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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 25. Dez 2014, 09:56
von NAREA
Hallo,
bald ist es soweit und die Verwandtschaft fällt ein. Ich traue mich und sitze schon im Kleid hier am PC. Ein dunkles knielanges Kleid, etwas talliert und Reißverschluß auf dem Rücken. Ich habe ein schelmisches Grinsen von Doris im Nacken gespürt als sie den Verschluß langsam hoch schob. Nun bin ich gefangen. Doris sucht gerade die Schürzen heraus, die wir nachher umbinden.
Schließlich sind wir Gastgeber. In die Küche hat sie schon bunte Kittelschürzen bereitgelegt, wenn die schmutzigen Arbeiten kommen. Na, ich werde sicher noch berichten, vieleicht gibt es gar keinen Streß. Langsam sollte soviel Tolleranz eingekehrt sein, daß wir so leben und sie eben anders.

Noch schöne 2 Feiertage!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Doris und Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 25. Dez 2014, 10:20
von Anni
Hallo Narea )))(:

... na das hört sich doch gut an - das schelmische Grinsen von Doris sehe ich förmlich vor mir :wink:

Warum sollte es Stress geben ??? :shock:

Zu den Feiertagen war es früher üblich , sich etwas " aufzuhübschen " (smili)

Genießt die Feiertage und neben bei vermerkt - Gefangenschaft muß nicht immer was Schlechtes sein :lol:

GLG auch an Doris

von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 27. Dez 2014, 01:00
von Inga
Hallo, Narea,

den Feiertag mit der Verandschaft in eine dunlen knielangen Kleid verbringen, ich könnte dich beneiden - und freu mich mit dir, dass du die Unterstützung deiner Doris hast.

Ich hoffe ihr hattet schöne Weihnachtstage.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:13
von NAREA
Guten Morgen Anni und Inga und alle, die hier noch mitlesen!

Es war ein herrliches Weihnachtsfest.
Komplimente habe ich nicht viel ernten können. Aber die kleine Nichte von Doris hat gesagt: "Du siehst richtig toll aus Onkel Wilfried."
Das ging runter wie Öl. Kinder sagen ja immer die Wahrheit.
Von allen anderen wurde meine Garderobe als gegeben und unabänderlich hingenommen. Kein Wort während der ganzen Feier. Fand ich gut, weil ich mich so auch gut gefühlt habe. Beim Auf-u.Abtragen der Speisen zwinkerte mir Doris zu, das sollte wohl heißen, daß alles gut läuft.
Nach dem Essen, nach dem sich dann kleine Grüppchen bildeten und wir so rumsaßen, gesellte ich mich nicht zu den Frauen. Ich nahm meine Latzschürze ab und setzte mich zu den Herren. Entweder wurden sie von ihren Frauen dazu verdonnert mich so anzuerkennen oder sie haben ihren Tolleranzkreis erweitert.

Wir haben über Gott und die Welt geplaudert und ich habe vergessen, daß ich ein Kleid an hatte. So gegen 15,30 erinnerte mich Doris wieder an unsere Gastgeberrolle.
Kaffe kochen und Kuchen aufschneiden machten sich nicht von allein.
Diesmal schlüpften wir beide in unsere weißen, langen, ärmellosen Kittelschürzen. Das Auftragen der Torten wurde mit einem Klatschen begleitet.

Als am Abend war dann der ganze Trubel vorbei. Wir fielen uns geschafft in die Arme.
Lange standen wir in der Küche vor unserem Abwasch. Der Spüler brodelte.
Wir hielten uns immer noch in den Armen. Ich glaube Doris war glücklich, weil wir nicht wußten, wie der Tag werden würde. Nun hatte er sich so toll entwickelt, daß wir uns nur gemeinsam freuen konnten.
Die Schwester von Doris hat uns alle für das Nächste Jahr zu sich eingeladen.

Doris schaut nur selten hier rein, darum kann ich es auch schreiben.
- Hoffentlich fängt sie nicht schon nach Silvester an Sachen für mich herauszusuchen, die Weihnachten trage soll-

So meine Lieben, die, die nicht mehr reinschauen, wünschen wir ein Gesundes neues Jahr 2015.

Doris und Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 28. Dez 2014, 11:37
von Bianca D.
NAREA hat geschrieben:- Hoffentlich fängt sie nicht schon nach Silvester an Sachen für mich herauszusuchen, die Weihnachten trage soll-
Moin Narea,

der frühe Vogel fängt den Wurm! Und gemäß dieser alten Weisheit stellt deine Doris dann fest,daß du bei Zeiten was Neues brauchst! Wäre doch nicht verkehrt,oder?
In diesem Sinne ein erfolgreiches Jahr 2015 mit vielen Würmern für dich und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 29. Dez 2014, 07:30
von Anni
Hallo Doris - hallo Narea )))(:

Na DAS hört sich doch mal gut an - habt Ihr wohl alles richtig gemacht (smili)
NAREA hat geschrieben: "Du siehst richtig toll aus Onkel Wilfried." Das ging runter wie Öl. Kinder sagen ja immer die Wahrheit.... Ich nahm meine Latzschürze ab und setzte mich zu den Herren...und ich habe vergessen, daß ich ein Kleid an hatte.
Was Besseres hättest Du nicht tun können - Respekt und Gratulation (ap) ... mehr brauch ich dazu wohl nicht sagen :wink:

GLG von frecher Anni

PS : der Respekt gebührt insbesondere natürlich auch Deiner Doris - sag'ihr das BITTE :!:

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 29. Dez 2014, 18:04
von NAREA
Hi Bianca, Anni und Ulrike51,
Ihr baut mich richtig auf. Ich weiß, daß ich mich in diesem Jahr verändert habe.
Muß sagen, daß mir mein kleiner Schlaganfall dabei geholfen hat.
Nicht alles zu verbissen sehen, dem Spaß den Vorrang geben und leben wie man es will.
Das mache ich jetzt so. Und Weihnachten war ein guter Anlaß dafür.
Silvester ist wieder ganz anders. Da muß ich nach Außen den Mann raushängen lassen. Aber meine Unterwäsche sieht man ja nicht.

Ich wünsche Euch einen GUTEN RUTSCH IN DAS NEUE JAHR !!!!!!!!!!!!!

Vieleicht liest man ja wieder mal was von einander.

NAREA

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 3. Jan 2015, 10:49
von NAREA
..................................Karl und Eva hatte vor Weihnachten viel zu tun. Da war es immer wieder schön, daß Iris in der Großküche helfend eingesprungen ist. Karl hat sich auch bereit erklärt, daß er die Weihnachtsvorbereitungen in der Wohnung übernehmen wollte. Eva war sehr froh darüber, konnte sie so doch den Jahresabschluß ihres Geschäftes in Ruhe durchführen. Iris hatte Ferien und half gerne mit. Eva und Iris zogen sich immer schon zu Hause ihre Arbeitssachen an. Zwei schneeweiß gekleidete Frauen standen dann immer in der Diele und richteten noch ihre Kopftücher. Dann ein Mantel und ab mit dem Auto in die Firma. Karl zog sich morgens nur Unterwäsche und Evas Kittelschürze an, weil er nach dem Aufräumen und Putzen einkaufen gehen mußte. Das machte er nur in Männersachen.

Die Wohnungstür wurde aufgeschlossen und Eva stand vor ihm. "Ich habe nur was vergessen, bin gleich wieder weg. Soll ich dich mitnehemen bis zum Supermarkt? Oder traust du dich nicht?"
"Bitte Eva, schau mich doch an, wie soll ich so einkaufen gehen?"
"In dem du einfach Stiefel anziehst und eine Strickjacke und einen meiner Mäntel, der deine Kniee verdecken kann und ein freundliches Gesicht machst."
"Sag man Eva, wie bist du denn heute drauf?"
"Warum? Ich bin glücklich dich zu haben, da kommen mir eben solche Gedanken."
"Nein laß mal, ich ziehe mich nachher um und erledige alles. Du fahr lieber wieder in die Firma und laß mich machen."
"Spielverderber."
Sie verließ die Wohnung und Karl zog sich um. Einen Weihnachtsbaum mußte er ja auch noch kaufen.

Abends als Eva nach Hause kam, Iris kam schon früher und verschwand gleich wieder, sie wollte ihre neue Freundin treffen, hatte Karl seine Hausarbeiten schon alle erledigt und wollte gerade den Weihnachtsbaum anschmücken. Eva kam herein und fiel Karl um den Hals. "Ich war noch schnell einkaufen. Bei ABC gab es schöne Kleider, die sehr bequem sind und das fehlt uns noch für relaxe Abende. Ich ziehe es schnell mal an. Du wirst staunen."
Sie verschwand im Schlafzimmer. Karl konnte nichts sagen, weil es für ihn viel zu schnell ging. Er verstand nur Kleid. Dann kam Eva wieder. Sie hatte ein blau-weiß kleinkariertes, knielanges Sommerkleid an. Es paßte ihr perfekt.
"Na was sagst du?"
"Toll, es steht dir prima. Ich als Leie würde sagen, daß ein Gürtel deine Tallie noch mehr betonen würde."
"Das mache ich später. Jetzt ziehe du dich erst mal aus, damit ich sehe, ob dir das Kleid auch paßt."
"Das will ich nicht, du siehst so gut darin aus, behalte es an."
"Dass werde ich auch. Ich habe ja auch gesagt, daß uns was Bequemes für relaxe Abende fehlt. Also habe ich zwei kleider gekauft. Los mach schon, ich bin neugierig."
Karl schlich mehr als er ging. Damit hatte er nicht gerechnet. Aber Eva war seine Traumfrau. Er wollte sie nicht enttäuschen. Im Schlafzimmer zog er sich bis auf seine Unterwäsche aus und ließ sich von Eva ins Kleid helfen. Es hatte blaue und grüne kleine Karos und paßte so einigermaßen.
Eva zupfte hier und da und sah sich das auch von weiten an.
"Na Eva, war doch ein Fehlkauf?"
"Irgendwas gefällt mir nicht. Aber so allgemein steht es dir doch, oder?"
"Wenn ich mich so vor dem Spiegel sehe, dann würde ich sagen, du hättest hier vorne weniger Stoff zu kaufen brauchen."
"Wie? Weniger Stoff."
"Na hier vorne, wo bei dir deine schön geformte Brust eingearbeitet ist, habe ich nur Stoff, der nicht ordentlich anliegt. Das mußt du umtauschen."
"Ich kann doch kein Kleid umtauschen, weil vorne Platz für einen Busen ist."
"Und, habe ich einen Busen? Nein, also hast du das falsche Kleid gekauft oder besser gesagt, es gibt keine Kleider für Männer."
"Seit wann nimmst du es denn so genau? Es gibt auch keine Kittelschützen für Männer. Trotzdem ziehst du meine Kittel an. Da stört dich der überflüssige Stoff nicht."
"Ein Kittel ist was anderes. Der hängt mehr so am Körper rum und da ist es egal ob er paßt oder zu groß ist."
"Ach so siehst du das."
"Ja, so sehe ich das. Schau doch mal in den Spiegel. Das Kleid paßt dir perfekt. Da hängt nichts oder schlabbert so herum. Es sieht eben gut aus."
"Und wenn ich dich auch gut aussehen lasse, ziehst du das Kleid wieder an?"
Karl ist jetzt uberrumpelt worden. Wie soll er sich nun äußern.
"Was willst du denn machen?"
"Ich komme gleich wieder. Kannst das Kleid schon mal ausziehen."
Eva raste schnell zu Moni, die aber nicht zu Hause war. Lena machte die Tür auf.
"Hallo Lena, ist deine Mutter da?"
"Nein Eva, die ist im Lokal. Ich kann sie ja mal anrufen."
"Ja bitte Lena."
"Hallo Moni, hier ist Eva, ich bin stark in Bedrängnis, ich suche Silikonbrüste. Kannst du mir helfen?"
"Du hast doch super Brüste, sind sie dir zu klein?"
"Veralber mich nicht. Ich habe heute zwei Kleider gekauft, so für zu Hause zum Rumlümmeln und Karl soll auch eins bekommen. Aber es sieht blöd aus, wenn vorne alles flach ist. So will er es nicht anziehen, darum komme ich zu dir, ob du mir helfen kannst."
"Gib mir mal Lena."
"Lena, geh mal schnell an meinen Schrank. In der zweiten Schublade von oben findest du einen Karton. Du siehst schon was drin ist. Gib ihn Eva mit. Und gib sie mir noch mal." "Eva, was ist bei euch los? Ich staune. Wünsche dir viel Glück bei Karls Veränderung. Aber denke dran, nicht zu schnell, du kennst seine Vergangenheit."
"Nein, Moni, es ist einfach nur spielerisch gemeint und auch nur wegen diesem Kleid. Ich werde aufpassen, schließlich will ich ihn ja behalten."
Wieder zu Hause wurde karl gleich ins Schlafzimmer gebeten.
"Schau Karl, diese Dinger stecke ich dir jetzt in einen BH. Da darfst dir einen aussuchen, du weißt ja wo sie liegen."
Karl nahm einen Wießen, ganz schlicht, ohne Spitze und gab ihn Eva.
"Du bist ja gar nicht anspruchsvoll, den hätte ich nie genommen."
"Und wie kommt der in deinen Schrank?"
"Sicher habe ich mir den mal für die Arbeit gekauft. Umgehabt habe ich ihn noch nie."
Eva half Karl. Die Silikonbrüste hatten Größe Cup C.
"So Karl, jetzt wirst du mal sehen, wie gut dir das Kleid steht. Wenn es dir nicht gefällt, dann bringe ich es zurück."
Karl ließ sich in das Kleid helfen. Durch die neuen Brüste rutschte es nicht so leicht über seinen Körper. Aber als alles saß, ging Karl vor den Spiegel des Kleiderschrankes.
"Na Schatz, wie gefällst du dir?"
"Du siehst es doch selbst Eva, es sitzt prima. Wenn ich jetzt auch noch einen Gürtel bekommen kann, so wie ich es bei dir vorgeschlagen habe, dann kann meine Relaxtag ja beginnen."
"Und wer hilft mir beim Essenvorbereiten?"

"Ich." Iris stand in der Tür und schaute sich das Treiben schon einige Minuten an.
Du siehst gut aus Papa. Sieh, ich muß schon lange in solchen Sachen rumlaufen. Und Eva will doch nur, daß du dich hier noch wohler fühlst."
Besser hätte es Eva auch nicht sagen können.................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 4. Jan 2015, 08:17
von Anni
Hallo Narea )))(:

... wünsche " Guten Rausch ... äh - Rutsch " gehabt zu haben . :)p

Wollte Euch ja - so Du es Dir mit Deiner Doris redlich verdient habt - noch die versprochenen Wünsche zum Jahreswechsel vor Ultimo
zukommen lassen , aber ich war / bin immer noch " out of order " :cry:

Also hole ich DAS mal ganz schnell nach , bevor der nächste Jahreswechsel urplötzlich schon wieder vor der Tür steht (smili)

Ich wünsche Euch also für dieses Jahr in erster Linie gute Gesundheit , für den " Rest " werdet Ihr sicherlich selber sorgen und uns über Selbigen
schön auf dem Laufenden halten :wink:

Noch am Rande ... Deine Art zu schreiben , bzw. Dich auszudrücken , verschafft mir immer wieder ein Grinsen - die deutsche Sprache und deren
Interpretation ist doch sehr leistungsfähig :lol:

Verdeutliche mir doch bitte mal , wie Du zu Silvester in Deiner Unterwäsche hast den Mann raus hängen lassen :mrgreen:
Das unschuldige Mädchen vom Lande kann sich DAS nicht so richtig vor stellen :shock: :? :P

GLG von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 4. Jan 2015, 14:22
von NAREA
Hallo Anni,
danke für Deine Wünsche, die wir gerne erwiedern möchten. So kann das Jahr nur gut werden.
Die Silvesterparty in einem Hotel in unserer Nähe war sehr gut. Wir waren um 3Uhr 30 wieder zu Hause.
Ich habe mir Damenwäsche angezogen, die aber nicht so hervor stach, daß meine Tanzpartnerinnen, die nicht zu unserem festen Freundeskreis gehörten, sofort unter meinem Hemd den BH Verschluß erfühlen konnten. Es gibt doch schöne Bodys, in denen man Einlagen stecken kann. Etwas Reiz muß sein. Ansonsten war ich leger gekleidet. Hose, Hemd und Jacke. Ganz Mann.
Aber zu Hause bin ich wieder in mein Nachthemd geschlüpft und habe den ganzen Tag zur Freude von Doris im Kleid verbracht. Der Neujahrsspaziergang war unspektakulär. War zwar etwas kalt aber wir haben keine weibliche Person im Rock gesehen. Ich nutürlich auch nicht. Mann hat ja noch Teile am Körper, die frostgefährdet sind. Dafür habe ich aber meine Stiefel über den Hosen getragen und mit einem längeren Annorack mein Oberes abgeschlossen. Nein, nicht ganz, mein Kopf wurde von einer der vielen Mützen aus Doris Fundus bedeckt.
2015 wird also mein schönes Leben an der Seite einer Frau weitergehen.

Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 7. Jan 2015, 19:58
von NAREA
..............................Iris kam von Anna, mit der sie Kaffe getrunken hat. Sie mußte ja auch ihren Mantel zurückholen und Anna ihren Annorack bringen.

"Du Iris, das können wir ja öfter machen, so mal ein paar Sachen tauschen. Wir scheinen fast die gleiche Figur zu haben."
"Klar Anna, gerne. Ich freue mich, daß wir uns so gut verstehen."
Iris konnte es nicht sagen, daß sie sich verliebt hat. Gefühle zu unterdrücken tut so weh.
"Ich auch Iris."

Anna ging zu ihrer Schrankwand mit der Musikanlage und legte eine CD ein. Kuschelrock. Iris genoß es, machte sich aber Gedanken, wie das weiter gehen soll. Die Situation könnte nicht besser sein. Aber nur wenn er als Junge hier säße.
Anna kam und zog Iris vom Sofa hoch. "Laß uns tanzen."
Anna übernahm die Führung. Sie schlang ihre Arme um Iris Nacken. Iris hielt Annas Körper an der Hüfte fest.
Werden ihre Miederhosen das aushalten? Beide tanzten so nah miteinander, daß nichts mehr hätte sie trennen können.

"Sag mal Iris, wann hättest du mir denn dein Geheimnis verraten?"
"Welches Geheimnis?"
"Tu doch nicht so, du weißt was ich meine."
"Anna, ich, ich kann, ich darf eigentlich nicht darüber reden. Ich müßte jetzt gehen."
"Das würdest du machen? Ich habe dir doch nur eine Frage gestellt."
"Die zu beantworten kann schlimme Folgen für mich haben."
"Siehst du, du machst mich neugierig. Ich vermute was und du läßt mich nicht an dich ran. Du weißt doch daß ich dich gern habe und du mich auch. Ich sehe das in deinen Augen, wie ich es noch nie gesehen habe. Ich mag keine Jungen. In dich habe ich mich so nach und nach verliebt, weil ich nicht wußte wer und wie du bist. Ich habe dich in der Schule jeden Tag beobachtet und mir immer gewünscht, mal von dir angesproche zu werden."
"Anna, mir ging es ähnlich aber ich konnte keine Beziehung eingehen. Ich darf keine beziehung eingehen. Aber ich habe mich in dich verliebt und will es nicht aufgeben."
"Dann verrate mir doch dein Geheimnis."

"Läßt du mir noch einen Tag? Ich muß das mit jemanden besprechen, der sehr wichtig für mich ist."

"Natürlich Iris."

"Aber wenn du schon was vermutest und eine Wahrheit erfährst, die du nicht akzeptieren kannst, was soll dann werder?"
"Darauf kann ich dir keine Antwort geben, denn ich kenne deine Wahrheit nicht. Ich weiß nur, daß meine Tolleranzgrenzen sehr weit gesteckt sind."

"Dann laß uns morgen abend reden, dann müßte ich dazu bereit sein."
"Iris, ich freue mich darauf."
Beide tanzten weiter, küßten sich und taten als wäre alles wie immer.
Beim Abschied holte Anna ein Seidentuch und band es Iris um den Hals. "Nehme bitte meinen Annorack, ich möchte, daß du wiedwerkommst."
Ein nicht endender Kuß versüßte noch den Abschied........................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 8. Jan 2015, 11:38
von NAREA
........................."Papa, weißt du wo Mama sich aufhält?"
"Nein Tom, leider nicht aber ich habe da so eine Telefonnummer einer Kontaktperson, die werde ich anrufen."
"Hast du Probleme?"
"Ja Papa, ich habe mich unsterblich verliebt."
"In ein Mädchen?"
"Was hast du denn gedacht. Nur weil ich Mädchensachen tragen muß, habe ich mich nicht verändert. Das ist mein Problem."
"Wenn du das aber nicht machen würdest, dann hättest du hier nicht wohnen können."
"Ich weiß, vieleicht hat sich aber schon was getan und ich kann wieder normal als Junge rumlaufen. Ich glaube meine Freundin hat was gemerkt. Ein Junge kann kein perfektes Mädchen sein."
"Du hast deine Sache aber sehr gut gemacht, darum hat man dich noch nicht gefunden.
Ich werde dir heute Abend sagen, wie wir uns weiter verhalten sollen."
"Danke Papa."

Anna und Iris waren nach der Schule noch kurz zusammen. Iris erzählte, daß ihr Vater heute Abend eine Antwort auf ihre Frage bekommt. (was ist dein Geheimnis)
"Du kannst es mir auch morgen erzählen Iris. Übrigens habe ich heute schon einige Komplimente von anderen Mädchen bekommen, daß mir dein Ledermantel sehr gut steht."
"Das stimmt ja auch. Du gefällst mir auch sehr gut darin. Und weil du meine, wie soll ich sagen, liebste oder besser allerliebste Freundin bist, borge ich ihn dir. Wenn du nach der Lüftung meines Geheimnisses immer noch meine Freundin bist, dann schenke ich dir den Mantel."
"Das würdest du tun?"
"Ich sage es dir doch."
"Du machst mich noch neugieriger als ich jetzt schon bin."
"Hoffenlich entäusche ich dich nicht."
"So schlimm kann es doch nicht sein."
"Es ist aber eine lange Geschichte, die du dir anhören mußt."
"Das ist mir egal."

Iris saß bei ihren Hausaufgaben und wartete auf ihren Vater. Als er endlich kam, ging er kurz zu Iris. "Du Tom, ich komme gleich, ich möchte mich erst umziehen."
"Ziehe doch das schöne Kleid, das dir Eva geschenkt hat an. Dann reden wir von Frau zu Frau."
"Das wollte ich sowieso tun, weil sie sich bestimmt darüber freut. Bequem ist es ja."
Nach ein paar Minuten kam Karl zurück. Er setzte sich zu Tom, der schon gespannt wartete. Trotz seiner Neugierde konnte er es sich verkneifen, seinen Vater auf den schlechten Sitz des kleides aufmerksam zu machen. "Ich mag den BH nicht."
"Aber Kleider ohne BH sehen blöd aus." "Vieleicht merkt Eva es ja nicht."
"Na dann freue dich mal schon darauf."

Karl fing an zu erzählen, was ihm der Kontaktmann von der Sonderkommission "neue Identität" erzählt hat.
Toms Mutter, seine Exfrau ist nach ihrem Krankenhausaufenthalt in eine psychiatrische Klinik verlegt worden. Die Mißhandlungen, Erniedrigungen der Entführer haben sie schwer geschadet. Der Beamte wollte den Aufenthaltsort noch nicht nennen, weil man zwar an den Verbrechern dran ist aber immer noch nicht weiß, wie hoch das Interesse an Tom und seiner Mutter ist. Mehr wurde ihm nicht gesagt. Sie vereinbarten lediglich einen Termin, an dem Karl wieder anrufen solle. Das befriedigte Tom nun gar nicht. Er ist nicht einen Schritt weiter gekommen. Was soll er nun Anna erzählen. Die ganze Wahrheit? Kennt er sie schun gut genug? Kann er ihr bedingungslos vertrauen?
Da Tom auch dicht am Wasser gebaut hat, flossen jetzt viele Tränen. Sein Vater nahm ihn in den Arm und beide verharrten so mehrer Minuten.
Sie bemerkten nicht, daß Eva in das Zimmer von Iris kam. Sie ging zu ihnen und streckte ihre Hände aus.
"Eva, wir wissen nicht mehr weiter. Tom hat sich verliebt, Anna ahnt was und möchte wissen was los ist mit ihm. Ich habe mit einem Beamten gesprochen, der konnte noch nichts Genaues sagen. Also weiter Versteckspielen. Soll er Anna die Wahrheit sagen?"
Eva sekte ihren Blick nach unten.
"Ich würde euch so gerne helfen, nur weiß ich nicht wie."
"Hast du keine Idee?"
"Ja schon aber ob die gut ist? Ich kenne Anna nicht gut genug. Kann man mit ihr über dich reden? Das wäre die beste Lösung. Denn, wenn sie was vermutet, dann können Gerüchte entstehen und alles kann eskalieren. Sollte sie trotzdem darüber reden, dann haben wir es wenigstens versucht und können uns dann mit
dieser komischen Sondereinheitstruppe für falsche Identitäten auseinandersetzen. Mehr fällt mit dazu nicht ein."
Eva stand auf sagte nur, daß sie schon mal das Abendessen bereiten wolle.
Karl stand auch auf und ging in die Küche. Eva umarmte ihn. "Warum muß das alles so schwer sein?" "Eva, wir können jetzt nichts machen als abwarten."
"Du hast recht, Karl."
"Übrigens finde ich es toll von dir, daß du mich im Kleid empfängst."
Schmunzelnd gibt sie ihm eine Latzschürze. "Bereite schon mal das Gemüse vor. Und dann werde ich mir Gedanken machen, ob ich dir kleine Polster ins Kleid nähe."
"Das brauchst du nicht, ich wuste schon mal wie ein BH funktioniert, soll ich mich wieder daran gewöhnen?"
"Nicht, wenn es nicht aus deinem Inneren kommt. Bei mir bist du so frei, wie nie zuvor." ............................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 11. Jan 2015, 11:46
von NAREA
Hi, ist das ein Wetter?
Super zum Spazieren. Will nach dem Essen mit Doris raus.
Schön versteckt im warmen Mantel kann ich anziehen was mir Spaß macht. Wenn ich ängstlich wäre, dann ist das die Gelegenheit, mal richtig als Frau gekleidet auf die Straße zu gehen.
Ist keine Empfehlung, ist nur meine Meinung.
Mehr wollte ich nicht von mir geben. Bin einfach nur gut drauf und will es kundtun.

Superschönen Sonntag wünsche ich Euch, auch wenn Ihr in der Stube bleibt.
Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 11. Jan 2015, 14:55
von Inga
Hallo, NAREA,

hier im Norden bei dem Wetter raus gehen ist wirklich eine gute Idee: Da kann die Wettertüchtigkeit der Regenkleidung ausprobiert werden, Schal, Kopftuch, Mütze und Kapuze gegen das Wegwehen der Haare zum Einsatz kommen. Bei dem Wind hier würde ich noch raten:Verzichte auf große Schirme und bauschige Röcke, wenn du nicht "Mary Poppins" spielen möchtest. Lass dich nicht wegwehen. (Wir müssten dann deine Beiträge mit "Vom Winde verweht" überschreiben. ) Und danach eine schöne Tasse Tee...

Hier ist kaum ein Mensch unterwegs. Manchmal sind die Wolken so dunkel, dass man fast eine Taschenlampe braucht ...

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 19:36
von NAREA
Hi Inga, genau so haben wir es gemacht. Auch die Tasse Tee, die uns wieder aufgewärmt hat.
Wir sind auch eben gerade wieder ins haus gekommen. So ein Abendspaziergang gefällt uns gut. Mir natürlich besonders. Aber nichts mit Rock oder Kleid. Ich glaube, daß ich dafür nicht die weiblichen Gene habe. Bekomme schon eine Gänsehaut, wenn ich bei dem Wetter Frauen oder Mädchen in Röcken sehe.
Wir haben uns schön warm angezogen und sind so ein paar Kilometer (es waren so 2,5) gelaufen. Genauso wie das Anziehen, macht auch das Ausziehen richtig Spaß.
Ich frage Doris, was sie anziehen will.
Sie fragt mich, was ich tragen möchte.
Und kurze Zeit später steht jeder in den Sachen des Partners im Flur. Immer wieder schön.
Ich schreibe das ja auch, weil ich Euch neidisch machen will. Aber ehrlich, so toll ist es manchmal auch nicht. Gerade dann, wenn Doris das ahnt. Dann muß ich leiden, dann sucht sie Sachen, die sie nie angezogen hätte. Ich trage dann doch mal Rock und Stiefel und einen komischen Frauenmantel, weil sie das ja getragen hätte.
So ist sie. (Kommentar schreibe ich lieber nicht)

Morgen versuche ich die Geschichte weiter zu schreiben, so daß Ihr mal wieder was anderes zu lesen bekommt.

Schönen Abend noch.
Narea