Re: Vorstellung (oder so)
Verfasst: Mi 22. Dez 2021, 22:53
das "dessen" oder "es" als Pronomen? — "Es" kann an der gleichen Stelle stehen wie "sie" oder "er" 
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Ist mir ehrlich gesagt zu verquast und verkopft ... und ich finde, man kann es auch auf Spitze treiben. Sorry.jwacalex hat geschrieben: Mi 22. Dez 2021, 22:53 das "dessen" oder "es" als Pronomen? — "Es" kann an der gleichen Stelle stehen wie "sie" oder "er"
Aber "du" oder "Sie" ist doch das Erste was mir einfallen würde. Und in dritte Person "Alex".Und "Alex" ist auch nicht genderspezifisch.jwacalex hat geschrieben: Mi 22. Dez 2021, 22:43 @Lina Ich freue mich schon auf die Diskussionen zu diesem Thema
Eine Frage hätte ich zu dem Pronomen "du" ist im direkten Dialog ja üblich daher sehe ich das Problem nicht. In der dritten Person klappt das ja nicht, daher bleibe es da bei es/dessen
Entschuldige, vielleicht gehe ich hier zuviel von mir aus.jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 @Dali: Ich möchte sichergehen, dass wir uns nicht falsch verstehen, könntest du mir kurz erklären, wieso meine Person/Identität die politische Korrektheit (mehr) auf die Spitze treibt als andere?
Es geht nicht um das "was", sondern um das "wie".jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 @Claudia_G: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie ich deine Antwort einorden soll, hier kommt überspitzt Narrativ "Wenn dich die Öffentlichkeit nicht akzeptiert, hast du dich zu verstecken raus". Das Argument kann man irgendwie auf alle von uns im Forum ausdehnen, wem ist dann damit geholfen?
Ich habe es schon ein einem anderen Zusammenhang geschrieben, Vorbild ist mal wieder Skandinavien.jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 Zum Thema der Anrede kann man auch "Guten Tag Vorname Nachname" oder im behördlichen Schriftverkehr "Sehr geehrte*r Vorname Nachname" verwenden.
Wo soll das hinführen? Zu einem absoluten Sprachchaos? Willst du es vielleicht gar mit einem abbrevativen generischen Neutrum versuchen? Mal am Beispiel meines Studienfachs: Das Lehr, die Lehrerin und der Lehrer? Dann wäre ich eine Menschin, jemand anders ein Menscher und du? Das Mensch?jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 @ Blossom: Ich habe viele Jahre gesucht, bisher aber keine Antwort gefunden — Wie würdest du das ganze mit einem neutralen Pronomen dann lösen?
Siehst du das wirklich so? Sehr schade, denn nachvollziehen kann ich das nicht. Ganz abgesehen davon, dass ich mich nicht mal in der realen Welt beschwere, wenn mich mal jemand falsch gendert. Ist es nicht vielmehr so, dass es extrem schwer ist "non-binär" zu "begreifen", da wir üblicherweise sozialisiert wurden in Schubladen zu denken? Schwierig, wenn du weder das eine noch das andere, weder Fisch noch Fleisch bist, nicht wahr? Ich persönlich gestehe auch ein, dass ich "non-binär" nicht einmal im Ansatz nachvollziehen kann. Siehst du das Problem? Ich kapiere es nicht und du schreibst: "es irgendwie traurig, dass wir nicht mal in der Community an einem Strang ziehen können". Würden würde ich schon wollen, doch sorry, wie?jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 Irgendwie finde ich das Schade. Hier im Forum finde ich viele Beiträge von User*innen die sich darüber beschweren, wenn man ihnen ihr Pronomen und/oder Geschlecht abspricht. Irgendwie ist es traurig, dass wir nicht mal in der Community an einem Strang ziehen können.
Ich glaube, hier geht es gar nicht so um deine Person, es geht mehr um den generellen Umgang mit der korrekten Anrede.jwacalex hat geschrieben: So 26. Dez 2021, 12:21 Irgendwie interessant, wie meine Person und meine Identität zum allgemeinen, akademischen Diskurs gestellt wird, weil ich nicht in ein klassisches Muster falle.