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Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: So 9. Dez 2018, 19:59
von Frl_Astrid
Petra ich wünsch Dir alles erdenklich Gute
bin sprachlos
mit lieben Grüssen Astrid
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: So 9. Dez 2018, 22:17
von Tatjana_59
Petra auch ich wünsche dir weiterhin alles gute, einen jetzt guten Heilungsverlauf, seit der OP bei Dr. Taskov sind ja schon wieder fast vier Wochen vorbei.
Ich finde es toll dass er sich dir sofort angenommen hat.
LG Tatjana
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mo 10. Dez 2018, 08:37
von ab08
Liebe Petra,
bin selten da...
Daher bekam ich Deinen erschreckenden Bericht erst jetzt mit.
Herzliches Beileid und gute Besserung.
Hoffentlich gelang es Dr. Taskov alles einigermaßen zu reparieren...
Alles alles Gute
und ganz liebe Grüße
Andrea
P.S. Da hatte ich offenbar mit Dr.Liedl Glück. Probleme hatte ich jedenfalls nie. (Längst ist in dem Bereich bei mir alles ganz normal.)
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mo 10. Dez 2018, 16:29
von Joe95
Puh...
Heftig...
Mir fehlen die Worte...
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mo 10. Dez 2018, 16:59
von Frieda
Du bist für mich ein sehr starkes Wesen, liebe Petra!

Ich bin sicher, dass diese Erfahrungen dich nachhaltig beeinflussen werden und ich hoffe für dich auf positive Weise.
Mein Respekt und alles Gute für dich von mir.
Namaste

Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mo 10. Dez 2018, 18:09
von Michi
Hallo Petra,
ich habe gerade deine KH-Berichte gelesen, weil ich durch meine Frieda auf den Thread aufmerksam wurde. Und ich muss sagen, ich bin völlig geplättet. Ich weiß echt nicht, was ich dazu schreiben/sagen soll.
Ich wünsche die von ganzem Herzen alles Gute für deine Genesung. Fühle dich mal ganz lieb gedrückt.
Michi
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Di 11. Dez 2018, 07:14
von Michelle_Engelhardt
Hallo petra,
ganz ehrlich.....ich bin fassungslos. Ich kenne nicht wenige Mädels, die im UKE ihre gaOP haben machen lassen und alle waren durch die Bank zufrieden. Das von Dir beschriebene Verhalten des Personals grenzt ja schon an Körperverletzung, wenn es nicht sogar diesen Tatbestand erfüllt.
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Di 11. Dez 2018, 10:33
von petra
Liebe Freund(e)innen undLeser /innen.
Ich möchte nochmals ausdrücklich klarstellen, dass ich nicht Dr. Hess für das OP Ergebnis
verantwortlich mache! Was ich bemängele ist die völlige Unwissenheit und Ignoranz der
Stationsärzte und des Personals.
Und, ja, Ich hätte mir mehr Präsenz von Dr. Hess gewünscht.
Da die Sache im Grunde erledigt ist, füge ich den kurzen 6. Teil gleich hier an...
Teil 6
Es stellt sich eine gewisse Routine ein. Morgens kurz nach 8 Uhr steht immer das Ärzte Team bei
mir am Bett, Wundversorgung und Hilfe bei den ersten Bougierversuchen. erstaunlicher Weise
funktioniert das ziemlich gut , obwohl ich ja mehr als 2 Wochen, auf Anweisung von Essen, nichts
gemacht hatte. Alles erledigt! ich bin so froh, dass ich die 650 km gefahren bin. alles wird gut.
Komischerweise wird kein Druck erzeugt bez. der Entlassung. Am letzten Wochenende, 24.11.- 25.11.
kommt mein Blasenkeim plötzlch auf die Idee einen 'Outbreak' zu wagen. Ich bekomme am Samstag
sehr schnell 39.8-° Fieber. Das Personal ist erstmal ratlos. Dann wird der Oberarzt zuhause
angerufen. Er will mit mir sprechen ... "Sagen sie etwas zu der Situation ". Ich beschreibe kurz
und erläutere mögliche Massnahmen. Da mich der Kein schon seit 4 Jahren begleitet, habe ich
natürlich das passende Antibiotikum in meinem Koffer. In Absprache mit dem Oberarzt nehme ich das
dann. 2 Stunden später ist das Fieber wieder weg. Hat ja gut funktioniert. Womit ich nicht gerechnet
habe, ist, dass mein Körper, völlig anders als bei vorherigen Gaben dieses Mittels, jetzt mit einer
Explosion meiner Därme reagierte. Näheres ist dem Schreiber hier verboten mitzuteilen.
Montag morgen, Drei besorgte Ärzte stehen an meinem Bett. Es wurden Abstriche gemacht und sonstige
Proben genommen, alles ohne Ergebnis. Ich überlege am Mittwoch Richtung Heimat zu fahren. Der Chef
meint aber .." wenn sie sich auch nur ein wenig unsicher fühlen, können sie noch solange bleiben,
bis sie wieder völlig fit sind. Es würden dann eben noch alle möglichen Untersuchungen gemacht, um
genau abzuklären, woher diese plötzliche Durchfall käme. Nein, Ich fahre am Mittwoch morgen, dem
28.11. direkt nach der Visite Richtung Heimat.
Ich kann sagen, dass ich in dem Erdinger Team neue Freunde gefunden habe.
Ich bin unsagbar Glücklich, dass die OP so eine Wende genommen hat und kann jetzt mein neues
Leben planen.
LG
Petra(sch)
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Di 11. Dez 2018, 22:56
von Andrea aus Sachsen
.
Hallo Petra,
danke für deinen Bericht! Ich bin genauso fassungslos wie meine Vorschreiberinnen. Mein Mitgefühl für alles, was du durchmachen musstest! Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung und ein zufriedenes Leben als Frau.
Sehr verwundert bin ich natürlich, dass dein Bericht das krasse Gegenteil von dem beschreibt, was ich bisher über Dr. Hess aus Essen las, zuletzt von Manuela Alena hier im geschlossenen Bereich:
viewtopic.php?f=123&t=16787
Ich weiß nicht, ob du Lust und Zeit hättest, dich mal mit den Autorinnen der positiven Berichte auszutauschen, um herauszufinden, wie es zu diesen gravierenden Unterschieden kommen kann. Dir selbst dürfte das jetzt nach überstandener Op möglicherweise egal sein, aber für alle, die diesen Schritt noch vor sich haben, wären diese Informationen sicher hilfreich.
Ich selbst hatte, unter anderem durch den oben verlinkten Bericht, für den Fall, dass ich mich doch noch zu einer Op durchringe, Dr. Hess schon mal als möglichen Operateur ins Auge gefasst. Jetzt bin ich diesbezüglich allerdings völlig ratlos. Das Thema Op rückt für mich nun erst mal noch weiter in den Hintergrund, als es ohnehin schon steht.
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mi 12. Dez 2018, 06:04
von ExuserIn-2019-12-18
petra hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 10:33
Liebe Freund(e)innen undLeser /innen.
Ich möchte nochmals ausdrücklich klarstellen, dass ich nicht Dr. Hess für das OP Ergebnis
verantwortlich mache! Was ich bemängele ist die völlige Unwissenheit und Ignoranz der
Stationsärzte und des Personals.
Und, ja, Ich hätte mir mehr Präsenz von Dr. Hess gewünscht.
Guten Morgen .....
wie sagt man so schön? Der Fisch stinkt immer von oben .... eigentlich muss man sich nur mal die Bewertungen im Netz von der Uniklinik anschauen und man merkt schnell, dass Deine Erfahrungen wohl System haben. Normalerweise pfeife ich auf solche Einträge und bilde mir immer lieber selbst ein Urteil. Aber hier scheint es tatsächlich Probleme zu geben, die man als Frau vielleicht umgehen könnte ...
Auszug aus den google Bewertungen ...
"Ärzte diskutieren vor Patienten über Zuständigkeiten ..."
"Immerhin aber fair - selbst als Privatpatient wird man schlecht behandelt.

"
"Das Personal ist freundlich, kann aber das miserable Prozessmanagement und schlechte bereichsübergreifende Kommunikation nicht wettmachen."
"der Operator und die op war super die nachsorge und der Rest ist absolut unter aller sau,liege hier seit 4 Tagen und bekomme nix zu fressen. nur Besucher essen ,seit 3 Tagen ist mein Bein und mein arm taub und es kommt kein Neurologe .."
Komplikationen kann man nie ausschließen! Und Personal und Ärzte sind letztendlich auch nur Menschen ... dennoch möchte ich bei einer solch schweren OP in guten Händen sein und ernstgenommen werden ....
Dir alles Liebe und Gute auf Deinem weiteren Weg. Was mich besonders beeindruckt hat, ist das Engagement von Deinen Freundinnen/Bekannten die zur rechten zeit aktiv geworden sind und an allen Hebeln gezogen haben .... ich glaube die haben eine dicke Umarmung verdient!
Liebe Grüße
Vanessa
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: So 16. Dez 2018, 21:32
von petra
Inzwischen spitzt sich die Situation um die UKE weiter zu. Ich habe eine
Aussage von meinem Frauenarzt, dass es 2 weitere völlige Fehlschläge
gegeben hat. Eine weitere Katastrophe, auch dort operiert, habe ich aus
München mitbekommen.
Ich kann leider nicht sagen, was dort passiert ist. Es sind aber auf jeden
Fall sofotige Reaktionen (Nachop's) erforderlich gewesen. Sobald ich
Hintergrundwissen habe, stelle ich das hier ein.
Es tut mir wirklich leid, so einen Niedergang eines guten und erfahrenen
Operateurs zu erleben.
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: So 16. Dez 2018, 21:54
von Anne-Mette
Guten Abend,
ich möchte darum bitten, dass hier nur "beweisbare Tatsachen" gepostet werden.
Deshalb sollten immer "Ross und Reiter" namentlich bekannt sein - und nicht "von Hörensagen".
Gruß
Anne-Mette
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Di 8. Jan 2019, 17:07
von petra
Hallo Anne Mette, ich denke nicht, dass mein Frauenarzt sich da etwas ausdenkt. Ebenso der Fall aus München. Dort könntest du mit Yasmine W. der dgti sprechen. Selbstverständlich werden bei unseren Gesprächen untereinander keine persönlichen Daten bekannt gegeben.
Ich denke, damit ist dann alles gesagt.
MfG
Petra
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: So 27. Jan 2019, 23:09
von nicole.f
Liebe Petra,
und weitere...
Das klingt nicht gut und deckt sich leider mit einigen Erfahrungsberichten, die mir auch persönlich bekannt sind. Es scheinen sich dabei zwei Dinge heraus zu kristallisieren:
1. die "kombinierte Methode" unter Verwendung von Teilen der Harnröhre zur Bildung der Neo-Vagina scheint das Komplikationsrisiko doch deutlich zu erhöhen (was auch nicht weiter verwunderlich ist)
2. die Nachsorge an der Uniklinik Essen ist sehr verbesserungswürdig - der Umgang durch die anderen Stationsärzt_innen mit den Patient_innen und auch das Fehlen von Dr. Hess selbst bei der Nachsorge scheint dort eher typisch, als ein Ausnahmefall zu sein.
Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch Prof. Dr Krege und Ihre Fachoberäzrtin Dr. Bohr am Klinikum Essen Mitte bei problematischen Fällen helfen, Krege und Bohr haben schon viele Desaster wieder retten können - den Umständen entsprechend. Ich erwähne dies nur für die, die nicht 650km in den Süden fahren können oder wollen. Bie Krege/Bohr kann ich auch aus persönlicher Erfahrung sagen, dass die sich persönlich um ihre Patient_innen kümmern, ihre Stationsärzt_innen machen eher nur Routine Aufgaben.
Große Operationen sind immer auch ein Glücksspiel, da sollte man sich nichts vormachen. Das ist keine exakte Wissenschaft, jeder Mensch reagiert anders und jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen mit. Was bei dem einen super klappt, kann bei der anderen völlig deneben gehen. Damit muss man rechnen. Was aber gar nicht geht ist, wenn vermeidbare Fehler gemacht werden. Das ist unentschuldbar. Als Patient_in in einem Krankenhaus ist man fast völlig ausgeliefert. Man muss sich völlig darauf verlassen können, dass alle dort für das Wohlergehen der Patient_innen eintreten und alles in ihren Möglichkeiten unternehmen werden, um dies sicherzustellen. Jede Unterlassung und jede falsche Handlung ist, wegen der Alternativlosigkeit für die Pateint_innen, ein unentschuldbarer Fehler.
In diesem Sinne würde ich auch Dich, Petra, anregen wollen zu überlegen, gegen die Uni Klinik Essen rechtlich vorzugehen (solltest Du das noch nicht tun). In diesen Betrieben kann man nur etwas verändern, wenn sie Druck bekommen. Den besten Druck erzeugt man, wenn es für die Klinik Kosten verursachen und/oder das Renommée beschädigen könnte. Die Häufung dieser Vorkommnisse an einer Einrichtung und in einer Abteilung deutet auf strukturelle Probleme hin, die durch eine Häufung von Beschwerden und ggf. Klagen vielleicht abgestellt werden kann, in der Hoffnung, das künftige Patient_innen wieder sorgenfreier dorthin gehen können.
Dir liebe Petra wünsche ich beste und schnelle Genesung!
PS: Empfindungen können auch nach Monaten und sogar Jahren wieder zurückkommen... dieser Satz "Dann kommt da auch nichts mehr." ist unqualifiziert, dumm und völlig empathielos.
Liebe Grüße
nicole
Re: Meine Erfahrungen bei/nach der GaOp in der Uniklinik Essen
Verfasst: Mo 28. Jan 2019, 08:32
von Joe95
nicole.f hat geschrieben: So 27. Jan 2019, 23:09...Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch Prof. Dr Krege und Ihre Fachoberäzrtin Dr. Bohr am Klinikum Essen Mitte bei problematischen Fällen helfen, Krege und Bohr haben schon viele Desaster wieder retten können - den Umständen entsprechend...
Das erinnert mich an eine Unterhaltung mit meinem Therapeuten über das Thema "empfehlenswerte Operateure".
Er konnte mir natürlich keine Empfehlung aussprechen, gab aber zu bedenken das alle bekannten Operateure gute Operateure wären, denn sonst wären sie keine mehr.
Klingt für mich einleuchtend.
Er nannte Prof. Dr. Krege als Beispiel, anscheinend gibt es Stimmen, die wohl ihre Methode für suboptimal halten, andererseits sei sie bekannt dafür "Problemfälle" anderer Operateure zu retten.