Re: Typisch männliche Hobbies in und nach der Transition?
Verfasst: Di 16. Nov 2021, 22:07
Ihr Lieben,
habt vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Gedanken. Leider habe ich heute nicht die Zeit, detailliert darauf einzugehen, obwohl es sich sicher lohnen würde.
So aus dem Handgelenk habe ich ein paar Gedanken:
Gut, dass die Diskussion nicht in das Thema 'was sind typische Männerbeschäftigungen' abgewandert ist. Klar sind solche Rollenklischees überholt und es gibt jede Mange Gegenbeispiele. Trotzdem haben wir alle so etwas im Hinterkopf - und warum auch nicht.
Was ich nicht sagen wollte, ist, dass sich jemand ein Hobby abgewöhnen sollte, weil es nicht 'ladylike' ist. Wenn es immer noch Spaß macht - warum nicht. Ich finde es supercool, wenn Frauen Dinge können, die sonst meist nur Männer beherrschen. Bei mir ist das erfüllende Gefühl abhanden gekommen und das habe ich bei euch aus einigen (wenigen) Antworten auch herausgehört. Sicher kann das auch durch einen altersbedingten Reifeprozess passieren, bei mir schiebe ich es auf meine hormonbedingte Persönlichkeitsveränderung.
Alle, die sowieso schon immer weiblich eingeordnete Beschäftigungen geliebt haben, waren wohl nicht so unter dem Druck, sich in einer Männerrolle beweisen zu müssen - ihr Glücklichen!
Ja, die Kleidung - mir macht es Spaß, mich betont weiblich zu kleiden - auch beim Segeltörn abends kein Restaurantbesuch ohne Kleid. Am Tage im Ölzeug habe ich mich gefühlt wie Jen auf der Grillparty - ein Wesen zwischen den Welten. Aber wenn die Beschäftigung Spaß macht, nimmt Frau das wohl in Kauf. Andererseits, wenn ich am Wohnwagen baue, muss schon viel passieren, bevor ich den Mini gegen die Latzhose tausche. Das ist nebenbei ein Beispiel für eine Männerbeschäftigung, die ich beibehalten habe, weil es mir Spaß macht.
Fazit für mich: jeder Jeck ist anders, und das ist gut so.
Habt weiter eine gute Zeit!
Marit
habt vielen herzlichen Dank für eure Antworten und Gedanken. Leider habe ich heute nicht die Zeit, detailliert darauf einzugehen, obwohl es sich sicher lohnen würde.
So aus dem Handgelenk habe ich ein paar Gedanken:
Gut, dass die Diskussion nicht in das Thema 'was sind typische Männerbeschäftigungen' abgewandert ist. Klar sind solche Rollenklischees überholt und es gibt jede Mange Gegenbeispiele. Trotzdem haben wir alle so etwas im Hinterkopf - und warum auch nicht.
Was ich nicht sagen wollte, ist, dass sich jemand ein Hobby abgewöhnen sollte, weil es nicht 'ladylike' ist. Wenn es immer noch Spaß macht - warum nicht. Ich finde es supercool, wenn Frauen Dinge können, die sonst meist nur Männer beherrschen. Bei mir ist das erfüllende Gefühl abhanden gekommen und das habe ich bei euch aus einigen (wenigen) Antworten auch herausgehört. Sicher kann das auch durch einen altersbedingten Reifeprozess passieren, bei mir schiebe ich es auf meine hormonbedingte Persönlichkeitsveränderung.
Alle, die sowieso schon immer weiblich eingeordnete Beschäftigungen geliebt haben, waren wohl nicht so unter dem Druck, sich in einer Männerrolle beweisen zu müssen - ihr Glücklichen!
Ja, die Kleidung - mir macht es Spaß, mich betont weiblich zu kleiden - auch beim Segeltörn abends kein Restaurantbesuch ohne Kleid. Am Tage im Ölzeug habe ich mich gefühlt wie Jen auf der Grillparty - ein Wesen zwischen den Welten. Aber wenn die Beschäftigung Spaß macht, nimmt Frau das wohl in Kauf. Andererseits, wenn ich am Wohnwagen baue, muss schon viel passieren, bevor ich den Mini gegen die Latzhose tausche. Das ist nebenbei ein Beispiel für eine Männerbeschäftigung, die ich beibehalten habe, weil es mir Spaß macht.
Fazit für mich: jeder Jeck ist anders, und das ist gut so.
Habt weiter eine gute Zeit!
Marit