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Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 00:23
von ExuserIn-2019-12-22
Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt, dieser wird nicht kommen!
Mach dir am Besten keine Gedanken! Erzähle spontan wie du dich fühlst und was Sache ist.
Je mehr du nachdenkst, desto mehr Angst wirst du bekommen.
Wichtig ist die Nettobotschaft. Gar nicht viel um den heißen Brei herum reden.

Es gibt nichts wovor du Angst haben solltest!

Wenn du zögerst, wird der Leidensdruck nur immer größer und irgendwann wird das dein Leben zerstören, weil es dich fertig machen wird.
Und du wirst mit deinem Unwohlsein auch deine Mitmenschen verärgern, denn diese bekommen die schlechte Laune dann zu spüren und diesen Mitmenschen wird es dann irgendwann zu anstrengend.

Ich kann dir keine Versprechen geben, dass diese Botschaft von allen Menschen mit denen du in Kontakt stehst positiv aufgenommen wird. Es wird auch nicht immer leicht sein. Aber wenn du für dich die Gewissheit bereits hast, dann befreie dich von der Last und fange an dein Leben zu leben!


Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute!

Marie (ki)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 09:46
von Anja
Moinsen (moin)

zuerst einmal danke für die Blumen! Zwischen meiner Frau und mir war auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen...
Aber was meine weibliche Seite angeht, hab ich sie immer mitgenommen. Wenn ich in mir neue Wünsche oder Sehnsüchte versprürte, hab ich mit ihr darüber geredet. So war es für mich auch relativ "normal", auch mit ihr darüber zu reden, das ich das Gefühl habe, eine Frau zu sein. Das war dann "nur" ein Gespräch von vielen.
Mona hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:47 Ist es aber in diesen fall gut zu sagen wenn die frage kommt.: Seit wann Ich es weis eine Frau zu sein mit seit Heute zu antworten??
Ich weis nicht,wenn mir der Partner sagen würde seit Heute...Hmm ja keine ahnung würde Ich Ihn echt blöd anschauen,und mich fragen ob er mich für blöd darstellen mag.
Keine ahnung,was da richtig oder falsch ist.Aber zu sagen seit längeren ist auch sicher nicht grad toll,den da kann Sie sagen das Ich Sie seit längeren belüge...
Wie gesagt, je früher, desto besser. Um so länger du dieses Geheimnis mit dir herumträgst, um so mehr wird es dich belasten.
Ich kann mich an diesen Tag noch gut erinnern. Ich kam von der Arbeit (als Mann natürlich), vom Bahnhof zu unserem Haus bin ich noch ca. 10 Minuten zu Fuss unterwegs. Beim Gehen fiel es mir dann plötzlich auf. Ich ging wie ich an meinen Frauentagen ging, ich fühlte mich, wie ich mich an meinen Frauentagen fühlte. Ich blieb kurz stehen um das zu realisieren. Ich fühlte mich weiblich, trotzdem ich nicht als Frau unterwegs war... Das war neu für mich. Kann sein, das es schon länger da war, aber in diesem Moment erst wurde es mir bewußt.
Normalerweise passte mein Gefühl zu meinem (momentanen) Geschlecht. Also an den Männertagen war ich auch gefühlt männlich, an den Frauentagen gefühlt weiblich. Das ging an den Frauentagen auch so weit, das der Wunsch nach einem weiblichen Körper mitschwang. Aber als Mann war alles normal. Deswegen hab ich mich damals auch als Bi-Gender verortet. Und nun wurde mir bewußt, das ich mich immer weiblich fühle, egal wie ich gerade aussehe.
Und am selben Abend erzählte ich meiner Frau von meiner Entdeckung.
Mona hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:47 Naja Sie sagte es mir schon paar mal,es war immer im Streit oder danach.Sie hat angst alleine zu sein.Sie hat angst keinen mehr abzubekommen.SIe würde sich keinen neuen suchen.
Naja, keiner zwingt sie, sich zu trennen... Oder hat sie schon gesagt, das sie ein Zusammenbleiben ausschließt?

Grüße
die Anja

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 11:46
von Mona
Mina_35 hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 14:57
Mona hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 12:40 Nimm mir den Mann den Ich Liebe nicht immer mehr weg,daß was Ich an dir Liebe!
Darauf möchte ich mal eingehen. Da kann ich wieder von meinen Erfahrungen berichten :D

Ich denke, sie merkt, das dich was beschäftigt und du somit mit dir selbst viel beschäftigt bist und du dich deswegen immer weiter zurückziehst. Meine Freundin hat es auch bei mir gemerkt und es gab auch immer Zeiten wo ich "anwesend" war, das war die Zeit, nach der ich mich mit mir selbst beschäftigt hab und herausgefunden hab, was mit mir ist oder wie es weitergeht. Die übrige Zeit bin ich immer mehr zurückgezogen gewesen, nachdenklich und auch kaum ansprechbar. Der witz ist, seit alles raus ist und insbesondere nach dem Start der HRT, sagt meine Freundin, das ich die meiste Zeit "anwesend" und wieder die Person bin, die sie vor 7,5 Jahren kennengelernt hat.

Ich kenn dich nicht, ich kenn deine Freundin nicht, daher sind Ratschläge extrem schwer, ich kann nur nach dem urteilen, was du hier geschrieben hast und das sagt auch schon eine Menge. Es ist schonmal ein sehr sehr gutes Zeichen, das deine Freundin sich in irgendeiner weise mit der Trans* thematik auskennt. Nimm doch z.b. das als Aufhänger und rede mit ihr darüber, wie sie die ganze Sache sieht und was sich damals und jetzt von der "Umwandlung" ihrer Freundin gehalten hat und hält und da merkst du ja schon sehr schnell, was sie sagen wird. Ist es ihr egal, findet sie es positiv, das ein Mensch zu seinem Leben findet oder ist sie eher konservativ und sagt, das jeder so bleiben sollte, wie er/sie ist.
Vielleicht zählt sie dann schon eins und eins zusammen und kommt drauf, das es auch dich betreffen könnte. Für die problematik, wie lange du es schon weißt und warum du noch nichts vorher gesagt hast, kannst du dinge sagen wie: du musstest dir erstmal selber darüber klar werden, du willst nicht über ungelegte eier reden (kein wortspiel), du wolltest sie nicht unnötig beunruhigen, du wolltest erstmal selber herausfinden, wie weit die Sache bei dir geht.

Anschließend könnte sie angst bekommen, das du dich veränderst, aber es wird eher so ein schuh draus: du wirst dich verändern, wenn du weiter so eingezwängt lebst und du wirst eher wieder entspannter und die person, die sie geliebt hat/liebt, wenn du zu dir selber ehrlich sein kannst und mit dir selber ins reine kommen kannst.

Betone, das nichts über nacht passieren wird und alles ein sehr sehr langer prozess ist, mit langsamen veränderungen. nur die gemütsänderungen wird sie vermutlich schnell bemerken, weil du nach dem outing und reinen tisch machen viel entspannter sein wirst und entsprechend ausgeglichener.

Ein gespräch wird da auch nicht reichen, es ist der anfang von vielen gesprächen, betone auch, das du es dir wünschen wirst, wenn sie an deiner seite bleibt und dich auf dem langen weg unterstützt.

Die Frage ist ntürlich wieviel schon weiß, kennt sie deine Frauenklamotten und weiß sie wie du umgezogen und geschminkt aussiehst? Darauf kann man dann auch aufbauen. Sage ihr gleich, das das weder mit mid life crisis oder mit einer "phase" im leben zu tun hat, sage ihr, das der druck in den letzten jahren immer mehr gestiegen ist und es schon immer ein teil von dir war. Wenn deine Freundin vernünftig ist, wird sie es verstehen und vielleicht auch nachfühlen bzw nachvollziehen können..
Danke dir Mina,und auch du bist in meinen Augen starke Persölichkeit.Und Ich nehme mir deine Vorschläge ans Herz... ---))) Ich Denke Auch deine Beiträge kenn Ich alle bis auf paar :)
Ich Fühle mich so in etwas wie du es geschreibst ähnlich,bin jeden tag nachdenklich mit mir und meinen Gedanken beschäftigt.Ich überlege mir jeden tag wie irgendwann DIESER gespräch verlaufen wird und viele andere sachen was die Beziehung angeht.
Ob Sie sich mit der Transthematik wirklich auskennt....Hmmm.: Ich Denke etwas sicher schon.
Da fällt mir ein.: Als GNTM lief da war auch die Alexandra dabei,auch auch da habe Ich was zu hören bekommen...: Willst du auch so werden? Und was mir gar nicht gefallen hat.: Würdest du mit Ihr ... haben wollen?
Keine ahnung ehrlich was Sie Über Transfrauen Denkt,es ist schwer zu sagen.Ich versuche es jeden Tag irgendwie schlau aus Ihr zu werden bzw. genau aus solchen aussagen welche Sie mir an den Kopf geworfen hatte.Vor glaube Ich 1 oder 2 Monaten hat Sie erfahren das eine Bekannte von Ihr sich von Ihren Ehemann getrennt hat,weil meine Partnerin Sie angesprochen hat was da los ist.
Sie sieht die beiden nicht mehr zusammen,nur die Bekannt alleine....Da meinte die Bekannte..: Ja er will eine Frau werden,und das nach 15J Ehe....Ich habe es mitbekommen,weil sich meine Parterin mit Ihrer Mutter darüber Unterhalten haben.Ich Dachte mir..: Ok,Ich habs mir schon gedacht.
Ja und was mich überascht hat die beiden haben sich in keinster weise irgenwie abwerted darüber Unterhalten.Auch die Mutter sagte das es schon früher gabs,und ja ( wo Ich etwas grinsen müsste ) Frauen die bessere Ehemänner sind,und das Beziehungen mit einer Frau einfacher wären.
Ok dachte Ich mir,wo mache Ich mir solche sorgen verdammt...Warum muß Ich nur solche Blockade haben!!
Aber Ich habe das Gefühl das sich in mir was rührt,ist ganz kommisch zu erklären.Und das seid gestern.

Für mich ist auch kla das es nichts über Tag/Nacht passieren wird,und das werde Ich es Ihr oder auch jedem anderen betonen.Es ist ein Prozess welcher seine Zeit braucht.
Nein Sie weis nicht wie Ich als Frau aussehe,aber Sie weis das Ich Make Up/Mascara nutze was Ihr natürlich nicht passt.Auch Klamotten kennt Sie keine bis aus eine Caprihose,und Keinlabsatz sneaker.

Darf Ich von dir erfahren..: Wie hat deine Freundin darauf reagiert,wie ist Sie damit umgegangen?
Ich mein es spielt für mich ein rolle es zu wissen wie ein Cis-Frau mit sowas umgeht.Habe schon mit Rasine von Les-Visagistes darüber geredet.Sie konnte mir es nicht sagen wie Sie darauf reagiern würde,wenn Ihr Freund mit sowas kommen würde.
Sie meinte um sowas zubeantworten reicht es nicht sich in die Situatin zuversätzen,diese mußte man erleben.

Mara hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 14:59 Hallo Mona,

ich habe mich vor 3 Monaten geoutet, nach jahrelanger Quälerei, bis der Stress und wie du sagst "der Druck" zu groß wurde. Ich bin aber (noch?) nicht soweit zu sagen das ich ganz Frau sein möchte. Keinesfalls bin oder war ich jemals 100% Mann und möchte es auch nicht sein. Das ich große Anteile Weiblichkeit in mir habe ist fakt und das ich das Auslebe, musste ich ihr schließlich sagen. Wo das hinführen wird haben wir allerdings gemeinsam noch nicht thematisiert.

Mir hat bei dem Outing mein Gestalttherapeut geholfen (hat Jahre gedauert bis ich zu einem gehen konnte- selbst eingestehen usw.) indem auch er meinte es nicht auf die lange Bank zu schieben. Da es mir schwer fällt es es vor ihr auszusprechen machte er mir den Vorschlag ich solle einen Brief schreiben in dem ich all meine Gefühle beschreibe, Gefühle zu meinem eigenen Körper, meinem eigenen Ich und auch die Gefühle zu meiner Frau, was mir an der Beziehung und den Kinder liegt. Meine Sorgen und Ängste... Es wurde ein sehr sehr langer Brief. (Im übrigen: Es aufzuschreiben verschafft einem selbst noch einmal Klarheit).
An einem Wochenende ohne Kinder haben wir uns zusammengesetzt und ich habe ihr den Brief überreicht mit der Bitte ihn in meinem Beisein zu lesen.
Es waren natürlich die schlimmsten Minuten meines Lebens, ich habe innerlich gebebt.

Deine Frau ahnt schon sehr viel (nachdem was du geschrieben hast). Ich denke die Partnerin kennt einen gut genug um zu spüren "hier ist was los".
Gib ihr die Gewissheit, die sie benötigt, die ihr Beide benötigt um weitergehen zu können in eurem Leben.

Liebe Grüße
Mara
Hallo Mara,
Erstmal Danke dir....
Darf Ich dich fragen wie Sie damit umgegangen ist,als Sie den Brief gelessen hat ? Oder wie geht Sie nun damit um? Gabs Stress? ( gern auch via PM ) Bin da nun neugierig. (smili)
Du sagte es was Ich schon mal angefangen habe....nähmlcih einen Brief zu schreiben welchen Ich dann aber weg entsorgte.Frage mich Heute warum Ich es getan habe.
Aber Ich Denke das es für mich der sinnvollste Lösung sein wird,dann wenn es mit dem Brief ein anfang getan ist kann man weiter das gespräch suchen.



Lisa-Weber hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 15:50 Eigentlich haben die lieben vor mir schon geantwortet - und das in Worten wie ich nicht in der Lage bin es zu formulieren.
Auch ihre Ideen und Gedanken so vielfältig würden sie mir nicht einfallen.
Aber was ich kann ist dir folgendes zu sagen:

Oute dich auf welchen Weg auch immer - denn wenn du es nicht tust zerstörst du zuerst dich und auf Dauer auch deine Beziehung.
Ob deine Beziehung zu retten ist vermag keiner zu sagen, das wird die Zeit zeigen.
Aber ich bin sicher das du dich selber rettest und zumindest die Chance hast deine Beziehung zu retten.

Liebe Grüße
Lisa
Hallo Lisa,
Ja diese Gedanken sind eucht vielfälltig (smili)
Ich weis das Ich mich gegenüber Sie Outen muß,nur den anfang tun ist nicht meine Stärke.
Sie sagt mir auch des öffteren das Ich unsere Beziehung zerstöre mit meinen Verhalten so wie Ich es bin,da Denke Ich mir wenn Sie es nur wusste warum Ich so bin...

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 12:34
von Mona
!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:40 Huhu Mona (dr)

ich fand das jetzt total wichtig, das du nun im Forum diesen Thread aufgemacht hast..

alle hier können dir nochmal andere Dinge schreiben und sagen.
Und du bist jetzt schon einen Schritt weiter, sammelst Kraft für das was kommt!
Und ich weiss du bist stark genug, du wirst den Zeitpunkt finden und das Richtige sagen.

Davon bin ich überzeugt! (flow)

Lass dich drücken

Alles Liebe Marie (flo)

Ja..Hi EmmiMarie für mich Marie :-)

Ich finde es auch richtig und auch wichtig das in nun diesen Thread ausgemacht habe,den so wie Ich schon schieb..: Irgendwas rührt sich was in meinen Verstand (smili)
Und was jetzt schon kamm,ist sehr gute antworten über welche Ich sehr Dankbar bin.
Hoffe nur das du damit richtig liegst,den im moment fühle Ich mich überhaupt nicht stark.In meinen Augen bist du starke Persönlichkeit nachdem was Ich schon von dir gelessen habe,du bist eine Person welche man schon beneiden kann....so ist es
für mich,was Ich dir sagen kann.

VanessaL hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 20:34 Liebe Mona,

ich finde es gerade schwer im Forum eine Antwort zu geben, daher biete ich Dir gerne an, mich anzurufen oder mal auf einen Kaffee zu treffen.

Wenn da Interesse besteht melde Dich gerne

Vanessa
Ich nehme dein vorschlag sehr gern an (smili)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 12:37
von Mona
!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:40 Huhu Mona (dr)

ich fand das jetzt total wichtig, das du nun im Forum diesen Thread aufgemacht hast..

alle hier können dir nochmal andere Dinge schreiben und sagen.
Und du bist jetzt schon einen Schritt weiter, sammelst Kraft für das was kommt!
Und ich weiss du bist stark genug, du wirst den Zeitpunkt finden und das Richtige sagen.

Davon bin ich überzeugt! (flow)

Lass dich drücken

Alles Liebe Marie (flo)

Ja..Hi EmmiMarie für mich Marie :-)

Ich finde es auch richtig und auch wichtig das in nun diesen Thread ausgemacht habe,den so wie Ich schon schieb..: Irgendwas rührt sich was in meinen Verstand (smili)
Und was jetzt schon kamm,ist sehr gute antworten über welche Ich sehr Dankbar bin.
Hoffe nur das du damit richtig liegst,den im moment fühle Ich mich überhaupt nicht stark.In meinen Augen bist du starke Persönlichkeit nachdem was Ich schon von dir gelessen habe,du bist eine Person welche man schon beneiden kann....so ist es
für mich,was Ich dir sagen kann.

VanessaL hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 20:34 Liebe Mona,

ich finde es gerade schwer im Forum eine Antwort zu geben, daher biete ich Dir gerne an, mich anzurufen oder mal auf einen Kaffee zu treffen.

Wenn da Interesse besteht melde Dich gerne

Vanessa
Ich nehme dein vorschlag sehr gern an (smili)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Mi 28. Aug 2019, 14:24
von Jasmin_35
Mona hat geschrieben: Mi 28. Aug 2019, 11:46 Danke dir Mina,und auch du bist in meinen Augen starke Persölichkeit.Und Ich nehme mir deine Vorschläge ans Herz... Ich Denke Auch deine Beiträge kenn Ich alle bis auf paar
Ich Fühle mich so in etwas wie du es geschreibst ähnlich,bin jeden tag nachdenklich mit mir und meinen Gedanken beschäftigt.Ich überlege mir jeden tag wie irgendwann DIESER gespräch verlaufen wird und viele andere sachen was die Beziehung angeht.
Ob Sie sich mit der Transthematik wirklich auskennt....Hmmm.: Ich Denke etwas sicher schon.
Da fällt mir ein.: Als GNTM lief da war auch die Alexandra dabei,auch auch da habe Ich was zu hören bekommen...: Willst du auch so werden? Und was mir gar nicht gefallen hat.: Würdest du mit Ihr ... haben wollen?
Keine ahnung ehrlich was Sie Über Transfrauen Denkt,es ist schwer zu sagen.Ich versuche es jeden Tag irgendwie schlau aus Ihr zu werden bzw. genau aus solchen aussagen welche Sie mir an den Kopf geworfen hatte.Vor glaube Ich 1 oder 2 Monaten hat Sie erfahren das eine Bekannte von Ihr sich von Ihren Ehemann getrennt hat,weil meine Partnerin Sie angesprochen hat was da los ist.
Sie sieht die beiden nicht mehr zusammen,nur die Bekannt alleine....Da meinte die Bekannte..: Ja er will eine Frau werden,und das nach 15J Ehe....Ich habe es mitbekommen,weil sich meine Parterin mit Ihrer Mutter darüber Unterhalten haben.Ich Dachte mir..: Ok,Ich habs mir schon gedacht.
Ja und was mich überascht hat die beiden haben sich in keinster weise irgenwie abwerted darüber Unterhalten.Auch die Mutter sagte das es schon früher gabs,und ja ( wo Ich etwas grinsen müsste ) Frauen die bessere Ehemänner sind,und das Beziehungen mit einer Frau einfacher wären.
Ok dachte Ich mir,wo mache Ich mir solche sorgen verdammt...Warum muß Ich nur solche Blockade haben!!
Aber Ich habe das Gefühl das sich in mir was rührt,ist ganz kommisch zu erklären.Und das seid gestern.

Für mich ist auch kla das es nichts über Tag/Nacht passieren wird,und das werde Ich es Ihr oder auch jedem anderen betonen.Es ist ein Prozess welcher seine Zeit braucht.
Nein Sie weis nicht wie Ich als Frau aussehe,aber Sie weis das Ich Make Up/Mascara nutze was Ihr natürlich nicht passt.Auch Klamotten kennt Sie keine bis aus eine Caprihose,und Keinlabsatz sneaker.

Darf Ich von dir erfahren..: Wie hat deine Freundin darauf reagiert,wie ist Sie damit umgegangen?
Ich mein es spielt für mich ein rolle es zu wissen wie ein Cis-Frau mit sowas umgeht.Habe schon mit Rasine von Les-Visagistes darüber geredet.Sie konnte mir es nicht sagen wie Sie darauf reagiern würde,wenn Ihr Freund mit sowas kommen würde.
Sie meinte um sowas zubeantworten reicht es nicht sich in die Situatin zuversätzen,diese mußte man erleben.
Danke für die Blumen, auch für mich ist es manchmal schwer oder sehr schwer stark zu sein und bei manchen Situationen heißt es nur Augen zu und durch und man darf sich keine unsicherheit anmerken lassen, dann klappt das schon.. ich weiß, leichter gesagt als getan :D

Deine Freundin scheint zumindestens entweder was zu ahnen und/oder hat tatsächlich keine Probleme damit und könnte es sogar recht normal aufnehmen. die frage ist aber immer, wie jemand damit umgeht, der emotional verbunden bzw betroffen ist. "Es passiert ja immer nur den anderen, aber nicht bei uns", die Mentalität haben leider auch viele und wenn es sie selber trifft ist dann der Schock um so größer. Daher ist es insbesondere von hier schwer abzuschätzen.
Darf Ich von dir erfahren..: Wie hat deine Freundin darauf reagiert,wie ist Sie damit umgegangen?
Dazu muss ich etwas ausholen. Es war eher eine Evolution der Dinge, als ein Überraschen nach dem Motto: hier bin ich jetzt ;) Ich bin zu Hause schon lange nach Feierabend als Frau angezogen rumgelaufen, meine Freundin hatte damit nie Probleme. Eines Tages fing meine Freundin nachzubohren, wie weit es geht, weil sie auch gemerkt hat, das ich mich "umgezogen" deutlich besser fühle und "angenehmer" bin. Ich habe natürlich (die 5 Stufen der Verarbeitung) alles abgelehnt, nachgedacht hab ich dennoch. So wurden die Tage das ich nach Feierabend und am Wochenende immer öfter als Frau zu Hause aufgetreten bin (nerviges Umziehen bei Türklingeln inbegriffen) und dann gab es wieder Tage und Wochen, wo ich keine Lust mehr drauf hatte, weil es soviel Energie und Arbeit gekostet hat, das hat mich dann aber mehr und mehr runtergezogen.

Naja nach weiterem nachbohren, meiner Freundin fällt es natürlich mehr auf als mir, (ich hab mich in der Zwischenzeit viel informiert und mir viele weitere gedanken gemacht) ist es irgendwann dazu gekommen, das ich uns eingestehen musste, das da was dran sein könnte, ich es aber noch weiter herausfinden muss. Meine Freundin hat mich immer unterstützt, hat mich nicht als "Mann" oder "Frau" gesehen, sondern als Mensch. Ich hab auch noch bei Beginn der Hormontherapie gesagt: Wenn ich merke, das es nicht das richtige für mich ist, breche ich ab und das hab ich ernst gemeint. Jetzt 4,5 Monate später kann ich mit Fug und Recht sagen: Es gibt keinen Weg zurück und meine Freundin ist froh darüber, weil ich es sehr entspannter und angenehmer Mensch geworden bin, so wie ich mich früher mal gesehen hab, so wie ich mich aus meiner Vorjugend in Erinnerung hatte.

Auch eine GAOP ist da kein Problem, sie hat eingesehen (ohne das ich das verlangt habe), das es nicht nur darum geht, womit sie bequem ist, sondern insbesondere womit ich mich auch glücklich fühle. Allerdings ist natürlich jeder Mensch anders und soviele Menschen wie es gibt, soviele Meinungen und Ansichten gibt es auch.

und wie schon geschrieben wurde, es ist auch wichtig, das du für dich erkennst, was du in deinem Leben für wichtig erachtest und worüber du dich in Jahren oder Jahrzehnten ärgern könntest. Mir hat auch mal jemande gesagt (ich glaub es war mein Opa, der 1956 auch alles aufgegeben hat, für ein besseres Leben), "Mach dein Glück nicht von anderen Menschen abhängig, sondern nimm es selbst in die Hand". Das hat mich auch sehr geprägt und auch im Nachhinein, ich habe viele Menschen in meinem Leben gehen lassen, weil die mir nicht gut taten und auch war ich zu dem Zeitpunkt teils sehr traurig darüber. In der langen Sicht gesehen, vermisse ich nur eine Person (bei der hat sich der Kontakt aber eher verloren, über die Jahre, als das wir uns aktiv "getrennt" haben), ansonsten lebe ich glücklicher heute. Das Verrückte ist, die guten werden immer bleiben, egal was kommt oder geht. Ich war damals auch mental bereit mich von allen und jeden zu verabschieden und bin natürlich umso glücklicher das so gut wie alle geblieben sind, ich hatte das Glück, zu vermuten, das meine Freundin mich egal wie unterstützen wird, da sie mit dem Thema immer recht locker und offen umgegangen ist und auch keine wirklichen Ängste hatte.

Früher oder später wirst du dich dir, ihr und dem Gespräch stellen müssen und zumindestens meine Erfahrung sagt, je früher desto besser.
Ich habe mir auch immer gesagt, egal was im Leben passiert, ich werde weiterhin mit mir leben müssen und egal wo ich lande, ich werde glücklich sein, weil ich mein Leben so leben darf, wie ich es möchte und das macht mich zu einem freien Menschen und macht mich auch glücklich. Es wird nie wieder so schwer und anstrengend, wie die letzten 20-25 Jahre. Diese Worte kann ich dir Stand jetzt und heute mitgeben, es war eine riesen befreiung, a) endlich was sagen zu können und darüber reden zu können und b) ich sein zu dürfen.

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Do 29. Aug 2019, 11:04
von Mona
Céline hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 21:46 Hi Mona,
Ich hab mich jetzt gerade hier durchgelesen und viel über meine letzten Jahre bis zurück zu 2015 als es bei mir "durchbrach" und alles in Richtung Transidentität begann.
Ich würde Dir gerne ein Patentrezept schreiben aber das gibts leider nicht.
Ich habe meiner Frau zuliebe und meiner Umwelt den langsamen Weg gewählt um niemand zu überfordern. Ich habe mich Schritt für Schritt geoutet und dann begonnen mich langsam zu verändern. Und im Grunde habe ich mir letztendlich jedes Stück erkämpft aber immer mit dem Gedanken nichts zu übertreiben. Aber ich habe auch und das muss gesagt sein ihren Mann genommen und vor Tatsachen gestellt die sie sehr verletzt haben.
Und das alles nach mittlerweile über 30 Jahren Ehe.
Versuche einen Weg zu finden den ihr beide verkraften könnt. Auch manchmal einen Schritt zurück gehen kann hilfreich sein aber das wichtigste ist Verständnis und Liebe.
Viel mehr möchte ich gar nicht schreiben aber du kannst mir jederzeit Fragen stellen wenn dir danach ist.
Ich wünsche Euch aber alles Glück der Erde um einen gemeinsamen Weg zu finden
Liebe Grüße
Céline
Hi Céline,

so wie du es grad hier beschreibst tue Ich in es auch...Ich versuche immer mehr das Umfeld auf das vorbereiten was kommen wird,stück für stück.
Nur auch da macht mir meine Partnerin immer wieder alles zunichte.Sind es die Klamotten wie vor paar Wochen als Ich eine Weiße Jeans-Caprihose anhatte wo draußen keinen gestört haben,aber Sie da es eine Frauen Hose ist und Ich laut Ihr Weiberarsch habe...
Oder ob es um meine Harre geht,weil Ich die nicht kurz haben möchte....Was Sie aber nicht versteht und es abwärtend beurteilt weil Ich die mir wachsen will.
Ja Sie sagt auch es ist meine entscheidung was die Harre angeht,aber in gleichen zug so tun und ein Blick aufsätzen der sich gewaschen hat.Was soll Ich dann nur tun,als Ihr irgendwas zuerzähelen was Sie evtl. hören will und Ich endefeckt Sie belügen muß.

Diese schritte zurück tue Ich zu oft,zumiendest habe Ich so ein Gefühl und was Ich versuche zu ändern wird Sabotiert.
Ich sehe auch das es in der Therapie bewegung aufkommt..: Ich soll mir einen Endo Termin holen welche mir meine Thera. empfohlen hat,bei dem wo Ich schon paar mal angerufen habe und entweder besätzt oder keiner geht dran..naja Ich versuche Heut wieder.
Auch habe Ich einen Biographischer Bericht zur Transidentität von meiner Thera bekommen...( dient zur Info was alles auf einen Translebenslauf kommt )

Danke dir Céline für deine antwort....

Liebe Grüße
Mona

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Do 29. Aug 2019, 11:11
von Anja
Moinsen (moin)
Mona hat geschrieben: Do 29. Aug 2019, 11:04 Nur auch da macht mir meine Partnerin immer wieder alles zunichte.Sind es die Klamotten wie vor paar Wochen als Ich eine Weiße Jeans-Caprihose anhatte wo draußen keinen gestört haben,aber Sie da es eine Frauen Hose ist und Ich laut Ihr Weiberarsch habe...
Oder ob es um meine Harre geht,weil Ich die nicht kurz haben möchte....Was Sie aber nicht versteht und es abwärtend beurteilt weil Ich die mir wachsen will.
Das sie das für einen Mann seltsam findet, kann ich durchaus verstehen.
Wenn sie wüsste, das du eine Frau bist, dann würde sie auch verstehen, warum du eine Frauenhose trägst und eine Frauenfrisur haben möchtest...
Sie ist ja nicht auf dem gleichen Stand wie du und geht noch davon aus, einen Mann an ihrer Seite zu haben.

Grüße
die Anja

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Do 29. Aug 2019, 11:33
von Mona
Keks-Marie hat geschrieben: Mi 28. Aug 2019, 00:23 Warte nicht auf den perfekten Zeitpunkt, dieser wird nicht kommen!
Mach dir am Besten keine Gedanken! Erzähle spontan wie du dich fühlst und was Sache ist.
Je mehr du nachdenkst, desto mehr Angst wirst du bekommen.
Wichtig ist die Nettobotschaft. Gar nicht viel um den heißen Brei herum reden.

Es gibt nichts wovor du Angst haben solltest!

Wenn du zögerst, wird der Leidensdruck nur immer größer und irgendwann wird das dein Leben zerstören, weil es dich fertig machen wird.
Und du wirst mit deinem Unwohlsein auch deine Mitmenschen verärgern, denn diese bekommen die schlechte Laune dann zu spüren und diesen Mitmenschen wird es dann irgendwann zu anstrengend.

Ich kann dir keine Versprechen geben, dass diese Botschaft von allen Menschen mit denen du in Kontakt stehst positiv aufgenommen wird. Es wird auch nicht immer leicht sein. Aber wenn du für dich die Gewissheit bereits hast, dann befreie dich von der Last und fange an dein Leben zu leben!


Ich wünsche dir für deine Zukunft alles Gute!

Marie (ki)
Hi Marie,
Ich weis das dieser richtige oder gar der perfekte Zeitpunkt nie kommen wird,aber ins geheime hofft Frau drauf :wink:
Mein Problem ist ja,daß Ich mir zuviel Gedanken mache.Und es ist auch laut meiner Thera.das es mit der erlebnisse/erziehung im Kindesalter zu tun hat.
Keine ahnung ob Sie da recht hat,aber wenn nicht dann woran liegt es dann das Ich aus mir nicht so richtig rauskomme.
Du schribst grad was Ich sehr oft zuhören bekomme,wie das Ich meine schlecht Laune an anderen rauslasse.Auch das Ich anstrengend geworden bzw. immer mehr werde.

Ich hoffe schnellst möglich mich von dieser Last zu befreien,den es ist verdammt schwer diese zu tragen und es wird immer schwerer.Habe druchgehend das Gefühl das diese mich einfach erdrückt,und Ich irgendwann keinen ausweg mehr weis ... .. ......

Danke dir (flow)


Anja hat geschrieben: Mi 28. Aug 2019, 09:46 Moinsen (moin)

zuerst einmal danke für die Blumen! Zwischen meiner Frau und mir war auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen...
Aber was meine weibliche Seite angeht, hab ich sie immer mitgenommen. Wenn ich in mir neue Wünsche oder Sehnsüchte versprürte, hab ich mit ihr darüber geredet. So war es für mich auch relativ "normal", auch mit ihr darüber zu reden, das ich das Gefühl habe, eine Frau zu sein. Das war dann "nur" ein Gespräch von vielen.
Mona hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:47 Ist es aber in diesen fall gut zu sagen wenn die frage kommt.: Seit wann Ich es weis eine Frau zu sein mit seit Heute zu antworten??
Ich weis nicht,wenn mir der Partner sagen würde seit Heute...Hmm ja keine ahnung würde Ich Ihn echt blöd anschauen,und mich fragen ob er mich für blöd darstellen mag.
Keine ahnung,was da richtig oder falsch ist.Aber zu sagen seit längeren ist auch sicher nicht grad toll,den da kann Sie sagen das Ich Sie seit längeren belüge...
Wie gesagt, je früher, desto besser. Um so länger du dieses Geheimnis mit dir herumträgst, um so mehr wird es dich belasten.
Ich kann mich an diesen Tag noch gut erinnern. Ich kam von der Arbeit (als Mann natürlich), vom Bahnhof zu unserem Haus bin ich noch ca. 10 Minuten zu Fuss unterwegs. Beim Gehen fiel es mir dann plötzlich auf. Ich ging wie ich an meinen Frauentagen ging, ich fühlte mich, wie ich mich an meinen Frauentagen fühlte. Ich blieb kurz stehen um das zu realisieren. Ich fühlte mich weiblich, trotzdem ich nicht als Frau unterwegs war... Das war neu für mich. Kann sein, das es schon länger da war, aber in diesem Moment erst wurde es mir bewußt.
Normalerweise passte mein Gefühl zu meinem (momentanen) Geschlecht. Also an den Männertagen war ich auch gefühlt männlich, an den Frauentagen gefühlt weiblich. Das ging an den Frauentagen auch so weit, das der Wunsch nach einem weiblichen Körper mitschwang. Aber als Mann war alles normal. Deswegen hab ich mich damals auch als Bi-Gender verortet. Und nun wurde mir bewußt, das ich mich immer weiblich fühle, egal wie ich gerade aussehe.
Und am selben Abend erzählte ich meiner Frau von meiner Entdeckung.
Mona hat geschrieben: Di 27. Aug 2019, 18:47 Naja Sie sagte es mir schon paar mal,es war immer im Streit oder danach.Sie hat angst alleine zu sein.Sie hat angst keinen mehr abzubekommen.SIe würde sich keinen neuen suchen.
Naja, keiner zwingt sie, sich zu trennen... Oder hat sie schon gesagt, das sie ein Zusammenbleiben ausschließt?

Grüße
die Anja

Bitte schön :)

Du kannst über deine Gefähle mit deiner Partnerin reden,weil du es wahrscheinlich so es gelernt hast.Ich dagegen nicht,mir wurde nicht anders beigebracht als nur was dir spaß macht oder wie du dich fühlst ist egal.
Ob Ich als Kind was wollte oder getan habe wurdeauf igno gestellt,und das ging bis in die Jugend und ins bis auch Volljährig wurde.Bis Ich in Drogen meine antwort fand.

Das was du da bescheibst mit dem gehen und dem fühlen kommt sehr bekannt vor,also Ich kann es gut nachempfinden (smili)


Kla keiner zwingt Sie sich zu trennen,aber ja Sie hat es paar mal betont das Sie werder mit eine Frau zusammen leben kann noch sich eine Beziehung vorstellen kann.

Liebe Grüße
Mona

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Do 29. Aug 2019, 11:52
von Anja
Moinsen (moin)
Mona hat geschrieben: Do 29. Aug 2019, 11:33 Du kannst über deine Gefähle mit deiner Partnerin reden,weil du es wahrscheinlich so es gelernt hast.
Aber ganz im Gegenteil. Ich wurde genauso erzogen, wie man Jungs in den 70er / 80er eben so erzogen hat.
Das man auch mal schwach sein darf, Gefühle haben darf, drüber reden darf, hab ich erst auf meinem Weg zur Frau begriffen. Es ist ja auch nicht so, das es mir leicht fiel, mit meiner Frau drüber zu sprechen. Wir hatten natürlich die selben Ängste wie andere Familien auch. Man malt sich ja sonst was aus, was alles passieren wird.
Aber irgendwann ist der Druck größer als jede Angst. Früher oder später.

Grüße
die Anja

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Do 29. Aug 2019, 14:11
von Jasmin_35
Keks-Marie hat geschrieben: Mi 28. Aug 2019, 00:23 Wenn du zögerst, wird der Leidensdruck nur immer größer und irgendwann wird das dein Leben zerstören, weil es dich fertig machen wird.
Und du wirst mit deinem Unwohlsein auch deine Mitmenschen verärgern, denn diese bekommen die schlechte Laune dann zu spüren und diesen Mitmenschen wird es dann irgendwann zu anstrengend.
Die Geschichte meines Lebens.. Den Teufelskreis kann man kaum durchbrechen, egal wie sehr man sich anstrengt und es versucht. Identität ist so tief ins uns verwurzelt, das man da kaum gegenan kämpfen kann.
Anja hat geschrieben: Do 29. Aug 2019, 11:11 Das sie das für einen Mann seltsam findet, kann ich durchaus verstehen.
Wenn sie wüsste, das du eine Frau bist, dann würde sie auch verstehen, warum du eine Frauenhose trägst und eine Frauenfrisur haben möchtest...
Sie ist ja nicht auf dem gleichen Stand wie du und geht noch davon aus, einen Mann an ihrer Seite zu haben.
Das ist der Punkt, den man sich klar machen muss, der mir am Anfang auch teilweise schwer fiel, man ist ja im Kopf schon viel weiter, da sind Dinge völlig logisch, die es für andere absolut nicht sind.
Anja hat geschrieben: Do 29. Aug 2019, 11:52 Aber ganz im Gegenteil. Ich wurde genauso erzogen, wie man Jungs in den 70er / 80er eben so erzogen hat.
Dito hier.. 80er Kind. Damals waren es andere Zeiten.
Mona hat geschrieben: Do 29. Aug 2019, 11:33 Kla keiner zwingt Sie sich zu trennen,aber ja Sie hat es paar mal betont das Sie werder mit eine Frau zusammen leben kann noch sich eine Beziehung vorstellen kann.
Da geht sie auch von anderen Voraussetzungen aus, das darfst du nicht vergessen. Natürlich geht sie jetzt nicht los und wird eine Beziehung mit einer Frau anfangen. Ich will auch absolut nicht sagen, das du keine Frau bist oder das es bei "uns" was "anderes" ist. Es ist ja eher so, das sie eine emotinale Verbindung hat und wie ich immer so schön sage, sie hat in dich "investiert", nämlich Zeit und Gefühle und da sieht die Welt oft anders aus.

Es kann halt aber auch keine Lösung sein, das du dein Leben möglicherweise ganz kaputt machst, nur weil du dich weiter einschränkst, ihr zu liebe, in der Regel funktioniert das nicht.

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 13:39
von Mona
Danke allen die bis hier her geantwortet haben,es freut mich etwas Beistand von Euch zu bekommen so wie auch ratschläge. (flow)
Ich habe mir vorgenommen einen Brief zu schreiben,so kann Ich mich besser erklären.Hinterher werde Ich für Ihre fragen bereit sein.


Aber nun brauche Ich nochmal Eure Hilfe....
Am 29.10 habe Ich einen Termin beim Endokrinologe in LU.
Die nette Frau am Telefon sagte mir,daß Sie eine Überweisung vom Hausarzt brauchen.
Keine ahnung ob das so üblich ist das eine gebraucht wird,aber dieser braucht welche.

Was sollte auf der Überweisung stehen,oder was nicht?
Ich weis das es besser ist die neuste Blutwerte mitzunehmen,aber das wars auch schon.
Eine sache bereitet mir etwas Bauchschmerzen,bei meiner Ärztin tuen die netten Frauen diese immer fertig stellen nicht Sie selbst.

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 14:00
von Lavendellöwin
Mona hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 13:39 Aber nun brauche Ich nochmal Eure Hilfe....
Am 29.10 habe Ich einen Termin beim Endokrinologe in LU.
Die nette Frau am Telefon sagte mir,daß Sie eine Überweisung vom Hausarzt brauchen.
Keine ahnung ob das so üblich ist das eine gebraucht wird,aber dieser braucht welche.

Was sollte auf der Überweisung stehen,oder was nicht?
Hi Mona,

super! Das freut mich...

Doch fast allen Fällen ist da eine Überweisung üblich..
ich hole jedes mal eine wenn ich zum Endo gehe.

Was da stehen sollte?
Bei Überweisung an: Endokrinologie
Und als Grund: Zur Mit/Weiterbehandlung mit der Bitte um Befundmitteilung.
In aller Regel wirst du aber beim Endo nochmal was ausfüllen müssen, wo drauf angegeben wird
wer alles den Befund erhalten soll-wenn du niemand einträgst bist es nur du!

Allerdings habe ich bei jeder Erstüberweisung nach sonst wo mit meinem Hausarzt
gesprochen und danach war ich immer nur am Tresen um die neue Überweisung
ausdrucken zu lassen oder abzuholen..

mein Hausarzt bekommt alle Berichte, weil ich nochmal einen externen Platz
haben möchte, wo alles verwaltet wird. Das ist aber kein Muss..

(dr)

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 16:59
von Jasmin_35
Tatsächlich sind Überweisungen nicht mehr nötig, ich hatte beim Erstbesuch auch keine Überweisung mit, weil es am 1.4. war und da konnte ich morgens nicht mehr die Überweisung holen. Die ist auch nur noch dazu da, damit der behandelnde Hausarzt auf die Daten von der Behandlung des anderen Arztes in der digitalen Akte zugreifen kann. Das was man da auf dem Zettel noch zusätzlich ankreuzt und unterschreibt, ist dafür da, wer den Brief noch bekommt, den du auch nach Hause bekommst, hier ist es wichtig, auch nochmal den Hausarzt anzugeben, damit der einfach auch immer auf dem selben Stand ist, wie du. Das ist u.A. wichtig, weil in dem Brief auch solche Dinge stehen, wie wieviel z.b. Androcur und Gynokadin pro Tag genommen werden soll und andere Dinge, die möglicherweise nicht unbedingt in der Patientenakte drin stehen.

So bekommst du auch problemlos die Rezepte später beim Hausarzt, anstatt dann wieder in der Endokrinologie anzurufen.

:)

P.S.: am 29.10. hab ich auch meinen Endo Termin, allerdings in Stuttgart :D

Re: Outing+verbundene Ängste

Verfasst: Fr 30. Aug 2019, 17:44
von Tatjana_59
XYZ hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 14:59 Hallo

also bei mir war es so das ich zu erst bei meinen Hausarzt war in mich anvertraut habe dann zum Psychologe, Endokrinologe

Ja ist völlig in Ordnung auf der Überweisung die bekommst sollte schon drauf stehen An Endokrinologie mit Weiterbehandlung, Diagnose Transsexualität, den rest macht der Endo automatisch schon. Mitnehmen brauchst du nichts eventuell Berichte von Krankheiten die schon hast, was auch sehr gut wer ist Indikations Schreiben vom Psychologe oder das schon in Psychologischer Begleitung bist seit Datum.

LG *
Mona hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 13:39 Überweisung vom Hausarzt brauchen
Ich bekam meine Überweisung direkt von meinem begleiteten Therapeuten Dr. Vogel. Sonst brauchte ich nichts!
Es stand von seiner Seite soweit ich noch weiß nur drauf F64.0 G

LG Tatjana