Liebe Conny-Andrea
Ich verstehe nicht ganz, warum "Mann" sich bei dieser Gespaltenheit, nenn es "Trans" wenn Du eine Definition benötigst, für eine Seite entscheiden soll.Wenn er es will dann muß er konsequenterweise diesen Weg gehen, Interessant bei welcher Bedingungslage er sich für welche Seite dann entscheidet.
Ich bin ein biologischer Mann...bin mit diesen "Hardwaregegebenheiten" zufrieden. Habe auch über GAOP viel nachgedacht- an dieaer Stelle Dank für die vielen Beiträge hier-
immer im Bewustsein, für mich kommt eine operative Veränderung meines Körpers nicht in Frage.
Ich weiß nicht wie ich diese Überlegungen -mit der heutigen Gefühlslage kombiniert- vor dreißig, vierzig Jahren entschieden hätte.
Heute bin ich wie gesagt-oder geschrieben- im Bewustsein, mich so anzunehmen, wie ich bin.
Dazu gehört mein Körper mit seinen vielfältigen Eigenschaften und Möglichkeiten auch sexueller Art.
Dazu gehört aber auch meine psychische Verfassung und Gegebenheit, die mir diese o.g. "Gespaltenheit" beschert.Sie ermöglicht mire doch ein ericheres Lebensgefühl.
Ich möchte noch nicht einmal behaupten, ich fühlte mich von Zeit ziu Zeit als Frau, das fände ich vermessen.
Ich bin nur unzufrieden mit meiner Beschränkung auf die hergebracht emännliche Rollen"einfalt".
Dei femininen Anteile, die mir körperlich und psychisch mitgegeben sind, verlangen einfach die Vielfalt.
Dazu gehört für mich,schon seit früherer Zeit mit der typischen Männerrolle zu hadern, auch unter dem Fehlen männlcher
Attribute wie körperliche Stärke, Durchsetzungsvermögen, Aggressivität und mehr zu leiden.
Diese Situationen lösen in mir den Veränderungswillen aus.
Nicht also meine Gefühlswelt oder gar meinen Körper anzupassen oder zu ändern, sondern meine Einstellung, mein Bewußtsein und mein Auftreten meinen Vorrausstzungen
zu nähern, Stück für Stück, Tag für Tag, Rückschläge, Verzagtheit, Widerstände eingerechnet.
Eine "weiblich" bdefinierte Kleidung ist für mich ein schöner Weg, diese Annäherung für mch erlebbar zu machen und es ist ein schöner Weg.
Ich möchte auch nicht unbedingt als Frau wahrgenommen werden. Es geschieht manchmal... why not, ein angenehmes Gefühl ist es schon.
Ich werde aber nicht meiner ziugegeben nicht sehr männlich athletischen Körpererscheinung mit Silikon, Perücke und sicher auch schönen Hilfsmitteln eine andere Form geben wollen.
Anders ist esw mit Make-up an das ich mich langsam herantaste, gibt es mir doch das Gefühl, und dser Blick in den Spiegen scheint es zu bestätigen, meine weichen sagen wir ruhig femininen
Anteile so hersuszustellen, ein wenig Lippenstift, lackierte Fußnägel-fast immer- Fingernägel manchmal.
Und natürlich die Kleidung, schon in der Bezeichnung "Crossdresser" die mir eigentlich ganz gut gefällt, als zentrales Merkmal angelegt.
Ich genieße es, dann und wann in Pumps, Rock und feinen Strümpfen zu gehen , einfach nur zu "sein".
Im täglichen Leben versuche ich eigentlich, den männlichen "Dresscode" nzu durchbrechen....Bunte Tücher,
mal Frauenschuhe ohne großartigen Absatz, eine Bluse aus der "Damenkollektion" oder einen Pulli, eine Hose.
Oder einfach nur in der männlichen Kleidung einen "Bruch" reinzubringen.
Die manchmal irritiertze Reaktion darauf, macht mich manchmal unsicher, z.B. mit lackierten Fußnägeln im Schwimmbad, manchmal gibt
die weibliche Kleidung mir auch eine ungeheure Stärke, leider aber auch sehr verzagt, weil meine Frau darauf nicht angenehm reagiert.
Leiuder mag sie darüber nicht sprechen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Alles in allem fühle ich mich also sehr wohl in meiner Vielfalt, äußerlich wie innerlich.
Zu dieser Gefühlsvielfalt gehört für mich auch die Anerkennung meiner homophilen Seite, sie hat sie geradezu erst ermöglicht.
Ich muß sie nicht unbedingt ausleben, aber sie hat mein Gefühlsleben, meine Ästhetik und mein Gefühl für mich und andere verändert.
Darüber aber auch vielleicht an anderer Stelle mehr!
Liebe Conny-Andrea, liebe Alle, die Ihr dazu viel geschrieben habt, ich Danke Euch für die Gelegenheit hier mal etwas mehr von mir zu erzählen.
Seid ganz lieb umarmt dafür, wenn ihr möchtet auch mit einem lieben Kuß bedacht..
So long
Hannah
