Re: Ende des Zwangs "feminine Kleidung tragen" „ Erfahrungsbericht
Verfasst: Mi 22. Nov 2017, 19:32
Irgendwas irritiert mich: Keine "Schwester" mehr, dafür jetzt im Forum? Welche Botschaft steht dahinter?
Nora_7
Nora_7
Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?t=15034
... bzw so: man nimmt es als eine Art sich was gutes zu tun, glücklich zu sein.cristelle hat geschrieben: Mi 22. Nov 2017, 12:02 ich mache auch Pausen vom "Frausein" besonders wenn ich sehr viel Sport betreibe und verstehe in dieser "Auszeit" nicht was ich an den Sachen eigentlich schön finde. ABER ich habe gelernt das wenn "Cristelle" sich meldet sie sehr wohl was an den Sachen findet....es ist ein HIN UND HER.
genau ! Es ist gut wenn einer das mal schreibt, daß er es "geschafft" hat. Dann gibt es noch Hoffnung auf Rettung vor dem Verderben !Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 22. Nov 2017, 16:50Das ist eine mutige Behauptung. Nur weil hier niemand darüber schreibt, ist es noch lange nicht wahr. Warum sollte denn hier noch jemand schreiben, der/die es tatsächlich "geschafft" hat ? Und wenn dieser Mensch es schriebe, würde man es bezweifeln. So nach dem Motto: "Es hat ja noch niemand geschafft. Warte nur ein paar Wochen oder Monate".Jenina hat geschrieben: Mi 22. Nov 2017, 12:13 Aber losgeworden ist es wirklich noch keiner, sofern er ehrlich war und nicht vor lauter gezwungener Unterdrückung nicht zur Rückkehr der Gefühle steht.
Liebe Vicky, ich weiß...
Jenina hat geschrieben: Do 23. Nov 2017, 07:53Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 22. Nov 2017, 16:50
Diese vertrackte trans* Sache steckt einfach zu tief in unserer Persönlichkeit. Sie ist keine Krankheit die man behandeln kann. Sie ist Teil unseres Ich. Und da soll sie verdammt noch mal auch ihren gebührenden Platz einnehmen. Eben mal mehr, mal weniger bei uns Transvestiten (oder Crossdressern für die empfindlichen Naturen).
Liebe Jackie,
Janina hat da völlig recht. Es ist ein Teil von uns. also nichts was man "heilen" müsste oder loswerden oder schon garnicht als Dämon bezeichnen sollte. Wenn wir es "loswerden" überdecken wir nur und verneinen einen Teil unserres Ich`s. Aber besiegen ? Es würde uns ein Teil fehlen...
Aber wenn uns etwas fehlt haben wir auch nichts davon....
greetings
cristelle
Ja, Du hast recht, es waren schon einige. Aber ein Beispiel bin ich deshalb noch lange nicht. Ich habe sehr intensive Phasen des Transens hinter mir. Aber ich habe auch sehr lange Phasen (ich spreche von Monaten, teilweise von ein bis zwei Jahren), da spielt es für mich keine Rolle. Mir ist zumindest ein deutlich entspannteres Verhältnis zu meinem Transen gelungen. Ich kämpfe nicht dagegen an, wenn es mich "überfällt", sondern ich versuche, mich damit positiv auseinander zu setzen.Wie viele Auf und Ab hast Du schon hinter Dir? Und - ist es jetzt für immer weg?
Hallo Vicky,Vicky_Rose hat geschrieben: Do 23. Nov 2017, 08:33Ja, Du hast recht, es waren schon einige. Aber ein Beispiel bin ich deshalb noch lange nicht. Ich habe sehr intensive Phasen des Transens hinter mir. Aber ich habe auch sehr lange Phasen (ich spreche von Monaten, teilweise von ein bis zwei Jahren), da spielt es für mich keine Rolle. Mir ist zumindest ein deutlich entspannteres Verhältnis zu meinem Transen gelungen. Ich kämpfe nicht dagegen an, wenn es mich "überfällt", sondern ich versuche, mich damit positiv auseinander zu setzen.Wie viele Auf und Ab hast Du schon hinter Dir? Und - ist es jetzt für immer weg?
JackieBond hat geschrieben: Mi 22. Nov 2017, 17:30 Hi Leute,
also da hab ich ja was angerichtet. Ich wollte Euch nicht zu nahe treten und/oder Euch was ausreden...
Hier nun ein paar Info's im Detail:
Wer den Beitrag richtig gelesen hat, merkt vielleicht dass ich mich
durchaus auf dem Boden der Realität befinde. Frauenmode finde
immer noch superklasse und gehe auch gerne mit meiner Frau tolle Sachen
einkaufen (man höre und staune..).
Natürlich fragte ich mich "wenn meine Frau meine Neigung stärker toleriert hätte, ja dann..." - Hätte hätte - Fahrradkette
Sie hat und sie tut es nicht tolerieren - Punkt! Muss sie auch nicht, aber Petting und Sex könnten wir doch trotzdem haben?...
Aber ich kann meine Frau noch so begehren, ihr Geschenke machen, ihr die Kinder abnehmen,
für sie da sein... Es kommt nicht zur Zweisamkeit, sie steht auf die platonische Kiste.
Das hab ich jetzt über 10 Jahre mitgemacht und eine Veränderung ist nicht in Sicht...
Vermutlich bin ich nicht der Typ Mann den meine Frau bräuchte..
Ich habe mir persönlich folgendes vorzuwerfen:
1. Ich habe die letzten Jahre es geschehen lassen ohne etwas zu unternehmen und damit eine Lücke geschaffen,
die jetzt eine Geliebte ausfüllt (rosa Wolken hin oder her)
2. Ich habe mich von der Phantasiewelt der Frauenkleidung völlig einnehmen lassen.
Damit muss ich klarkommen...
Wer mir aber hier mit Moral kommt, der kann sie behalten und "kehre vor seiner eigenen Tür"...
Ich wollte Euch nur berichten, wie die romantische Liebe einer Frau mir
einen anderen Weg offenbart hat. Wenn jemand das Thema rund um
das Tragen von Frauenkleidung nicht als Belastung empfindet, so ist
das aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Vielleicht kommt diese Neigung
ja wieder mit geballter Macht zu mir zurück, aber ich würde damit dann anders umgehen.
Alles klar? Ich schreib Euch von Zeit zu Zeit was sich ergeben hat...
Viele Grüße
Jackie Bond
P.S.: Da dieses Thema erst kürzlich geschehen ist, habe ich mich jetzt erst registriert