Re: Soll ich auf eine Entscheidung bezüglich meiner Ehe drängen?
Verfasst: Mo 21. Sep 2015, 11:11
Liebe Salmacis,
gar nicht. Überhaupt nicht. Das ist die erste, spontane Antwort darauf ohne gross darüber nachzudenken. Denn es käme komplett überraschend und unerwartet für mich.
Wir haben uns Anfang 2004 kennen gelernt. Nach knapp drei Monaten ist sie bei mir eingezogen und im Frühjahr 2005 haben wir zwei Wochen nach dem ich sie fragte geheiratet. Wir sind also gut 10 Jahre verheiratet. Den Schrank mit meinen Kleidern usw. habe ich ihr bereits rund 6 Wochen nach dem wir uns kennen lernten gezeigt. Sie weiss es von Anfang an. Damals sagte sie lediglich, dass sie nie etwas davon sehen oder mitbekommen möchte. Das hat sich zum Glück oder notgedrungen im laufe der letzten 2 Jahre sehr geändert.
Das sie Angst hat mich zu verlieren, hat sie mir schon früher gesagt. Wenn es eine andere (fremde) Frau wäre, könnte sie gegen diese um mich kämpfen.
Das wir schnell dazu tendieren, unsere Partner damit zu überfordern ist sicherlich richtig. Es ist ein gewisses Gefühlchaos. Erst eine gewisse Angst, Vorsicht bei jedem Schritt und dann auch eine Freude und Glück, ja eine gewisse Übertreibung wie in einer 2ten Pubertät. Diese Übertreibung kann ich auch als sehr schnelle Entwicklung beschreiben. Wobei das Ergebnis dann ggf. kaum zu meinem Alter oder dem eigentlich gewollten Ergebnis passt.
Die Fragen was für eine Wirkung das auf meine Frau ist oder was ihr durch den Kopf geht kann ich im Moment schlecht sagen. Da kommt dann manchmal die Aussage: "Du machst ja eh was du willst!" Meist wird aber zum Glück trotzdem diskutiert ob das, worum es geht passend und in Ordnung ist. Das ist mir selbst wichtig. Ihre Meinung zu erfahren. Zu wissen was sie denkt.
Das es Zeit braucht stimmt absolut. Zeit brauche ich auch selbst. Was würde es mir bringen Schritte zu gehen, die ich später bereue. Gleichzeitig kann ich es nur wissen, wenn ich es ausprobiere. Es ist ein gewisses "im Kreis drehen", überlegen: "was kann schlimmstenfalls passieren?" bis eine Entscheidung fällt. Logischerweise wissen wir alle dass das Leben endlich ist. Also auch die (meine) Zeit. Wie Du sagst, genauso wichtig ist die Kommunikation. Da bin ich sehr froh, dass ich mit meiner Frau ganz gut darüber reden kann.
Vielen Dank für Deine Gedanken und Denkanstösse
Liebe Grüsse
Andrea-Yvette
gar nicht. Überhaupt nicht. Das ist die erste, spontane Antwort darauf ohne gross darüber nachzudenken. Denn es käme komplett überraschend und unerwartet für mich.
Wir haben uns Anfang 2004 kennen gelernt. Nach knapp drei Monaten ist sie bei mir eingezogen und im Frühjahr 2005 haben wir zwei Wochen nach dem ich sie fragte geheiratet. Wir sind also gut 10 Jahre verheiratet. Den Schrank mit meinen Kleidern usw. habe ich ihr bereits rund 6 Wochen nach dem wir uns kennen lernten gezeigt. Sie weiss es von Anfang an. Damals sagte sie lediglich, dass sie nie etwas davon sehen oder mitbekommen möchte. Das hat sich zum Glück oder notgedrungen im laufe der letzten 2 Jahre sehr geändert.
Das sie Angst hat mich zu verlieren, hat sie mir schon früher gesagt. Wenn es eine andere (fremde) Frau wäre, könnte sie gegen diese um mich kämpfen.
Das wir schnell dazu tendieren, unsere Partner damit zu überfordern ist sicherlich richtig. Es ist ein gewisses Gefühlchaos. Erst eine gewisse Angst, Vorsicht bei jedem Schritt und dann auch eine Freude und Glück, ja eine gewisse Übertreibung wie in einer 2ten Pubertät. Diese Übertreibung kann ich auch als sehr schnelle Entwicklung beschreiben. Wobei das Ergebnis dann ggf. kaum zu meinem Alter oder dem eigentlich gewollten Ergebnis passt.
Die Fragen was für eine Wirkung das auf meine Frau ist oder was ihr durch den Kopf geht kann ich im Moment schlecht sagen. Da kommt dann manchmal die Aussage: "Du machst ja eh was du willst!" Meist wird aber zum Glück trotzdem diskutiert ob das, worum es geht passend und in Ordnung ist. Das ist mir selbst wichtig. Ihre Meinung zu erfahren. Zu wissen was sie denkt.
Das es Zeit braucht stimmt absolut. Zeit brauche ich auch selbst. Was würde es mir bringen Schritte zu gehen, die ich später bereue. Gleichzeitig kann ich es nur wissen, wenn ich es ausprobiere. Es ist ein gewisses "im Kreis drehen", überlegen: "was kann schlimmstenfalls passieren?" bis eine Entscheidung fällt. Logischerweise wissen wir alle dass das Leben endlich ist. Also auch die (meine) Zeit. Wie Du sagst, genauso wichtig ist die Kommunikation. Da bin ich sehr froh, dass ich mit meiner Frau ganz gut darüber reden kann.
Vielen Dank für Deine Gedanken und Denkanstösse
Liebe Grüsse
Andrea-Yvette