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Re: Frage
Verfasst: So 29. Nov 2020, 21:19
von __Anna__
....jetzt gibts gleich Aufruhr...
Wenn Gynokardin in Deutschland frei verkäuflich wäre, würde ich den Brustaufbau damit versuchen.
Gruss Anna
Re: Frage
Verfasst: So 29. Nov 2020, 22:11
von Bibi Melina
__Anna__ hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 21:19
Wenn Gynokardin in Deutschland frei verkäuflich wäre, würde ich den Brustaufbau damit versuchen.
mehr als ein a körbchen ist aber net drin denk dran
Re: Frage
Verfasst: So 29. Nov 2020, 22:24
von Patricia
__Anna__ hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 21:19
....jetzt gibts gleich Aufruhr...
Wenn Gynokardin in Deutschland frei verkäuflich wäre, würde ich den Brustaufbau damit versuchen.
Gruss Anna
Aufruhr nicht wirklich, aber es ist davon strengstens abzuraten das in Eigenregie zu machen. Das Risiko eine Thrombose ist nicht zu unterschätzen. Ich habe selbst in meinem Bekanntenkreis eine trans Frau die bereits unter ärztlicher Aufsicht die HET durchführt und trotzdem mehrere Thrombosen hatte.
Das kann mit dem Tod enden.
LG Patricia.
Re: Frage
Verfasst: So 29. Nov 2020, 23:24
von Kathi87
Liebe Magdalena,
natürlich hättest du vorab die Suchfunktion nutzen können.... mehr sag ich nicht.
Nichts desto trotz:
Ich bin eine von diesen wenigen Frauen, die Silikon unter der Haut anstatt auf der Haut trägt.
Die Op ist fürchterlich schmerzhaft und sollte gut überlegt sein. Die Haltbarkeit ist mittlerweile nicht mehr auf 20 Jahre begrenzt, wenn es keine Probleme gibt, Kapselfiebrose meistens, können die Implantate ein Leben lang im Körper bleiben.
Ich bereue den Schritt nicht.
Zu dem Thema Gynokadin und frei verkäuflich.... Gott sei dank ist es das nicht, es ist zwar nur ein Medikament aber es hat so viele und weit reichende Auswirkungen auf den Körper das es schon unter ärztlicher Aufsicht mit regelmäßigen Blutkontrollen durchgeführt werden sollte...... Punkt
Liebe Grüße
Katharina
Re: Frage
Verfasst: So 29. Nov 2020, 23:53
von Karla
...frau kann sich ja untersuchen lassen, ob sie denn Gynokadin grundsätzlich wohl vertragen würde...
(diese Überweisung hab ich vom Hausarzt bekommen, mit Hormonen war er geizig)
- so hab ich das gemacht.
...dann die Hilfe auf dem inoffiziellen Weg dankbar angenommen..
...dem Doc gesagt, wie es ist,
und daß ich endlich die Indikation brauche!
dann ging es zum Glück einigermaßen schnell: keine 6 Monate, und die F64.0G-Indikation war offiziell und das Gynokadin-Kassenrezept bei mir im Briefkasten (nach Auswertung der Blutuntersuchung NACH dem HET-Start in Eigenregie.
LG Ell
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 00:28
von Kathi87
Elizabeth hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 23:53
...frau kann sich ja untersuchen lassen, ob sie denn Gynokadin grundsätzlich wohl vertragen würde...
(diese Überweisung hab ich vom Hausarzt bekommen, mit Hormonen war er geizig)
- so hab ich das gemacht.
...dann die Hilfe auf dem inoffiziellen Weg dankbar angenommen..
...dem Doc gesagt, wie es ist,
und daß ich endlich die Indikation brauche!
dann ging es zum Glück einigermaßen schnell: keine 6 Monate, und die F64.0G-Indikation war offiziell und das Gynokadin-Kassenrezept bei mir im Briefkasten (nach Auswertung der Blutuntersuchung NACH dem HET-Start in Eigenregie.
LG Ell
Ein Beitrag wie man ihn nicht besser hätte weg lassen können danke dafür.
Andere auf den Trichter bringen, Hormone ohne ärztliche Begleitung zu organisieren ganz großes Kino....
Drogen kann man auch auf inoffizielle Wege organisieren, bitte erst denken dann schreiben.
Solche Medikamente sollten nicht ohne Betreuung eingenommen werden
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 00:47
von Patricia
Elizabeth hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 23:53
dann ging es zum Glück einigermaßen schnell: keine 6 Monate, und die F64.0G-Indikation war offiziell und das Gynokadin-Kassenrezept bei mir im Briefkasten
Und warum nicht direkt so?
Es ist nicht einfach einen Therapeuten zu finden, ich weiss aber es geht und irgendwann bekommt man auch die Indikation wenn der Arzt den oder die Patientin als stabil genug erachtet.
Andererseits gibt es Ärzte die aus gutem Grund die Zusammenarbeit verweigern wenn man DIY angefangen hat.
Der behandelnde Arzt trägt Verantwortung für unser Wohlergehen, ob man es glauben mag oder nicht. Es kann ihn den Job und mehr kosten wenn er Risiken absichtlich ignoriert.
Ganz ehrlich, wenn man diesen Weg gehen möchte, so kann man die Hürden auf dem Weg auch nehmen, so schwer sind die auch nicht. Und oft genug bekomme ich mit dass es Menschen gibt die andere Probleme im Leben haben die wesentlich grösser und wichtiger sind als F64.0G und wenn diese Menschen unkontrollierten Zugang zu Hormonen bekommen, kann es auch passieren dass es total nach hinten losgeht.
Es sind keine Zauberpillen oder Zaubertränke die uns über Nacht von Aschenputtel in die wunderschöne Prinzessin verwandeln und eine gewisse Grundstabilität des Geistes muss vorhanden sein um mit den Veränderungen und den Problemen des alltäglichen Lebens als trans klar zu kommen.
Und nur so ein bisschen probieren ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz, denn damit die Brust vernünftig wächst muss man schon lange genug Östrogene zu sich nehmen um unumkehrbare Veränderungen im Körper zu verursachen. Und selbst dann kann es sein, dass nicht genu passiert.
Man sollte sich schon sehr sicher sein was man will und was realistisch erreichbar ist bevor man zu gegengeschlechtlichen Hormonen greift.
Sonst heisst es nachher der böse böse Therapeut hat mich nicht aufgeklärt, und die bösen trans Menschen haben mir das Blaue vom Himmel versprochen. und bäh überhaupt sind die anderen Schuld.
Sorry für die harten Worte, aber genau diese aussagen habe ich immer wieder in den letzten 12 Monaten gelesen seit ich mich entschieden habe diesen Weg zu gehen.
LG Patricia
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 01:59
von Karla
@Kathi & Patricia:
Ich hatte mich schon sehr! lange mit dem Thema beschäftigt (s. auch Profil) und war in ärztlicher Überwachung - hab ich auch so geschrieben!
An der Therapeutensuche als Kassenpatientin bin ich allerdings wirklich verzweifelt!
Schon lange vor dem HET-Start war mein Kleidungsstil immer femininer, die Haare immer länger geworden, die Familienplanung längst abgeschlossen, homophobe Bemerkungen habe ich mit "Ein bißchen bi schadet nie" gekontert und die 1. transphobe Verbalattacke hatte ich auch schon ein Jahr hinter mir.
Länger warten konnte ICH wirklich nicht mehr!
Und das hat die Therapeuten dann auch recht schnell überzeugt.
LG Elly
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 03:24
von __Anna__
Hallo Katharina,
Mein Beitrag hier sollte nicht dazu führen, andere dazu zu bringen illegal Hormone zu erwerben und ohne ärztliche Begleitung diese zu nehmen.
Ich persönlich würde für einen Brustaufbau erst den Weg über eine HET gehen, bevor ich mit Implantaten nachhelfe.
Gruss
Anna
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 07:43
von Patricia
Liebe Anna,
Genau das lässt sich aus deinem vorherigen Beitrag nicht erkennen, eher im Gegenteil, denn wenn es freiverkäuflich wäre bräuchte frau keinen Arzt der es verschreibt.
Liebe Grüße
Patricia
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 08:10
von Tatjana_59
Hexemelina hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 22:11
__Anna__ hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 21:19
Wenn Gynokardin in Deutschland frei verkäuflich wäre, würde ich den Brustaufbau damit versuchen.
mehr als ein a körbchen ist aber net drin denk dran
So so, dann grübel ich mal darüber nach warum ich ein B Körbchen bekommen hab.
Jeder Körper reagiert anders, bei manchen kommt gar nichts, bei anderen eben doch.
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 13:55
von Momo58
Ich hatte anfangs Silis auf der Haut getragen, um mich an das Gewicht einer natürlichen Brust zu gewöhnen. Durch die Hormontherapie habe ich nun Körbchengröße B. Ich habe mich an die Vorgaben des Arztes gehalten, kein Alkohol, kein Nikotin und immer nur die verordnete Dosis genommen. Damit die Brust nicht do schnell zum Hängebusen wird, mache ich regelmäßig Gymnastik mit dem Theraband. Dadurch wird das Brustgewebe durch die Brustmuskulatur gestärkt und der Busen bleibt schön straff. Beim Brustwachstum hatte ich einfach Glück, denn es gibt leider viele, bei denen sich da nichts oder nur sehr wenig tut. Die Nebenwirkungen wie z.B. Brustkrebs muss ich dann aber in Kauf nehmen.
LG Manuela
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 17:04
von ExUserIn-2026-04-08
AndreasB hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 12:15
Die Reaktionen sind gelinde gesagt merkwürdig. Man echauffiert sich an einem wie ich finde völlig harmlosen und gleichzeitig wesentlichen Thema: der weiblichen Brust, die schließlich, wenn biologisch auch nur als sekundär bezeichnet, symbolisch für das Weiblich sein steht. Ich stehe vor dieser Entscheidung, auch diesen Schritt zu vollziehen, weshalb es für mich wichtig wäre, mich darüber zu beraten. Als Individuum würde ich nicht nur auf aufgewärmte Chatverläufe zurückgreifen wollen. Und: man denke an dem Respekt, den mancher einfordert, aber andererseits nicht gewillt oder in der Lage ist, ihn zu gewähren.
Liebe Grüße
Magdalena
Die Ausgangsfrage ist legitim, aber wer von Anderen intime Informationen habe möchte, sollte zumindest ein wenig über sich selber erzählen, bevor er mit der Tür ins Haus fällt. Merkwürdig sind nicht die Reaktionen, sondern der plumpe Einstieg in ein sensibles Thema. So betrachtet, fehlt der Respekt des Fragestellers vor dem Forum.
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 22:33
von Helga
Elizabeth hat geschrieben: So 29. Nov 2020, 23:53
...frau kann sich ja untersuchen lassen, ob sie denn Gynokadin grundsätzlich wohl vertragen würde...
(diese Überweisung hab ich vom Hausarzt bekommen, mit Hormonen war er geizig)
- so hab ich das gemacht.
...dann die Hilfe auf dem inoffiziellen Weg dankbar angenommen..
...dem Doc gesagt, wie es ist,
und daß ich endlich die Indikation brauche!
dann ging es zum Glück einigermaßen schnell: keine 6 Monate, und die F64.0G-Indikation war offiziell und das Gynokadin-Kassenrezept bei mir im Briefkasten (nach Auswertung der Blutuntersuchung NACH dem HET-Start in Eigenregie.
LG Ell
Liebe Elizabeth,
entschuldige bitte, dass ich dein Zitat hier rausgreife.
Nach dem Lesen der Posts hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich alle bewusst sind was Wesen und Wirkung einer HET sind.
Hierbei geht es nicht um Schönheitsmittelchen wie sie auf Teleshopping- Sendern mit drei Buchstaben angeboten werden und auch nicht um exotische Pflanzen mir unaussprechlichem Namen, die für teuer Geld als Wundermittel im Internet angepriesen werden.
Bei den eingesetzten Hormonersatzpräparaten handelt es sich um Medikamente, die bei Menschen mit Y- Chromosom nur verschrieben werden, wenn eine Transsexualität vorliegt und die psychischen Einschränkungen durch die Geschlechtsdisphorie so stark werden dass ein "normales Leben" nicht mehr möglich ist. Die Wirkungen spielen sich in erster Linie auf Ebene der Psyche, der Gefühlswelt, der Eigenwahrnehmung und der Persönlichkeitsentwicklung ab. Körperliche Veränderungen sind zwar möglich und wünschenswert aber keineswegs garantiert und entsprechen auch nicht dem originären Zweck der Medikamente. Bei falscher Anwendung oder Dosierung können diese Mittel üble Folgen für Körper und Seele haben.
Deshalb: Liebe Crossdresser, bitte keine Experimente mit irgendwelchen Präparaten, die der Arzt euren Frauen verschrieben hat. Wenn Ihr Gynokardin möchtet, dann nur auf dem Weg über Therapeuten und Endokrinologen.
HET ist keine Alternative zu Padding und Sillys!
Re: Frage
Verfasst: Mo 30. Nov 2020, 23:23
von Patricia
Danke Helga!!!