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Re: Überassimilierung?

Verfasst: Di 6. Aug 2019, 23:31
von Michi
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 Die "Hasstirade" bezieht sich eindeutig auf Yvette.
Okay, aber warum schreibst du es dann an meine Adresse?

Unabhängig davon bleibst du im Vagen, in welchen Worten du diese Triade nun konkret gelesen haben willst.

Ich bin ja tolerant, nicht auf einer dreigliedrigen Aufreihung zu bestehen. Es darf gerne auch mehr sein. Aber ich sehe weder eine Enumeration noch eine Akkumulation von Hass-Begriffen oder Beschimpfungen in ihren Ausführungen.
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 Ich habe doch gefragt, warum nicht im Thread "wie definiert Ihr..." geantwortet wird,
Nun, Yvette hat sich womöglich die wiederholt geäußerten Forderungen angenommen, für vom Thema abschweifendes einen neuen Thread aufzumachen.

Zudem ist es unser aller Recht, Threads zu starten. Über eine Notwendigkeit hat allenfalls Anne-Mette zu befinden.
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 wenn ich dort so angeblich menschenverachtend geäußert habe, dass Menschen Primaten sind und manche sich so verhalten...
Nicht angeblich sondern tatsächlich hast du das!

Da es hier aber nicht um Zoologie geht, bedeutet die Bezeichnung Primat ganz klar eine Herabwürdigung des durch dich damit verbundenen Geschlechts. Und du hast nicht differenziert, pauschal alle herabgewürdigt.

Deine Wortwahl "männlicher Primat" ist genau die Überassimilation, die Yvette meint. Du führst dich auf, wie ein nach Großbritannien emigrierter Deutscher, der wie ein Rohrspatz auf die "Scheiß-Krauts" schimpft.

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Mi 7. Aug 2019, 12:26
von Marlene K.
MichiWell hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 23:31
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 Die "Hasstirade" bezieht sich eindeutig auf Yvette.
Okay, aber warum schreibst du es dann an meine Adresse?

Unabhängig davon bleibst du im Vagen, in welchen Worten du diese Triade nun konkret gelesen haben willst.

Ich bin ja tolerant, nicht auf einer dreigliedrigen Aufreihung zu bestehen. Es darf gerne auch mehr sein. Aber ich sehe weder eine Enumeration noch eine Akkumulation von Hass-Begriffen oder Beschimpfungen in ihren Ausführungen.
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 Ich habe doch gefragt, warum nicht im Thread "wie definiert Ihr..." geantwortet wird,
Nun, Yvette hat sich womöglich die wiederholt geäußerten Forderungen angenommen, für vom Thema abschweifendes einen neuen Thread aufzumachen.

Zudem ist es unser aller Recht, Threads zu starten. Über eine Notwendigkeit hat allenfalls Anne-Mette zu befinden.
Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 6. Aug 2019, 07:38 wenn ich dort so angeblich menschenverachtend geäußert habe, dass Menschen Primaten sind und manche sich so verhalten...
Nicht angeblich sondern tatsächlich hast du das!

Da es hier aber nicht um Zoologie geht, bedeutet die Bezeichnung Primat ganz klar eine Herabwürdigung des durch dich damit verbundenen Geschlechts. Und du hast nicht differenziert, pauschal alle herabgewürdigt.

Deine Wortwahl "männlicher Primat" ist genau die Überassimilation, die Yvette meint. Du führst dich auf, wie ein nach Großbritannien emigrierter Deutscher, der wie ein Rohrspatz auf die "Scheiß-Krauts" schimpft.
Weil Du diesen erklärenden Link eingefügt hast. Noch einemal:

Da steht nicht, dass alle Männer Primaten sind, da steht, Männer, die meinen per Geschlecht beherschen zu dürfen verhalten sich wie Primaten und da wir alle dies biologisch gesehen sind, benenne ich sie bewusst provokativ auch so. Aber nur diese Männer, die eine bestimmte Haltung an den Tag legen, gegenüber Nutten, Schwulen und Tunten, die ja alle weibliche Anteile haben und minderwertig sind, besonders, wenn sie selber eigenständige sexuelle Bedürfnisse zeigen und äußern.

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Mi 7. Aug 2019, 14:42
von ExuserIn-2019-12-22
Ich verstehe den Wirbel immer noch nicht ganz...

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Mi 7. Aug 2019, 15:02
von Lavendellöwin
Keks-Marie hat geschrieben: Mi 7. Aug 2019, 14:42 Ich verstehe den Wirbel immer noch nicht ganz...
Ich so langsam nicht mehr..aber mir ist ein Zitat eingefallen..

"Natürlich wissen wir, wie man Hieben ausweicht.
Das Problem ist, das wir irgendwann
angefangen haben zu glauben,
dass wir sie verdient haben."

Mark Manson

Oder anders gesagt-ich mag die 2 die sich grade hier bekleinkriegen
beide auf ihre Weise...das heisst ihr haut mich jedes mal mit!
Ich habs aber nicht verdient...

Alles Liebe Marie (flo)

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Mi 7. Aug 2019, 21:37
von Anne-Mette
Moin,

es wäre schön, wenn die in meinen Augen unnötige Ausuferung einzelner Themenbereiche eingestellt wird (smili) )))(:

Mir scheint es, dass ungebetene Interpretations"hilfen" eher nicht zur Aufklärung oder zur einer vernünftigen Diskussion beitragen, sondern eher zu einer Gruppenbildung und Zementierung von "Feindeslagern".

Gruß
Anne-Mette

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 09:01
von Marlene K.
Anne-Mette hat geschrieben: Mi 7. Aug 2019, 21:37 Moin,

es wäre schön, wenn die in meinen Augen unnötige Ausuferung einzelner Themenbereiche eingestellt wird (smili) )))(:

Mir scheint es, dass ungebetene Interpretations"hilfen" eher nicht zur Aufklärung oder zur einer vernünftigen Diskussion beitragen, sondern eher zu einer Gruppenbildung und Zementierung von "Feindeslagern".

Gruß
Anne-Mette
Ich empfinde mich nicht als "Feind".

Ich stelle noch einmal fest, ich bin hier als einziges Beispiel für ein Problem benannt, dass ich so nicht sehe. Ich wundere mich etwas darüber, dass meine ethische Berechtigung und Haltuing,
von einer Person, die ich als stets auf dem höchsten Roß der Moral sitzend wahrnehme — für schlichtweg menschenverachtend, sofern auch Männern dieses Attribut zugebilligt wird
meine Denkfähigkeit,
Das Zitat im Eingangstext scheint mir ein sehr prägnantes Beispiel fürs Aussetzen jeglichen Verstandes zu sein (sofern ansonsten vorhanden)
meine mentale Gesundheit,
einen Verfolgungswahn spürt
ohne nennenswerten Widerspruch außer meinem eigenen und Valleries in Frage gestellt werden darf. Ich denke, dass ich Michelles, Vanessas und Maries Beiträge auch als Unterstützung lesen sollte, aber dies gelingt mir nicht ganz. Ich kriege mein Gefühl da nicht bezwungen.

Ich sehe nicht, was diese sehr persönlichen, herabsetzenden und verletzenden Aussagen zu einer bei mir per Ferndiagnose ohne weiteren Beleg ein aus dem Zusammenhang gerissenens Zitat als das ich angeblich nur Männer als Primaten bezeichne und da gleich alle über einen Kamm scheren würde.

Ich nahm an, dass hier ein Schutzraum für queere Menschen ist. Als solchen (Trans*Weiblichkeit/ androphieler, mit männlichem Körper geborener Mensch, umgangssprachlich Schwuler und Tunte) empfinde ich mich. Daher nehme ich an, dass dieser Schutz sich auch auf meine Person erstreckt.

Wenn ich also für diese Aussagen, die sich auch hier und in einer anderen Diskussion auf meine Körperlichkeit erstrecken
ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie sehr ein gewolltes oder gespieltes Mißverstehen (in diesem Fall wieder einmal von unserer gerade in dieser Hinsicht sattsam bekannten doppel-geschlechtlich Doppelnamigen)
Belege und Gründe gibt, so bitte ich Dich/ Euch, mir diese mitzuteilen.

Das erste, zweite und vierte Zitat ist, immer ohne Namensnennung, aber mit mehr als deutlichen Bezügen zu meiner Person, in den Eröffnungen eines vorgeblich wichtigen und bedeutenden "Themas", in dem mein Vorgehen, meine Haltung schon in der Eröffnung als minderwertig gekennzeichnet werden durch die Eröffnende, Yvette,
(hier eben zur Menschenverachtung, nur weil sie Schwanzträger sind. Hier wird es für mein Dafürhalten) brandgefährlich.
gebrandmarkt. Immerhin das "brandgefährlich" ist als eigene Wetung und nicht als behaupteter "apodiktischer", nicht anzuzweifelnder Fakt gekennzeichnet.

Ich lasse die Zitate, die mich in die Nähe zu Terroristen und Islamisten bringen, weg. Ich denke, sie sind gelesen und mit hämischem Grinsen oder Kopfschütteln wahrgenommen worden.

Ich fühle mich in meiner ganz persönlichen Würde in einer Weise angegriffen, wie ich sie in Diskussionen nur von links- oder rechtsextremen Populisten kenne.
Ich sehe in diesem Forum keine Diskussion, in der ein Mensch, und ein solcher bin ich, in eigens dafür gesetzten Themen an den Pranger gestellt wird.

Ich gebe jetzt hier wieder eine weitere Schwäche zu, in der Hoffnung, dass dies mir nicht zum Nachteil ausgelegt wird: Ich leide unter einer Depression, und diese sehr persönlichen Angriffe haben es mir sehr schwer gemacht, nicht in einen aktuellen Schub dieser Krankheit zu fallen.

Sollte ich einen anderen Menschen auch nur in Ansätzen ähnlich angegangen sein, bitte ich jeden hier Mitlesenden mir dies mitzuteilen, damit versuchen kann, dafür um Vergebung zu bitten.

Sollte es in Deinen/ Euren Augen berechtigte Argumente für eine solche Zurschaustellung und Abwertung eines einzelnen Menschen und berechtigte Zweifel an der von mir bestimmten Identität geben, so würde ich diese und die Begründung gerne erfahren.

Ich für mich sehe die Mechanismen, die einem Glaubenswechsel oder einem Wechsel des Kulturraums zugrunde liegen, als etwas grundsätzlich anderes an. Ich habe mich an keinem Punkt bewusst entschieden, Männer zu lieben oder weibliche Anteile zu haben. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, diese in den Augen der Gesellschaft "Makel" nicht zu haben. Ich kann mich nicht Assimilieren, gar Überassimilieren, an etwas, dass ich immer war und bin.

Mich würde interessieren, ob überhaupt eine andere Person in mir und anderen gefährliche, überassimilierte Menschen ähnlich eines Konvertiten in einer Religion sieht. Wenn ich persönlich so gesehen werde, würden mich Gründe für diese Sichtweise interessieren, also Fakten und Argumente.

Ich wäre sehr traurig und verletzt, wenn die Mehrheit dieser Gemeinschaft mir persönlich indirekt mitteilt, dass ich keinen Respekt verdiene, keine Solidarität. Es könnte mir, wenn ich nicht sehr vorsichtig bin, kurzzeitig den Boden unter den Füßen wegziehen.

Ich würde gerne zu einer Diskussion zurückkehren, wenn ich eine ernste Frage und ein Problem erkennen würde. Yvette hat mehr als deutlich gemacht, dass sie mich verachtet und aus der Gemeinschaft hinaus drängen möchte. Andere "Feindeslager" sehe ich bisher nicht.

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 09:18
von Marlene K.
Liebe Anne-Mette,
danke für den Versuch, mich zu unterstützen. Die obige Antwort ist in keinem Falle als Angriff gemeint, ich sehe und weiß, wie schwer es ist, einen solchen "Hühnerhaufen"(Oje, wieder eine menschenverachtende Zuschreibung an eine geschlossene Gruppe) zu leiten und das Du beide Seiten berücksichtigen musst.

Es ist ein Hilferuf. Ich befinde mich gerade gefühlsmäßig im absoluten Chaos und fühle mich ausgeliefert. Das halte ich nicht wirklich aus.

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 09:30
von Michelle_Engelhardt
Liebe Marlene,

versuche doch einmal, das Forum und die darin getätigten Aussagen nicht soooo ernst zu nehmen. Ich weiß, das ist leicht gesagt und auch mir gelingt das nicht immer (siehe meinen kürzlichen Beitrag zum Chat). Sicherlich kann und sollte man sich gegen Anschuldigungen zur Wehr setzen, wenn man der Meinung ist, das diese unbegründet sind. Allerdings kann es auch wirkungsvoll sein, diese unkommentiert zu lassen. Natürlich würden mir in solch einer Situation auch extrem die Finger jucken....das gebe ich gern zu (smili) Manchmal ziehe ich mir sogar Schuhe an, die mir gar nicht passen :lol:

Liebe Grüße
Michelle

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 09:37
von Anne-Mette
Moin,

ich möchte noch einmal dringend davor warnen, sich weiter in das Thema zu "verbeißen".

Yvette möchte ich auffordern, persönliche Herabsetzungen anderer UserInnen zu unterlassen. Das sollte ihr nicht schwerfallen, wenn sie den eigenen Anteil
an der Entwicklung der Diskussion einigermaßen neutral betrachtet.

Es sollte immer auch die Wirkung auf anderer UserInnen gesehen - und immer wieder überprüft werden.

Ralf-Marlene hat die Äußerungen sehr (zu?) ernst genommen - und sie hat einigen UserInnen einen Ball zugeworfen, der "dankbar" aufgenommen wurde, weil einige gern "speielen".

Trotzdem sollten wir ihren Hilferuf aufnehmen und ernst nehmen; denn sie fühlt sich nicht durch "allgemeine Äußerungen", sondern durch "gezielte Äußerungen gegen ihre Person" verletzt.

Gruß
Anne-Mette

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 12:00
von ExUserIn-2024-07-13
Liebe Anne-Mette,
vielen Dank für Deine Ratschläge; ich versuche, sie zu beherzigen (und völlig ohne Bezug aufs Thema: es muß wieder mal gesagt werden, daß ich Dich sehr wertschätze in der Sorgfalt, mit der Du dieses Forums pflegst).
Ich will mich nicht wirklich in das Thema noch weiter "verbeißen", aber mir stößt übel auf, wenn
- von "den männlichen Primaten" geredet wird, eine Formulierung, die trotz aller hilflosen Versuche, zurückzurudern, eindeutig die Gesamtheit der Männer meint. Auch der Versuch, die Formulierung in die Ecke der Zoologie zu stecken, geht fehl, wie leicht zu erkennen ist.
- pauschal die Hälfte der Menschen diffamiert und bis ins Tiefste verletzt wird, wobei umso interessanter ist, daß, wenn die Urheberin sich verletzt fühlt, in einer Krankheit Zuflucht sucht, also verletzen darf, aber sich selbst als sakrosankt wahrnimmt.

Vielen Dank auch an Michi-Well, deren Beitrag Nr. 16 so wohltuend sachlich ist, wie ich es leider nicht fertigbekommen habe.
Um nochmal Deine Ratschläge aufzugreifen, liebe Anne-Mette: ich habe auch das Gefühl, daß das Ende der Lebensdauer dieses Themas in Sichtweite ist (ohne anderen noch irgendwelche Kommentare verbieten zu wollen).

Viele Grüße,
Yvette

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 14:20
von Marlene K.
Ich weiss, dass ich im Augenblick sehr duennhaeutig bin.

Yvette hat meine Ausage zu meiner Erkrankung mit Genuss benutzt.

Ich bedanke mich fuer das Nachtreten und das Widerholen von Meinung als unumstoessliche Wahrheit.

Bevor Yvette es noch einmal dick betonen oder in einem neuen Thema darlegen muss:
Mein Koerper hat maennliche Attribute und ich begehre Maenner.

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 14:49
von Marlene K.
Jetzt habe ich durch die Wut auf Yvette ganz vergessen, Dir, Michelle, und Dir, Anne-Mette, aus vollem Herzen zu danken.

Ich hoffe, ich muss kein Attest vorlegen, um meine Erkrankung, die zu meiner Fruehverrentung gefuehrt hat zu bewisen... ( seht mir den bitteren Scherz nach )

Re: Überassimilierung?

Verfasst: Do 8. Aug 2019, 14:55
von Anne-Mette
Moin,

ich denke, nun ist aber wirklich SCHLUSS!

Recht eindeutig habe ich Stellung bezogen. Ich habe Dich nicht mit einem "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um" abgespeist, sondern
deutliche Worte gefunden.

Warum wird der Faden jetzt wieder und noch einmal aufgenommen? Was willst Du denn jetzt (von uns) ?

Du solltest "die Wut auf Yvette" irgendwie für Dich so verarbeiten, dass es nicht zu weiteren Auseinandersetzungen in diesem Thema kommt.

Gruß
Anne-Mette