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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 17. Mär 2015, 09:23
von NAREA
......................"Ja Klaus, das war wohl ein großer Fehler sich mit Ilona einzulassen und Ruth zu verlassen."
"Das habe ich mir alles auch anders vorgestellt. Das könnt ihr mir glauben. Ich war blind vor Verliebtheit. Was aus mir geworden ist, seht ihr ja. Wenn ihr nicht gekommen wärt, dann weiß ich nicht, was ich getan hätte. Ich bin nicht mehr in der Lage das Lokal wirtschaftlich zu betreiben. Ich kann verstehen, daß ihr sauer seid. Es tut mir auch unendlich leid. Ich habe mich da in was reinreißen lassen, das ich nicht mehr beherrsche."
"Und wie stellst du dir deine Zukunft vor?"
"Ich weiß es nicht."
"Nur gut, daß Ruth dich nicht so sieht. Früher hat uns dein weiblicher Auftritt richtig angemacht. Besonders mit Uwe beim Servieren. Aber das jetzt sieht nur nuttig aus. Wie konntest du nur das mit dir machen lassen? Hoffentlich bekommt man das wieder weg."
"Ich habe es manchmal garnicht mitbekommen, was gemacht wurde, weil ich betrunken war."
"Dann haben sich sicher die Mädels auch selbst am Tresen bedient?"
"Ich glaube ja."
"Als Erstes werden wir Ilona nach Hause schicken, das Lokal wegen Renovierung schließen und mit dir zu einer Kosmetikerin fahren."

Gesagt getan. Uwe verwies höflich Ilona, die in der Küche wartete, aus dem Lokal. Er sagte, daß für sie und ihre Freundinnen hier für alle Zeit Lokalverbot herrsche. Uwe malte schnell einen provisorischen Zelltel mit dem Hinweis, daß hier renoviert wird und in kürze der Betrieb wieder weiter geht.
Hoffentlich ist nicht schon alles zu spät?

Moni kümmerte sich um Klaus. Sie rief ihre Kosmetikerin von Früher an und schilderte ihr die Situation. Sie habe hier einen Mann zu sitzen, der einer Horde Frauen mit männerabneigenden Hintergrund zum Opfer gefallen ist.
Die Kosmetikerein ahnte schon was. "Wollte sie sich rächen oder ihn zu ihres Gleichen machen?"
"Ich glaube er sollte zwischen ihnen nicht auffallen."
"Na hoffentlich kann ich euch helfen. Habe sofort keine Zeit aber in 2 Stunden erwarte ich euch."
"Danke, du bist ein Schatz."
"Bedanke dich nicht zu früh. Manchmal ist man machtlos, wenn die Farbe schon zu tief in der Haut sitzt."

"Oh Klaus, was hast du bloß mit dir machen lassen."
"Moni, schimpfe nicht. Ich habe es schon bereuht. Wenn was zurückbleibt, dann muß ich damit leben. Ich bin ja selbst schuld. Wenn ich nur in der Küche weiter arbeiten könnte, wo mich keiner sieht, wäre das schon ein Erfolg für mich."
"Laß uns erst mal sehen wie du nach der Kosmetikbehandlung aussiehst."

Uwe hatte in der Zwischenzeit angefangen eine kleine Inventur zu machen.
Es sah nicht gut aus. Klaus hatte kaum eine Buchführung.
Als Uwe die Küche sah, ging er zu Moni und sagte, daß er sich erst mal Arbeitskleidung kaufen muß, um dort Ordnung zu schaffen. Klaus war das Alles sehr peinlich.
"Das geht nicht Uwe, ich muß mit Klaus gleich zur Kosmetikerin und brauche das Auto."
"Du Uwe, schau mal in den Umkleideraum, ich glaube Ruth hat alle ihre Arbeitssachen da gelassen."
"Die passen mir doch nicht." Moni meldete sich. "Klar Uwe, Ruth ist doch größer als du. Komm ich helfe dir."
Sie gingen zu Ruth's Schrank. Moni nahm eine weiße Hose heraus. Uwe schlüpfte hinein. Zu lang. Moni krempelte schnell die Hosenbeine um, bevor Uwe meckern konnte. Einen Kittel hielt sie für praktischer als eine Jacke. Aber sowas hatte Ruth sowieso nicht im Schrank. Uwe zog einen Kittel an. Die Ärmel wurden auch umgeschlagen, so daß sie nicht störten. Er sah aus wie ein Kind, das in einen Kittel seiner Mutter gesteckt wurde. Aber das ist nun egal, er wollte sich ja nur vor Verschmutzung schützen. Uwe stürzte sich in die Arbeit. Nicht ohne sich über Klaus zu ärgern. Offen ließ er seine Wut nicht heraus. Klaus hatte es jetzt schon schwer genug.
Eine Anzeige wegen Körperverletzung würde Klaus nicht helfen. Er ist ja auch nicht ganz schuldlos an seiner Situation.

"Na Klaus, wollen wir los?"
"Ja Moni, aber kann ich so gehen?"
"Natürlich, vielleicht schafft ja die Kosmetikerin das Unmögliche und du siehst wieder aus wie ein Mann. Du kannst deine Hosen ruhig anbehalten."
Als Moni mit Klaus das Kosmitkstudio betraten, staunte die Cheffin nicht schlecht. Sie bat darum, von Klaus ein Foto machen zu dürfen, um Veränderungen zu dokomentieren. Klaus war das peinlich, stimmte aber zu.
"Ich muß aber zugeben, daß ihr Permanent Mace Up sehr gut gemacht ist. Wenn sie eine Frau werden wollten, dann ist es genau richtig. Legen sie sich mal auf die Kosmetiliege, ich möchte die Intensität des Mace Up prüfen."
Klaus tat, was ihm gesagt wurde. Moni wartete an der Anmeldung. Die Kosmetikerin ging kurz zu ihr. "Frau Weber, das ist ein schwieriger Fall. Viel werde ich da nicht machen können. Wird ihr Freund psychisch damit zurecht kommen, wenn bestimmte Teile nicht zu entfernen sind?"
"Das weiß ich leider nicht. Er ist ein guter Freund von meinem Mann und von mir, wir haben aber seit zwei Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Darum wundert uns auch das jetzige Aussehen von ihm. Er ist da in was reingerutscht, das er schon sehr bereuht hat."
"Ich werde mal sehen, was ich retten kann."

Uwe sah nach seiner Kücheninspektion schon sehr schmuddelig aus. Aber die Küche machte auch nach zwei Jahren Abwesenheit eine sehr guten Eindruck. Er könnte sofort wieder loslegen.
Laufend klopfte es an der Lokaltür. Uwe ging nicht hin. Waren sicher die neuen Freundinnen von Klaus. Durch einen Türspalt ließ er seiner Neugierde freien Lauf. Es waren nur Frauen, die Einlaß begehrten. Ob die alle nicht lesen gelernt haben, dachte er sich.
Hoffentlich kommt Moni bald wieder. Uwe wollte mit ihr und Klaus über die Zukunft sprechen.

Klaus lag auf der Kosmetikliege und wurde mit irgendwelchen Instrumenten bearbeitet. Was die Kosmetikerin ganz schlimm fand war, daß man Klaus einen Lidstrich gemacht hat. An den traute sie sich nicht heran. Den muß die Zeit verblassen lassen. Seine Augenbrauen wurden auch sehr intensiv bearbeitet. Aber so, daß er sie weiter tragen kann. Das dunkelrot seiner Lippen gefiel ihr.
"Frau Weber, kommen sie mal."
Moni ging in den Kosmitikraum. Klaus lag erwartungsvoll auf der Liege.
"Ich muß ihnen sagen, daß ich hier nichts machen kann. Es gibt Spezialisten für solche Arbeiten. In der Regel kommen Laser zum Einsatz. Meine Technik kann das nicht. Es tut mir leid. Sie müßten sich an ein Tattoostudio wenden. Ich muß aber sagen, daß es sehr weh tut und sehr teuer ist. Gerade im Gesicht ist man empfindlich."
"Vielen Dank, daß sie so erhlich zu uns sind. Wir werden es uns überlegen."
"Wenn sie junger Mann die Haare anders tragen würden und die Farbe weglassen, dann kann auch ein Männergesicht sehr hübsch aussehen."

Moni und Klaus trafen wieder im Lokal ein. Klaus hatte schon im Rahmen seiner Möglichkeiten, die die Küchenvorräte hergaben, ein kleines Mittagessen für alle gezaubert.
"Na Klaus, möchtest du doch lieber unsere neue Köchin werden?"
"Laß das bitte Uwe, dieses scheiß Zeug läßt sich nicht so einfach entfernen. Klaus wird damit noch etwas leben müssen. Und wir werden ihm dabei helfen und unterstützen."
"Entschuldigung Klaus, das wußte ich nicht. Natürlich helfen wir dir."
Erst mal bringen wir den Laden wieder in Ordnung. Der Clubraum wird erst mal nicht an Vereine vermietet. Nur Familienfeiern. Es muß Ruhe einkehren und wir wollen nicht mehr in eine Schublade gesteckt werden."
.................................................................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 18. Mär 2015, 15:19
von NAREA
Hallo, leider fehlt mir die Zeit für die Geschichte. Ist doch anstrengender als mal Erlebnisse vom Wochenende zu berichten.
Mit Eurem Einverständnis schreibe ich nächste Woche nur an der Geschichte.

Oft geht es bei uns am Wochenende ruhig zu. Da sich aber bei uns immer mehr abspielt als bei den anderen Nachbarn, ist Trubel bei uns schon normal.
Am Wochenende kam Nachbar links und Nachbar rechts und fragten, ob wir nicht den Frühling begrüßen wollen.
Wetter war gut, eine windstille Ecke haben wir auch und der Grill ist auch immer einsatzbereit (Gas). Das war am Nachmittag. Treffen war am Abend.
Die Frauen wuselten schon mächtig umher. Wir Männer stellten die Gartenmöbel auf. Plus 2, denn unsere neuen Nachbarn haben wir einfach mal eingeladen.
Zwei Stunden hatten Doris und ich noch Zeit bis die Gäste kamen. Wir dekorierten noch ein bißchen. Dabei kam Doris auf eine Idee. Wer sonst. Wir könnten ja unsere Gäste überraschen. Mir fuhr ein Schreck in die Glieder.
So wie ich aussah, so mal ganz als Mann, wollte sie mich nicht rumlaufen lassen. (Rumlaufen lassen-war ich ein Hund?)
Es war noch keine Rockzeit. Zum Glück. Aber Doris schleifte mich ins Schlafzimmer (einen Ankleideraum haben wir nicht) und legte mir eine schwarze Hose und eine weiße Bluse hin. Was soll das denn, fragte ich. "Schau mal, so gehe ich." Sie legte sich die gleichen Sachen hin. Na gut, Partnerlook im Alter ist mal orginell. Eigentlich sahen wir viel zu schick aus. Dann bat mich Doris an den Frisiertisch und schminkte dezent mein Gesicht. Ebenso machte sie es bei sich. Unsere Gesichter waren Ton in Ton. Dann holte sie aus einer Schublade zwei identische Tücher. Die band sie uns um den Kopf. Dann schaute sie mich an und sagte, daß sie mir gerne einen Kuß gegeben hätte aber die Schminke hielte das nicht aus. Ich war trotzdem etwas, weiß nicht wie ich es beschreiben soll, perplex. Die Idee war toll, nur was denken die Nachbarn?
So kann ich nicht am Grill stehen.
Sollte ich auch nicht. Doris kam mit zwei knielangen Kittel, und einer Grillschürze. Auf der stand-Ich bin der Boss....wenn meine Frau nicht da ist-und die sollte ich nur umbinden, wenn ich am Grill stehe.
Als die Zeit heran war und die Gäste kamen, standen wir wie Zwillinge am Gartenzaun. Die lobenden Worte für diese ungewöhnliche Begrüßung bekam natürlich nur Doris. Mir traute sowas keiner zu. Auch aus dem Haus gerade rüber kamen die Nachbarn. Sie wurden sofort intregiert. Die Frau saß bei den Nachbarsfrauen und wir Männer hatten schon ein Bier in der Hand, da saßen die Damen noch nicht mal.
Ich wurde sofort kritisiert, weil ich den Wein noch nicht geholt und den Damen inklusive Doris, die Gläser gefüllt habe.
Es wurde ein lustiger Abend. Daß wir so komisch angezogen rumliefen, war nie ein Thema an diesem Abend.
Auch unsere neuen Nachbarn schienen endlich den verrückten Kerl von der anderen Seite der Straße akzeptiert zu haben.

Schönen Abend Euch ALLEN
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 18. Mär 2015, 18:19
von Anni
Hallo Narea )))(: Hallo Doris (ki)

( muß Doris ja mit einbeziehen , denn was wäre Narea ohne Doris ?! :wink: Im wesentlichen verdanken wir ja IHR die vergnüglichen
Real-Life - Berichte (ap) )

Nun aber zu Dir - Narea :!:
NAREA hat geschrieben: Mit Eurem Einverständnis schreibe ich nächste Woche nur an der Geschichte.
Also MEIN Einverständnis hast Du allemal - nur was sagt Doris dazu , wenn Du die ganze Woche nur an der Geschichte schreibst , der Abwasch nicht gemacht ist , der Mülleimer überquellend vor sich hin muffelt , die Osterdeko immer noch nicht von den Nachbarn bewundert werden kann ..... :shock:

DAS gibt dann Mecker und sicherlich eine gesonderte " Strafbekleidung " - von der wir dann wiederum nur all zu gerne Lesen würden - also wie gesagt - mein Einverständnis hast Du :lol:
NAREA hat geschrieben: Die Idee war toll, nur was denken die Nachbarn?
So lange Deine Doris zu Dir steht , Dich sooo sehen und sooo " herumlaufen " lassen will , sollte es Dir nun eigentlich längst egal sein - und ansonsten : frage sie doch einfach mal - auf DIE Antworten sind wir wohl alle gespannt .

Das ist ein allgemeines Übel , das sich " die Leute " nicht trauen , ihre Meinung - so sie überhaupt Eine haben ... und noch seltener eine EIGENE ... diese
sachlich Dem oder Der zu äußern , die es betrifft :!: Es wird nur in Abwesenheit der betreffenden Person über sie hergezogen :((a
NAREA hat geschrieben: Die lobenden Worte für diese ungewöhnliche Begrüßung bekam natürlich nur Doris.


Narea - schon richtig sooo - hat was mit " Urheberrechten " zu tun :mrgreen:
NAREA hat geschrieben:Auch unsere neuen Nachbarn schienen endlich den verrückten Kerl von der anderen Seite der Straße akzeptiert zu haben.
DAS freut mich für Euch beide (888) .... wobei , von welchem verrückten Kerl sprichst Du ??? Wie definiert sich verrückt ???? Sicherlich nicht über die
Kleidung ! Unorthodox , Hip , fantasievoll , modebewusst , unangepasst , im schlimmsten Falle extravagant - aber definitiv NICHT Verrückt :)p

Nun , dann bin ich auf die Fortsetzung Deiner Geschichte , im Fiktiven , wie im Reellem gespannt .

LG ( auch und speziell an Doris )

von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 19. Mär 2015, 00:10
von Inga
Hallo, Narea,

tauft ihr euch nun ins "Doppelte Lottchen" um?

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 22. Mär 2015, 11:58
von NAREA
Hallo Saari, genau, so sehe ich das auch. Alle Machos denken sie sind die Größten, kommt ihre Frau um die Ecke, dann sieht es gleich ganz anders aus..
Geht mir auch so. Macho war ich nie. Die mich beherrschende Frau tut mir richtig gut.

Hi Inga, ich kenne jemanden, der damit (doppelte Lottchen) kein Problem hätte.
Aber Doris trägt mir zu viel Hose. Ab und zu macht es Spaß aber immer wäre Streß.

Anni, schön, daß Du Dich wieder intensiver einbringst. Deine Kommentare sind immer irgendwie anders. Ohne alle anderen abzuwerten, ich freue mich über jeden Kommentar, der kommt. Antworte auch auf Alles, weil es mich interessiert, wie Ihr über uns denkt.
Du Anni, bohrst noch tiefer. Wenn ich einer Woche nur an der Geschichte schreibe, ist keine Zeit für privat.
Den Abwasch schaffe ich gerade noch so. Den Mülleimer raus tragen ist doch nicht schlimm. Ich sehe sowieso aus wie eine Hausfrau, da binde ich mir nur ein Tuch um und tue es. Mit den Nachbarn habe ich kein Problem und Fremde erkennen nicht im Vorbeifahren ob Mann uder Frau den Deckel öffnet.
Und wann ist Ostern? Deko? Nicht mein Bier.
Ich muß doch merken, daß ich auch noch eine Frau habe. Zufrieden?
Das mit den Nachbarn ist so, es stimmt, daß es einem egal sein muß aber ist es nicht. Gefragt haben wir nie, was sie davon halten. Fakten setzen und abwarten. Wer sich damit nicht abfindet, kann uns meiden. Aber weil Damenkleidung tragen keine ansteckende Krankheit ist, hat mich anerkannt. Jetzt auch die neuen Nachbarn. Aber so eine direkte Stellungnahme haben wir noch nicht erlebt. Wir werden akzeptiert, und sind auch für Freundschaften die richtigen Leute. Was man trägt spielt da keine Rolle. Leute mit Geist sehen den Menschen und nicht seine Kleidung.
Verrückt, ja Anni, das habe ich so dahin geschrieben, weil ich mich mal in die Person der Nachbarin versetzt habe. Muß sie das nicht denken, wenn sie vielleicht noch nie solche Leute (nette), wie mich gesehen hat?
Würde mir auch so gehen. Man muß sich mit dem Thema erst vertaut machen, um realistisch darüber zu reden.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 23. Mär 2015, 11:16
von Inga
Hallo, Narea,
NAREA hat geschrieben: Hi Inga, ich kenne jemanden, der damit (doppelte Lottchen) kein Problem hätte.
Aber Doris trägt mir zu viel Hose. Ab und zu macht es Spaß aber immer wäre Streß.
....
Gruß Narea
Verstehe, du müsstest Doris erst noch das Röcke tragen bei bringen - und recht hast du, aus dem gegentlichen Spass soll kein Dauer-Stress werden.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 24. Mär 2015, 18:14
von Anni
Hallo Narea )))(:

bin ja zur Zeit in Velbert zur Schulung - hast also die ganze Woche Zeit , Dich seelisch und moralisch auf meine Antwort vor zu bereiten :P

Gestern hab ich Vivian besucht - heute futtere ich Bianca D's Kühlschrank leer :mrgreen:

... also bis nächste Woche Euch Allen

LG von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 25. Mär 2015, 17:33
von NAREA
.................."Klaus, soll ich noch mal mit Ruth sprechen?"
"Danke Moni, ich glaube sie hat von mir die Nase voll. Ich habe sie zu sehr enttäuscht. Sie wird mir nie wieder vertrauen."

Eva und Karl konnten den Verlust von Tom nicht fassen. Wie kann ein Mensch so einfach verschwinden. Sie stürzten sich mehr den je in die Arbeit.
Ruth wurde im Lokal in Wismar angestellt und arbeitete mit Sonja und Marianne sehr erfolgreich. Die gute Lage und das gute Angebot spülte viele Gäste an ihre Tische.

Moni hat natürlich Ruth angerufen und ihr alles haarklein erzählt. Über diese Lehre, die Klaus erfahren hat, freute sich Ruth. Trotzdem kam in ihren Worten ab und zu Mitleid auf.
"Moni, wenn er so schlimm aussieht, dann soll er doch ruhig an meinen Schrank in der Wohnung gehen und sehen was er tragen kann. Er muß sich ja nicht noch lächerlicher machen, wie es die Situation schon hergibt."
"Danke Ruth, ich werde mich um ihn kümmern. Er scheint jetzt in einer Phase des Bereuhens zu sein. Ich werde mich bei dir melden, wenn es Neues gibt."

Moni schöpfte Hoffnung, sagte aber Klaus nichts davon. Nur, daß er über den Kleiderschrank von Ruth verfügen kann. Das ließ einen kleinen Funken Hoffnung in ihm aufkommen. Viel lieber würde er seinen Kleiderschrank benutzen. Aber mit dem Gesicht. Er konnte nicht mal die Haare abschneiden, weil dann das Gesicht erst richtig schlimm aussehen würde. So wollte er die Dauerwelle und die gefärbten Haare rauswachsen lassen. Er wollte sich der Öffentlichkeit sowieso verschließen. Jetzt noch darüber nachzudenken, warum und weshalb er das alles gemacht hatte, hat er aufgegeben. Es war jetzt Tatsache und er muß abwarten. Ruth sollte ihn so nie sehen.
Klaus war es nicht gewöhnt in Frauenkleidung durch die Straßen von Frankfurt zu gehen. Aber wenn er Ruths Sachen tragen will, dann muß er den Schritt machen. Bisher ist er einfach im Lokal geblieben und hat auf einer Liege im Abstellraum geschlafen.
Moni erkannte die Situation, in der Klaus nun steckte und bot ihm für die ersten Tage Hilfe an. Sie und Uwe wohnten in Karl's Wohnung und konnten das Lokal gut mit dem Bus erreichen. Klaus mußte die Straßenbahn nehmen. Er hatte Angst belästigt oder beschimpft zu werden. Nach der ersten Aktion das Lokal wieder schöner herzurichten, begleiteten Moni und Uwe Klaus nach Hause. Moni suchte mit Klaus Sachen für den nächsten Tag heraus.
"Am einfachsten ist es doch wenn du ein Kleid anziehen würdest. Sieh mal dieses hier. Das knöpfst du vorne zu und fertig bist du. Strumpfhose drunter, Schuhe an, Mantel an und du fällst gar nicht auf. Schminken brauchst du dich ja nicht und wenn du immer noch Angst hast, dann bindest du dir ein Tuch um den Kopf."
"So wie du das eben gesagt hast ist ja alles ganz leicht. Welche Schuhe würdest du mir raten. Ruth hat nicht so große Füße."
"Die hier, da hast du Luft nach hinten. Nicht viel aber für die paar Schritte geht das schon. Ich glaube wir beide müssen wohl noch neue Schuhe für dich kaufen gehen."
"Das schaffe ich nicht."
"Bleib mal ganz gelassen, das schaffst du schon."
Klaus hielt sich das Kleid vor seinen Körper und ging zum Spiegel.
"Reicht ja nur bis an die Knie. Ich habe doch so krumme Beine."
"Nun übertreibe mal nicht so, Frauen geht es auch nicht anders."
"Warum hat Uwe so schöne Beine?"
"Weil ich sie ihm jahrelang gerade gezogen habe. Was soll diese blöde Frage? Das können wir doch mit einem Mantel kaschieren."
Moni suchte in Ruths Schrank nach einem Mantel für Klaus. Sie fand einen Trenchcoat.
"Komm, zieh mal über. Siehst du, nur noch deine Waden zu schauen raus."
"Warum kann ich keine Hosen anziehen?"
"Habe ich Hosen an? Nein. So lange du mich um Hilfe bittest, gewöhne dich an Kleider oder Röcke."
"Du kannst richtig garstig sein."
"Sei froh Klaus, daß du nicht mit ihr verheiratet bist, sonst würden dich noch viel mehr erwarten."
"Nun hört mal auf über mich her zu ziehen, ich will immer nur das Beste für euch."
Es ist spät geworden und die Weber's kamen weit nach Mitternacht in ihrer neuen Wohnung an. So gerne Moni mal Sachen aus dem Fetischschrank von Karls Frau probieren würde, sie war zu müde. Außerdem brauchte man sicher viel Zeit, um in die Sachen zu steigen.
Ob Uwe so begeistert ist wie Moni muß man abwarten. Karls Frau war schon extrem in die Szene eingestiegen. Jedenfalls blieb der Schrank zu.
Trotzdem ist Moni wahnsinnig neugierig. Uwe nicht.

Klaus allein in der Wohnung. Er kommt der Normalität immer näher. Keinen Alkohol, weniger Beteubungsmittel, das machen seinen Kopf wieder frei für die Realität.
Die spontane Abreise von Ruth hatte auch zur Folge, daß ihr gemeinsames Schlafzimmer nicht mehr benutzt wurde. Klaus schwebte im 7. Himmel mit seiner neuen Freundin und war oft bei ihr oder im Lokal.
In Ruths Bett lag noch ihr Nachthemd. Klaus hatte Ruth sehr geliebt. Er zögerte erst es anzufassen. Dann aber nahm er es und legte es auf sein Gesicht. Der vertraute Duft seiner Ruth war verflogen. Aber in ihrem Nachthemd zu schlafen reizte ihn doch.
Es war eine schöne Nacht, die er richtig erholt beendet hatte. Aber jetzt sich als Frau anzuziehen, das wiederstrebte ihm. Es gab aber keine Alternative...........................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 25. Mär 2015, 20:45
von Bianca D.
Anni hat geschrieben: futtere ich Bianca D's Kühlschrank leer :mrgreen:
Moin,

und heute erstmal nachbunkern.Unsere Anni hat aber auch einen gepflegten Appetit... Im Laufe des Abends haben wir noch einen Bummel durch die Düsseldorfer Altstadt unternommen,wo es als weiteren kulinarischen Höhepunkt Spießbratenbrötchen gab und leckeres Düsseldorfer Alt.
Morgen wollen wir uns nochmal treffen,dann noch mit Vivian und Saskia dabei.
@Narea: sorry,wenn ich jetzt deinen Thread hier mißbraucht habe,um mal kurz zu berichten,was Anni und ich so treiben.

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 25. Mär 2015, 21:24
von Vivian Cologne
@Narea: sorry,wenn ich jetzt deinen Thread hier mißbraucht habe,um mal kurz zu berichten,was Anni und ich so treiben.
Na, das hat Anni ja losgetreten. Meinen Kühlschrank hat sie Gott sei Dank verschont gelassen. Dafür habe ich sie an die Kölsche Riviera verschleppt, wo die Gutbetuchten wohnen - also nicht ich.

Morgen dann also die verbotene Stadt ...

Vivian

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 26. Mär 2015, 16:23
von NAREA
Hallo Biaca und Vivian, macht ruhig hier weiter. So brauche ich und andere nicht woanders suchen, um über Euer ausschweifendes Nachtleben informiert zu sein.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 26. Mär 2015, 23:47
von Inga
Vivian Cologne hat geschrieben:... Morgen dann also die verbotene Stadt ...

Vivian
Meinst du den Kölner Dom?

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 28. Mär 2015, 20:37
von Bianca D.
Inga hat geschrieben:Meinst du den Kölner Dom?
Moin,

nöö, 40km rheinabwärts das kleine Dorf an der Düssel.. War übrigens ein geiler Abend im Brauhaus Zum Schlüssel mit gutem und reichhaltigem Essen und lecker Bierchen...

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 28. Mär 2015, 21:35
von Vivian Cologne
Die verbotene Stadt aus meiner Perspektive, also von rheinaufwärts gesehen. Es war wirklich nett dort in der Altstadt, sogar dieses komische dunkle Bier hat geschmeckt.

Vivian

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 1. Apr 2015, 15:47
von NAREA
Eigentlich wollte ich gleich nach dem Frühstück losfahren. Da Doris aber schon vor mir weg mußte, kann ich den Frühstückstisch nicht so hinterlassen. Ich habe mich angezogen. Eigentlich nur die Hosen und ein Unterhemd. Ich wollte ja noch aufräumen. Also ran an den Kücheschrank, in dem die Kittel hängen. Meine Kittel waren nicht da. Waschtag am Wochenende. War zu faul in den Keller zu gehen. So habe ich jetzt einen rotgepunkteten Kittel von Doris an. Nach dem ich alles weggeräumt und den Rest abgewaschen habe, entschloß ich mich an der Geschichte weiter zu schreiben:

Klaus begann seinen Tag mit einer ausgiebigen Dusche. Doch dann kam sein Problem. Obwohl Moni ihm alles so hergerichtet hatte, daß er nur in die Sachen steigen mußte, viel es ihm schwer. Moni sagte ihm gestern beim Abschied, daß er nur in den Spiegel schauen soll, dann hätte er keine Alternative zur Damenkleidung. Er begann mit dem Höschen und den Strumpfhosen. Dann der BH. So wie er es mal gelernt hat, schloß er ihn vor dem Bauch. Rock oder Kleid traute er sich nicht, weil er ja alleine zur Arbeit fahren mußte. Er suchte sich eine unauffällige Bluse und Jeans von Ruth. Die hätte etwas kleiner sein können, dachte er sich. Irgendwo fand er aber noch einen Gürtel. Mit den Schuhen von Ruth hatte er kein Problem. Eine halbe Nummer kleiner war zu verkraften. Nach dem er 3 Paar anprobiert hatte, zog er Stiefel an, die waren scheinbar etwas größer und unter den Hosen nicht zu sehen. Der 6 cm Absatz war für ihn dann doch eine Herausforderung. Er ging seh langsam, um sich daran zu gewöhnen.
Im Lokal wurde er schon von Uwe erwartet. Der äußerte sich mit keinem Wort zum Aussehen von Klaus.
"Guten Morgen Klaus, dann laß uns mal die Küche auf Vordermann bringen. Moni hat mir Arbeitskleidung für dich mitgegeben."
"Danke Uwe, ich beeile mich."
Immer noch mit einem schlechten Gewissen, zog Klaus alles an, was Moni mitgeschickt hat. Er zog sich so schnell an, daß er sogar noch den BH unter dem Kasack anbehalten hat.

Moni wollte später nachkommen. Warum wohl?

Sie stöberte im Schrank von Karls Frau. Sie könne alles behalten, sagte ja Karl. Sie nahm ein Lederkleid heraus. Aber anziehen konnte sie es nicht. Zu viele Schlaufen und Schallen im Inneren des Kleides. Dabei sah es von Außen richtig gut aus. Blusen, die wie Korsetts mit Ärmeln aussahen und Hosen, die am Po wie Korsetts geschnürt wurden. Sie schloß die Schranktür wieder und vertagte die Anprobe. Uwe würde ihr sicher helfen...........