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Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: So 25. Jun 2017, 16:48
von Michelle_Engelhardt
Nachweis über mind. 6 Monate HRT braucht man. Nachweis über mind. 18 Monate psychotherapeutische Begleitung braucht man ebenfalls usw. usw.
Wenn man Selbstzahler ist, mag es da aber Abweichungen geben.
http://www.trans-infos.de/geschlechtsan ... dentitaet/
Liebe Grüße
Michelle
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Mo 26. Jun 2017, 09:11
von ab08
Hallo, kleine Anmerkung einer Betroffenen,
dass die HRT
einige Zeit läuft, ist aus medizinischer Sicht
seeehr sinnvoll, denn so klappt es besser (Fettverteilung etc.).
-> Deutlich über 8 Jahre, wie bei mir, (berufliche Gründe!) sind sicherlich übertrieben!!! -> Aber so war mein Körper auf eine GAOP ideal vorbereitet ...
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Zum Vergleich: Ein künstliches Hüftgelenk (Hüftprothese) muss gut einwachsen... das dauert einige Zeit.
Wer sich nicht darum kümmert, geht ein Risiko ein und sollte sich bei entsprechenden Folgen nicht wundern...
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Mo 26. Jun 2017, 18:52
von Katrin_F
Manu.66 hat geschrieben: So 25. Jun 2017, 16:21
Hi Mädels!
Jede Menge Unterlagen für eine geplante GOAP?
Da kann ich nur sagen, dass ich lediglich eine Selbstkostenübernahmeerklärung und ein psychotherapeutisches OP-Indikationsschreiben benötige. Das wars.
Ist halt doch alles von Fall zu Fall sehr unterschiedlich will ich damit sagen.
Liebe Grüße
Manuela
Liebe Manu, ich glaube du vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Als PrivatpatientIn gelten andere Regelungen wie für PatientInnen aus der gesetzlichen Krankenkasse. Und haben wir das nicht schon festgestellt?
Meiner Erfahrung nach erteilt der MDK in den meisten Fällen einen positven Bescheid. Und die eingereichten Unterlagen werden(standardisiert) dort von Ärzten bewertet und begutachtet.
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Sa 8. Jul 2017, 09:31
von Anne-Mette
Moin,
es steht noch ein Termin aus. An der Sitzung sollen VertreterInnen der Antidiskriminierungsstelle in Kiel, VertreterInnen des MDK Hamburg, jemand von HAKI und ich daran teilnehmen.
Dabei wird es sicherlich um die Probleme gehen, die bisher im Umgang mit dem MDK Hamburg aufgetreten sind.
Es wäre natürlich schön, wenn dabei auch Perspektiven für zukünftige Begegnungen entwickelt werden können, die Probleme und Auseinandersetzungen vermeiden helfen.
Gruß
Anne-Mette
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Sa 8. Jul 2017, 09:59
von ExuserIn-2022-05-28
Hi die Szene S3 Leitlinien werde es Ende 2017 komnen. Danach gibt es keine festen Zeiten mehr sondern der Ablauf einer Transition wird unter Klientel und Therapeuten abgesprochen.
Dann fallen endlich auch so blöde Voraussetzungen wie 18 Monate Therapie und 18 Monate Alltagstest bevor ein Transmann seine Doppel-D entfernen lassen darf.
Also nicht ganz so doll aufregen, es wird langsm besser.
Aber: Sie gelten nur für gesetzliche Kk. Private, Beamtengeihilfe und Bundeswehr kochen ihre eigene Suppe.
LG Chrisdie
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Sa 8. Jul 2017, 14:42
von Mina
Chrissie hat geschrieben: Sa 8. Jul 2017, 09:59
Also nicht ganz so doll aufregen, es wird langsm besser.
Ja, wird auch Zeit. Es fällt sogar Aussenstehenden auf welche sich dann dafür einsetzen. Ich weiß, das Video passt jetzt nur zu ca 20% in das Maintheme, aber trotzdem. Ich finde es gut und es müßte viel mehr geben die sowas machen.
Youtube etc, ist heute die einzige wahre Chance zur Aufklärung. Die ewig Gestrigen oder jene welche aus der Pupertät nie wirklich rauskamen, kannst Du eh vergessen. Eher regnet es in Deathvalley an 365 Tagen im Jahr als die kapieren was geht.
Einfach mal anschauen, es lohnt sich - das teilen natürlich auch.
Re: Auszug aus dem Horrorkabinett eines MDK
Verfasst: Sa 8. Jul 2017, 16:01
von Anne-Mette
Moin,
mit abgelehnten Krankenkassenleistungen und MDK beschäftigt sich auch ein Artikel von Spiegel Online von heute:
Leistungen abgelehnt So wehren Sie sich gegen Ihre Krankenkasse
Gruß
Anne-Mette