Re: Mal eine Frage an die Tänzer(innen)
Verfasst: Fr 5. Nov 2010, 19:13
Hallo Anne-Mette,
Gaby hat das wesentliche ja bereits geschrieben. Als Anfänger ist man mit dem "Führen" meist etwas überfordert. Das hat weniger mit dem von Gaby erwähnten "Griff" zu tun, den ich auch hier nicht unbedingt unterstützen möchte, sondern eher damit, dass man genug mit sich selbst zu tun hat. Ein gut tanzendes Paar tanzt als eine Einheit und nicht als zwei Einzelpersonen die gemeinsam eingeübte Schritte abgehen. Um da hin zu kommen ist es jedoch ein weiter Weg. Ich versuche bei meinen Paaren bereits früh auch auf Haltung und Führung einzugehen. Denn es sind nicht die Füße die tanzen, sondern der Körper. Anfänger glauben immer: Tanzen hätte ausschließlich mit Füßen und Schritten zu tun. Man erkennt jedoch sehr deutlich den Unterschied zwischen Paaren die lediglich Schrittkombinationen abgehen, zu denen, die wirklich die Musik in Bewegung umsetzen.
Viele Damen, die der Meinung sind ihr Partner würde nicht führen, haben auch nicht die nötige Sensibilität die Führungssignale ihres Partners richtig zu interpretieren. Auch hier ist einiges an Training nötig.
Das soll dich aber alles nicht abschrecken. Im Gegenteil: Tanzen ist die schönste Art, sich in der Freizeit gemeinsam und miteinander zu beschäftigen.
Wenn Du gemeinsam mit Deiner Frau einen Tanzkurs besuchst, solltest Du das aber auch wollen und Dich darauf einlassen. Ich hatte schon eine Vielzahl von Paaren, bei denen "er" nur "ihr" zuliebe mit war. Dieses Herren machen dann lediglich halbherzig mit, geben sich nicht wirklich Mühe und versuchen auch nicht das Gezeigte umzusetzen. Da ist Frust auf beiden Seiten vorprogrammiert.
Abschließend möchte ich noch sagen: Hütet Euch vor Schuldzuweisungen. So nach dem Muster: "Du musst aber den Fuß nach hinten..." Tanzen ist ein Paar-Ergebnis und gerade am Anfang hat jede/r mit seinen/ihren eigenen Schritten genug zu tun. Wenn etwas partout nicht klappen sollte fragt den Trainer.
Liebe Grüße,
Regina
Gaby hat das wesentliche ja bereits geschrieben. Als Anfänger ist man mit dem "Führen" meist etwas überfordert. Das hat weniger mit dem von Gaby erwähnten "Griff" zu tun, den ich auch hier nicht unbedingt unterstützen möchte, sondern eher damit, dass man genug mit sich selbst zu tun hat. Ein gut tanzendes Paar tanzt als eine Einheit und nicht als zwei Einzelpersonen die gemeinsam eingeübte Schritte abgehen. Um da hin zu kommen ist es jedoch ein weiter Weg. Ich versuche bei meinen Paaren bereits früh auch auf Haltung und Führung einzugehen. Denn es sind nicht die Füße die tanzen, sondern der Körper. Anfänger glauben immer: Tanzen hätte ausschließlich mit Füßen und Schritten zu tun. Man erkennt jedoch sehr deutlich den Unterschied zwischen Paaren die lediglich Schrittkombinationen abgehen, zu denen, die wirklich die Musik in Bewegung umsetzen.
Viele Damen, die der Meinung sind ihr Partner würde nicht führen, haben auch nicht die nötige Sensibilität die Führungssignale ihres Partners richtig zu interpretieren. Auch hier ist einiges an Training nötig.
Das soll dich aber alles nicht abschrecken. Im Gegenteil: Tanzen ist die schönste Art, sich in der Freizeit gemeinsam und miteinander zu beschäftigen.
Wenn Du gemeinsam mit Deiner Frau einen Tanzkurs besuchst, solltest Du das aber auch wollen und Dich darauf einlassen. Ich hatte schon eine Vielzahl von Paaren, bei denen "er" nur "ihr" zuliebe mit war. Dieses Herren machen dann lediglich halbherzig mit, geben sich nicht wirklich Mühe und versuchen auch nicht das Gezeigte umzusetzen. Da ist Frust auf beiden Seiten vorprogrammiert.
Abschließend möchte ich noch sagen: Hütet Euch vor Schuldzuweisungen. So nach dem Muster: "Du musst aber den Fuß nach hinten..." Tanzen ist ein Paar-Ergebnis und gerade am Anfang hat jede/r mit seinen/ihren eigenen Schritten genug zu tun. Wenn etwas partout nicht klappen sollte fragt den Trainer.
Liebe Grüße,
Regina