Ich finde es schön hier miterleben zu können, dass ich mit meinen Vermutungen nicht falsch lag. Ich bin sehr dankbar, dass dieses Thema hier wahrgenommen wurde und wird.


Unterschiedliche Meinungen die sachlich und respektvoll mitgeteilt werden, dies ist für mich immer eine Weiterentwicklung.
Eigentlich habe ich mich vor längerem bewusst von TV/Radio + Zeitung zurückgezogen, um an dieser ganzen leider all zu normal geworden negativen Schlagzeilenflut nicht mehr teilzuhaben, weil ich mich nicht mehr dadurch- "vergiften" lassen möchte.
Seit Michi und Ihr hier in mein Leben "gepurtzelt" seid, bin ich nun doch willig Neuigkeiten schwach dosiert hin und wieder aufzunehmen.
Wirklich deutlich wohler fühle ich mich doch mit meinen Büchern. Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, möchte ich mich jetzt trauen Euch ein paar Zitate aus dem Buch "Wenn nicht jetzt, wann dann?" von Harald Lesch zu zeigen:
(Zitateanfang) ".... Demut hat viel mit Erkenntnis und Weisheit zu tun. Wir wissen schon so lange, dass es höchst weise wäre, mehr Demut der Natur gegenüber zu zeigen, aber wir tun es nicht. Warum? Weil es bis heute noch nicht in alle Hirne und Herzen gedrungen ist, dass die Natur die Bedingung der Möglichkeit ist, überhaupt Mensch zu sein.
.. .. .. Mit unserer Gier riskieren wir alle ein fürchterliches Urteil des größten Gerichtshofes den es gibt, den der Natur. Hier herrschen Gesetze, über die niemand in einer Parlamentssitzung diskutieren oder mehrheitlich entscheiden kann. Hier gibt es keine Abstimmungen. Es gibt auch keinen Anwalt, und es gibt kein "in dubio pro reo". Nein, es gibt keinen gültigen Richter, der Gnade vor Recht ergehen lässt, es gibt nur und einzig und alleine die absolut geltenden Naturgesetze. Ohne Wenn und Aber, ohne Deal, ohne Kronzeugenregelung. Und niemand von uns wird sagen können, wir waren nicht dabei oder wir haben das alles nicht gewusst. Wir sind dabei, und wir wissen. Die Stürme in der Karibik, die schwindenden Gletscher und die sterbenden Insekten malen das Menetekel an die Wand. Demut ist unsere letzte Chance.
.. .. .. Politische Stabilität und Gerechtigkeit sind die Conditio sine qua non für die Ökologie der Zukunft. In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit, mangelnder Solidarität, erstarkender Nationalisten und entfesselter neoliberaler Wirtschaft braucht es eine Revolution der Humanisten. Zu diesem Schluss, nur in anderen Worten ausgedrückt und mit sehr konkreten Zahlen belegt, kommen auch die beiden Zukunftsforscher, Ökonomen und Autoren Jorgen Ränder und Graeme Maxton in ihrem Bericht an den Club of Rome, den sie treffend mit den Worten "Ein Prozent ist genug" betiteln. Dort heißt es:
"Unsere gegenwärtige Wirtschaftsstruktur vermehrt die Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Armut und hinterlässt verwüstete Landschaften.. .. .. Die Gesellschaft sollte gerecht sein, und jeder sollte gleichermaßen mit Respekt behandelt werden. Menschlicher Fortschritt darf auch nicht bedeuten, dass die Umwelt zerstört wird, denn auch andere Arten haben eine Daseinsberechtigung. Das größte Hindernis auf dem Wege in eine solche Gesellschaft ist nicht wirtschaftlicher, sondern politischer Natur." "(Zitateende)
Ich will es gar nicht abstreiten, dass ihr nicht auch Recht habt mit dem was ihr sagt.
Was ich allerdings zusätzlich möchte, euch zeigen zu dürfen, wie wichtig auch unser Herz in dieser Sache ist!
Wir verstehen es doch alle, dass die Umweltkatastrophen zunehmen. Und ich denke wir fangen auch langsam an zu realisieren, dass wir hier im Herzen von Europa, nicht mehr davon verschont bleiben. Und ich bin sicher, dass wir auch immer mehr realisieren werden, dass egal ob es die Jugend von heute, oder ein buddhistischer Mönch, oder ein Wissenschaftler ist, es wird uns immer häufiger gezeigt, dass Egoismus, Gier und Komfort/Luxus uns und unserem Planeten nur Schaden bringen.
Ich zeigte es euch schon vor längerem, dass für mich Altruismus und liebende Güte das A und O ist, um unsere Zukunft auf und mit diesem Planeten positiv beeinflussen/lenken zu können.
Namaste
