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Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 08:30
von Jaqueline
Guten Morgen,
Tobias hat geschrieben:@Jaqueline
Ganz lieben Dank für deine Antwort auf meinen Beitrag. Da komme ich wohl um das Thema nicht mehr herum. Aber du schreibst.... Ich habe eine Lange Zeit auch nur Perücke getragen,....Heisst das, du tust es heute nicht mehr? Hast du eine andere Lösung? Hast du eine Haartransplantation machen lassen?
Genau, das Thema Make-up und Perücke wirst du nicht mehr los. Genau, ich trage heute keine Perücke mehr. Eine Haartransplantation hatte ich nicht nötig. Ich habe sehr dichtes Haar und lediglich ein Paar Geheimratsecken aber die kann ich sehr gut kaschieren. Sonst habe ich sie einfach nur wachsen lassen mit sehr viel Pflege.

Ganz liebe Grüsse
Jaqueline

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 12:39
von Anke
Hallo Katharina,

schön, dass wir jetzt deinen weiblichen Vornamen kennen. (888) Wenn Du bei Anne-Mette nett nachfragst wird Sie dir sicher bei der Änderung hier helfen.

Mit deinem Haarproblem befindest Du dich hier in guter Gesellschaft. Mir geht es da ähnlich wie dir. Als ich jung war, hatte ich sehr schönes volles Haar. Das ist leider vorbei. Ich finde es allerdings wichtig mich erstmal so zu nehmen, wie ich bin und dann daraus das Beste zu machen.

Für eine Haartransplantation brauchst Du genug "Eigenmaterial", denn dabei werden Haare nur von einer Stelle deines Kopfes zur anderen verpflanzt. Vielleicht klappt es ja mit deiner Regeneration. Wär toll, wenn Du uns da auf dem Laufenden halten könntest. :)

Am Anfang hatte ich wie viele andere eine Perücke, mittlerweile habe ich ein Haarteil. Gerade am Anfang ist eine nicht ganz so teure Perücke eine gute Wahl. Allerdings rate ich Dir von den ganz billigen Perücken für Karneval und ähnlichem ab, die sehen auch immer künstlich und billig aus. Wenn Du mal besser weißt, was dir steht und welchen Look Du willst, dann macht es Sinn mehr Geld auszugeben.

Liebe Grüße

Anke

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 13:14
von Sabrina Verena
Hallo!
Also ich denke mit Perücke und Make up ließe sich doch was machen.
Du kannst die Bilder ja mal bei Pictriev testen?!
Auf Deinen unkenntlich gemachten Bildern (das Gesicht ist verschwommen) ist ein männliches Gesicht zu sehen.
Sorry, aber Das ist so.
Auch ich habe ein männliches Gesicht und kann Pictriev täuschen.

Ansonsten sollte Jemand fragen, wenn er sich wegen der Anrede nicht sicher ist.
Es ist unhöflich einen Menschen in weiblicher Kleidung aber mit männlichen Gesicht eindach als Mann anzureden.
Bei einer MzF transidenten Person gar beleidigend.
LG Verena

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 13:59
von Yasmine
Sabrina Verena hat geschrieben: Es ist unhöflich einen Menschen in weiblicher Kleidung aber mit männlichen Gesicht eindach als Mann anzureden.
Hmmm... da bin ich mir unsicher. Man schaut nun mal jemanden ins Gesicht und das ist männlich. Daraus dann auf 'Mann' zu schließen halte ich für legitim. Ist ja auch nicht ganz falsch. Erst wenn ich mich zurecht mache, dann fänd ich es unhöflich.
Ich bin auf diese Personen nicht sauer, warum auch?
LG
Yasmine

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 14:09
von steffiSH
Ninakadin hat geschrieben:Hi,

zu diesem Thema gibt es einen sehr guten Artikel "Wohin die Kugel rollt" (aus einem sehr empfehlenswerten Buch) von Jula Böge:

http://www.julaonline.de/Leseecke/Theor ... tikel.html

Liebe Grüße,

Nina
Ja genauso gehe ich vor, ich finde das ein gutes, treffendes Modell! Die meißten Leute haben nämlich überhaupt keinen Bock sich dauernd zu überlegen ob das jetzt ne Frau oder ein Mann ist, viele benutzen sehr einfache Schemata. Ich versuche mich nicht schwup-diwupp vom Mann zur Frau zu machen. Ich bewege mich langsam immer ein kleinwenig mehr optisch zum Weiblichen hin. Dann gibts auch keine krassen Brüche und wenn man so unter die Leute geht gibt's auch weniger Irritationen. Irgendwann rollt die Kugel dann in die andere Richtung, zuerst nur vereinzelt dann immer öfter. Mir geht es schon gelegentlich so, daß ich überraschend für ne Frau gehalten wurde von Menschen die mit dem ganzen Transgenderkram nix am Hut haben, obwohl ich mich nicht besonders angestrengt habe weiblich rüberzukommen, da reichen dann schon lange Haare mit etwas weiblichem Schnitt oder ein etwas weiblicherer Wintermantel.

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 14:49
von MEL
Katarina hat geschrieben:
Ich denke make-up und eine Perücke lösen mein Problem nicht wirklich, denn das kaschiert ja nur oberflächlich. Oder irre ich mich da?

Was kann ich machen? Weiss jemand rat? Ist es jemanden auch so ergangen?

Hallo Katarina

und zu allererst ein herzliches Willkommen im Forum!

Also Bezug nehmend auf das obige Zitat und den hier schon geschriebenen Beiträgen kann ich auch nur bestätigen:

DU bist da auf dem Holzweg!
Gerade der Automatismus der geschlechtlichen Zuordnung durch unsere Mitmenschen schon beim bloßen Begegnen
orientiert sich neben der Kleidung und Bewegungsabläufen in erster Linie am Antlitz. Dieser Prozess läuft unbewußt
ab und teilt automatisch in Männlein und Weiblein auf. Erst bei Zweifeln bzw. näherem Hinsehen erfolgt ein genaueres
Studieren des Gegenüber und ggf. eine Korrektur der ursprünglichen Zuordnung.
hier also: Maskuline Kopfform, lichte Haare bis Teilglatze, ungeschminkt = MANN!

Dein Outfit ist wirklich sehr gut gewählt und stilsicher, passt aber für den Betrachter nicht mit dem Kopf zusammen,
ergo Schlussfolgerung: Mann der gerne Frauenkleidung trägt!

Vorschlag zur Abhilfe (nur auf Optik bezogen):

Da du ja keine Probleme hast, dich in der Öffentlichkeit zu präsentieren, würde ich dir folgenden Weg vorschlagen:

- Besorge dir eine Perücke (keine zu 20,- Euro, sondern schau im Internet, da gibt es z.B. Perücken24 oder Toptress,
da kannst du dir auch bis zu 3 Perücken auf Probe schicken lassen und zu Hause in Ruhe auswählen)
- Mache einen Termin bei Douglas bei einer versierten Visagistin/Kosmetikerin und schildere ihr, was Du gerne möchtest
(Frage ruhig auch nach Erfahrung beim Schminken von Transpersonen)
- Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, in einem Friseursalon mit Perückenabteilung vorstellig zu werden, dort
könntest Du direkt entsprechende Frisuren ausprobieren und dich ggf. auch gleich Schminken lassen.
- Weitere Möglichkeit wäre das Aufsuchen von speziell auf Transgender/Transsexuelle ausgerichtete Studios wie
Special trade, Transnormal, Elli Hunter, etc. und dich dort einmal komplett beraten und umstylen lassen.

Ansonsten bietet das Internet und youtube diverse Möglcihkeiten, sich mit Schminktechniken
wie auch Bewegungsabläufen des weiblichen Geschlechts vertraut zu machen. Da heisst es dann:
Anschauen und nachmachen, dann üben, üben, üben!!

Dazu gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, Schminkkurse zu besuchen oder
auch an einem Bewegungskurs zum Laufen in Heels teilzunehmen.

Hoffe, dir damit weiterhelfen zu können,
wünsche weiterhin viel Spaß hier,

leibe Grüße

MEL

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 17:42
von martina
Katarina hat geschrieben:Es ist ein Dilemma, auch wenn ich ausschliesslich Kleidung aus der Damenabteilung trage, werde ich in der Öffentlichkeit als Mann angesehen und angesprochen. Es ist mir heute wieder zweimal so ergangen. Ich war heute in der Stadt zum shoppen und trug eine Bluse, einen Jeansrock, FSH, Overkneestiefel und eine Damenlederjacke (siehe Fotos unten). Und leider wurde ich in zwei Geschäften wieder mit "šmein Herr"˜ angesprochen. Dabei stellten sich wie immer in solchen Fällen bei mir alle Nackenhaare hoch, denn ich fühle mich nicht als Herr.
hallo,
es ist auch bei mir so, dass ich in der öffentlichkeit als mann angesehen und angesprochen werden, auch wenn ich nur kleidung aus der damenabteilung trage. von den fotos her entspricht dein kleidungsstil meinem. mir sträuben sich da nicht die nackenhaare, weil ich mich auch als mann fühle, ein mann, der gern auch anderes trägt als das langweilige zeug aus herrenabteilungen. was ich sagen will: äusserlich ähneln wir uns im kleidungsstil, die innere einstellung und erwartung ist jeweils eine andere. wie sollen das aussenstehende erkennen? es steht nicht auf der stirn geschrieben, wie jemand gern angesprochen werden möchte.
liebe grüsse
martina

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 17:46
von Katarina
Hallo
Ganz lieben Dank an alle, die mir geantwortet haben. Die vielen Tipps und Ratschläge sind mit sehr hilfreich und wertvoll.
Euch allen noch einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche.
LG
Katarina

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 20:21
von conny
Sabrina Verena hat geschrieben: Es ist unhöflich einen Menschen in weiblicher Kleidung aber mit männlichen Gesicht eindach als Mann anzureden.
Nein ist es für "Otto Normalo" nicht, wenn der Kopf insgesamt eindeutig männlich ist.

@Katarina,
die Quintessenz für Dich ist wohl:
entweder Du machst so weiter wie bisher und lebst mit dem "Dilemma" oder Du nimmst die Stylingtipps mit Perücke und Schminke an.
Mache das bei dem Du Dich am wohlsten fühlst. (moin)

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: So 10. Jan 2016, 20:37
von Aria
Nix für ungut, aber ich würde dich im Zweifelsfall auch als Herr... ansprechen. Nach dem Foto zu urteilen, sehe ich eben einen Mann, der einen Rock trägt.
Wenn du als Frau durchgehen willst, brauchst du eine weibliche Frisur, etwas Make-up und Oberweite. Schließlich ist sie Sinnbild einer Frau, oder nicht?! ;)

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: Di 12. Jan 2016, 16:32
von Amadé
Hallo Katarina,

wie besonders in dem verlinkten Artikel von Jula Böge deutlich wird, kommt es auf das Gesamtbild an, ob du als Mann oder als Frau wahrgenommen wirst. Auch bei der Kleidung aus der Damenabteilung betont nicht alles die Weiblichkeit.

Weiblich wirkt Kleidung aus weichen und weich fallenden Materialien und mit angenehm zu berührenden Oberflächen: glatte Stoffe wie Seide oder Satin, Strickwaren aus Mohair oder Angora, Transparentes wie Tüll oder Spitze usw. Die Wirkung wird verstärkt durch romantische Verzierungen (z.B. Rüschen) und Muster (z.B. Blumenmuster). Eine perfekte Farbzusammenstellung wird eher bei Frauen vermutet. Weibliche Kleidung umhüllt durch den Schnitt und die Farbverteilung weich die Rundungen des Körpers.

Dagegen verbinden wir feste Stoffe, härtere Oberflächen und sehr gedeckte Farben eher mit männlicher Kleidung: Jeans, Leder, Metallnieten. Männerkleidung betont i.d.R. die Schultern und lässt die Hüften schmal erscheinen.

Auf deinen Bildern sehe ich außer den hohen Schaftstiefeln ohne Absatz einen Jeansrock und eine Lederjacke. Der Jeansrock ist schmal geschnitten mit einer Längsbetonung, die Lederjacke hat eine Querbetonung an den Schultern. Alles zusammen hebt das Y hervor, das meistens Männer als Idealfigur anstreben. Eine Frau versucht eher eine X-Silhouette zu erzielen.

Für ein weiblicheres Erscheinungsbild kannst du im Laden verschiedene Rockformen und Rocklängen sowie Oberteile aus diversen Materialien in unterschiedlichen Längen ausprobieren. Manchmal wirkt es Wunder, wenn das Oberteil nicht oberhalb, sondern unterhalb der Hüfte endet.

LG Amadée

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: Di 12. Jan 2016, 17:47
von Lina
@Auch bei der Kleidung aus der Damenabteilung betont nicht alles die Weiblichkeit.

Bingo! Besonders nicht eine Jacke im Schnitt einer Leder-Motorradjacke aus den Siebzigern.

Dazu kommt noch, dass eine Person in Gesprächsdistanz kaum etwas unter Brusthöhe im Blickfeld hat. Natürlich wäre es nett und höflich wenn sie immer fragen würden, "entschuldige, könnten sie kurz zwei meter zurücktreten, damit ich sehen kann, ob sie zufälligerweise doch einen Rock tragen, damit ich weiß, ob ich "Herr" oder "Frau" sagen soll?"

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: Di 12. Jan 2016, 20:54
von Katarina
Ich freue mich über den vielen Input (auch in den persönlichen Nachrichten), den ich auf mein geschildertes Dilemma von euch bekommen habe. Vielen Dank nochmals dafür. Es gibt so viel zu lesen in den Links und Hinweisen, die ich erhalten habe. Es führt dazu, dass ich mich mit mir und dem Thema immer tiefer beschäftige. Ich hatte ja am Anfang dieses Themas geschildert, dass es mich stört, wenn ich als "šHerr"˜ angesprochen werde. Heute habe ich dazu auf einer Schweizer Transgenderseite folgenden rechtlichen Hinweis gefunden. Jede und jeder hat das Recht, entsprechend der eigenen Geschlechtsidentität zu leben. Das heisst, man darf sich beispielsweise als Transfrau weiblich kleiden, als Schwester, Kollegin, Frau angesprochen werden, seine Post an "Frau" adressiert bekommen oder die Damen-Toilette benutzen. Das darf man unabhängig von Namensänderung oder Änderung des Geschlechtseintrages, egal ob man Hormone nimmt oder Operationen hat machen lassen. Wie es in Deutschland ist, weiss ich nicht, aber da ich ja in der Schweiz lebe, habe ich offensichtlich diese Rechte. Viele von euch kennen die rechtliche Situation sicherlich sehr gut, ich hatte mich bisher damit noch gar nicht beschäftigt.
Ich fühle und denke, ich muss mich tiefer mit meinen Gefühlen und Empfindungen auseinandersetzen. Es gehen mir so viele Fragen durch den Kopf. Ich werde im Laufe dieser Woche eine Beratungsstelle aufsuchen und versuchen herauszufinden, an welche Stelle ich mich wenden kann, um mit jemanden tiefer über mich, meine Situation und wie es weiter gehen kann, sprechen zu können.

Am Wochenende habe ich, wie ich für mich fand, einen feineren, vielleicht ein klein bisschen feminineren Kleidungstil, probiert (unten angehängt ein Foto). Wegen des Gesichtes, der Haare und der Stimme, sehen die Leute auf der Strasse sicherlich darin zwar immer noch einen Mann, aber ich habe meine weibliche Seite an dem Tag, auch trotz des Regens, sehr genossen.

Liebe Grüsse
Katarina

Externes Bild, es gelten die Datenschutz- und Nutzungsbestimmungen der ausgewählten Seite.Quelle: http://up.picr.de/24264556pv.jpg

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: Di 12. Jan 2016, 22:43
von Tatjana_59
Hallo Katarina,

Ich glaube du machst es dir sehr einfach, so funktioniert es aber nicht.
Deine Rechte Frauenkleidung zu tragen, dich damit in der Öffentlichkeit aufzuhalten, umher zu stöckeln, zum shoppen gehen, die Damentoilette benutzen, usw. wird dir kaum jemand absprechen.
Dein Recht als Frau angesehen und angesprochen zu werden vermutlich auch nicht.
Doch wie willst das umsetzen? Speziell bei Fremden.
Die Kassiererin Supermarkt zum Beispiel, willst du ihr bevor sie dich bedient sagen, bitte sprechen sie mich mich mit Frau an?
Egal wo du bist, du musst jeden darauf hinweisen.

Wenn du so wie auf deinen Bildern, einschließlich dem letzten in die Damentoilette gehst und dann dumm angeredet wirst, was willst du dann tun?
Die Frauen dort maßregeln?
Die sehen alle dasselbe Bild wie wir, einen Mann.
Glaub mir du versinkst im Boden wenn dich gerade am stillen Örtchen ein oder mehrere Frauen laut anpflaumen.

Mein erster Gang auf die Damentoilette war bei einem Musical.
Bedeutete auch noch Schlange stehen, ich fühlte mich unwohl, und das richtig.
Glaub mir ich war deutlich mehr als Frau erkennbar wie du, ich hatte Pumps, das kleine schwarze, BH und Silis an.
War natürlich geschminkt, allerdings steckte die Schminkerei noch in Kinderschuhen, also alles andere als perfekt.
Meine Haare waren nur halb so lang wie heute, allerdings recht dicht.
Ich kann dir versichern ich hatte einige Blicke auf mir, ich wartete darauf angesprochen zu werden.
Das geschah Gott sei Dank nicht, ich konnte nicht wirklich eingeordnet werden, trotz Männerschädel.

Bei dir ist das eindeutig anders, ohne das du ab Brust aufwärts etwas tust in Richtung Frau, bist du für die Gesellschaft Mann.
Egal ob in der Schweiz oder anderswo.
Dir werden deine Rechte da nicht viel helfen.

Mein Posting ist nicht böse gemeint, aber denke mal darüber nach.

LG Tatjana

PS: mein Avatar ist schon ziemlich veraltet, selbst so wie auf dem Avatarbild würde ich nicht auf die Damentoilette gehen, u d auch nicht erwarten dass mich die Welt als Frau erkennt.

Re: Es ist ein Dilemma....

Verfasst: Do 14. Jan 2016, 21:23
von Aria
hoddel WL hat geschrieben: Allerdings finde ich persönlich das Erscheinungsbild unterhalb des Rocksaumes nicht so feminin. Ich würde eine Strumpfhose und dezenteres Schuhwerk empfehlen.
Naja, ich weiss ja nicht, was daran nicht feminin sein soll. Zumal es ja einigermaßen zum Wetter passt.
Nichtsdestotrotz sitzt auf dem annähernd weiblichen Körper ein doch sehr eindeutig männlicher Kopf.
Allein diese Tatsache macht es unmöglich dich als Frau wahrzunehmen. Ganz egal welche Rechte du haben magst.
Wenn dich eine Frau so auf der Damentoilette sieht, ordnet sie dich wahrscheinlich eher als obszönen Spanner ein,
denn als Mann, der als Frau gesehen werden will. Die hustet dir und deinem Recht was! ;)