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Re: Der 8.Mai .

Verfasst: Do 10. Mai 2018, 19:28
von Michi
Laura R hat geschrieben: Do 10. Mai 2018, 15:38 So viele Alternativen gab es zu der Zeit ja auch nicht,
In meinen Augen ein sehr sehr schwaches Argument, um sich der Schergen das alten Regimes zu bedienen.
Laura R hat geschrieben: Do 10. Mai 2018, 15:38 Ein Karl Dönitz ( BDU und später Befehlshaber der Marine )wurde nicht übernommen obwohl er wollte, weil er ein überzeugter Nazi war.
Nur eine nüchterne Feststellung:
Vor allem war Dönitz wohl Eines nicht, ein - wie man es später nannte - Wendehals.

Ganz im Gegensatz zu Jenen aus den DDR-Machtapparaten, die 1989/90 in kürzester Zeit ihre alten "Überzeugungen" gegen neue ausgetauscht haben, und als treu ergebene Diener ins neue System integriert wurden, um wiederum Macht gegen die kleinen Leute ausüben zu können. Solche Wendehälse sind - als willige Vollstrecker - gleich nach Diktatoren eine Geisel der Menschheit.

Re: Der 8.Mai .

Verfasst: Do 10. Mai 2018, 19:39
von Simone 65
Jenina . Ich bin der DDR aufgewachsen. Vergleiche sollen nicht sein . Aber es gab vieles in der DDR was nicht gut war . Ich hatte Glück , ich konnte in den 80 Jahren ins nichtkapitalistische Ausland . Ich war zur See gefahren , Fischerei . Ich habe zu der Zeit viel von der Welt gesehen . Glasgow , Abijan , Ushuaja , Montevidejo , Lissabon und viel mehr .
Eigentlich ging es mir gut .
Aber gab auch die Kleinigkeiten. Ich sollte während meiner Armeezeit in die SED . Ich wurde 3 Tage bearbeitet . Das gab mir den ersten Knacks. Ich konnte nicht meinen leiblichen Vater kennen lernen. Er wohnte im Grenzgebiet, in der Rhön .
Ich habe während der Armeezeit den Schiessbefehl bekommen .
Es gibt vielleicht noch mehr .
Liebe Grüße Simone