Seite 2 von 2
Re: Erstbesuch Psychologe
Verfasst: Fr 9. Mär 2018, 09:36
von Anja
Moinsen,
das sehe ich genauso wie Aria. Was nützt es dem Kind, wenn es einem Elternteil nicht gut geht? Außerdem erfahren Kinder dadurch doch keinen Nachteil. Wichtig ist doch, das der Mensch für sie da ist. Seine Pflichten wahrnimmt. Sich um sie kümmert. Deine Persönlichkeit ändert sich doch dadurch nicht. Und die ist das Wichtige an dir.
Hat man nicht auch eine Fürsorgepflicht sich selbst gegenüber?
Grüße
die Anja
Re: Erstbesuch Psychologe
Verfasst: Fr 9. Mär 2018, 10:12
von Silvia
Ich lese das hier ja mit Interesse, weil ich glaube mich in einer ähnlichen Lage zu befinden. OK. Meine Tochter ist erwachsen. Ihr das irgendwann zu beichten wird auch noch schwer für mich werden....
Ich stehe auch kurz vor einem Psychologenbesuch und weiß was einem da so durch den Kopf geht. Auch den Drang alles so schnell wie möglich, besser heute als morgen, zu wollen kann ich gut nachvollziehen. Aber das habe ich schon gelernt: Es braucht Zeit. Viel Zeit.
Ich habe vielleicht den Vorteil mir durch (pflanzliche) Präparate schon ein wenig weibliche Rundungen geschaffen zu haben, die ich komischerweise mit Stolz trage. Auch in der Öffentlichkeit. Obwohl ich mich mit allem anderen schäme, mich anstelle.
Den kleinen Freund da unten habe ich seit langem weggesperrt. Der Schlüssel liegt irgendwo. Keine Ahnung. Ich glaub meine Frau hat ihn. Ich brauch und mag den da unten nicht mehr. Das hat zwar eher symbolischen Charakter, als einen wirklichen nutzen. Aber mir zeigt es ein wenig den Weg, der evtl. mal ohne "ihn" beschritten werden soll.
Ansonsten habe ich auch sehr viel Selbstzweifel. Aber zum Glück sind wir genau HIER sehr gut aufgehoben.
LG
Silvia
Re: Erstbesuch Psychologe
Verfasst: Fr 9. Mär 2018, 20:42
von Lina
Anja hat geschrieben: Do 8. Mär 2018, 11:02
Moinsen,
Lisa H. hat geschrieben: Do 8. Mär 2018, 10:38
Aber ihr seit glücklich wie es ist oder?
Oh ja, jeden Tag, den ich als Frau lebe, ist ein Geschenk.
Wie du liest, gibt es bezüglich Androcur geteilte Meinungen.
Für mich ist das Argument "weils in Amerika verboten ist" nicht sehr aussagekräftig. Mit dem gleichen Argument könnte man sich ja hier für frei verkäufliche Waffen aussprechen. Bitte nicht persönlich nehmen, Manu
So weit ich es aus meinem Bekanntenkreis kenne, gab es nur bei hohen Dosierungen Probleme. Deswegen mein Rat nicht über 10mg/Tag zu gehen. Ob und wieviel musst du natürlich selbst wissen.
Grüße
die Anja
Stmmt. In den USA gibt es aus rechtlichen Gründen auch nur lauwarmen Kaffe bei MacDonalds. Also kein Maßstab.