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Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 29. Mai 2016, 02:15
von JaquelineL
(Redner an Menge) "Ihr seid alle Individuen!" (einzelne Stimme aus der Menge) "Ich nicht!" (
https://www.youtube.com/watch?v=rhJCQCk3sO0 )
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 29. Mai 2016, 02:20
von Marlen
@ JaquelineL:
Das ist so klasse!!!
und so treffend!
LG
Marlen
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Fr 17. Jun 2016, 06:36
von Franka
Hallo Rosi,
ja meine Anmeldebestätigung kam schon am 31. Mai.
Ich denke wir werden viel Zeit haben uns mal persönlich auszutauschen, was auch viel einfacher ist, als hier immer alles schriftlich darzulegen, zumindest für mich.
Ich glaube wir werden uns schon finden. Bis bald im Waldschlösschen.
LG Dahlia
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 26. Jun 2016, 15:23
von Anne-Mette
Moin,
gibt es schon Berichte?
Gruß
Anne-Mette
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 26. Jun 2016, 16:05
von Sunny
Moin Anne-Mette,
die meisten sind wahrscheinlich noch auf dem Heimweg, das Programm ging heute noch bis 14:30 Uhr soweit ich weiß. dahlia ist jedenfalls noch unterwegs, also brauchen wir wohl noch ein kleines bisschen Geduld
Liebe Grüße
Sunny
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: So 26. Jun 2016, 21:24
von Franka
Huhu, bin wieder zurück (ok schon etwas länger, aber musste erst noch Fußball schauen
Quelle: http://www.world-of-smilies.com/wos_fla ... ggen26.gif
Zum Thema selbst und den Fragen hier im Thread werde ich heute keine Antworten mehr schreiben, dafür muss ich das alles noch einmal rekapitulieren.
Aber es war ein äußert Informatives und Aufschlussreiches Wochenende, soviel kann ich schon mal sagen und ich werde liebend gerne im nächsten Jahr wieder hinfahren.
Der Bundesverband lebt und macht gute Arbeit.
Und der/die schwulen Männer waren keine Dozenten sondern eher Moderatoren, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen sorgten und für unser aller Wohl während des Aufenthalts.
Wir waren wohl ca. 80 Menschen jeglicher Couleur unter der Flagge des Regenbogens und eine Einigung über Begrifflichkeiten kam leider nicht zustande, da liegt wohl noch unendlich viel Arbeit vor uns, soviel kann ich schon mal verraten. Über den Ablauf und Inhalt des Wochenendes werde ich in den Tagen wohl mal einen längeren Text formulieren müssen, das schaffe ich heute nicht mehr.
Ich bin jedenfalls sehr positiv überrascht über die Vielfalt und das Engagement aller Teilnehmer_innen.
Auch das Waldschlösschen selbst hat mir gut gefallen (Unterbringung, Verpflegung, Personal)
Die Tage wurden jedenfalls sehr lang und die Nächte eher kurz. Das soll es erst mal fürs erste gewesen sein, ich kann nur allen empfehlen sich einfach selbst mal ein Bild davon zu machen.
Fortsetzung folgt...
LG Dahlia
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 01:09
von Marlen
Hallo zusammen
Hallo Rosi,
Vielen Dank für Deinen weitgehend einseitigen Bericht.
Das Treffen im Waldschlösschen war jedoch weitaus mehr und inhaltsreicher, als daß es durch Deine langatmigen und penetranten Einwürfe und Monologe dauerhaft gestört werden konnte.
Ich werde nicht auf die einzelnen Punkte, die Du wiederum sehr ausführlich — ich wiederhole es gerne nochmal: das Waldschlösschen Treffen war viel mehr als nur Deine Bühne — hier dargestellt hast, eingehen.
Es wäre aber nicht sachdienlich, wenn hier nur Deine Sichtweise zu lesen wäre.
Du hast Dir von Freitag an viel Mühe gegeben, alle von Deiner Sicht der Dinge zu überzeugen — sogar beim Essen hast Du die Menschen versucht in Beschlag zu nehmen, so daß sie Dir nicht entkommen konnten.
Als sich das Plenum schnell geeinigt hatte, für die Dauer des Wochenendes als "common sense" die Bezeichnung Trans* (sprich: Trans Stern) zu verwenden, die im Übrigen auch die offizielle Schreibweise und Lesart des BV ist, fingst Du sofort an zu lamentieren und hast im Grunde nicht mehr aufgehört.
Auch die AG in der Du mitarbeitetest, wurde durch Deine wiederkehrenden Diskussionsansätze behindert.
Daß am Sonntag die Situation kurzzeitig eskalierte, lag allein an Dir.
Es hatten viele schlicht genug von Deinen Einwürfen. Bis dahin war die Höflichkeit Dir gegenüber noch vorherrschend, doch selbige konntest Du nicht aufbringen, als Du den Vortragenden vom ZIF vor dem Plenum belehren wolltest. Selbst dem langmütigen Moderator ist da die Miene eingefroren.
Ja, das war unverschämt von Dir und nichts anderes wurde Dir vielstimmig entgegengehalten.
Daß Du das anders wahrgenommen hast und — natürlich — hier so verbreitest, verwundert nicht.
Aber glaube mir, ich bin nicht die Einzige, die eine andere Sichtweise als Du hast.
In Summe war das Waldschlösschen Treffen eine ziemlich ertragreiche Veranstaltung. Diesen Eindruck hatte ich und somit bin ich zufrieden wieder abgereist.
Liebe Grüße
Marlen
PS @ all: Wie Dahlia schon weiter oben geschrieben hatte, werden weitere Berichte vom Treffen folgen. Das Forum war ja gut personell vertreten. Das Ganze muß sich nur noch ein wenig setzen.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 11:11
von Marielle
Hallo zusammen,
hier meine Eindrücke von der Tagung:
Es war ein anstrengendes, aber ertragreiches Wochenende. Sehr viele tolle Menschen haben sich reingehängt, um für uns etwas zu bewegen. 'Alte Hasen' der Verbandsarbeit haben ihre Erfahrungen in die Bearbeitung der rechtlichen Notwendigkeiten einer Verbandsgründung eingebracht und auch junge Leute haben kreative Ideen und ihr vielfältiges Engagement eingebracht. Grade diese jungen Leute fand ich in ihrer Offenheit und Selbstbestimmung ganz grossartig. Seeeehr weit überwiegend herrschte der von Marlen genannte common sense. Es sollte nicht um Egoismen und die Verteilung von Definitionsmacht gehen, sondern um Ideen und Lösungen, mit denen man in der Gesellschaft etwas für uns erreichen kann.
Über all das wurden bis in die späten Abendstunden intensive und lange Diskussionen und Gespräche geführt, dazu Ideen entwickelt, darüber Protokolle geschrieben und das weitere Vorgehen abgestimmt. Es ist noch viel Arbeit und Zeit notwendig, bis der Verband organisatorisch und inhaltlich 'voll durchgestylt' ist, aber die Richtung stimmt.
Ich bin am Sonntag mit dem guten Gefühl heimgefahren, dass es ein gutes und wichtiges Treffen war, auf dem einiges erreicht wurde.
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Über den folgenden, nicht so schönen Teil dieses Beitrags habe ich etwas nachdenken müssen, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass er notwendig ist.
Da dein Bericht, Rosi, als "persönlicher Erfahrungsbericht, Rosi H." gekennzeichnet ist, kann man ihn im Grunde unkommentiert stehenlassen, obwohl er in speziellen Teilen mein Erleben des Wochenendes nicht annähernd richtig wiedergibt.
Was ich aber absolut nicht unkommentiert stehenlassen kann, ist dein Verhalten gegenüber anderen Menschen während des Wochenendes; explizit in der Arbeitsgruppe Communitybuilding, deren Mitglied ich bin.
Das du mir quasi widersprichst, wenn ich in der Vorstellungsrunde meine Selbstbestimmung mit 'Mensch' benenne und du antwortest (wörtliches Zitat) "So kommen wir nicht weiter", ist kein Problem; es amüsiert mich. Es ist aber an Niedertracht und Unverschämtheit kaum zu überbieten, einem anderen Menschen die Richtigkeit der eigenen Selbstbestimmung und -definition als Frau abzusprechen.
Genau das hast du in der Sitzung getan, weil dieser Mensch im Umgang mit seiner eigenen Persönlichkeit von deinen 'Bestimmungen zur Normkonformität ' abweicht*. Ich fand es schrecklich, wie du diesen Menschen behandelt hast. Hoffentlich hast du wenigstens bemerkt, dass dieser Mensch so aufgewühlt war, dass er sich später vor versammelter Mannschaft im Plenum (in einer ganz großartigen Weise) nochmal erklärt und selbst bestimmt hat, weil er von dir beschädigt wurde.
Deine de facto-Fremdbestimmung als Nicht-Frau (man konnte es nicht anders verstehen und ich persönlich bin sicher, dass es von dir auch so gemeint war) ist das bisher unterste Niveau der Diskussion um Begriffe und den Anspruch auf Selbstbestimmung, das ausgerechnet auch noch von der Seite kommt, die für sich selbst ständig eigene Diskriminierungserfahrungen reklamiert.
Mit mir waren mindestens fünf, der insgesamt sieben im Raum anwesenden Personen der Ansicht, dass dein Verhalten absolut indiskutabel ist. Mit der sechsten Person habe ich nicht darüber gesprochen, weil sich keine Gelegenheit ergab. Eine der Personen hat sich am folgenden Tag aus der Arbeitsgruppe zurückgezogen (was ich verstehen kann), weil sie sich derartigen Anfeindungen nicht weiter aussetzen will.
Marielle
PS: Rosi, weil du es offenbar nicht nötig hattest zur Präsentation der Arbeitsgruppenergebnisse anwesend zu sein: In 'Niedertracht' sind zwei T. Community wird, wie Respekt, mit einem T geschrieben. Und: Wir haben uns natürlich nicht geschlagen, weil meine Erziehung und mein Verständnis von Anstand und Respekt mir Prügeleien verbieten. Das wir danach nicht mehr direkt miteinander gesprochen haben, war aber kein Zufall, sondern meine Absicht. Hab es so, wie es dir gebührt.
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*) Es geht dabei nicht um mich / meine Person. Ich war allerdings Augen- und Ohrenzeuge dieser für mich völlig unfassbaren Aktion.
Nachdem die betreffende Person sich selbst als transsexuelle Frau mit der Diagnose F64.0 beschrieben hat und gesagt hat, dass sie sich selbst i.d.R. als transsexuell benennt und insoweit kein Unterschied zwischen ihr und Rosi besteht, sie sich aber auch durch andere Begriffe, z.B. Trans-Frau, richtig beschrieben sieht, wurde sie von Rosi in einem maximal abweisenden Ton und mit entsprechender Mimik dahingehend abqualifiziert, dass sich Rosi (wörtliches Zitat) "mit dieser Aussage gar nicht erst auseinandersetzen" müsse.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 14:02
von eilinfox
Ein wir-Gefühl stellt sich bei mir beim BVT nicht ein.
Ich will kein Trans-Sternchen sein und bin es auch nicht.
Würde ich mich darüber definieren, hätte ich im Alltag enormen unnötigen Erklärungsbedarf.
Die einzige Chance für Menschen wie ich ist es so gut wie moglich "stealth" zu leben.
Es vereinfacht ein bisher ziemlich leidvolles und einsames Leben.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 17:17
von Anne-Mette
Moin,
wenn es so gewesen ist wie Marielle und Marlen geschildert haben, dann frage ich mich, warum da "jede(r)" mitmachen darf; denn es wird Leuten eine Agitationsplattform gegeben, die sie sonst nicht hätten.
Das schadet nicht nur denjenigen, die sich mit Trans* angesprochen und vertreten fühlen, sondern auch denjenigen, die sich als transsexuelle Menschen selbst beschreiben.
Möglichkeiten, Forschritte für alle zu erreichen, werden verschenkt.
Gruß
Anne-Mette
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 23:10
von Marielle
Hallo Anne-Mette, Hallo zusammen,
Wenn es so gewesen ist ....
Es war so. Wobei ich nicht glaube, dass du, Anne-Mette, daran zweifelst. Vermutlich werden eh nur sehr wenige daran zweifeln, dass es so war.
... dann frage ich mich, warum da "jede(r)" mitmachen darf...
Es dürfen und sollen alle ihre Sichtweisen und Standpunkte einbringen. Das ist m.E. das gute und richtige Ziel der Menschen, die sich ehrlich um diesen Verband bemühen. Dieses Ziel verbietet es Menschen oder Gruppen auszuschliessen, die zumindest vorgeben sich einbringen zu wollen. Das heisst aber wohl nicht, dass jedes miserable, unflätige Verhalten auf Dauer fortgesetzt werden kann. Die Frage ist: Wie geht man mit den wenigen um, die versuchen auf Kosten sehr vieler anderer Menschen ihre Ego-Buchstabensuppe zu kochen? Es ist schwierig, wenn Argumente nicht verstanden werden, weil man sie nicht verstehen will, sondern Angst vor ihnen hat.
Selbstverständlich kann und will ich nicht für den Verband sprechen, ich bin aber sicher, dass fast alle Teilnehmer_innen vom Wochenende den Wunsch haben, etwas zu bewegen und zu erreichen, dass über die Ansprüche von Einzelpersonen und bestehenden Vereinigungen mit spezifischer Ausrichtung hinausgeht. Dem entgegen stehen wenige Personen und Gruppierungen, die aus Egoismus und/oder überzogenem Geltungsdrang, teilweise mit einer eindeutig destruktiven Gesinnung, die Arbeit behindern und nichtmal davor zurückschrecken, andere Menschen zu beschädigen. Ich finde es schlimm, wenn in dieser Art und Weise Bestrebungen sabotiert werden, die wahrlich nicht auf die Herabsetzung oder Unsichtbarmachung spezieller Gruppen gerichtet sind, sondern nach einer Verbesserung für alle streben. Vielleicht wird es deutlich, wie umfassend der Begriff Community am Wochenende gedacht wurde, wenn man weiss, dass explizit gefordert wurde, auch trans*- und intersexuelle Menschen mit z.B. Autismus oder mit Intelligenzminderung (die man früher 'geistig Behinderte' genannt hat) in der Verbandsarbeit zu berücksichtigen, da sie kaum einen eigenen Zugang zu Hilfen und Unterstützung haben. Es geht also definitiv nicht um Exklusion, sondern um die Menschen.
Wer sich speziell für bestimmte Menschen oder Gruppen einsetzen möchte, kann und soll das tun. Die Bühne ist groß genug für alle Akteur_innen. Und wer 'stealth' sein und nichts machen will, soll es eben lassen, den Saboteuren aber nicht auch noch Beifall spenden, nur weil die Sabotage die eigene Untätigkeit kaschiert.
Der Verband ist nach meiner Wahrnehmung das Angebot, daran mitzuarbeiten, dass für
alle Menschen, die nicht in die genitalistisch-binär-heteronormative Sichtweise passen, etwas erreicht werden kann. Es geht nicht darum eine bestimmte Art der Selbstbeschreibung und des Verhaltens abzufeiern. Es geht darum, dass wir innerhalb der Gesamtgesellschaft Möglichkeiten und Chancen eröffnen müssen, mit denen sich alle Menschen entsprechend ihres eigenen trans*-Seins entfalten können.
Es ist nämlich nicht wichtig, ob sich jemand als Transgender oder Transsexueller versteht, wenn er von Dumpfbacken verprügelt wird. Es ist nicht wichtig, wie sich jemand benennt, wenn Behörden oder Krankenkassen blockieren. Es ist nicht wichtig, ob es einen Unterschied zwischen Transidentität und Transkörperlichkeit gibt, wenn jemand 'Scheiss Transe' genannt wird.
Man muss halt nur verstehen können und wollen, dass das Sternchen niemanden bezeichnet, sondern niemanden ausschliesst.
Habt es gut,
Marielle
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Do 30. Jun 2016, 14:24
von Svetlana L
Also ehrlich gesagt finde ich ja 'Menschen mit geschlechtlicher Thematik' ziemlich sperrig. Außerdem gehört da ja wohl jeder Mensch dazu, denn geschlechtliche Thematik bezieht nach meiner Auffassung auch cis-Menschen mit ein, auch die "haben Geschlecht". Konsequenterweise dürfte man dann auch nicht mehr von hetero- oder homosexuellen Menschen, Schwulen oder Lesben usw., sondern nur noch von Menschen mit sexueller Thematik sprechen.
Außerdem verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht, warum sich bei 'Menschen mit geschlechtlicher Thematik' alle angesprochen fühlen sollen, bei trans* aber ein riesen Aufstand gemacht wird. Da gehe ich mit der zitierten Aussage von Marielle voll mit.
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Do 30. Jun 2016, 14:38
von Anne-Mette
Moin,
'Menschen mit geschlechtlicher Thematik'
ja, da landen wir wieder bei dem "Menschsein"
Also: Jedermensch.
Es wurde von "Transmenschen" UND "transsexuellen Menschen"
Das "und" wurde nicht groß geschrieben. Es war bestimmt nicht beabsichtigt, daraus unterschiedliche Gruppen zu machen. Im späteren Text taucht sogar ein / auf.
Gruß
Anne-Mette
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Do 30. Jun 2016, 15:28
von Anne-Mette
Moin,
ich würde mich sehr freuen, wenn es mal dort Fortschritte gibt, wo sie dringend erforderlich sind, z.B. bei der
- Abschaffung der Begutachterei für den einfachen Wechsel des Namens und des Geschlechtseintrages* als "Verwaltungsakt".
(*oder dessen Streichung)
- Genügend Hilfeeinrichtungen für diejenigen, die Hilfe und Begleitung brauchen auch im "ländlichen Raum".
- Erhaltung der medizinischen Leistungen bei Abbau der diskriminierenden Psycho-Pathologisierung
- Hilfen für Partnerinnen und Familien
...
Diese - und andere Forderungen werden wir nur durchsetzen können, wenn nicht Kräfte verpuffen oder falsch eingesetzt werden.
Weiterhin sollten wir so auftreten, dass "man weiterhin mit uns spricht".
Gruß
Anne-Mette
Re: "In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Trans*"
Verfasst: Do 30. Jun 2016, 15:47
von Ulrike-Marisa
Moin,
...wichtig für das nötige Gespräch mit uns ist m.E. dass die Begrifflichkeiten nicht zu sperrig und absolut gehandhabt werden. Wortklaubereien und Haarspaltereien sind da wenig hilfreich und erschweren nur den Umgang mit uns Betroffenen. Jeder Mensch sagt, wie er sich fühlt, wo kann es da Unstimmigkeiten geben mit den Kurzformen: Trans, Inter, Homo, Hetero. Unter diese Begriffe sollten doch fast alle Menschen einpassbar sein. Alles andere führt doch zu praktischer Verwirrung der an einem Gespräch Beteiligten. Zeigen wir Rückrat und Präsenz, dann wird schon mit uns gesprochen werden...
Gruß, Ulrike-Marisa