Seite 2 von 4
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 12:30
von gagalady
Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 10:57
Hallo,
ich habe da schon einige Fragen an die AfD Versteher ... rein verständnishalber:
- Könnt ihr euch vorstellen, dass Grüne, Linke, CDU, SPD, FDP einen rechten Flügel in sich beherbergen kann? Ich bin ja bei euch wenn ihr sagt: "Die Mehrheit der AfD Mitglieder sind keine Rechstextremen". Aber keine andere salonfähige Partei ist de facto so KOMPATIBEL mit den Rechstextremen. Seht ihr das auch so?
- Die AfD betreibt ja offen eine Politik gegen Minderheiten und Randgruppen oder anderes herum könnte man formulieren, dass die AfD eine Politik der Ausgrenzung der Randgruppen zum Wohle der Mehrheit betreibt. Da ihr ja mindestens zu einer dieser Minderheiten angehört (LGBTI+) ist doch die Frage, warum ihr (von außen betrachtet) gegen euch selber politisch vorgeht?
- Also in der Summe könnte man Fragen: Warum fühlt ihr euch als eine von rechter Ideologie gefährdete Minderheit bei einer Partei, die eine rechtsextreme Randgruppe beherbergt und auch in der Basis minderheitenfeindliche Politik betreibt wohl?
Ich denke diese Frage stellen sich viele Menschen und es wäre gut mal eure Argumente zu hören. Versucht mal diesen Knoten zu entknoten ... ganz ohne Streit und sachlich bitte.
VlG
Im Wesentlichen hast Du Recht.
Und auch ist es widersinnig, für eine Partei zu sein, die eigenen Interessen entgegen steht (bin ich ja eh nicht). Nur dummerweise gilt das auch für unzählige andere Dinge, nicht nur für z.B. mich in meiner Eigenschaft als TI, sondern auch als Bürger, der z.B. nicht zusehen mag, wie Radikale fremdes Eigentum zerstören.
Es gibt zur Zeit keine Partei, die ALLEN meinen Forderungen entspricht, und tatsächlich auch keine, die meiner Meinung nach in ALLEN Punkten im Unrecht ist, das ist ja das Dilemma....
Man kann sinnvollerweise keinen Einzelpunkt herausgreifen, um irgendwas abzuurteilen. Es sind leider immer Kompromisse vonnöten. Mein Kompromiss ist derzeit, dass ich beobachte.
Übrigens: es ist nicht in Ordnung, jemanden als AFD Versteher abzuurteilen, nur weil man findet, dass irgendjemand von denen etwas gesagt hat, dass man nachvollziehen kann. Wir sind doch hier nicht in einer Meinungsdiktatur, nicht wahr?
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 13:04
von Wally
Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 10:57
Hallo,
ich habe da schon einige Fragen an die AfD Versteher ... rein verständnishalber:
- Könnt ihr euch vorstellen, dass Grüne, Linke, CDU, SPD, FDP einen rechten Flügel in sich beherbergen kann? Ich bin ja bei euch wenn ihr sagt: "Die Mehrheit der AfD Mitglieder sind keine Rechstextremen". Aber keine andere salonfähige Partei ist de facto so KOMPATIBEL mit den Rechstextremen. Seht ihr das auch so?
Ja

Aber was soll diese Nullaussage? Genauso sind SPD und Grüne "kompatibler" mit Stalinisten als die anderen Parteien ("die Linke" ausgenommen, weil die mit Altkommunisten nicht nur kompatibel, sondern unmittelbar deren nur umbenannte Nachfolgepartei ist - weshalb sie für mich auch nicht zu den "salonfähigen" Parteien gehört). Eine 8 liegt nun mal näher bei der 10 als eine 2, und eine 1 näher bei Null als eine 9. Ist halt so, liegt in der Natur der Sache. Die AfD auf diese Weise in ein demokratiefeindliches Eck zu schieben ist einfach nur grotesk: im Gegensatz zu ALLEN anderen Parteien hat die AfD klare und strikt durchgehaltene Regeln, die eine Mitgliedschaft für (auch ehemalige!) Mitglieder einer extremistischen Partei oder Vereinigung verbieten. Jüngstes, prominentes Beispiel: Kalbitz. Als seine (der Partei gegenüber verheimlichte) frühere Mitgliedschaft in als extremistisch geltenden Vereinigungen aufflog, wurde er sogar als durchaus verdienter, demokratisch bewährter Landesvorsitzender prompt aus der AfD ausgeschlossen - das ging gar nicht anders, es steht nun mal eindeutig in den Statuten der AfD. Es wäre sehr zu wünschen, dass sich auch andere Parteien ähnlich konsequent gegen (auch ehemalige!) "Extremisten" abgrenzen würden. In der CDU wurde eine Frau Merkel als ehemaliges (sehr aktives!) SED-Mitglied - also Mitglied einer Partei, die ja wohl ein Paradebeispiel an Extremismus und Demokratiefeindlichkeit war - nicht etwa ausgeschlossen, sondern zum Bundeskanzler gewählt...
- Die AfD betreibt ja offen eine Politik gegen Minderheiten und Randgruppen oder anderes herum könnte man formulieren, dass die AfD eine Politik der Ausgrenzung der Randgruppen zum Wohle der Mehrheit betreibt. Da ihr ja mindestens zu einer dieser Minderheiten angehört (LGBTI+) ist doch die Frage, warum ihr (von außen betrachtet) gegen euch selber politisch vorgeht?
Das ist schlicht unwahr. Wenn die AfD sich gegen die Aushebelung von Grundrechten durch die feministische Linke stellt (aktuellstes Beispiel: "Gleichstellung" versus Gleich
berechtigung, wie es im Grundgesetz steht), dann grenzt sie damit doch niemanden aus.
- Also in der Summe könnte man Fragen: Warum fühlt ihr euch als eine von rechter Ideologie gefährdete Minderheit bei einer Partei, die eine rechtsextreme Randgruppe beherbergt und auch in der Basis minderheitenfeindliche Politik betreibt wohl?
Ich fühle mich in der AfD gerade deshalb wohl, weil sie
weniger ideologisch ist als gegenwärtig jede andere Partei in Deutschland. In keiner anderen Partei gibt es ein so weit (nicht nur nach rechts, auch nach links!) gestreutes Spektrum an Meinungen wie gerade in der AfD. Und was "LGBTI+" angeht: unsereins gilt in der AfD gar nicht erst als "Randgruppe". Ich wurde und werde in der AfD als transsexueller Mensch exakt genauso selbstverständlich akzeptiert wie jedes andere Parteimitglied auch - von irgendwelcher "Ausgrenzung" habe ich in nun schon fast 6 Jahren aktiver Parteimitgliedschaft nichts bemerkt.
Herzliche Grüße
Wally
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 13:38
von Momo58
Als ich noch in meinem männlichen Körper gefangen war, war ich für einige Jahre selbst ein Nazi. Ich habe diese menschenverachtende Ideologie genau so vehement verteidigt wie du. Die AfD hat sich in den letzten Jahren mehrfach ideologisch menschenverachtend geäussert. Von den wahren Zielen der AfD abzulenken indem man anderen Parteien linke Ideologie unterstellt, ist eine Vorgehensweise jeder rechtsextremistschen Partei. Jemand der selbst trans* ist und die Ziele der AfD vertritt ist für mich vergleichbar mit einem tierischen Wesen das selbst zum Schlachter rennt. Kalbitz ist in dieser Partei ja kein Eintelfall sondern die Regel, von den systematischen Unterwanderungen der Polizei, der Bundeswehr und anderer Behörden mal ganz zu schweigen. Auch das sind keine Einzelfälle, wie mir seit 25 Jahren als ehemaliger Mitarbeiter der Bundeswehr längst bekannt ist. Rechtsextremismus in der AfD macht diese Partei unwählbar.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 14:44
von Maya
Momo, ich glaub du hast irgendeinen verblendeten Hass auf die AFD
Seit 25 Jahren kennst du deren Vorgehen?
Die AFD wurde 2013 gegründet.
Sind nach Adam Riese erst 7 Jahre.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 14:48
von Laila-Sarah
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 13:04
Laila-Sarah hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 10:57
Hallo,
ich habe da schon einige Fragen an die AfD Versteher ... rein verständnishalber:
- Könnt ihr euch vorstellen, dass Grüne, Linke, CDU, SPD, FDP einen rechten Flügel in sich beherbergen kann? Ich bin ja bei euch wenn ihr sagt: "Die Mehrheit der AfD Mitglieder sind keine Rechstextremen". Aber keine andere salonfähige Partei ist de facto so KOMPATIBEL mit den Rechstextremen. Seht ihr das auch so?
Ja

Aber was soll diese Nullaussage? Genauso sind SPD und Grüne "kompatibler" mit Stalinisten als die anderen Parteien ("die Linke" ausgenommen, weil die mit Altkommunisten nicht nur kompatibel, sondern unmittelbar deren nur umbenannte Nachfolgepartei ist - weshalb sie für mich auch nicht zu den "salonfähigen" Parteien gehört). Eine 8 liegt nun mal näher bei der 10 als eine 2, und eine 1 näher bei Null als eine 9. Ist halt so, liegt in der Natur der Sache. Die AfD auf diese Weise in ein demokratiefeindliches Eck zu schieben ist einfach nur grotesk: im Gegensatz zu ALLEN anderen Parteien hat die AfD klare und strikt durchgehaltene Regeln, die eine Mitgliedschaft für (auch ehemalige!) Mitglieder einer extremistischen Partei oder Vereinigung verbieten. Jüngstes, prominentes Beispiel: Kalbitz. Als seine (der Partei gegenüber verheimlichte) frühere Mitgliedschaft in als extremistisch geltenden Vereinigungen aufflog, wurde er sogar als durchaus verdienter, demokratisch bewährter Landesvorsitzender prompt aus der AfD ausgeschlossen - das ging gar nicht anders, es steht nun mal eindeutig in den Statuten der AfD. Es wäre sehr zu wünschen, dass sich auch andere Parteien ähnlich konsequent gegen (auch ehemalige!) "Extremisten" abgrenzen würden. In der CDU wurde eine Frau Merkel als ehemaliges (sehr aktives!) SED-Mitglied - also Mitglied einer Partei, die ja wohl ein Paradebeispiel an Extremismus und Demokratiefeindlichkeit war - nicht etwa ausgeschlossen, sondern zum Bundeskanzler gewählt...
- Die AfD betreibt ja offen eine Politik gegen Minderheiten und Randgruppen oder anderes herum könnte man formulieren, dass die AfD eine Politik der Ausgrenzung der Randgruppen zum Wohle der Mehrheit betreibt. Da ihr ja mindestens zu einer dieser Minderheiten angehört (LGBTI+) ist doch die Frage, warum ihr (von außen betrachtet) gegen euch selber politisch vorgeht?
Das ist schlicht unwahr. Wenn die AfD sich gegen die Aushebelung von Grundrechten durch die feministische Linke stellt (aktuellstes Beispiel: "Gleichstellung" versus Gleich
berechtigung, wie es im Grundgesetz steht), dann grenzt sie damit doch niemanden aus.
- Also in der Summe könnte man Fragen: Warum fühlt ihr euch als eine von rechter Ideologie gefährdete Minderheit bei einer Partei, die eine rechtsextreme Randgruppe beherbergt und auch in der Basis minderheitenfeindliche Politik betreibt wohl?
Ich fühle mich in der AfD gerade deshalb wohl, weil sie
weniger ideologisch ist als gegenwärtig jede andere Partei in Deutschland. In keiner anderen Partei gibt es ein so weit (nicht nur nach rechts, auch nach links!) gestreutes Spektrum an Meinungen wie gerade in der AfD. Und was "LGBTI+" angeht: unsereins gilt in der AfD gar nicht erst als "Randgruppe". Ich wurde und werde in der AfD als transsexueller Mensch exakt genauso selbstverständlich akzeptiert wie jedes andere Parteimitglied auch - von irgendwelcher "Ausgrenzung" habe ich in nun schon fast 6 Jahren aktiver Parteimitliedschaft nichts bemerkt.
Herzliche Grüße
Wally
Hallo Wally,
da gebe ich dir absolut Recht, wenn du sagst, dass andere Partien mit anderen (teils Extremen) Ideologien und deren Anhänger*innen kompatibel sind. Aber lass uns es doch praktisch herunter brechen. Wenn ich wähle, dann je nach Jahrgang Grüne, SPD oder CDU. Machen wir es mal etwas überspitzt: Die Grünen sind mit extremen Umwelaktivist*innen unterwandert. Schaden sie mir als LGBTI+? Nein. Will ich die Umwelt retten? Ja. Also es deckt sich mit meinen Zielen. Dann SPD/Linke: Sind die "Roten" (z.B. ganz extrem Antifa) gegen LGBTI+? Nein. Bin ich Rot? Nicht wirklich, vielleicht etwas rötlich-rosa angehaucht. Die CDU? Auch nicht gegen LGBTI+ mittlerweile. Ich bin Atheist und da gibt es teils extreme religiöse Köpfe aber das ist auch der einzige Reibungspunkt mit CDU.
Die AfD hingegen - aus meiner Sicht - ist definitiv gegen LGBTI+. Ich begründe meine Aussage mit den vielen Erklärungen/Bekanntmachungen bis Dato: Gegen Ehe für alle, gegen Diversität, gegen den Genderwahn (großes Propaganda Instrument der weilen), gegen den versuch schwulen-, lesbischen-, Translebenstil im Alltagsleben zu integrieren und zu zeigen. Und dies meine ich wenn ich sage: Politisch gegen sich selber Vorgehen.
Ich will nicht anmaßend erscheinen aber ich habe da eine Theorie und die möchte ich äußern:
Gerade wir (ich Kind der 70er) älteren Semester sind mit dem klassischen Weltbild aufgewachsen und indoktriniert worden. Was ist ein guter Mann? Was ist eine gute Frau? Wie sieht eine gesunde Familie aus? Wie sieht eine gesunde Nation aus? Vielleicht glauben wir ja unterbewusst (durch die Konditionierung) auch selber daran, dass wir und unsere Art zu leben eben "nicht gut" für die Welt sind und wollen keine solche Welt weitervererben. Mit mir und nach mir soll dies ganze verschwinden. Anders tu ich mich schwer es zu verstehen.
VlG
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 16:05
von ExuserIn-2020-10-20
Ich bin Baujahr 1956, und ich bin ganz entschieden gegen die Thesen die von der AFD gegenüber LGBT+ aufgestellt werden.
Dieses rechtslastige Gedankengut kenne ich zur genüge.
Für mich ist diese Partei nicht wählbar. Da darf zwar jeder seine eigene Meinung haben, die lasse ich ihm auch. Das kann ich als gute Demokratin aushalten. Aber beschwere sich nachher bitte Keiner von denen die diese Partei gewählt haben, wenn sie ebenfalls zu Leidtragenden geworden sind. Z.B. Steuerpolitik, Gender, Minderheiten, Frauenpolitik usw.
Es gibt genügend Infos über den Stand der Entwicklung der AFD, und deren Marschrichtung in der Politik.
LG
Petra Sofie
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 16:40
von Wally
[/quote]
... Die Grünen sind mit extremen Umwelaktivist*innen unterwandert. Schaden sie mir als LGBTI+? Nein. Will ich die Umwelt retten? Ja. Also es deckt sich mit meinen Zielen. ...
[/quote]
Oh, oh...
Es wird Dich jetzt vielleicht überraschen, aber ich als AfD-Mitglied und erklärter Grünen-Gegner will durchaus auch die Umwelt retten - soweit sie es denn überhaupt nötig hat. Mich stört keineswegs, dass sich die Grünen für die Umwelt engagieren, ganz im Gegenteil! Mich stört nur, WIE sie es tun: nämlich in der Sache kontraproduktiv. Da wird sowohl gegen konventionelle Kraftwerke als auch erst recht gegen Kernkraftwerke agiert, OBWOHL hinreichend bekannt ist, dass die "Erneuerbaren" die thermischen Kraftwerke weder ersetzen können (mangels Grundlastfähigkeit) noch unterm Strich auch nur irgendwelche Vorteile für die Umwelt bringen, weil der Aufwand für die Erstellung und Entsorgung (Energieaufwand, Umweltzerstörung) den Gewinn an tatsächlich nutzbarer (!) Energie bei weitem übersteigt. Da wird das Auto mit Verbrennungsmotor in Bausch und Bogen verdammt und lautstark das E-Auto propagiert und protegiert, OBWOHL längst bekannt ist, dass E-Autos bei gleicher Verkehrsleistung unterm Strich MEHR Primärenergie verbraten als moderne Benzin- und Diesel-Autos - den immensen Energieverbrauch für die Herstellung der sündteuren Akkus und deren Probleme bei Sicherheit (Brandgefahr!) und Entsorgung noch nicht mal mitgerechnet. Da wird das Auto insgesamt und pauschal verteufelt und das Massenverkehrsmittel als angebliche Lösung aller Verkehrsprobleme propagiert, OBWOHL Massenverkehrsmittel bekanntermaßen nur da funktionieren können (und es selbst da oft genug
nicht tun), wo auch tatsächlich massenhaft Menschen dieselben Wege fahren. In der Fläche auf dem Land sind Massenverkehrsmittel mangels Auslastung und wegen der erzwungenen Um- und Extra-Wege weder finanzierbar noch umweltfreundlich: ein Omnibus, in dem zwei Fahrgäste auf fahrplanmäßigen, großen Umwegen von A nach B fahren, produziert nun mal sehr viel mehr Abgase als ein Auto, das mit zwei Insassen direkt von A nach B fährt.
Okay, das ist jetzt off topic; ich werde in diese Richtung auch nicht weiter diskutieren. Es geht mir hier eigentlich auch gar nicht um die Energie- und Verkehrspolitik, sondern darum, wie himmelweit sich die politischen Mainstream-"Diskurse" hierzulande bereits von jeglicher Realität verabschiedet haben. Da wird schon lange nicht mehr sachlich diskutiert, da wird stattdessen nur noch ausgrenzend moralisiert und mit unhinterfragten Schlagworten um sich geschmissen, "Hass"- und "Nazi"-Unterstellungen inklusive. Diversität und Toleranz werden zwar ständig und lautstark gefordert - aber sobald jemand auch nur
irgendwie von dem engen Meinungskorridor abweicht, der hierzulande als "politisch korrekt" gilt, ist es ratzeputz aus damit: dann ist jegliche, demokratische Toleranz sofort vergessen und stattdessen der "Kampf gegen rrrächts" angesagt. Die selbsterklärten Antifaschisten ahnen wohl gar nicht, wie sehr sie in diesen ihren Methoden mittlerweile ausgerechnet den von ihnen doch angeblich bekämpften Nazis gleichen.
Herzliche Grüße
Wally
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 16:45
von Dolores59
2016 habe ich mal ein Wahlplakat für die AfD entworfen. Wollten sie irgendwie nicht haben.
Quelle: https://up.picr.de/24614394or.jpg
An meiner damaligen Einschätzung hat sich nichts geändert. Langsam aber sicher kommt die Fratze hinter der "gutbürgerlichen" Maske zum Vorschein. Was ich übrigen sehr begrüße, denn dann kann niemand mehr überrascht werden.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 16:55
von Wally
Bin da zwar anderer Meinung, aber witzig ist es
Herzliche Grüße
Wally
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 18:08
von Wally
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 16:40
... Die Grünen sind mit extremen Umwelaktivist*innen unterwandert. Schaden sie mir als LGBTI+? Nein. Will ich die Umwelt retten? Ja. Also es deckt sich mit meinen Zielen. ...
Oh, oh...
Es wird Dich jetzt vielleicht überraschen, aber ich als AfD-Mitglied und erklärter Grünen-Gegner will durchaus auch die Umwelt retten - soweit sie es denn überhaupt nötig hat. Mich stört keineswegs, dass sich die Grünen für die Umwelt engagieren, ganz im Gegenteil! Mich stört nur, WIE sie es tun: nämlich in der Sache kontraproduktiv. Da wird sowohl gegen konventionelle Kraftwerke als auch erst recht gegen Kernkraftwerke agiert, OBWOHL hinreichend bekannt ist, dass die "Erneuerbaren" die thermischen Kraftwerke weder ersetzen können (mangels Grundlastfähigkeit) noch unterm Strich auch nur irgendwelche Vorteile für die Umwelt bringen, weil der Aufwand für die Erstellung und Entsorgung (Energieaufwand, Umweltzerstörung) den Gewinn an tatsächlich nutzbarer (!) Energie bei weitem übersteigt. Da wird das Auto mit Verbrennungsmotor in Bausch und Bogen verdammt und lautstark das E-Auto propagiert und protegiert, OBWOHL längst bekannt ist, dass E-Autos bei gleicher Verkehrsleistung unterm Strich MEHR Primärenergie verbraten als moderne Benzin- und Diesel-Autos - den immensen Energieverbrauch für die Herstellung der sündteuren Akkus und deren Probleme bei Sicherheit (Brandgefahr!) und Entsorgung noch nicht mal mitgerechnet. Da wird das Auto insgesamt und pauschal verteufelt und das Massenverkehrsmittel als angebliche Lösung aller Verkehrsprobleme propagiert, OBWOHL Massenverkehrsmittel bekanntermaßen nur da funktionieren können (und es selbst da oft genug
nicht tun), wo auch tatsächlich massenhaft Menschen dieselben Wege fahren. In der Fläche auf dem Land sind Massenverkehrsmittel mangels Auslastung und wegen der erzwungenen Um- und Extra-Wege weder finanzierbar noch umweltfreundlich: ein Omnibus, in dem zwei Fahrgäste auf fahrplanmäßigen, großen Umwegen von A nach B fahren, produziert nun mal sehr viel mehr Abgase als ein Auto, das mit zwei Insassen direkt von A nach B fährt.
Okay, das ist jetzt off topic; ich werde in diese Richtung auch nicht weiter diskutieren. Es geht mir hier eigentlich auch gar nicht um die Energie- und Verkehrspolitik, sondern darum, wie himmelweit sich die politischen Mainstream-"Diskurse" hierzulande bereits von jeglicher Realität verabschiedet haben. Da wird schon lange nicht mehr sachlich diskutiert, da wird stattdessen nur noch ausgrenzend moralisiert und mit unhinterfragten Schlagworten um sich geschmissen, "Hass"- und "Nazi"-Unterstellungen inklusive. Diversität und Toleranz werden zwar ständig und lautstark gefordert - aber sobald jemand auch nur
irgendwie von dem engen Meinungskorridor abweicht, der hierzulande als "politisch korrekt" gilt, ist es ratzeputz aus damit: dann ist jegliche, demokratische Toleranz sofort vergessen und stattdessen der "Kampf gegen rrrächts" angesagt. Die selbsterklärten Antifaschisten ahnen wohl gar nicht, wie sehr sie in diesen ihren Methoden mittlerweile ausgerechnet den von ihnen doch angeblich bekämpften Nazis gleichen.
Herzliche Grüße
Wally
[/quote]
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 18:46
von Momo58
Auch typisch für AfD-Mitglieder, Tatsachen verdrehen und fake news verbreiten. Die Schuld am eigenen falschen Weltbild den Anderen unterschieben wollen. Du selbst hast dich entlarvt. Ich habe keinen verblendeten Hass auf AfD und Rechtsextremismus; ich bin nur konsequent demokratisch. Verblendet sind nur die, die der Demokratie und deren Minderheiten Schaden zufügen, also auch die AfD-Mitglieder.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 20:15
von Laila-Sarah
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 18:08
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 16:40
... Die Grünen sind mit extremen Umwelaktivist*innen unterwandert. Schaden sie mir als LGBTI+? Nein. Will ich die Umwelt retten? Ja. Also es deckt sich mit meinen Zielen. ...
Oh, oh...
Es wird Dich jetzt vielleicht überraschen, aber ich als AfD-Mitglied und erklärter Grünen-Gegner will durchaus auch die Umwelt retten - soweit sie es denn überhaupt nötig hat. Mich stört keineswegs, dass sich die Grünen für die Umwelt engagieren, ganz im Gegenteil! Mich stört nur, WIE sie es tun: nämlich in der Sache kontraproduktiv. Da wird sowohl gegen konventionelle Kraftwerke als auch erst recht gegen Kernkraftwerke agiert, OBWOHL hinreichend bekannt ist, dass die "Erneuerbaren" die thermischen Kraftwerke weder ersetzen können (mangels Grundlastfähigkeit) noch unterm Strich auch nur irgendwelche Vorteile für die Umwelt bringen, weil der Aufwand für die Erstellung und Entsorgung (Energieaufwand, Umweltzerstörung) den Gewinn an tatsächlich nutzbarer (!) Energie bei weitem übersteigt. Da wird das Auto mit Verbrennungsmotor in Bausch und Bogen verdammt und lautstark das E-Auto propagiert und protegiert, OBWOHL längst bekannt ist, dass E-Autos bei gleicher Verkehrsleistung unterm Strich MEHR Primärenergie verbraten als moderne Benzin- und Diesel-Autos - den immensen Energieverbrauch für die Herstellung der sündteuren Akkus und deren Probleme bei Sicherheit (Brandgefahr!) und Entsorgung noch nicht mal mitgerechnet. Da wird das Auto insgesamt und pauschal verteufelt und das Massenverkehrsmittel als angebliche Lösung aller Verkehrsprobleme propagiert, OBWOHL Massenverkehrsmittel bekanntermaßen nur da funktionieren können (und es selbst da oft genug
nicht tun), wo auch tatsächlich massenhaft Menschen dieselben Wege fahren. In der Fläche auf dem Land sind Massenverkehrsmittel mangels Auslastung und wegen der erzwungenen Um- und Extra-Wege weder finanzierbar noch umweltfreundlich: ein Omnibus, in dem zwei Fahrgäste auf fahrplanmäßigen, großen Umwegen von A nach B fahren, produziert nun mal sehr viel mehr Abgase als ein Auto, das mit zwei Insassen direkt von A nach B fährt.
Okay, das ist jetzt off topic; ich werde in diese Richtung auch nicht weiter diskutieren. Es geht mir hier eigentlich auch gar nicht um die Energie- und Verkehrspolitik, sondern darum, wie himmelweit sich die politischen Mainstream-"Diskurse" hierzulande bereits von jeglicher Realität verabschiedet haben. Da wird schon lange nicht mehr sachlich diskutiert, da wird stattdessen nur noch ausgrenzend moralisiert und mit unhinterfragten Schlagworten um sich geschmissen, "Hass"- und "Nazi"-Unterstellungen inklusive. Diversität und Toleranz werden zwar ständig und lautstark gefordert - aber sobald jemand auch nur
irgendwie von dem engen Meinungskorridor abweicht, der hierzulande als "politisch korrekt" gilt, ist es ratzeputz aus damit: dann ist jegliche, demokratische Toleranz sofort vergessen und stattdessen der "Kampf gegen rrrächts" angesagt. Die selbsterklärten Antifaschisten ahnen wohl gar nicht, wie sehr sie in diesen ihren Methoden mittlerweile ausgerechnet den von ihnen doch angeblich bekämpften Nazis gleichen.
Herzliche Grüße
Wally
[/quote]
Hallo Wally,
Wie heißt es so schön "The road to hell is paved with good intentions"xD Daher nicht alles was gut gemeint ist stellt sich auch als gut heraus. Stimmt: Ohne Atomkraft wird es wohl nicht funktionieren. Aber ohne Umdenken auch nicht. Jedoch, die Leute die es gut meinen, tun zu minders etwas (wenn auch manchmal in Naivität) während die anderen alles nur nur schlecht reden aber keine Lösung bieten. Jedoch steht fest ... wir müssen etwas machen. Etwas radikal verändern. Meinen auch die Wissenschaftler. CO2 reduzieren, weg vom Fossil, weg von der wegwerf-Gesellschaft. Was tun die Kritiker? Nichts außer den Sinn des Umdenkens zu kritisieren und die Umdenkenden Menschen als hysterische Panikmacher darzustellen.
Ich mache mal deinen Beispiel zu meinem Beispiel:
1. Ein Problem -> mögliche vorgeschlagene Mainstream Lösungen -> einige der Mainstream Lösungen haben Schwachstellen
2. weil einige Mainstream Lösungen schwächen haben ist Mainstream schlecht -> Ergo alles was nicht Mainstream ist, ist gut -> Ergo das eigentliche Problem existiert gar nicht sondern wird uns vorgegaukelt
Punkt 1 ist vertretbar und Punkt 2 ist wie Mainstreamgegner argumentieren.
Siehe auch Corona jetzt gerade.
Siehe Gender Diskussion.
Siehe Klimawandel
etc. etc.
Es ist stets diese Argumetationskette was allen Beispielen zu Grunde liegt.
VlG
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 20:33
von Kerstin
Momo58 hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 13:38
Als ich noch in meinem männlichen Körper gefangen war, war ich für einige Jahre selbst ein Nazi.....
Einmal Nazi immer Nazi und es ist scheiß egal ob er im grünen, roten oder braunen Mantel daher kommt.
Und deine Ausfälle gegenüber anderen mit abweichender Meinung beweist meine Aussage.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 21:31
von Michi
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 09:47
wie in jeder Partei gibt es auch in der AfD vereinzelt recht sonderbare Gestalten.
Der Rechte Flügel von Höcke hat innerhalb der AfD 40% Unterstützer. Wenn du das "vereinzelt" nennst, dann haben wir tatsächlich ein ernstes Problem.
Und übrigens .. nur weil dieser Flügel jetzt offiziell aufgelöst ist, sind die Menschen mit diesem Gedankengut nicht plötzlich weg.
Re: AfD fordert Kurskorrektur bei Gleichstellung
Verfasst: Sa 19. Sep 2020, 21:51
von Michi
Wally hat geschrieben: Sa 19. Sep 2020, 13:04
In der CDU wurde eine Frau Merkel als ehemaliges (sehr aktives!) SED-Mitglied - also Mitglied einer Partei, die ja wohl ein Paradebeispiel an Extremismus und Demokratiefeindlichkeit war - nicht etwa ausgeschlossen, sondern zum Bundeskanzler gewählt...
Man merkt, dass eure Lügen schon so oft wiederholt wurden, dass ihr sie blind glaubt.
Auch wenn ich kein Fan von ihr bin, sie war nie in der SED und auch nicht in einer der Block-Parteien, die mit der SED zusammenarbeitet haben, um den Anschein von Pluralität zu wahren.