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Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Sa 25. Apr 2015, 16:02
von JuliaS (†)
Meine Mutter hat sich den Film mit mir angesehen. Das Ergebnis war das sie das erste mal meinen neuen Vornamen benutzt hat. (ap) (so) Alleine dafür hat sich der Film für mich schon gelohnt.

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Sa 25. Apr 2015, 16:27
von Sigrid
Moin ,

ich habe den Film mit meiner Frau zusammen angesehen und fand ihn sehr gut gemacht .
Dazu noch zur besten Zeit in der ARD . Viele Stellen erinnerten mich daran was ich damals
erlebt habe . Bei mir flossen auch einige Tränen , der Film hat mich doch sehr bewegt .

LG Sigrid

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Sa 25. Apr 2015, 16:43
von ReaGirl
JuliaS hat geschrieben:Meine Mutter hat sich den Film mit mir angesehen. Das Ergebnis war das sie das erste mal meinen neuen Vornamen benutzt hat. (ap) (so) Alleine dafür hat sich der Film für mich schon gelohnt.
Ui das finde ich besonders toll! :)

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Sa 25. Apr 2015, 23:54
von ReaGirl
Auf jedenfall bin ich mir sicher das wir uns alle wünschen würden in nur einem Jahr direkt solange Haare haben zu können *GGG*

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 02:03
von Jaddy
SandraGirl hat geschrieben:Auf jedenfall bin ich mir sicher das wir uns alle wünschen würden in nur einem Jahr direkt solange Haare haben zu können *GGG*
(yes) :)p

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 02:31
von Johanna Dornal
Der Film war eigentlich ganz gut, zumindest besser als was es bisher zu diesem Thema gab. Abgesehen vom Schluß, der war mir dann doch etwas zu platt.
Bewegend war für mich die eine Szene, wo Helen nach dem intimen Zusammensein mit seiner Freundin geweint hat. Da hat es meine Frau und mich dann auch etwas geschüttelt. Dieses Gefühl konnte ich absolut nachempfinden.
In der Vorbesprechung dieses Films in unserer Tageszeitung wurde auch endlich korrekt von Angleichung und nicht von Umwandlung gesprochen. Sollte sich zumindest bei der Begriffeverwendung in den Medien endlich ein Sinneswandel vollzogen haben? (yes)

LG
Johanna

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 04:26
von Saskia.shewulf
Hallo

sicher etwas offtopic aber:
Oder denk mal an den fall Alex aus Berlin vor ein/zwei Jahren...


@ Bianca (888) was ist da eigentlich draus geworden damals mit Alexandra ,oder vielleicht weis sonst noch jemand wie das ausgegangen ist?

Den Film werden wir noch anschauen

Lg Saskia (na)

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 07:23
von ab08
Saskia.shewulf hat geschrieben: was ist da eigentlich draus geworden damals mit Alexandra ,oder vielleicht weis sonst noch jemand wie das ausgegangen ist?
Bei Alexandra ist das Problem heute gelöst... ==> Seitdem gibt es ja
TRAKINE e.V. Trans-Kinder-Netz: http://www.trans-kinder-netz.de/ )):m *)

Dort wissen sie sicher Näheres. -> Allerdings "Persönlichkeitsschutz" -> daher werden sie kaum oder nur wenig auskunftsfreudig sein...
Alexandra war ein krasser Fall - meist klappt es inzwischen besser - aber es gibt weiter einzelne Personen bei Jugendämtern, die uneinsichtig sind.
--> Das kann für Betroffene dann sehr belastend sein. Wenn dann z.B. eine psychische Störung (Borderline etc.) vermutet wird ...

Liebe Grüße
Andrea

*) Falls Probleme auftauchen, empfehle ich diesen Verein ausdrücklich!

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 08:59
von Becky
... seufz...
...schade das ihn hier manche für zu Konstruiert halten...

Ich habe ihn schon 2mal gesehen und finde es ist so treffend gewesen. Auch wenn viel vieleicht Klischeehaft wirkt, aber die Dialoge und Reaktionen sind trotzdem richtig dargestellt. So habe ich das erlebt! So manchen kamen einige Scenen voll Übertrieben vor, aber da liegen sie falsch, so ist die Realität! Übertrieben waren nur die letzen paar Minuten mit dem Friede, freude Eierkuchen Happy End.

Ein unglaublich guter Film finde ich, der hat so viel in mir hochgespült, war nur am Heulen, so vieles davon habe ich sehr ähnlich durchgemacht und erlebt!. Und das hilft mir auch Traumatisches endlich zu verarbeiten.
Die Brutale Scene in der Umkleide? Übertireben? Nee! Sehr ähnliches ist mir auch widerfahren.... und nicht nur einmal...
Am Anfang in der Sex Scene, diese Verzweiflung und Tränen? Das ging mir genauso...
... um nur 2 zu nennen... oder soll ich weitermachen?
Das mit dem Messer? ...war auch kurz davor...
Suizidgedanken? ...
...

Jannik Schümann hat meine Gefühle so Glaubhaft dargestellt, klare Meisterleistung



Hier ein Link zur Mediathek http://www.ardmediathek.de/tv/Fernsehfi ... Id=1933898 bis zum 01.05.15 wird er dort noch sein...


LG Rebecca

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 09:58
von Jaqueline
Guten Morgen,

ich habe den Film erst gestern Abend gesehen.
Ich fand Ihn sehr gut. In einer gewissen Art und Weise haben mich die Schulszenen an mich erinnert, auch wenn ich zu dem Zeitpunkt noch nicht geortet war. Die Szenen auf dem Amt von ich sehr realistisch. Es ist nur immer die Frage, wie gut können die Beteiligten damit umgehen.

In dem Film ist aber auch zum Ausdruck gekommen, dass Alkohol keine Lösung ist.

Ganz liebe Grüsse
Jacky

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 10:48
von Anne-Mette
Moin Saari,

das kannst Du mit dem Programm "Mediathek View", das es z.B. bei CHIP kostenlos zum Download gibt.

Damit kannst Du fast alle Filme ansehen oder speichern, die es in den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen gibt. Private Sender werden allerdings nicht berücksichtigt.

Bei "Mein Sohn Helen" steht allerdings "tägl. ab 20 Uhr". Ich weiß nicht, ob das mit Kinder/Jugendschutz zu tun hat.

Gruß
Anne-Mette

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 11:10
von Vivian Cologne
Ja, der Film hat eine FSK-Einstufung ab 12 Jahre und deshalb in der Mediathek bis 20 Uhr gesperrt.

Die gute Nachricht: Der Mediathek Viewer hebelt den Schutz auf. Runterladen tagsüber geht.

Vivian

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: So 26. Apr 2015, 15:31
von Magdalena
Hallo,

da ich zur Sendezeit nicht anwesend war, hatte ich den Film aufgezeichnet. Nun habe ich mir den Film in Ruhe angesehen. Ja, ich muss es zugeben ein beachtenswerter Film. Wie Tobias zunächst geschockt und verärgert ist, von Finn/Helen und seiner verstorbenen Frau nicht einbezogen zu sein. Dann das langsame Erkennen wie Helen fühlt und am Ende zu seiner Tochter steht, ist gut rübergebracht. Bis Finn als Helen wieder in Berlin landet, war für Tobias doch die Welt noch in Ordnung. Er musste vor allem seine Tochter kennenlernen und sich von Finn lösen. Auch die Schule als Teil des Fims zeigt die Schwierigkeiten auf, vor denen Hellen sich behaupten muss um als Mädchen anerkannt zu werden. Und aus eigenem Erleben fand ich auch die Stelle mit dem Messer richtig, gezeigt zu werden. Viele leiden darunter, dass da was nicht ist, wie es sein soll. Und versuchen selbst Hand an sich anzulegen. Bei mir war es kein Messer sondern die alte Werkbank mit einem schweren Schubkasten im Keller. Entäuscht war ich damals, dass es nur eine hamlose Blutung war die bald verheilte. Danach hatte ich das Thema lange verdrängt. Und versucht ein" normales Leben als Mann zu leben. bis ich den Weg hier zum Forum gefunden habe.


LG Magdalena

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 01:35
von Inga
Hallo,

ich habe den film erst heute nacht gesehen und fand ihn eher nur mittelprächtig.

Jas, die Erzählung hat viele spielfilmbedingte Übertreibungen. Das ist für mich ok. Doch fand ich den Anfang zu langatmig und das Happy End zu plötzlich. Gerade das, was in dem übersprungenen einem Jahr noch passiert, hätte ich interessant gefunden. Die Schulszenen halte ich auch für realistisch: Jugendliche können untereinander auch Bestien sein. Ich fand es eher naiv, wie etwa Helen da die ersten Schultage angegangen ist.

Gut gespielt fand ich nicht nur Hellen, sondern auch ihren Vater, der sich so langsam dr neuen situation anpasst.

Gut fand ich, dass sich der film gezielt jugendliche Transgender zum Thema machte. Allerdings fand ich manhce Erläuterungen doch etwas altklug vorgebracht.

Nun denn, wenn der Film hilft, dass das Thema in der Öffentlichkeit mehr Verständnis findet, so soll es mir recht sein.

Übrigens, der Film ist noch bis zum 1.5. ind der ard-mediathek.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Sohn Helen

Verfasst: Mo 27. Apr 2015, 13:13
von Ulrike-Marisa
Moin zusammen,

..habe keine Fernseher, aber Anne-Mette besorgt netterweise den Film - auch für unsere SHG.
Bei der Arbeit habe ich heute meine Kollegen in der Abteilung gefragt, ob sie denn den Film gesehen hätten, da sie so z.B. auch etwas über meine Beweggründe erfahren könnten - hatte aber nur einer gesehen, der den Film interessant und informativ fand; die anderen sagten doch eher , dass sie so etwas (Schweinkram...) nicht ansehen täten. Schade aber auch habe ich da nur sagen können. Also so weit ist das nicht her mit Verständnis und Toleranz dieser speziellen Thematik gegenüber...
Das nur mal so als aktuelles Momentbild - sicher nicht repräsentativ aber irgendwie doch wiederum bezeichnend...

Frohes Schaffen, Grüße von Ulrike-Marisa ))):s

...manchmal gibt's doch was tolles in der Röhre und dann hats niemand gesehen...