Seite 2 von 6
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Mi 20. Dez 2017, 18:37
von Manu.66
Hi Mädels!
Das hängt wohl sehr von der Intensität der Begutachtungen ab. Die reinen Gerichtskosten werden bei einem Streitwert von 10.000,00 € immer gleich sein.
Ist wohl wichtig darauf zu achten, dass die Zwangsbegutachtungen mit einem Termin abgearbeitet werden und nicht ein Sitzungsmarathon abgehalten wird. Im vorgenannten Fall waren es jeweils eine Sitzung bei einem Psycho von einmal 1,5 Stunden und einmal ca. 3 Stunden. Wobei die drei Stunden bei einer Frau waren und die 1,5 Stunden bei einem im hiesigen Raum sehr erfahrenen Psycho, der das wohl nach Standardschema abarbeitet. (Wörtlich Aussage: "Ich will Ihnen keine Steine in den Weg legen!")
Na ja, der letztere wird wahrscheinlich auch von mir beehrt werden, weil er sehr häufig vom AG zugewiesen wird. Die Frau mit ihren drei Stunden muss ich mir nicht unbedingt geben. Was will die solange mir mir bereden? Ist mir total schleierhaft -andererseits auch sehr interessant wenn der Kaffee schmeckt

.
Liebe Grüße (habe die Weihnachtseinkäufe beendet

- am zweiten Weihnachtstag sind wir mit 17 Leuten versammelt!!)
Manuela
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 11:07
von Laura R
Moin
dass das TSG veraltet und überholt ist ja hier unumstritten, Fakt ist jedoch das es noch gültig und in Kraft ist und die zuständigen Richter danach verfahren und ich denke mal auch so verfahren müssen um dem Recht genüge zu tun.
Ich verstehe nicht so wirklich die Sinnhaftigkeit dieser Aktion und betrachte das mal so mehr als Kindergarten Aktion und ob es der Sache selber dienlich ist weiß ich auch nicht wirklich. Der DGTI Ausweis ist ja auch als Ergänzungsausweis dargestellt und nicht als Ersatzausweis oder Ausweis und hat meines Wissens keine rechtsverbindliche Bedeutung und ist denke ich mal nur mit einem gültigen Ausweis verwendbar.
Die Justizangestellten machen auch nur ihre Arbeit und ich persönlich finde es nicht gut deren Arbeit mit solchen Aktionen zu erschweren. Der Zeitaufwand für die zusätzliche Arbeit kann dann Sinnvoller genutzt werden.
Ich habe alles komplett seinerzeit eingereicht und das Verfahren ist sehr schnell beendet gewesen ohne Rückfragen und Stress. Ende Februar eingereicht und am 13.7. des gleiches Jahres den Beschluss in der Hand gehabt.
Schöne Weihnachten und
liebe Grüße eine kopfschüttelnde Laura
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 11:13
von Michelle_Engelhardt
uta hat geschrieben: Do 21. Dez 2017, 10:32
Wenn es hart auf hart kommt und du mit dem Staate oder Krankenhaus zu tun bekommst zählst du als Typ. Dann legt man dich mit Männern auf's Zimmer und spricht dich auch so an. In dem Fall hilft auch kein Dgti Ausweis. Egal wie unsere Selbstwahrnehmung ist am Ende zählt in Deutschland nur das Papier wo was drauf steht.
Uta
Kann ich so, zum Glück, nicht bestätigen. Kurz vor meiner VÄ / PÄ musste ich ins Krankenhaus. Dort war ich weder mit Männern auf einem Zimmer noch wurde ich mit "Herr" angesprochen. Gut möglich, das ich da einfach Glück gehabt habe. Ich garantiere aber auch, das mich jeder, von der Putzfrau bis zum Chefarzt, maximal einmal mit "Herr" angesprochen hätte

Allerdings habe ich bei der Aufnahme schon klipp und klar gesagt, das ich nicht auf ein Herrenzimmer gehen werde....man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam problemlos ein Zimmer für mich alleine.
Liebe Grüße
Michelle
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 12:06
von Anja
Hallo Michelle,
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Do 21. Dez 2017, 11:13
....man zeigte sich sehr verständnisvoll und ich bekam problemlos ein Zimmer für mich alleine.
Von diesem Vorgehen hörte ich schon von der Cousine meiner Frau. Die arbeitet im Krankenhaus und erzählte, das Frauen wie ich (ohne GaOP) generell Einzelzimmer bekommen, um Problemen mit Bettnachbarn aus dem Weg zu gehen. Ich dachte, es betrifft vielleicht nur dieses Krankenhaus, aber es scheint ja gängige Praxis zu sein. Gegen so ein
Upgrade hätte ich im Bedarfsfall jedenfalls keine Einwände.
Natürlich werden die Kleinkarierten dagegen vorgehen und auf ein Zimmer mit weiblichen Bettnachbarn bestehen! Alles andere wäre ja diskriminierend!
Grüße
die Anja
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 13:59
von Manu.66
Laura R hat geschrieben: Do 21. Dez 2017, 11:07
Moin
dass das TSG veraltet und überholt ist ja hier unumstritten, Fakt ist jedoch das es noch gültig und in Kraft ist und die zuständigen Richter danach verfahren und ich denke mal auch so verfahren müssen um dem Recht genüge zu tun.
Ich verstehe nicht so wirklich die Sinnhaftigkeit dieser Aktion und betrachte das mal so mehr als Kindergarten Aktion und ob es der Sache selber dienlich ist weiß ich auch nicht wirklich. Der DGTI Ausweis ist ja auch als Ergänzungsausweis dargestellt und nicht als Ersatzausweis oder Ausweis und hat meines Wissens keine rechtsverbindliche Bedeutung und ist denke ich mal nur mit einem gültigen Ausweis verwendbar.
Die Justizangestellten machen auch nur ihre Arbeit und ich persönlich finde es nicht gut deren Arbeit mit solchen Aktionen zu erschweren. Der Zeitaufwand für die zusätzliche Arbeit kann dann Sinnvoller genutzt werden.
Ich habe alles komplett seinerzeit eingereicht und das Verfahren ist sehr schnell beendet gewesen ohne Rückfragen und Stress. Ende Februar eingereicht und am 13.7. des gleiches Jahres den Beschluss in der Hand gehabt.
Schöne Weihnachten und
liebe Grüße eine kopfschüttelnde Laura
Hi Mädels!
Ich frage mich ernsthaft, welche "Kindergarten Aktion" mir unterstellt wird. Ich habe nach geltendem Recht in Niedersachsen einen Antrag gem -§1 und -§8 des TSG gestellt. Im Niedersäschischen Justizportal wird der Weg, den Antrag mündlich zu Protokoll der Rechtsantragstelle eines beliebigen Amtsgerichts zu stellen, als richtig und korrekt empfohlen. Da er formlos zu erstellen ist bedarf es auch keinerlei besonderer Anlagen, dies wäre sonst im o.a. Justizportal des Landes Niedersachsen aufgeführt. Meine persönliche Identifikation erfolgte mit dem dgti Ausweis, der bekanntermaßen von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium als ergänzender Ausweis zu einem gültigen Personalausweis, auf den er sich ja auch bezieht, anerkannt ist.
Auch liegt mir nichts ferner, als die Arbeit von Justizangestellten (zu denen ich auch mal gehörte) zu erschweren oder zu behindern. Bislang war es bei mir eine sehr nette Justizbeamtin im Range einer Rechtspflegerin. Es entsteht insoweit durch meine "Aktion" auch keinerlei zusätzlicher Arbeitsaufwand oder gar "Stress". Ganz im Gegenteil, ich hatte mit der jungen Rechtspflegerin ein sehr nettes Gespräch.
Das AG Norden wird jetzt im Wege der Amtshilfe den ordnungsgemäß und gesetzeskonform gestellten Antrag an das zuständige AG Oldenburg weiterleiten.
Du - liebe Laura - brauchst Deinen Kopf wegen dieser vermeintlichen "Kindergarten Aktion" von mir nicht zu schütteln. Als treue Beamtin verhalte ich mich absolut gesetzeskonform.
Ich will einzig und allein anderen Betroffenen aufzeigen, dass es absolut unnötig ist, einen Antrag wie auch immer "komplett" einzureichen. Denn was ist in diesem Zusammenhang unter "komplett" zu verstehen? Wo steht das? Was ist für einen "kompletten" Antrag erforderlich? Für einige ist vielleicht dieser angeblich notwendige schriftliche Antrag in "kompletter" Form schon ein ein Hindernis oder Beschwernis.
Nein, es ist nichts erforderlich, es geht auch mündlich zu Protokoll der Rechtsantragsstelle eines AG!
Liebe Grüße und ein besinnliches Weihnachtsfest (auch für alle ehemaligen Kolleginnnen und Kollegen in den Justizbehörden!)
Manuela
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 14:14
von Manu.66
Hi Uta!
Und nein, es stimmt so nicht, wie Du es sagst.
Ich bin Beamtin dieses Staates (im Ruhestand) und werde von dem Moment an, in dem ich es öffentlich gemacht habe, korrekt als Frau angesprochen und auch von unserem Staat bzw. den staatlichen Stellen so behandelt. Selbst lange bevor ich die "amtliche Frauenbestätigung" nach dem TSG in den Händen halte.
Auch im Krankenhaus durch dort behandelnde Ärzte (wie es auf Station ist kann ich nicht sagen, ich habe zum Glück noch nicht das stationäre Vergnügen gehabt).
Und ich bin der festen Überzeugung, dass viele öffentliche Stellen in unserem Lande ebenso wie wir dieses elende TSG als längst überholt und so nützlich wie eine Warze im Gesicht betrachten. Es existiert halt noch, das ist klar, aber es wird doch immer weiter aufgeweicht. Und genau das sehe ich auch als unsere Aufgabe an: Dieses TSG so weit es geht und wo immer es geht ad absurdum zu führen!
Liebe Grüße
Manuela
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 16:05
von Michelle_Engelhardt
Guten Tag
Manus Vorgehensweise ist sicherlich außergewöhnlich, scheint aber soweit gesetzeskonform zu sein. Warum nicht mal neue Wege gehen und die ausgetretenen Pfade verlassen? Ein gewisses Risiko sehe ich dennoch: Ganz streng genommen, wurde der Antrag von einer Person gestellt, die es offiziell (noch) nicht gibt. Eine Manuela Donner wird man im Geburtenregister / Einwohnermelderegister vergebens suchen. Ein ganz genauer Sachbearbeiter könnte daraus einen Strick drehen. Hoffen wir für Manu, das es nicht so kommt.
Liebe Grüße
Michelle
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 16:09
von Michelle_Engelhardt
Hallo liebe Uta,
das mit dem zugewiesenen Rahmen, ist genau das, worauf ich hinaus wollte. Selbst wenn der Beamte / Sachbearbeiter durchaus wohlgesonnen sein mag, muss er sich ggfs. an Vorschriften halten, um evtl. Repressalien zu vermeiden.
Liebe Grüße
Michelle
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 16:20
von Brigitta
Hallo Manuela,
leider ist es tatsächlich so, dass gerade bei Ärzten und in Kliniken, wo ich eingentlich das Gegenteil erwarten würde,
das Verständnis für "Trans*wie auch immer" noch häufig, viel zu häufig fehlt.
Gerade vor ein paar Tagen habe ich bei meinem Hausarzt erlebt, dass eine "Leidensgenossin", die vor mir dran war und
die sich offensichtlich als Frau fühlte und so (lange Haare, Ohrringe, Make-up, DOB) aufgetreten ist, vom Arzt dann als
"... jetzt bitte
Herr ..." angesprochen und anschließend so auch wieder verabschiedet wurde.
(Ich selbst war im M*-Modus, hatte deshalb nÃchts anzumerken.)
Liebe Grüße
Brigitta

Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 16:28
von Michelle_Engelhardt
Hallo Brigitta,
dieses Szenario habe ich oftmals vermieden, in dem ich am Anfang darauf hingewiesen habe, man möge mich doch bitte mit "Frau Engelhardt" ansprechen bzw. aufrufen. Hat meistens geklappt.....wenn nicht, gab es einen Blick, der töten konnte....hihihi
Einen Arzt, der mich mehrfach mit "Herr" ansprach, habe ich dann kurzerhand mit "Frau Doktor" angesprochen......danach gings dann plötzlich
Liebe Grüße
Michelle
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 17:05
von Manu.66
Hi Mädels!
Michelle: KÖSTLICH!!!!
Mein dgti Ausweis bezieht sich auf die Nummer meines Persos. Die steht da deutlich zu lesen drauf. Anhand dieser Perso-Nr. bin ich zu identifizieren - sicherlich im digitalen Zeitalter auch in der bundesweit aktiven Standesamtsoftware bzw. dem Personenstandsregister oder Melderegister. Soviel ich weiß hat auch ein moderner Streifenwagen der Polizei direkten Zugang zu dieser Software über eine Internetverbindung.
Außerdem hat die nette Rechtspflegerin ja auch als Anhang zu ihrem Protokoll mein freundliches Schreiben an das AG Oldenburg beigefügt, in dem der Bezug zu meiner früheren Identität festgehalten ist. Also dürfte es keinerlei Zweifel oder Probleme geben festzustellen, dass die durch Unterschrift unter dem Protokoll dokumentierte Frau Manuela Alena Donner eine real existierende Person nach gutem deutschen Personenstandsrecht ist, die rein amtlich immer noch zurückzuführen ist auf ein Wesen mit männlichem Geburtsvornamen. (So bescheuert wie das auch sein mag!) - Aber das soll sich ja nun irgendwann in der nächsten Zukunft ändern.
Merry Christmas
Manuela
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Do 21. Dez 2017, 17:20
von Jaddy
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Do 21. Dez 2017, 16:28Einen Arzt, der mich mehrfach mit "Herr" ansprach, habe ich dann kurzerhand mit "Frau Doktor" angesprochen......danach gings dann plötzlich
Dass diese Taktik funktioniert habe ich auch schon mehrfach gehört. Ich denke am besten merkt man sich solche Dinge wie mal Selbstverteidigung übt, um sie im Bedarfsfall reflexartig zur Hand zu haben.
@Manu: Ich finde Deinen Ansatz großartig. Bei vielen Aspekten des scheinbar so festgelegten Prozesses gibt es wohl mehr als einen Weg und vielleicht auch einfachere und stressärmere. Viele Bearbeiter.innen kennen sich vielleicht auch nicht so aus und agieren mit Halbwissen, wohl auch um sich abzusichern. Böse Absicht will ich da erst mal niemand unterstellen. Umso besser, wenn jemand mit Insiderkenntnissen sich mal auf die Hinterbeine stellt. Sei es PÄ oder auch die Bankkarten.
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Fr 22. Dez 2017, 16:38
von Andrea aus Sachsen
.
Ich gehöre ebenfalls zu denjenigen, die sich bisher vor der VÄ/PÄ gedrückt haben. Nicht dass ich diese nicht möchte, aber der finanzielle und zeitliche Aufwand dafür ist mir einfach zu hoch. Ich habe allerdings auch das Glück, dass ich die Änderung fast überall auch ohne amtlichen "Stempel" durchgebracht habe. So merke ich im Alltag praktisch nicht mehr, dass ich von Amts wegen immer noch Mann bin.
Von den hier beschriebenen "Horrorszenarien" habe ich bisher zwar nichts erleben müssen, aber für die Zukunft ausschließen kann ich es natürlich nicht und das macht mir dann doch ein wenig Angst. Am meisten graut mir allerdings davor, dass mein derzeitiger (männlicher) Ausweis im Jahre 2022 abläuft. Einen neuen dieser Art möchte ich auf keinen Fall, das alte kostspielige Verfahren aber auch nicht. Zum Glück ist noch etwas Zeit zum Überlegen "¦
Dir Manu wünsche ich natürlich, dass die ganze Prozedur für dich schnell und "schmerzfrei" vonstattengeht.
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Fr 22. Dez 2017, 18:08
von Manu.66
Hi Andrea - hi Mädels!
Der zeitliche Aufwand für den Antrag hält sich ja in Grenzen. Mündliche Antragstellung bei der Rechtsantragstelle: 30 Minuten. Zwei Termine bei Psychos - nehmen wir mal 2 Stunden pro Termin = 4 Stunden. Und dann noch die rund 10- minütige mündliche Verhandlung vor dem Amtsrichter. Alles natürlich ohne notwendige Fahrerei zu den Psychos und zum Gerichtstermin. Das ist doch sehr überschaubar.
Wenn es in anderen Fällen - wie ja durchaus berichtet - zu mehreren Psychoterminen kommt, dann kann sich der zeitliche Aufwand natürlich drastisch erhöhen.
Was die finanzielle Belastung angeht, jede, der das zusteht, kann Prozesskostenhilfe beantragen, die in der Regel bei Vorliegen der entsprechenden Einkommenssituation auch gewährt wird.
Anderenfalls bestehen bundesweit erhebliche Kostenunterschiede. Das Verfahren beim AG Oldenburg ist meines Erachtens eines der "preiswertesten" in Deutschland. Aber wer kann schon wegen der Gerichtskosten den Wohnsitz ändern???
Auch in meinem Fall ist eigentlich die amtliche Frauenbestätigung nur für den Pass notwendig. Alle anderen Dienststellen/Behörden usw. haben längst umgestellt.
Deshalb ist es mir auch egal, wie lange sich das Verfahren hinzieht. Bis nächsten Herbst wird es wohl erledigt sein.
Liebe Grüße und Merry Christmas
Manuela
Re: Den Amtsschimmel reiten: Mein Antrag auf VÄ u. PÄ
Verfasst: Fr 22. Dez 2017, 19:06
von Tatjana_59
Ich zumindest hatte ein Problem mit Zimmer im KH.
Sechs Tage nach meinem rechtskräftigen (allerdings mündlich) hatte ich eine Operation.
Zu den Frauen wollten die mich nicht legen da nichts schriftliches vorlag, zu den Männern wäre ich niemals mehr gegangen, lieber hätte ich mich im Keller aufgehalten.
Also Einzelzimmer, das war soweit OK, nur das musste ich extra mit etwas mehr wie 40 Euro am Tag selbst bezahlen.
Anrede mit Frau klappte allerdings bis auf mal einen Versprecher der sofort entschuldigt wurde immer.
LG Tatjana