Hallo meine Lieben,
tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde. Aber das liegt daran, dass das Thema "Demokratie" in meinen Augen zu komplex ist, als dass man es in Beiträgen im Forum oder auch nur einem einzelnen Buch vernünftig besprechen könnte. - Effektive Strukturen sind wichtig:
Im letzten Heft der Informationen zur politischen Bildung Nr.332 ging es um "Demokratie"
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/i ... n-bildung/
- Das aktuelle Heft Nr.333 behandelt "Kommunalpolitik".
- Inwieweit man auf Volksbegehren + Volksentscheid, also direkte Demokratie, setzt ist auch zu diskutieren.
Auf jeden Fall lebt die Demokratie vom Engagement seiner Bürger.
Da kommt die
aktive Mitarbeit Parteien ins Spiel,
aktives Engagement in Gewerkschaften und Bürgerintiativen usw. sind natürlich genauso wichtig.
Wählen ist gut, aber ... wer wirklich was erreichen will, muss viel Zeit und viel Arbeit investieren.
Zum Abschluss unten mein heutiger Beitrag auf facebook *)
Liebe Grüße
Andrea
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Natürlich betrübt mich, dass morgen erstmals seit dem 2. Weltkrieg eine Partei, die rechtsextremes Gedankengut vertritt, wahrscheinlich in den Bundestag einzieht. - Es ist traurig, dass das "Lernen aus der Geschichte" offenbar kaum möglich ist. ---- Aber wir sollten uns erinnern, dass die NSDAP zur Macht kam, weil ein großer Teil der deutschen Bevölkerung sie unterstützte. - In jedem Land der Erde gibt es Menschen mit rassistischer, menschenfeindlicher, homophober Gesinnung und in unseren Nachbarländern sind ähnliche, "populistische" Parteien längst im Parlament vertreten. - Deutschland bildete aufgrund der Geschichte und der 5%-Hürde bisher zum Glück eine Ausnahme. Auch bei uns war dieser Teil der Bevölkerung stets vorhanden. (vgl. die zahlreichen, fremdenfeindlichen Übergriffe). ---> Künftig wird es darauf ankommen, dass die anderen Parteien, die Justizbehörden angemessen mit diesen Menschen umgehen, Gesetzesverstöße konsequent ahnen usw. - Vor allem aber ist wichtig, dass sich die Mehrheit, die demokratisch gesinnt ist, informiert und für die Erhaltung unserer Demokratie engagiert. --> Deshalb meldete ich mich vor einem Monat bei facebook an und bin nun Mitglied bei "mut".
Engagement in demokratischen, politischen Parteien ist für unseren Staat sehr wichtig. Bei allen Differenzen bei einzelnen politischen Zielen habe ich daher Respekt vor Menschen, die sich bei der CDU/CSU, der SPD, den Grünen, der Linken, der FDP oder in den kleineren demokratischen Parteien (die nicht nur Partikularinteressen vertreten) engagieren...
"Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden." -> Wir sollten unsere Haltung vertreten, aber gleichzeitig andere Meinungen respektieren und versuchen zu verstehen, denn nur so bleibt unsere Demokratie lebendig.
Kritik & Widerspruch in angemessener Form sind in einer Demokratie erwünscht und erlaubt!! -- Wer aber Andersdenkende niederschreit, beleidigt, mit Tomaten bewirft usw. usw. usw. ist kein Demokrat! - Wenn dann andere Staatsbürger nicht wachsam bleiben und diese Menschen an die Macht kommen, ist es mit Demokratie / Menschenrechten usw. vorbei.