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Re: SPIEGEL 1980 TRANSSEXUELLE: leidvoller Zwang

Verfasst: Do 17. Nov 2016, 16:04
von Anne-Mette
Moin,
entschuldige bitte meinen Einwand
Ich wollte Dr. Pfäfflin durch die Erwähnung nicht aufwerten (smili) Nur: wir werden unsere Geschichte(n) nicht verstehen, wenn wir das, was sich als nicht gut und richtig erwiesen hat, wegsperren und nicht mehr erwähnen.

Pfäfflin gehört mit zum Thema "Transsexualität", selbst wenn sein Wirken von vielen Menschen kritisch gesehen und abgelehnt wird.
Ich denken sogar, wir müssen ihn weiter erwähnen - und sogar Stellung beziehen; denn Artikel von ihm stehen auch heute noch in Büchern, die von Studierenden gelesen werden und führen u.U. zu einer Falschbeurteilung von Transsexualität.

Gruß
Anne-Mette

Re: SPIEGEL 1980 TRANSSEXUELLE: leidvoller Zwang

Verfasst: Do 17. Nov 2016, 18:23
von ab08
Danke, liebe Anne-Mette,

da hast Du völlig recht! - Sommer 2008 traf ich, im Rahmen meiner dienstlichen Schwierigkeiten, übrigens auch Dr. Pfäfflin in seiner Klinik.
--> Persönlich, im Umgang, ist er zuvorkommend und nett. - Vielleicht lernte er auch inzwischen dazu, das will ich keineswegs bestreiten...

ABER die Anfänge der Arbeit von Herrn Dr. Pfäfflin reichen eben tief in der TS -Steinzeit und manche Gedanken überlebten bis heute... :wink:
Zitat aus der Wiki-Seite "Seine Arbeit auf dem Gebiet der Transsexualität begann mit einer Famulatur an der Psycho-Hormonal Research Unit der Psychiatrischen Klinik der Johns Hopkins University in Baltimore bei John Money,..." :!: :!:

John Money https://en.wikipedia.org/wiki/John_Money
ist äußerst umstritten... -> Mit Recht, denn er hat einiges auf dem Kerbholz, da ist nicht nur der Fall David Reimer...

Liebe Grüße,
und wie Du zu Recht anmerkst, hat es keinen Sinn, die Augen zu verschließen.
Andrea