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Re: Ups - und plötzlich bin ich psychisch gestört!

Verfasst: So 23. Jul 2017, 09:02
von Katrin_F
Manu.66 hat geschrieben: Mi 19. Jul 2017, 09:08 Hi Mädels!

Mit genau dieser Einstellung wird sich halt auch nichts verändern - ist ja alles schon gesagt, lass man gut sein!

Nein!

Das dicke Brett, das manche immer noch stolz vor ihrem Kopf herumtragen, wird nur dann zerbrechen, wenn man immer daran herumrüttelt. Immer und immer wieder und von allen!

Steter Tropfen hölt den Stein - ein anderes Sprichwort. Ich weiss leider nicht mehr, von wem diese Weisheit stammt.

Liebe Grüße
Manuela

PS: Aufgrund meiner Diganose F64.0 werde ich jetzt mit Sicherheit auch ein Rezept für eine Perücke bekommen - und sie mir von der Beihilfe bezahlen lassen :)p
Hat ja irgendwas von, mach mich nicht nass, aber wasch mir den Pelz ... :shock:

Re: Ups - und plötzlich bin ich psychisch gestört!

Verfasst: So 23. Jul 2017, 10:19
von ExuserIn-2022-05-28
Wozu aufregen?

Es gibt ein Gesetz, dass besagt, dass Krankenkassen nur Leistungen erbringen dürfen, wenn sie zur Wiederherstellung oder zum Erhalt der Gesundheit unbedingt erforderlich ist.

Wenn Du ālso ohne OP keine Probleme hast, dann lass Sie doch sein.

Wenn Du ohne OP Probleme bekommst dann wahrscheinlich psychische und keinen Hautausschlag.

Zu Zeit ist die Begründung im ICD noch falsch, OK. im neuen ICD wird dann Geschlechtsdysphorie als psychische Störung drinstehen um eine OP gesetzlich möglich zu machen und Transsexualität fliegt raus, weil das dann keine Krankheit mehr ist.

Der Ablauf für uns ist der selbe und die wenigsten nicht Trans wissen was F64 bedeutet.

Fazit anderer Name gleicher Inhalt, Also warum aufregen? So bekomme ich wenigstens die leistungen von der Kasse. Oder wäre es auch lieber wenn alles was mit Trans zu tun hat aus dem ICD rauskommen und ihr dann alles selber zahlen dürft?

LG Chrissie

Re: Ups - und plötzlich bin ich psychisch gestört!

Verfasst: So 23. Jul 2017, 23:39
von Lina
OK, da muss ich ja doch sagen, das Problem ist die Betrachtungsweise - es gibt eine Diskrepanz zwischen geschlechtsspezifische Physionomie und Psyche.
Von der Logik her könnte man das mit gleichem Recht als körperliche Missbildung, die "normalen" Sex unmöglich macht. Es wird aber als psychische Störung dargestellt - etwas, was in einigen Staaten auch als Begründung für eingeschränkte Rechte im alltäglichen Leben. In Russland darf man z.B. kein motorisiertes Fahrzeug führen. Es gibt bestimmt auch Leute hierzulande, die solche Chikanen ausdenken und umsetzen würden, wenn sie könnten.

Ich finde nicht, dass man es völlig unkritisch betrachten sollte. Auch nicht wenn es unmittelbar einige Kriterien für Versicherungsdeckung erfüllt