Seite 98 von 171
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 30. Jun 2015, 21:15
von Bianca D.
Hi Narea,
schön,daß du doch nicht von uns lassen kannst. Und zu deiner letzten Frage:Ich wäre dafür! Ich hoffe,du hast noch viele Ideen,um die Geschichte fortzuführen...
LG Bianca
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 2. Jul 2015, 22:49
von Inga
Hallo, Narea,
wo du sein wirst und wieviel du ausleben kannst, mag sich jetzt ändern müssen.
Doch mit deiner Geschichte bleibst du uns hier im Forum treu!
Ich drücke dir ganz doll die Daumen für eine gutze Zukunft.
Liebe Grüße
Inga
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 3. Jul 2015, 14:08
von NAREA
Hallo Bianca und Inga,
ich glaube ich habe mich mit meiner Geschichte festgefahren und weiß nicht so recht weiter.
Wollte schon schreiben, daß alle glücklich und zufrieden so weiter leben bis sie sich von dieser Welt verabschieden.
Dann dachte ich wieder nach, ob Ronny und Lena ein neuer Anfang sein könnten.
Tom ist auch noch nicht in der Position, in der man ihn ins Leben zurückschicken kann.
Uwes Leben kann nur noch schöner werden. Er hat alles durchgemacht, was mir so eingefallen ist.
Ich hätte auch extremere Situationen schildern können aber das möchte ich nicht.
Wenn die warmen Nächte vorbei sind, dann kommt vielleicht noch der Einfall über diese Menschen weiter zu schreiben.
Sind mir doch schon in den Jahren ans Herz gewachsen.
Ich freue mich, daß es immer noch gelesen wird.
PS. Wir haben beschlossen doch aus unserem schönen Bundesland Brandenburg wegzuziehen.
Doris freut sich auf die neue Aufgabe und ich, ich weiß noch nicht was mich erwartet.
Mal als Mann auftreten, die Umwelt beobachten?
In mir kribbelt es.
Liebe Grüße an ALLE Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Fr 3. Jul 2015, 15:19
von Anni
Hallo Doris , Hallo NAREA
Wie Ihr sicherlich bemerkt habt , habe ich den schweren " Schicksalsschlag " ( 63. Geburtstag ) kommentarlos zu Kenntnis genommen
Was ich nicht ohne Kommentar durch gehen lassen kann , ist , das Ihr Euch von Haus und Hof trennen wollt / könnt .
So die Entscheidung , nach Greifswald zu ziehen , ja wohl gefallen ist , drücke ich Euch Beiden mal dolle die Daumen , das Ihr den neuen Herausforderungen
( Haus und Hof beräumen und verkaufen , Umzug , neu Einrichten , neues Umfeld , neue Arbeit für Doris und Heimchen für NAREA

) gewachsen seid
Ich denke mal , das es für Doris relativ leicht werden wird , so sie mit der neuen Arbeit gut ausgelastet sein wird
Für Dich Narea steht sicherlich , neben dem normalen Organisatorischem , auch die Frage , wie Du Dich in der neuem Heimat einführen willst .
Was laß ich letztens in Deiner Geschichte :
Ist da doch was, da ihm gefällt? Muß ja sein, denn sein bisheriges Leben drehte sich fast nur um weibliche Kleidung und entsprechendes Auftreten. Traut er sich nicht den Schritt zu machen oder steckt noch zu viel Mann in ihm?
... und weiterhin :
Mal als Mann auftreten, die Umwelt beobachten? In mir kribbelt es.
So denn Greifswald nicht noch schlechter mit I-Net-Anbindung versorgt ist , wie die Prignitz , bin ich gespannt zu lesen , wie Du Dich denn nun entschieden hast ... mit Gummistiefeln und Kittelschürze im Plattenbau
geht gar nicht - na da hat Doris wohl die helle Freude mit Dir , so wird sie Dich in Zukunft immer schön fein " rausputzen " können

- ist jetzt dann auch die beste Gelegenheit , die Kerls - Sachen in die Tonne zu kloppen
Nun denn - ein neuer Abschnitt beginnt - Leben eines Crossdressers in einer Plattenbau - Siedlung . Viel Stoff für neue Anekdoten - ich freu mich drauf
GLG von frecher Anni
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 6. Jul 2015, 13:13
von NAREA
Hallo Anni,
Anfang August geht es los. Doris ist jetzt schon mal 14 Tage an ihrer neuen Arbeitsstelle. Kleines Zimmer in einer Pension.
Ich bin dabei Teile unserer Küche abzubauen. Die einfach zu teuer, umsie hier zu lassen. Dabei bereite ich den Raum gleich für eine Renovierung vor (Tepeten ab u.s.w.).
Trotz des gestrigen Temperaturabfalls (Gewitter), hat sich die Küche schon wieder mächtg erwärmt.
Ich dachte mir, ziehste mal nur Kittel an. Leider ist unser Vorrat mehr auf Nylonkittel ausgelegt, die man(n) bei dem Wetter und bei den Temperaturen nicht tragen kann. Kleben förmlich am Körper.
Meine Baumwollkittel haben alle lange Arme. Das geht gar nicht. Also habe ich meine Arbeit unterbrochen und bin schnell in die Stadt gefahren und einen neuen Kittel zu kaufen. Eigentlich führt in unsere Kleinstadt kaum ein Laden noch Kittelschürzen. Sicher ein Relikt aus der fernen Vergangenheit.
Aber unsere asiatischen Freunde stellen sich schnell auf Nachfragen ein.
Früher nur Nylonkittel, habe sie jetzt auch Baumwollkittel im Angebot.
Ich rein in einen dieser Läden (wir haben zwei in unserer Stadt) und gefragt. Die unübertroffene Hilfsbereitschaft der Geschäftsinhaber konnte leider keinen Kittel in Größe 42 finden. Ab 52 war alles da.
Der zweite Laden hatte sich schon auf deutsche Normalgrößen eingestellt. Ich also eine verpackte Kittelschürze in 42 gekauft. Farbe war egal Hauptsache Baumwolle.
Zu Hause gleich ausgepackt und angezogen. Was ich nicht erwartet hätte, der Kittel geht mir bis an die Waden, also sehr schön lang. Er hat keine Ärmel und ich fühle mich wohl in ihm. Wenn ich hier nicht dieses Ereignis, was für mich auch nicht selbstverständlich ist, niedwerschreiben würde, dann stände ich schon wieder in der Küche und schufte.
Aber wie ich mal wieder lese, interessiert Euch auch das normale Leben von mir und Doris.
Und ich schreibe es gern.
Nicht, um uns irgendwie hervorzuheben, nein gerne mache ich anderen Männern Mut.
Mit einem Kittel meiner Mutter hat alles angefangen. Ob ich wollte oder nicht, ich mußte ihn tragen.
Heute ist er mir zum normalsten Kleidungsstück im Haus geworden.
Anni, ich werde weiter berichten, wenn wir in Greifswald wohnen. Ich kann nicht mehr zurück. Wenn es mir schwer fallen sollte in einem Neubeublock meine liebgewordene Kleidung zu tragen, dann wird auch sicher Doris einsehen, daß wir uns da Oben wenigsten ein Gartengrundstück kaufen.
Zurück kann ich nicht mehr.
Liebe Grüße Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 6. Jul 2015, 14:13
von NAREA
.........................."Mama, ich habe heute zugesagt noch weiter an dem Film über den "Aufstand der Textielarbeiterinnen" mitzumachen. Sie wollen noch mehr Szenen in Wismar drehen, weil es hier so historisch aussieht. Was meinst du dazu?"
"Ronny, das ist deine Enscheidung. Daß du eine Arbeiterin spielen mußt, das ist eine Herausvorderung. Es gibt so viele Schauspieler, die das auch schon gemacht haben. Und ihnen ist kein Zacken aus der Krone gefallen. Wenn du Hilfe brauchts, dann sage es mir."
"Danke Mama, die Regieassistentin sagte, daß ich gut in die Rolle passe, zumal mein Gesicht schon oft gefilmt wurde. Wenn es möglich wäre, dann sollte ich das weibliche Auftreten noch etwas üben."
"Was sagt denn Lena dazu?"
"Die ist voll begeistert. Aber sie hat auch schon Erfahrung damit, denn ihr Vater zieht auch ab und zu mal ein Kleid an."
"Was macht er?"
"Lenas Mutti wollte ihn mal in einem Kleid sehen und er hat es angezogen. Ich habe Bilder gesehen, die waren super. Hätte nie gedacht, daß Kleidung und Schminke einen Menschen so verändern können."
"Und wie oft macht er das?"
"Das weiß ich nicht. Ich habe ihn nur als Mann gesehen."
"Nun mal zu deiner Rolle. Du sollst also deinen Körper, deinen Gang und die gesammte Erscheinung weiblicher rüberbringen?"
"Genau so glaube ich, hat die Assistentin es gemeint. Wenn du mir da ein paar Tipps geben könntest?
"Das kann ich mein lieber Sohn aber dafür muß du dann aber auch vorrübergehend in die Rolle meiner Tochter schlüpfen."
"Wie meinst du das?"
"Ganz einfach, du muß mal ein komplettes Wochenende Mädchen sein. Ich beobachte dich und gebe dir zu allen deinen Bewegungen Hinweise. Positive und negative. Dich dürfen nur die negativen interessieren, denn die mußt du verändern. Was sagst du dazu?"
"Schön."
"Mehr nicht? Dann ist es ja ok. Aber beschwere dich nicht, wenn ich mit dir das Haus verlasse, denn weibliches Laufen kann ich nicht in der Wohnung üben. Auch nicht in deinen Jeans. Da mußt du dann schon mal ein einen Rock steigen."
"Nein Mitti, das geht doch nicht."
"Und warum geht das nicht?"
"Weil, weil, na eben darum....."
"Paß mal auf, du rennst vor der Kamera als Frau rum. Tausende werden das sehen. Aber hier vor der Haustür zierst du dich? Wenn wir das üben, dann wirst du nicht als mein Ronny zu sehen sein.
Wir können weg fahren, wo dich keiner kennt. Aber auch hier würde ich dich verändern, daß niemand auf die Idee kommt, das du ein verkleideter Junge bist."
Ronny überlgt..............................
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 9. Jul 2015, 16:02
von NAREA
Hallo,
am Wochenende waren wir in Greifswald unsere neue Wohnung ansehen.
Eines kann ich Euch schon sagen, triste Plattenbauten werden mich nicht zum Schreiben beflügeln können. Hier kann ich mir auch nicht vorstellen mit Doris im Rock spazieren zu gehen. Es wir Jahre dauern, bis ich mich an die neue Umgebung gewöhnt habe.
Die Wohnung ist ganz schön. 2 1/2 Zimmer lassen sich schnell putzen und dann? Mir graust es bei dieser Vorstellung.
War heute den ganzen Tag mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Mein Kittel ist reif für die Wäsche.
Das Schlimme sind die Besuche der Nachbarn. Eigentlich müßte ich weinen. Manchmal ist mir auch danach. Ich werde mir wohl wieder mehr Herrengarderobe zu lege müssen. Schade, war eine schöne Zeit so auf dem Lande mit tolleranten Nachbarn und Freunden. Wir werden es vermissen.
Ab August sind wir dann weg. Internet muß noch angschlossen werden.
So ist nun erst mal der Stand der Dinge.
Liebe Grüße Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 9. Jul 2015, 16:13
von Anne-Mette
Moin,
triste Plattenbauten werden mich nicht zum Schreiben beflügeln können.
Vielleicht aber auch
ganz besonders? Die Fantasie hat schon aus manchem Plattenbau einen platten Bau oder ein anderes Gebäude gezaubert
GREIFSWALD - das hört sich doch schon mal gut an: GREIFEN (die Möglichkeit ergreifen) - und WALD (Spaziergänge in Kleid oder Rock...)
Natürlich ist es ein Einschnitt - und eine Wendemarke. Das Schreiben ist aber dabei Dein Halt und Deine Verbindung von der bisherigen und gewohnten Umgebung zur neuen.
Ich bin mir sicher: Du wirst es meistern - ihr werdet es meistern!
Wir wollen doch bald Deinen 1000. Beitrag feiern

(meinetwegen auch mit Greifswalder)
Ich gucke schonmal, ob es hier so einen Tropfen gibt; dann könnten wir parallel anstoßen
Erst einmal wünsche ich euch gutes Gelingen für die ganzen Arbeiten, die zu erledigen sind.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Sa 11. Jul 2015, 16:35
von NAREA
Hi Anne-Mette,
danke für den Zuspruch. Ich glaube auch, daß wir das hinbekommen bzw. hinbekommen müssen. Denn wir haben uns nun mal dazu entschieden. Ganz so kontaktarm bin ich nicht aber der Anfang dort ohne Bekannte wird schwer werden. Noch sind wir ein paar Tage hier und lassen es uns gut gehen.
Diese Tage werde ich nur in meinen Sachen verbringen. Sollen mich doch alle Nachbarn in guter Erinnerung behalten.
Vielleicht finden wir do Oben auch noch ein Gärtchen oder Häuschen zum Austoben nach Feierabend.
Auf bald Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 13. Jul 2015, 11:06
von NAREA
Ich kann nicht anders, muß mich immer wieder melden.
Unsere Nachbarn bedauern es sehr, daß wir wegziehen. Auch die von gegenüber. Langsam war geworden und nun schon wieder weg. Aber alle verstehen unseren Entschluß.
Was mir immer wieder die Tränen in die Augen treibt, ist der Satz, daß ich bleiben soll wie ich bin.
Darüber denke ich viel nach. Gerade sitze ich als Narea in Damenwäsche, Rock und Bluse am PC. Das werde ich auch in unserer neuen Wohnung so machen. Hier brauche ich keinen Schreck mehr bekommen, wenn es an der Haustür klingelt.
Hat man im Neubau Nachbarn? So richtg zum Freundschaftschließen? Ich bin gespannt.
Werde mir gleich eine Schürze umbinden und was zu Essen machen.
Dann ziehe ich mich um und räume weiter die Umzugskortons ein.
Ihr seid sicher nicht böse, wenn ich ab und zu meine Situation schildere.
Gruß Narea
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mo 13. Jul 2015, 11:15
von Anne-Mette
Liebe Narea,
Deine bisherigen Erfahrungen kommen sicherlich einem Neuanfang zugute.
Du wirst Fehler vermeiden können - und wertvolle Zeit sparen, wenn Du mit der Sicherheit der guten Entwicklung am alten Wohnort an die Sache herangehst.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Mi 15. Jul 2015, 20:03
von NAREA
Hallo Anne-Mette,
so in die Richtung habe ich auch schon gedacht. Kann ja nicht alles umsonst gewesen sein.
Wir haben heute einen Transporter mit den nötigsten Möbelstücken beladen. Küche hat die Wohnung. 0815 Standart aber .......
Sixt hat gute Konditionen, wenn man öfter kommt. Was in der Wohnung fehlt, fällt kaum auf.
Der erste Schritt der Auswanderung von Brandenburg nach McPomm ist Realität geworden.
Ich habe es mir aber nicht nehmen lassen in einer entsprechend der Situation angepaßten Kleidung den Verladevorgang zu beobachten.
Meine Nachbarn haben mich zur Zuschauerin dekradiert. Also stand nur im Rock und Shirt daneben als sie die Möbel im Transporter verstauten. Sie sagten, daß es nur eine nette Geste von ihnen ist, um auch mal nach Greifswald eingeladen zu werden.
(Diese Geste hätten sie sich sparen können, denn solche Nachbarn und Freunde findet man selten.)
Freitag mehr. Gruß Narea!!!!!!!
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 21. Jul 2015, 09:41
von NAREA
Hallo, bin wieder in unserem Nochzuhause.
Einsam und alleine, denn Doris ist in Greifswald geblieben. Sie will so schnell wie möglich ihre neue Arbeitsstelle kennenlernen.
Doris und ich sind am Freitag schon mal hin gefahren. Mit Luftmatratze und Schlafsack. Der Transporter mit den Möbeln, der von Nachbar Günter gefahren wurde, sollte am Samstag eintrudeln.
Ich hatte mich sehr unisex angezogen, was Doris störte. Sie wollte, daß ich gleich in Rock und Bluse fahre. Meine Feigheit vor dem Feind hat gesiegt. Aber in den Sachen, die ich trug, könne ich doch unmöglich beim Ausladen helfen. Alles unseren Nachbarn machen zu lassen, das gehört sich nicht. Doris hatte recht. Alle Arbeitssachen hingen im Keller oder im Schrank.
Spontan und bestimmend fuhren wir Freitag in die Stadt um etwas Tragfähiges zu kaufen.
Rein in so einen Laden für Berufsbekleidung. Hier gab es alles an Kitteln und Schürzen für Männer und Frauen. Aber mehr berufsbezogen. Ich hatte schon einen Kittel in der Hand, der mir gleich wieder entrissen wurde. Ob ich nicht mehr wisse wie ich heiße, kam es von Doris. Im Endeffekt war auch alles sehr teuer. Wir weiter zu einem Asia-Laden. Eigentlich haben die nur Synthetikkittel. Bei Frage nach Baumwollkittel, holte der Ladeninhaber gleich 5 Stück. Alle geblümt, bläulich oder grünlich als Hauptfarbe. Da ich ja von Hause aus immer noch männlich bin, habe ich mich für blau entschieden. Sicher hatte er mich schon vorher gemustert und brachte Kittel in Größe 40 und 42.
Doris ließ es sicht nehmen mich darauf hinzuweisen, daß es besser wäre eine Anprobe zu machen.
Mein Kommentar: 40 paßt. 10,- € bezahlt und raus waren wir wieder.
So konnte ich oder besser mußte ich am Samstag schon mal im Kittel beim Möbeltragen helfen. Hat niemanden interessiert. Hätte mehr Aufmerksamkeit erwartet.
Unseren Nachbarn entlockte es nur ein Grinsen als Doris erzählte, daß wir hier schon einkaufen waren.
Ja, so war das. Ich bin mit meinen Nachbarn im Transporter (3 Sitze vorne) wieder mit zurück gefahren. Die nächte Fuhre benötigt schon einen größeren LKW.
Ich bin schon wieder ganz Narea und räume und räume.
Bald mehr von uns.
Narea
(für die Geschichte habe ich leider noch keine Zeit)
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Di 21. Jul 2015, 09:53
von Anne-Mette
Moin,
na, dann "haut rein", das wird schon klappen
Alles Gute für die weiteren Arbeiten!
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau
Verfasst: Do 23. Jul 2015, 15:18
von NAREA
Danke Anne-Mette,
habe ja keine Wahl mehr. Muß jetzt sehen, daß Doris einen freien Kopf hat, um ihren Job gut zu machen.
Habe heute mit Hilfe unserer beiden Nachbarn alles für den morgigen Transport der Möbel vorbereitet.
Bin ganz schön fertig. Wir sind nicht aus der Welt aber ganz schön weit weg.
Als wir fertig waren saßen wir noch zusammen und redeten. Da kam dann auch die Frage, wie ich denn nun weiter leben will. Seit Jahren laufe ich in weiblicher Kleidung durch die Gegend und habe jetzt Angst in der neuen Umgebung so weiter zu leben.
Günter sagte, daß ich ja schon beim 1. Transport vergangenes Wochenende in Kittelschürze beim Ausladen geholfen habe. Ob das nicht ein Anfang wäre. Sehe ich nicht so. Eine Schürze ist nur ein Schutz gegen Schmutz, der man nicht so große Bedeutung beimessen sollte.
Daß meine Nachbarn sich solche Gedanken machen, rührt mich wirklich. Sind doch richtige Freunde.
Sie erwarten natürlich von mir, daß ich morgen im Rock oder Kleid mit ihnen nach Greifswald fahre.
Wenn ich heute Abend Doris anrufe, dann weiß ich schon was sie mir sagen wird. Ich weiß aber nicht, ob ich es hören will.
Für Doris und unsere Freunde schein alles so einfach zu sein.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt. Bin mir sehr unsicher. Aber Ihr werdet es erfahren.
Gruß Narea.