Re: Mein Weg
Verfasst: Mi 21. Okt 2020, 13:29
Hallo,
wieder möchte ich etwas von meinen Erlebnissen berichten.
Schnell ist ein Monat wieder vergangen. Und es ist Stammtischzeit. Und dieses Mal gab es eine neuen Grund zum Stammtisch zu gehen. Meine Freundin Gina, mit der ich in diesem Jahr im Bayrischen Wald meinen Urlaub verbrachte, kam aus dem Hessischen vorbei. Sie war schon ein zwei Tage hier. Doch wir trafen uns erst zum Stammtisch, da ich ja noch nebenbei arbeiten musste. Umso schöner war für mich das Wiedersehen zum Stammtisch. Und dieses Mal war wir im Vergleich zu den letzten Mal unser Stammtisch gut besucht. Auch konnte an diesem Abend länger bleiben. Denn ich brauchte am Sonnabend nicht arbeiten, wie an den vorangegangenen Stammtischtagen. Nein ich hatte frei. Und wenn ich kein frei hätte, hätte ich Urlaub genommen. Meine Freundin war extra angereist. Und am Sonnabend wollte ich gemeinsam mit Jessica Gina einen schönen Tag bereiten.
Am Sonnabend musste ich aber erst noch meine Eltern versorgen, wir frühstückten gemeinsam. Nun noch alles für den Pflegedienst vorbereiten. Dann war ich soweit mich für den Ausflug mit meinen Freundinnen vorzubereiten. Da dieser Tag kühl und regnerisch sich einstellte, wählte ich ein längeres Kleid und darüber meinen langen Wintermantel. Passend dazu meine Stiefeletten, und fertig war ich angezogen. So machte ich mich auf den Weg in die Garage um mein Auto zu starten. Ein Blick auf meine Tankanzeige reichte. Ich muss noch schnell tanken, wenn ich nicht mit meinen Freundinnen unterwegs stehen bleiben will. Auf dem Weg nach Meißen, von wo ich Gina und Jessica abholte sind zum Glück einige Tankstellen. Dann traf ich bei Jessica ein. Da ich sie von unterwegs anrief, mein Auto besitzt den Luxus einer Freisprecheinrichtung, stand Jessica schon vor ihrem Haus. Sie wusste in welcher Pension Gina gebucht hat. Es war nicht weit von Jessicas Wohnung entfernt. Dann konnte unser Ausflug beginnen.
Unser Ziel ist Freiberg gewesen. Nach einer Stunde Fahrt über einige kleine Umwege, die wegen einer Umleitung, zustande kamen, ging es durch die ersten kleinen verträumten Dörfer des Erzgebirges. Bis ich in Freiberg auf dem Untermarkt eine Parkplatz für das Auto fand. Und da steht auch schon die erste Sehenswürdigkeit, der Freiberger Dom.
Um den Dom zu besichtigen benötigten wir eine Eintrittskarte. Wo gab es die Eintrittskarten? Ein Schild an einer der Türe wies uns zum Domladen. Da es stark regnete, war jede von und mit einem entsprechenden Schirm unterwegs. Beim Betreten des Domladens war nun aber Maskenpflicht. Jetzt in der einen Hand der Schirm. Mit der anderen Hand die Maske in der Handtasche heraus kramen. Und die Maske aufsetzen. Es war eine etwas umständliche Übung. die Dame in dem Laden wollte wissen ob wir an einer Führung interessiert sind. Da die Führung aber erst in über einer Stunde beginnen sollte, entschieden wir uns ohne Führung den Dom zu besichtigen. Was auch ganz gut war. So hatten wir den Dom fast für uns alleine. Die Dame des Domladens gab uns unsere Eintrittskarten und schloss und das Tor zum Kreuzgang auf. hier brauchten wir dann nur noch der Ausschilderung folgen. Durch das Goldene Tor gelangten wir jetzt in den Dom. Berühmt ist der Dom auch für die Silbermann-Orgel. Immer wieder finden hier Orgelkonzerte statt. Silbermann war ein begnadeter Orgelbaumeister, der sehr viel Orgeln hier im Erzgebirge und in Sachsen der Nachwelt hinterlassen hat.
Nach dem wir den Dom wieder verließen, besuchten wir die Freudenburg, dem eigentlichen Ziel unseres Ausfluges. In der Freudenstein ist mit der Terra mineralia eine umfangreiche Mineraliensammlung zu erkunden. Die Sammlung ist eine Dauerleihgabe an die Bergakademie Freiberg. Corona machte sich auch hier bemerkbar. Gleich bei der Kasse fragte die Dame uns, ob wir angemeldet sein. Gut dies waren wir nicht. Doch konnte wir in wenigen Minuten in die Ausstellungsräume. Vorher nur die Schirme und die Mäntel im Schließfach verstauen und mal für kleine Mädchen gehen. Über mehrere Etagen führte uns die Ausstellung zu den verschiedenen Fund- und Abbaustellen aus der ganzen Welt der hier gezeigten Exponate. Immer wieder waren wir beeindruckt wie bizarr die Formen und Farben der Mineralien sind. Die Ausstellung ist nach Kontinenten eingeteilt.
Nach dem wir alles gesehen hatten, war es Zeit für eine kleine Stärkung. Nicht weit ist das Schlosscafé. Nach einem Kaffee und einem Stück Torte ging es gestärkt weiter mit einem kleinen Rundgang durch Freiberg. Jessica bemerkte wie wir von der einen oder anderen Person beobachtet wurden. Es kann durchaus daran liegen, dass wir die einzigen Damen waren, welche im Rock oder Kleid unterwegs gewesen sind. Der Großteil der Damen lief in Jeans umher. Doch wir schmissen uns ja für den Besuch von Gina in Schale.
Irgendwann kam die Zeit des Aufbruchs für die Rückfahrt. Das Navi wählte dazu eine andere Strecke. So sahen wir unterwegs am Waldrand Rehe stehen. Zum Glück blieben sie da und liefen nicht auf die Straße.
Dann kamen wir wieder in Meißen an. Und wie lässt Frau so eine schönen Tag trotz Regens ausklingen, mir einem gemeinsamen Abendessen. Doch auch andere hatten diese Idee und sich einen Tisch rechtzeitig reserviert. Nur eben wir nicht. Zuerst probierten wir es bei einem Griechen. Keine Chance! Also weiter auf zum Ratskeller war unser nächstes Lokal, bei dem wir glaubten, wir bekommen da einen Tisch. Fehlanzeige! Aber auf dem Marktplatz gab es dann den letzten in Meißen verfügbaren Tisch für uns in einem Lokal am Marktplatz. Ja viel zu schnell ist dann dieser schöne Tag zu Ende gegangen. Ich brachte Gina und Jessica noch zu ihrer Pension beziehungsweise bis vor die Haustür, ehe auch ich mich auf den Heimweg machte.
Viele liebe Grüße Magdalen
wieder möchte ich etwas von meinen Erlebnissen berichten.
Schnell ist ein Monat wieder vergangen. Und es ist Stammtischzeit. Und dieses Mal gab es eine neuen Grund zum Stammtisch zu gehen. Meine Freundin Gina, mit der ich in diesem Jahr im Bayrischen Wald meinen Urlaub verbrachte, kam aus dem Hessischen vorbei. Sie war schon ein zwei Tage hier. Doch wir trafen uns erst zum Stammtisch, da ich ja noch nebenbei arbeiten musste. Umso schöner war für mich das Wiedersehen zum Stammtisch. Und dieses Mal war wir im Vergleich zu den letzten Mal unser Stammtisch gut besucht. Auch konnte an diesem Abend länger bleiben. Denn ich brauchte am Sonnabend nicht arbeiten, wie an den vorangegangenen Stammtischtagen. Nein ich hatte frei. Und wenn ich kein frei hätte, hätte ich Urlaub genommen. Meine Freundin war extra angereist. Und am Sonnabend wollte ich gemeinsam mit Jessica Gina einen schönen Tag bereiten.
Am Sonnabend musste ich aber erst noch meine Eltern versorgen, wir frühstückten gemeinsam. Nun noch alles für den Pflegedienst vorbereiten. Dann war ich soweit mich für den Ausflug mit meinen Freundinnen vorzubereiten. Da dieser Tag kühl und regnerisch sich einstellte, wählte ich ein längeres Kleid und darüber meinen langen Wintermantel. Passend dazu meine Stiefeletten, und fertig war ich angezogen. So machte ich mich auf den Weg in die Garage um mein Auto zu starten. Ein Blick auf meine Tankanzeige reichte. Ich muss noch schnell tanken, wenn ich nicht mit meinen Freundinnen unterwegs stehen bleiben will. Auf dem Weg nach Meißen, von wo ich Gina und Jessica abholte sind zum Glück einige Tankstellen. Dann traf ich bei Jessica ein. Da ich sie von unterwegs anrief, mein Auto besitzt den Luxus einer Freisprecheinrichtung, stand Jessica schon vor ihrem Haus. Sie wusste in welcher Pension Gina gebucht hat. Es war nicht weit von Jessicas Wohnung entfernt. Dann konnte unser Ausflug beginnen.
Unser Ziel ist Freiberg gewesen. Nach einer Stunde Fahrt über einige kleine Umwege, die wegen einer Umleitung, zustande kamen, ging es durch die ersten kleinen verträumten Dörfer des Erzgebirges. Bis ich in Freiberg auf dem Untermarkt eine Parkplatz für das Auto fand. Und da steht auch schon die erste Sehenswürdigkeit, der Freiberger Dom.
Um den Dom zu besichtigen benötigten wir eine Eintrittskarte. Wo gab es die Eintrittskarten? Ein Schild an einer der Türe wies uns zum Domladen. Da es stark regnete, war jede von und mit einem entsprechenden Schirm unterwegs. Beim Betreten des Domladens war nun aber Maskenpflicht. Jetzt in der einen Hand der Schirm. Mit der anderen Hand die Maske in der Handtasche heraus kramen. Und die Maske aufsetzen. Es war eine etwas umständliche Übung. die Dame in dem Laden wollte wissen ob wir an einer Führung interessiert sind. Da die Führung aber erst in über einer Stunde beginnen sollte, entschieden wir uns ohne Führung den Dom zu besichtigen. Was auch ganz gut war. So hatten wir den Dom fast für uns alleine. Die Dame des Domladens gab uns unsere Eintrittskarten und schloss und das Tor zum Kreuzgang auf. hier brauchten wir dann nur noch der Ausschilderung folgen. Durch das Goldene Tor gelangten wir jetzt in den Dom. Berühmt ist der Dom auch für die Silbermann-Orgel. Immer wieder finden hier Orgelkonzerte statt. Silbermann war ein begnadeter Orgelbaumeister, der sehr viel Orgeln hier im Erzgebirge und in Sachsen der Nachwelt hinterlassen hat.
Nach dem wir den Dom wieder verließen, besuchten wir die Freudenburg, dem eigentlichen Ziel unseres Ausfluges. In der Freudenstein ist mit der Terra mineralia eine umfangreiche Mineraliensammlung zu erkunden. Die Sammlung ist eine Dauerleihgabe an die Bergakademie Freiberg. Corona machte sich auch hier bemerkbar. Gleich bei der Kasse fragte die Dame uns, ob wir angemeldet sein. Gut dies waren wir nicht. Doch konnte wir in wenigen Minuten in die Ausstellungsräume. Vorher nur die Schirme und die Mäntel im Schließfach verstauen und mal für kleine Mädchen gehen. Über mehrere Etagen führte uns die Ausstellung zu den verschiedenen Fund- und Abbaustellen aus der ganzen Welt der hier gezeigten Exponate. Immer wieder waren wir beeindruckt wie bizarr die Formen und Farben der Mineralien sind. Die Ausstellung ist nach Kontinenten eingeteilt.
Nach dem wir alles gesehen hatten, war es Zeit für eine kleine Stärkung. Nicht weit ist das Schlosscafé. Nach einem Kaffee und einem Stück Torte ging es gestärkt weiter mit einem kleinen Rundgang durch Freiberg. Jessica bemerkte wie wir von der einen oder anderen Person beobachtet wurden. Es kann durchaus daran liegen, dass wir die einzigen Damen waren, welche im Rock oder Kleid unterwegs gewesen sind. Der Großteil der Damen lief in Jeans umher. Doch wir schmissen uns ja für den Besuch von Gina in Schale.
Irgendwann kam die Zeit des Aufbruchs für die Rückfahrt. Das Navi wählte dazu eine andere Strecke. So sahen wir unterwegs am Waldrand Rehe stehen. Zum Glück blieben sie da und liefen nicht auf die Straße.
Dann kamen wir wieder in Meißen an. Und wie lässt Frau so eine schönen Tag trotz Regens ausklingen, mir einem gemeinsamen Abendessen. Doch auch andere hatten diese Idee und sich einen Tisch rechtzeitig reserviert. Nur eben wir nicht. Zuerst probierten wir es bei einem Griechen. Keine Chance! Also weiter auf zum Ratskeller war unser nächstes Lokal, bei dem wir glaubten, wir bekommen da einen Tisch. Fehlanzeige! Aber auf dem Marktplatz gab es dann den letzten in Meißen verfügbaren Tisch für uns in einem Lokal am Marktplatz. Ja viel zu schnell ist dann dieser schöne Tag zu Ende gegangen. Ich brachte Gina und Jessica noch zu ihrer Pension beziehungsweise bis vor die Haustür, ehe auch ich mich auf den Heimweg machte.
Viele liebe Grüße Magdalen