuchungen, dass das Geschlecht das allererste ist, was wir an einer uns zufällig begegnenden Person abchecken, blitzschnell schon in den ersten Zehntelsekunden - und zudem mit einer höchst erstaunlichen Treffsicherheit angesichts der Tatsache, dass das in üblicher Alltagskleidung objektiv gar nicht so einfach zu erkennen ist; Immerhin muß man dazu eine ganze Reihe wenig markanter, sekundärer Geschlechtsmerkmale mit weiten Überschneidungen abchecken, die erst in der Gesamtsicht eine halbwegs zuverlässige Geschlechtserkennung erlauben. Trotzdem geht das so blitzschnell, dass man es nur mit angeborenen, "fest verdrahteteten" Gehirnfunktionen erklären kann; jede bewußte, erlernte Geschlechtserkennung würde selbst mit viel Übung mindestens zehnmal so lange dauern: wenigstens ein paar Sekunden statt nur Sekundenbruchteile.

Weiterhin wissen wir aus solchen Untersuchungen, dass wir sehr verunsichert reagieren, wenn diese prompte, binäre Geschlechtserkennung ausnahmsweise scheitert; wir wissen dann nicht, wie wir uns gegenüber dieser Person verhalten sollen, und haben das intensive Bedürfnis - nun auch bewußt - vorrangig erst mal diese Frage zu klären.

Obwohl wir Transgender selber zweifellos nicht in diese Schubladen passen und die Frage nach unserem persönlichen Geschlecht eben nicht so einfach binär beantwortet werden kann, steckt das Geschlecht als BINÄRE KATEGORIE eben doch tief in uns drin: es gehört zu unserer menschlichen Natur, dass wir unsere Mitmenschen spontan und eindeutig nach dieser Kategorie unterscheiden - und dass uns das im Umgang miteinander ausgesprochen wichtig ist.

Ein weiterer, wichtiger Wissensbaustein dazu: männliche Körpermerkmale sind bei unserer angeborenen, spontanen Geschlechtserkennung absolut dominant. Wer männliche Merkmale (Bart, Stimme, Knochenbau, Adamsapfel usw) trägt, wird daran prompt und eindeutig als Mann identifiziert; als Frau wird erkannt, wer nichts Männliches an sich hat. Spezifisch weibliche Körpermerkmale wie Brüste oder breite, runde Hüften spielen dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle, sie qualifizieren einen Menschen in der Wahrnehmung der Mitmenschen nicht eigenständig zur Frau! Wenn wir eine perfekte 90-60-90-Figur im Bikini, aber mit männlichem Kopf sehen, identifizieren wir diesen Menschen zuverlässig und ausnahmslos als "Mann mit falschem Körper" - und eben NICHT als "Frau mit falschem Kopf", weil männliche Körpermerkmale unsere Geschlechtserkennung dominieren; kein weibliches Merkmal, und sei es noch so deutlich, kommt dagegen an. Das ist auch der Grund, warum die allermeisten von uns MzF-Transsexuellen und Crossdressern die leidigen Probleme mit dem Passing zeitlebens nicht loswerden, während FzM ein halbes Jahr lang Androgene schlucken und dann in der Öffentlichkeit schon allein an Bartwuchs und Stimme zuverlässig als Mann identifiziert werden; die brauchen dazu noch nicht mal ihren Busen zu verstecken, der wird halt dann als "Biertitten" interpretiert...

Was mich heute - als mittlerweile 73-Jährige - wundert: obwohl ich sehr genau weiß, dass mich meine Umgebung eben nicht als Frau, sondern als "verkleideten Mann" wahrnimmt (mangels Erfolg versuche es schon gar nicht mehr ernsthaft, trage keine Perücke über meiner Halbglatze und schminke mich auch nicht), empfinde ich es trotzdem durchweg und dauerhaft als riesengroße Befreiung und rundum wohltuenden Zustand, dass ich nun seit einem Jahr auch öffentlich konsequent in eindeutig weiblicher Kleidung (meist Rock/Bluse, gelegentlich auch im Kleid) und mit deutlich weiblichen Körperkonturen (Busen, Hüften) lebe. Zu meiner eigenen Überraschung erfordert mein Wohlbefinden nicht zwingend, dass ich darin auch als Frau wahrgenommen und bestätigt werde; natürlich würde ich mir das wünschen, wenn's denn möglich wäre. Aber zu meinem persönlichen Wohlbefinden genügt es bereits, dass man mich in diesem Outfit wenigstens kommentarlos toleriert, dass man mich deswegen weder anfeindet noch isoliert. Das demonstrative, öffentliche Präsentieren (m)eines weiblichen Körpers ist offenbar ein emotionaler Wert an sich, es befriedigt ein eigenständiges Bedürfnis in mir selber, ganz uanbhängig davon, wie es bei anderen Menschen ankommt. Zeigt sich darin ein Stück weibliche Sexualität, eine Art weiblicher Exhibitionismus? Ich weiß es nicht. Ich merke einfach nur, dass es mir gut tut. Und zwar dauerhaft, der wohltuende Effekt nützt sich auch nach einem ganzen Jahr noch nicht ab.

Soviel von mir zu "Es muss noch mehr sein"¦ aber was?"
Herzliche Grüße
Wally
Lavendellöwin
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Re: Mann - Frau..?

Post 22 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Wally hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 12:41 und dass uns das im Umgang miteinander ausgesprochen wichtig ist.
durchatmen...

du findest also das Binarität von Nöten ist um einer anderen Person
neutral und mit Respekt zu begegnen?
Dafür ist kein Geschlecht nötig, kein bisschen...

Weisst du eigentlich wie sehr aus deinem Beitrag zu lesen ist,
das du Männer überhöhst und Frauen als eher 2t klassig betrachtest?
Vielleicht fällt dir das auch gar nicht auf..

schon dein "fest verdrahtet" klingt irgendwie nach sexualisiertem
auseinander halten wollen und/oder müssen.
Geht es wirklich darum? Um das Senden von Signalen zur
Fortpflanzungsfähigkeit?
Wenn das so ist, ist das nicht nur traurig, sondern auch beschämend,
weil ich wirklich hoffe das sich die Menschheit mal aus der Ursuppe
abheben könnte...

Alles Liebe Marie (flo)
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Re: Mann - Frau..?

Post 23 im Thema

Beitrag von Claudia_G »

EmmiMarie hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 13:23 weil ich wirklich hoffe das sich die Menschheit mal aus der Ursuppe
abheben könnte...
Wieso sollte sie das wollen?

Zumal die Ursuppe unendliche Zähigkeit und Klebrigkeit besitzt.
Abheben daraus bedeutet Aufwand - wofür denn?
Für son paar Tierchen, die nicht mehr in der Ursuppe mit schwimmen wollen?
Bin keine CD, bin ne Floppy-Disk ... ;-)
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Re: Mann - Frau..?

Post 24 im Thema

Beitrag von Tina-K. »

.
EmmiMarie hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 13:23
Weisst du eigentlich wie sehr aus deinem Beitrag zu lesen ist,
das du Männer überhöhst und Frauen als eher 2t klassig betrachtest?
Vielleicht fällt dir das auch gar nicht auf..

schon dein "fest verdrahtet" klingt irgendwie nach sexualisiertem
auseinander halten wollen und/oder müssen.
Hm... also ich kann das nicht erkennen.

Wally hat doch nur geschrieben, wie sie die Welt sieht, wie sie eben funktioniert.
Und auch wissenschaftliche Untersuchungen angeführt.

Und nicht, ob sie persönlich das auch so gut heisst.
Ich kann da keinerlei Wertung erkennen.

elgetina ))):s
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Re: Mann - Frau..?

Post 25 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Claudia_G hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 13:40 Wieso sollte sie das wollen?

Zumal die Ursuppe unendliche Zähigkeit und Klebrigkeit besitzt.
Abheben daraus bedeutet Aufwand - wofür denn?
Für son paar Tierchen, die nicht mehr in der Ursuppe mit schwimmen wollen?
hmm...

nur Gegenfragen-okay...

muss sie nicht-könnte aber vielleicht.
Ich habe kein Problem damit darüber zu reden...

und es ist für mich auch kein wollen, sondern es ist einfach passiert,
das ich Zuneigung und Nähe und Wohlfühlen nicht mehr am Geschlecht der anderen
Person festmache und Sexualität dafür einfach keine Rolle spielt..
Ich nehme da schon lange keine Befriedigung mehr wahr, deswegen ist mir auch die Kategorie
nicht mehr wichtig, genauso wenig wie ich deshalb da was einteilen müsste..

und naja, ich finde nicht richtig was Wally schreibt, da ich selber oft genug erlebt
hab das mich Menschen wechselnd einordneten, ganz unabhängig von irgendwelchen
körperlichen Merkmalen oder Outfits..
und wenn ich nachgefragt habe, wussten die auch keine Antwort..

keine Ahnung, vielleicht hat mich die Ursuppe auch ausgespuckt,
ich bin halt auch manchmal ungeniessbar

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Re: Mann - Frau..?

Post 26 im Thema

Beitrag von Claudia_G »

EmmiMarie hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 14:51 keine Ahnung, vielleicht hat mich die Ursuppe auch ausgespuckt,
ich bin halt auch manchmal ungeniessbar
Ach Marie ....

Klar gab und gibt es immer Tierchen, die den Kopf aus der Suppe, in der so ziemlich alle rumschwimmen, heraus strecken und schauen, ob es sich nicht vielleicht außerhalb der Suppenpfütze nicht ein "Richtiger" für sie selbst geben könnte.
Schauen tun da aber meist nur die, die sich in der Pfütze bei den Mitschwimmenden nicht so recht wohl und zu Hause fühlen.
Vielleicht ist es ok für die Zurückgebliebenen, dass da jemand sein Glück anderswo finden kann, aber sie fühlen sich eben unter sich und in ihrer Suppe glücklich und können sich vortrefflich mit dem darin herumschwimmenden beschäftigen.
Das kennt man und man hat sich drauf und drin eingerichtet.
Tierchen sind halt bequem und Veränderungen, mit denen man sich auch noch beschäftigen soll, werden nur ungern angenommen.

Du hast für dich ein Fleckchen außerhalb der Suppenpfütze gefunden, wo du dich richtig fühlst.
Deine Hoffnung darauf, dass dir nun andere dorthin folgen, finde ich etwas unrealistisch - wieso sollten sie sich an deinem Richtig-Ort wohl fühlen und dort hingehen wollen, wenn ihr Richtig-Ort doch ganz anders ist als deiner?

Ich schaue mir solche Orte gern an und gehe auch hin zu ihnen, aber ich habe zu lange an einem Ort leben müssen, an dem ich mich nicht richtig gefühlt habe, ich werde jetzt nicht freiwillig an einen anderen Ort gehen, an dem ich mich auch nicht richtig fühle.
Ich akzeptiere, dass es diesen Ort gibt und du dich dort richtig fühlst, aber ihn mit dir teilen werde ich wohl nicht können.
Jeder Mensch hat so seinen Richtig-Ort und wir sollten diese gegenseitig respektieren und akzeptieren, dass es eben bunt in unserer Welt ist.

Alles Liebe
Claudia
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Re: Mann - Frau..?

Post 27 im Thema

Beitrag von Wally »

Claudia_G hat geschrieben: Mi 9. Feb 2022, 13:40 Mi 9. Feb 2022, 13:23
weil ich wirklich hoffe das sich die Menschheit mal aus der Ursuppe
abheben könnte...

Wieso sollte sie das wollen?

Zumal die Ursuppe unendliche Zähigkeit und Klebrigkeit besitzt.
Abheben daraus bedeutet Aufwand - wofür denn?
Für son paar Tierchen, die nicht mehr in der Ursuppe mit schwimmen wollen?
Ich finde das Bild mit der klebrigen Ursuppe ausgesprochen witzig :-) :-) :-) Und sehr treffend dazu...

Allerdings gehöre ich - nach Mamma-Augmentation schon vor 24 Jahren, nach komplettem, auch öffentlichem Rollenwechsel seit einem Jahr und aktuell bereits gerichtlich beschlossener, nur noch auf Eintreten der Rechtsgültigkeit wartender Personenstandsänderung auf "weiblich" - wohl erwiesenermaßen zu denjenigen Personen, die dieser Ursuppe entflohen sind, weil sie sich nie darin wohlfühlen konnten. Selbst in der schon sehr speziellen, transsexuellen Ursuppe der späten 80er Jahre konnte ich mich ebenfalls nicht heimisch fühlen und habe mich erfolgreich individuell davon emanzipiert - nur halt vielleicht nicht ganz exakt in die Richtung, die EmmiMarie für die einzig richtige hält...

Dass mir dann freilich gleich die ganze Menschheit auf meinem Weg aus der Ursuppe folgen sollte: diese Vorstellung ist mir nicht nur fremd, sie wäre für mich gar der absolute Horror - HILFE!!! Da wäre ich ja dann gleich wieder mittendrin in der Brühe :-)

Und wie EmmiMarie auf den seltsamen Gedanken kommt, ausgerechnet ich würde "Frauen als eher zweitklassig betrachten", ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Da fühle ich mich dann doch krass fehlinterpretiert.
Herzliche Grüße
Wally
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Re: Mann - Frau..?

Post 28 im Thema

Beitrag von Tina »

Corona Test"¦
Positiv - Negativ
"¦ man kann es mir nicht Recht machen.
Habe heute Abend einen Corona Test gemacht.
Diesen hatte ich bereits vor 3 Tagen, ebenfalls am selben Testzentrum, gemacht.
Der einzige Unterschied, mal männlich und jetzt weiblich..
meine Frage bei der Anmeldung; " geht das so, oder muss ich in den Männermodus umstellen?"
Antwort; " nein, dass ist kein Problem!"
Jetzt überlegte ich, liegt es an meinem männlichen Aussehen oder an der Akzeptanz und Toleranz der Mitarbeiterin des Testzentrums, dass es kein Problem ist..?
Jedenfalls, dass Ergebnis des Testes, in beiden Fällen, Negativ"¦
Liebe Grüße
Tina
Valerie Bellegarde
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Re: Mann - Frau..?

Post 29 im Thema

Beitrag von Valerie Bellegarde »

Tina hat geschrieben: Fr 4. Mär 2022, 20:07 Corona Test"¦
Positiv - Negativ
Jedenfalls, dass Ergebnis des Testes, in beiden Fällen, Negativ"¦
Liebe Grüße
Tina
Hätte mich auch sehr gewundert, wenn das beim 2ten mal anders ausgegangen wäre.

L.G. Valerie
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