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Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?

Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 17:41
von NanaVistor
Ich habe in den letzten Jahren gelernt, das Gegenüber oft sehr gern falsch auffassen oder/und interpretieren. Ganz bewusst oder unbewusst. Es ist nicht einfach nur mit Worten Werte, Absichten, Ansichten und Meinungen zu vermitteln.
Kritik ist hier ein ganz sensibles Thema. Obwohl gewühnscht, wollen sie die meisten gar nicht hören bzw lesen.
Mein Standpunk mir gegenüber ist hier ganz einfach. Die allerwenigsten hier kenne ich, oder sie mich, persönlich. Sind also mehr Fremde als Bekannte. Da kann gesagt oder geschrieben werden was will, es berührt mich erstmal nicht.

Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?

Verfasst: Fr 16. Nov 2018, 21:25
von Christiane04
Ralf-Marlene hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 16:07

Ich denke nicht, dass ich die Welt verbessern kann. Wenn ich Glück habe, gelingt es mir, mich selber meinem Ideal anzunähern und dabei ander zum nachdenken zu bringen.

Ich weiß auch nicht, wer in manchen Auseinandersetzungen lauter war, Der, dessen Aussage ich hinterfragt habe und der die Kritik persönlich genommen hat oder ich.
Ja, ich habe die Kritik zur Sprache gebracht. Ich weiß nicht, ob ich mich dabei im Ton vergriffen habe und Schuldzuweisungen ausgesprochen habe.
Hallo und guten Abend,

Dieses Forum ist überaus bunt u viele Personen in unterschiedlichsten Lebenslagen schreiben miteinander! Das ist gut und sinnvoll so und jeder/jedem steht frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht. Dabei kann es gar nicht genug Sensibilität geben , auch wenn mal ein Post Konfrontatierend ist und vielleicht aneckt. Dünnhäutig bin ich auch manchmal und dann wieder gar nicht.....ich will sagen Vielfalt ist und tut gut und du liebe Ralf-Marlene hast hier neue Blickwinkel aufgezeigt, die bereichernd sind für so ein buntes Forum! Danke dafür!
Du machst das gut und ich finde sensibel....

Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?

Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 09:19
von Marlene K.
NanaVistor hat geschrieben: Fr 16. Nov 2018, 17:41 Mein Standpunk mir gegenüber ist hier ganz einfach. Die allerwenigsten hier kenne ich, oder sie mich, persönlich. Sind also mehr Fremde als Bekannte. Da kann gesagt oder geschrieben werden was will, es berührt mich erstmal nicht.
Liebe NanaVisitor,
das sehe ich ähnlich. Bei direkter Ansprache und Analyse reagiere ich meist ironisch mit Hinweis, dass mich Menschen in der realen Welt und mein Therapeut doch besser kennen.
Was allerdings in mir selber passiert hängt wie so oft von meiner inneren Verfassung am Tag ab. Erreichen mich persönliche Attacken oder kann ich sie als Aussage über mein Gegenüber und nicht mich lesen.
Deswegen bin ich an Tagen, an denen ich nicht in mir selber Ruhe deutlich weniger deutlich, setze mich der Kritik nicht aus.

Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?

Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 09:56
von Exuser-2019-01-04
Edit: zurückgezogen

Re: Dünne Haut oder sinnvolle Sensibilität?

Verfasst: Sa 17. Nov 2018, 14:38
von Luna
Hallo zusammen,

also ich versuche generell vorsichtig zu formulieren, bei der Sache zu bleiben und niemand zu verletzen.
Natürlich gelingt das nicht immer gleichermaßen. Man schreibt vielleicht einen Beitrag mal in Eile, ist etwas gedankenlos bei einer Formulierung und vielleicht auch wirklich zu wenig sensibilisiert, dass man eventuell mit dem Geschriebenen jemand kränken oder zu Nahe treten könnte.
Sollte mir das passieren bin ich jeglicher (konstruktiver) Kritik gegenüber offen und stehe auch nicht an, mich zu entschuldigen, wenn ich auf einen Fehler aufmerksam gemacht werde.

Als Leserin anderer Beiträge unterstelle ich hier im Forum grundsätzlich (d.h. bis zum Beweis des Gegenteils) jedem(r) einen guten Willen und die Absicht, etwas Konstruktives zur Diskussion beitragen und nicht die Mitdiskutantinnen heruntermachen oder persönlich angreifen zu wollen. Insofern bemühe ich mich, nicht allzu "dünnhäutig" zu sein. Oft kommt man so nach einer ersten "Empörung" bzw. beim nochmaligen, vielleicht genaueren Lesen eines Beitrages zum Schluss, dass er eigentlich gar nicht "böse" gemeint war. Ich entscheide also einzelfallbezogen, ob ich jemand darauf hinweise, dass ich eine Formulierung unpassend, beleidigend, unüberlegt oä finde.

Allerdings lebt jede Diskussion von der Unterschiedlichkeit der geäußerten Meinungen und vielleicht völlig unterschiedlichen Zugängen zu einem Thema. Wenn es dann darauf hinausläuft, dass wirklich jedes einzelne Wort auf die Goldwaage gelegt und immer wieder abgewogen werden muss, ob das Geschriebene nicht vielleicht doch von irgendjemand falsch interpretiert oder aufgefasst werden könnte, wird mir das diskutieren zu mühsam.

Alles Liebe
Luna