Kontroverse FAZ-Artikel - # 2
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BiancaC
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Guten Morgen zusammen,
gestern Abend hat sich bei Twitter jemand zu Wort gemeldet.
Anbei der Link:
https://www.parentsofrogdkids.com/wer-wir-sind
Im ersten Moment dachte ich : Das ist nicht wahr jetzt ! Schaut euch mal die Seite an .
VG Bianca
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wer rächtschreibfeler findet darf sie behalten !
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Die Zahlen von der NZZ basieren wohl auf die der Schweiz und die von Travistock sind von UK.
In UK sind die Zahlen eindeutig steigend bei Transmänner. Bei den Detransitioners sind das auch die größte Gruppe. Weil unter Testosteron die Veränderungen dann doch nicht gewünscht ist. Sie mit dem Leben als Mann nicht klarkommen (romantisierte Vorstellung). Oder Sie später feststellen, dass sie keine Beziehung so aufbauen können.
Häufig sind diese ehemaligen Transmänner eher in den 20ern und haben ihr Leben vorher viel in Sozialen Medien verbracht und sind darüber mit Transgender in Berührung gekommen. Sie sind aber auch anfällig für diese Vergleichsmechanismen in Sozialen Medien. Nicht wenige haben und hätten auch Körperdysmorphobische Störungen, wie Essstörungen.
Daher ist es sinnvoller, statt den Transweg zu vereinfachen, denn der ist schon einfach, wenn man zu den richtigen Personen geht, Die Genderstereotypen aufzulösen, damit die Menschen eben so sein können wie sie sind, ohne gleich als früher schwul/lesbisch heute als trans bezeichnet zu werden.
Dazu würde es auch beitragen Spielzeug und Kleidung zu mischen und gar nicht mehr in den Kategorien Geschlecht die Dinge anzubieten (auch nicht mit solch einer Werbung) sondern einfach nur bei Kleidung in Größe.
In UK sind die Zahlen eindeutig steigend bei Transmänner. Bei den Detransitioners sind das auch die größte Gruppe. Weil unter Testosteron die Veränderungen dann doch nicht gewünscht ist. Sie mit dem Leben als Mann nicht klarkommen (romantisierte Vorstellung). Oder Sie später feststellen, dass sie keine Beziehung so aufbauen können.
Häufig sind diese ehemaligen Transmänner eher in den 20ern und haben ihr Leben vorher viel in Sozialen Medien verbracht und sind darüber mit Transgender in Berührung gekommen. Sie sind aber auch anfällig für diese Vergleichsmechanismen in Sozialen Medien. Nicht wenige haben und hätten auch Körperdysmorphobische Störungen, wie Essstörungen.
Daher ist es sinnvoller, statt den Transweg zu vereinfachen, denn der ist schon einfach, wenn man zu den richtigen Personen geht, Die Genderstereotypen aufzulösen, damit die Menschen eben so sein können wie sie sind, ohne gleich als früher schwul/lesbisch heute als trans bezeichnet zu werden.
Dazu würde es auch beitragen Spielzeug und Kleidung zu mischen und gar nicht mehr in den Kategorien Geschlecht die Dinge anzubieten (auch nicht mit solch einer Werbung) sondern einfach nur bei Kleidung in Größe.
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Man muss immer unterscheiden, ob es sich um Behandlungszahlen von Transmenschen handelt oder um Transmenschen an sich. Ich denke, früher waren Transmenschen viel weniger in Behandlung als heute. Das bedeutet nicht, dass es früher weniger Transmenschen gab ...Toni Smith hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 09:08 In UK sind die Zahlen eindeutig steigend bei Transmänner.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Kleine Ketzerin
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Ich würde drei Dinge vorschlagen: Sichtbarkeit, Wissen und Emanzipation.
Sichtbarkeit: Dazu hast Du im Grunde schon alles gesagt. Ich kann mich da nur anschließen. Meine Erfahrung der vergangenen 20 Jahre ist die, dass man der Gesellschaft "da draußen" weit mehr "zumuten" kann, als immer angenommen wird. Wie oft hört man noch immer, die Gesellschaft "wäre noch nicht so weit". Das ist Unsinn. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn die AfD in der Regierung sitzt? Es ist allerhöchste Zeit, dass aus dem "Gespenst trans Mensch", das hier in Deutschland noch immer dominiert, echte Menschen mit echten Gesichtern werden, denn nur mit echten Menschen kann sich eine Gesellschaft solidarisieren.
Wissen: Meiner Ansicht nach ist es unerlässlich, dass alle(!) trans Menschen zumindest in Grundzügen mit der wissenschaftlichen Debatte um das Thema "Trans" vertraut sind. Nicht, um dann irgendwelchen Schmähschriften zu widersprechen, sondern um in Gesprächen, die der Sichtbarkeit zwangsläufig folgen werden, Fragen beantworten oder zumindest auf Quellen verweisen zu können. Viele Menschen haben heute schonmal irgendwas über "Trans" gelesen, möglicherweise gar in der "FAZ". Da ist es dann sehr hilfreich, wenn man auf die Fragen eingehen kann, die sich aus dieser Lektüre ergeben. Das wäre auch ein Punkt, an dem die Verbände noch viel mehr tun könnten, indem sie wissenschaftliche Informationen gut aufbereitet und vor allem kritisch hinterfragt(!) öffentlich zur Verfügung stellen. Auf sowas könnte man dann verweisen und sagen: Schau, da und da kannst Du nachlesen, warum diese oder jene Studie Unsinn ist.
Emanzipation: Adorno hat es vor vielen Jahren schon treffend formuliert: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Aktuelle "Narrative" zum Thema "Trans", die ausschließlich auf "Dysphorie", "Leid" etc. fokussieren, behaupten aber das Gegenteil. Sie suggerieren, man könne innerhalb eines durchgehend pathologischen und pathologisierenden Konstrukts doch irgendwie ein "normales" Leben führen, wenn man trans Menschen nur ausreichend kontrolliert und "betreut". Das aber ist ein Widerspruch in sich, der sich "normalen" Menschen kaum vermitteln lässt. Deshalb müssen wir im ersten Schritt der Emanzipation dringend davon wegkommen, uns immer wieder auf "Narrative" zu berufen, die ausschließlich auf "Leid" und "Dysphorie" basieren. Ansonsten bleiben wir in den Augen "der anderen" immer bemitleidenswerte Kreaturen der Gattung "Patient". Über weitere Emanzipationsschritte können wir dann reden, wenn die "Patientenrolle" überwunden ist...
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Kleine Ketzerin
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Re: Kontroverse FAZ„Artikel
Das ist auch nur wieder Psychotherapie, deshalb ja auch die Gänsefüsschen bei "neuen" Alternativen. Im Grunde bastelt man sich da ein neues "Konzept" von "Geschlechtsidentität", das dann "therapeutische Anknüpfungspunkte" bietet an denen man dann meint, irgendwie herumtherapieren zu können. Der übliche Psycho-Humbug halt...Toni Smith hat geschrieben: Fr 13. Dez 2019, 08:43 Was den für alternative Methoden zur Behandlung von Dysphorie?
Ja, die Quelle ist aber leider hinter einer Paywall:
Ponseti, Jorge; Stirn, Aglaja: Wie viele Geschlechter gibt es und kann man sie wechseln?; Zeitschrift für Sexualforschung 2019; 32(03): 131 - 147; DOI: 10.1055/a-0978-7137
https://eref.thieme.de/CXDL2F3