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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 26. Nov 2014, 09:53
von elvira 2
Hallo Narea,
schön das es Dir wieder so gut geht und Du an Deiner Geschichte weiterschreiben kannst.
Mach weiter so es ist immer noch spannend.

Ganz Liebe Grüße aus der Lüneburger Heide
Elvira

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 26. Nov 2014, 15:40
von Bianca D.
Moin Narea,

schön,daß es nun wieder weiter geht. Hab ich doch vermißt! Dir weiterhin gute Genesung.

LG Bianca

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 27. Nov 2014, 00:01
von Inga
Hallo, NAREA,

die Genesung scvhrteitet wohl wirklich voran. Denn zumindest was die Geschichte betrifft, hast du zu deiner alten Hochform zurück gefunden!

Schaun wir mal, was du da noch so "von deiner Familie" erzählen wirst.

Liebe Grüße
Inga

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 27. Nov 2014, 09:27
von NAREA
Danke, ich bemühe mich wieder in die Geschichte hereinzufinden.

Zur Zeit sitze ich noch im Kittel und Damenwäsche hier.
Draußen ist es kalt. Ich will noch einkaufen gehen.
Meine Wintersachen habe ich schon herausgesucht aber die sind wirklich nur für den Winter.
Meine Doris hat mir deswegen einen unnisex Annorack herausgehängt.
Na ja, der geht auch mehr in die weibliche Richtung. Da er schwarz ist, wird es nicht so auffallen, wenn ich ihn trage.
Ich bin immer noch der alte Feigling. Gehe lieber als Mann einkaufen.
Da ziehe aber trotzdem Damenstiefel unter meine Damenjeans. Den BH unter dem Pulli erkennt man schon aber der Annorack kaschiert das Ganze dann wieder.
Ja so ist das mit mir, wäre Doris dabei, dann wäre es mir egal, sie kann mich so schön zurechtmachen.

Bis nach her, ich will noch weiter schreiben.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 27. Nov 2014, 16:06
von NAREA
Danke Saari, Du hast recht. Mir geht es auch von Tag zu Tag besser. Und nun sitze ich schon wieder in Rock und Bluse am PC.
Um 15,30 Uhr kommt meine Nachbarin zum Kaffe. Habe sie mal schnell so eingeladen. Mal nur so zum Quatschen. Schön, daß ich mich nicht mehr umziehen muß so wie früher.
.....................................................................................................
Tom (Iris) hat sich verliebt. Eva versucht alles ihr ein weibliches Aussehen zu vermitteln und der Bengel verliebt sich einfach. Eva soll aber auch die erste sein, die das erfahren sollte, denn sie ist jetzt Vertrauensperson Nummer 1.
"Iris, ich habe aber schon alles klar gemacht, daß wir morgen ein Korsett anprobieren."
"Das können wir ja auch. Weil ich mich verliebt habe, will ich mich ja nicht gleich in einen Jungen verwandeln."
Am nächsten Tag, ein Samstag, fuhren sie zu einer Adresse, die Iris sehr bekannt vorkam. Weber stand am Klingelschild.
Moni öffnete die Tür. "Hallo Eva, hallo Tom, Entschuldigung, Iris. Kommt rein ich habe schon einiges vorbereitet."
Alle drei gingen erstmal ins Wohnzimmer. "Eva hat mir schon dein Problem geschindert. Und ich kenne es zu gut. Darum möchte ich dir auch helfen. Bei Lenas Vater hat es auch super geklappt."
Sie bat Iris ins Schlafzimmer, wo sie sich ausziehen konnte. Moni hatte mehrere Korsetts auf dem Bett zu liegen. Einen nach dem Anderen wurden probiert. In zweien hatte Iris ein gutes Gefühl es länger tragen zu können.
"Frau Weber, dieses und das da, die Beiden gefallen mir und sitzen ganz gut."
"Prima Iris, dann lege ich dir gleich eins um."
"Ja, das Rosane bitte."
Moni schnürte es nicht zu fest. Eva kam dazu und beobachtete alles. Schließlich wird sie Iris jeden Tag in ihre andere Identität helfen müssen.
Auf dem zu Evas Wohnung, übermannte sie die Neugierde.
"Sag mal Iris, hast du dich als Tom oder als Iris verliebt???????????????"

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 3. Dez 2014, 13:37
von NAREA
Grüße Euch,
mein unkontinuierliches Auftreten hier im Forum muß ich einfach erklären.
Habe mit der Geschichte angefangen und wollte bei bleiben.
Aber zu Vieles kam dazwischen.
Der richtig wahre Grund meines Schlaganfalls war die fortschreitende Demenz meiner Eltern. Ich bin damit nicht fertig geworden. Da half auch die aufopferde Hilfe von Doris nichts. Es war zu viel.
Nach dem Verlassen des Krankenhauses half mir die Rehe auch nicht weiter. Die Ursache war immer noch allgegenwärtig.
Im Oktober verstarb meine Mutter in Folge eines Schlaganfalls. Vater lebte alleine in einem Eigenheim weiter. Seine ebenfalls fortschreitende Demenz veranlaßteuns ihn in eine WG des betreuten Wohnens zu geben. Diese WG wird erst Mitte Monat arbeitswirksam. Habe einen Mietvertrag gemacht, Möbel gekauft und alles vorbereitet.
Jetzt am Montag bekam mein Vater einen Anfall und mußte sofort ins Krankenhaus. Am Freitag kann er es wieder verlassen aber nicht nach Hause. Er muß rund um die Uhr unter Beobachtung stehen.
Wir haben das Glück, daß er sofort in eine Senjorenresidenz in unserer Nähe einziehen kann. Kleiner Stein vom Herzen gefallen.
Den Mietvertrag mit der WG habe ich zurückgegeben und das war falsch. Ich hätte ihn kündigen müssen. Auch nach nur zwei Tagen. Die haben ja recht aber ich war so durcheinander durch die schnell aufeinanderfolgenden Ereignisse, daß ich den leichten Weg gesucht habe.
So ist das zur Zeit bei uns.

Meinen kleinen Ausgleich nehme ich mir jetzt. Hab mir eine Rock und Pulli angezogen, darüber eine Baumwollkittelschürze mit Kopftuch und Stiefel, die ich jetzt im Keller beim Räumen trage.
Man kann so aber auch schreiben.

Liebe Grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 3. Dez 2014, 14:35
von Anne-Mette
Liebe Narea,

das sind in der Tag große Belastungen für Dich.
Ich habe das Gefühl: so etwas macht etwas mit uns. Es ist sicherlich vergleichbar mit der Belastung, die kleine Kinder (bei aller Freude) mit sich bringen.
Nur: die Kinder wachsen (hoffentlich) mit der Zeit aus dem Gröbsten heraus, während die Sorgen um die Eltern immer größer werden, bis sie eines Tages von Trauer abgelöst werden.
Das stellt natürlich auch uns selbst in Frage. Wir beschäftigen uns mit unserem Weg auf dieser Erde, fragen uns, ob das richtig ist, was wir machen - und sehen immer mehr, dass wir eines Tages nicht mehr die Jungen sind, sondern die "Älteren".

Ich wünsche Dir, dass Du immer wieder auch Zeit für Dich/für euch hast - und dass Du auf Dich aufpasst )))(:
Herzliche Grüße
Anne-Mette

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 4. Dez 2014, 07:47
von NAREA
Hallo Ann-Mette,
Du hast recht, auch wir werden damit fertig werden.
Muß gleich zur BfA, um die Witwenrente zu beantragen. Dann habe ich ein paar Minuten Ruhe, um dann weiter an irgendwelchen Formularen zu arbeiten.

Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 10. Dez 2014, 14:24
von NAREA
......................Sie standen vor der Wohnung von Uwe und Moni.
"Hi, kommt rein. Ich habe schon alles vorbereitet."
"Danke Moni, daß du uns helfen willst. Ich weiß nicht wie lange dieses Versteckspiel noch dauern wird aber Iris ist so tapfer."
"Na Iris? Du bist auch sicher froh, wenn das alles vorbei ist, oder?"
"Ja Frau Weber, gerade wo ich mich jetzt in ein Mädchen an unserer Schule verliebt habe."
Nun war es raus. Es war ein Mädchen, was sonst, er stand ja nicht auf Jungen.
"Da mußt du ja doppelt aufpassen, um nicht erwischt zu werden. Sei bitte bloß vorsichtig."
Sie fingen an Monis bereitgelegte Sachen zu probieren. Sehr erfolgreich, denn Iris hatte schon fast die Größe von Uwe. Auch Monis Sachen paßten schon recht gut. Eva war glücklich, diese Idee gehabt zu haben und damit Iris eine große Hilfe zu sein.
Als besondere Überraschung schenkte Moni Iris einen Lederrock, der ihr zu jugenlich geworden ist. "Aber Frau Weber, den können sie doch noch locker tragen."
"Danke für das Kompliment Iris aber ich fühle mich nicht mehr so wohl darin."

Die Mutter von Iris, die immer noch in Köln unter Qualen putzen mußte, hatte sich entschlossen jetzt jede Gelegenheit zu nutzen, um zu fliehen. Das war sehr schwer, denn sie wurde immer schwächer. Das ständige Tragen des Knebels bei der Arbeit ließ keine Nahrungsaufnahme zu. Nur morgens und abends durfte sie essen.
Transportiert wurde sie immer in einen Transpoter ohne Fenster. Trotzdem wurden ihr immer noch die Augen mit einem großen Tuch verbunden.
Eines Tages ergab es sich, daß der Transporter nicht vor der Tür stand.
Sie wurde von ihrem Bewacher im Umkleideraum des Bordells, in dem sie putzen mußte, erwartet. Der richtete das Tuch, das sie vor dem Mund tragen mußt, um den Knebel zu verdecken, etwas zurecht. Band ihr das Kopftuch nochmal neu um und hüllte sie in einen mitgebrachten Mantel. Ihre Hände legte er in Handschellen.
Vor der Tür stand nur ein normales Auto. Er öffnete die Tür und ließ sie hinten einsteigen. Durch das Seitenfenster sah man nur einen Kopf, der in ein Tuch gehüllt war.
Die Fahrt ging los. Es war sehr dichter Verkehr. Sie konnte alles gut beobachten, denn ihre Augen wurden nicht verbunden. Wäre wohl auch aufgefallen im dichten Verkehr, wo die Autos sehr eng nebeneinander an den Ampeln stehen.
Als sich die Gelegenheit ergab, sie standen in der rechten Spur vor einer Ampel, griff sie zum Türöffner und sprang blitzschnell aus dem Auto und landete auf dem Bürgersteig. Hier blieb sie liegen und versuchte um Hilfe zu schreine, was der Knebel verhinderte. Der Bewacher wollte aussteigen, wurde aber von einem hinter ihm stehenden Lkw genötigt weiter zu fahren. An der nächsten Kreuzung bog er rechts ab und wollte zurück laufen. Aber er fand keine Parkmöglichkeit. Als er nochmals die Runde fuhr, sah er schon eine Menschentraube um seine Gefangene.
Toms Mutter lag hilflos auf dem Gehweg. Einige Passanten beugten sich über sie und sahen die Bescherung. Sie riefen Polizei und Krankenwagen.
Nach dem die Rettungskräfte den Knebel entfernt hatten, wollte sie sofort die Polizei sprechen. Sie erzählte alles was ihr in den Kopf kam. Die Polizisten verstanden nicht, was sie wollte. Nach ein paar Stunden im Krankenhaus und etwas Ruhe, kamen die Polizisten wieder und erfuhren ihre grausame Geschichte. Sie verständigten die Kollegen der Sonderkommission, die sich der Frau jetzt annahmen.

Eva fuhr mit Iris wieder nach Hause.
"Ist das nicht Wahnsinn Eva, diese vielen schönen Sachen von Frau Weber?"
"Ja Iris, das ist toll von ihr. Aber sie hilft dir gern."
"Da wird ja Lena neidisch werden, wenn ich ihr das zeige."
"Glaube ich nicht, ihr passen ja die Sachen sowieso nicht. Und wenn du sie dafür trägst, dann freut sie sich bestimmt."
Sie kamen wieder in Evas Wohnung an und Iris verstaute alles schnell in ihrem Schrank. Dann holte sie Stück für Stück wieder raus und probierte so alle Sachen nochmal an. Dann kam Eva in ihr Zimmer.
"Du Iris, das mit deiner Freundin, bitte bitte sei vorsichtig.

Als Uwe am Abend nach Hause kam, berichtete Moni ihm von Toms Besuch.
"Weißt du Uwe, Tom, der ja jetzt Iris heißt, hat so toll in meinen und auch in ein paar von deinen Sachen ausgesehen, daß ich sofort wieder Lust bekommen habe dich auch wieder mal zu verwandeln."
"Kein Problem, in ein paar Monaten ist Karneval. Ich weiß aber nicht, ob das hier oben so gefeiert wird."
"Nein, so lange will ich nicht warten. Du und Sonja könnt doch mal einen Ruhetag einlegen."
"Nein das geht nicht."
"Doch, wenn Sonja kocht und Lena und Iris bedienen würden."
"Das ist keine gute Idee."
"Nein, warum denn nicht? Weil du mal was mit mir machen sollst? Wann waren wir denn das letzte Mal weg?"
"Entschuldige, soviele Fragezeichen verkrafte ich nicht."
"Du, du willst dich doch nur drücken, weil ich mal endlich wieder mit Sabine ausgehen will."
"Der Uwe reicht dir nicht mehr?"

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 11. Dez 2014, 17:35
von Anni
Hallo NAREA und Doris )))(:
Hallo Anne - Mette (888)

.... ja - ich bin noch da :wink: und in Gedanken oft bei Euch (smili)

die letzten Wochen sind für uns alle , für jede auf ihre Weise , wohl recht hart gewesen .... aber unterkriegen lassen ist nicht !!! :((a

Mir haben Anne-Mettes Worte zu denken gegeben : ... fragen uns, ob das richtig ist, was wir machen - und sehen immer mehr, dass wir eines Tages nicht mehr die Jungen sind, sondern die "Älteren"

Trotz aller Sorgen - und wie Marielle immer sagt - habt es gut miteinander (ki)

LG von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 12. Dez 2014, 19:58
von NAREA
Hallo,
seit dem 6. Dez. ist mein alter Herr nun im Senjorenheim mit Rundumbetreuung. Hat er super verkraftet. Wir besuchen ihn regelmäßig bis wir merken, man muß nicht jeden Tag hin.
Ich bin noch krank (Erholungsphase). Aber es geht mir gut. Jeden Morgen stehe ich mit Doris auf und mache das Frühstück. Natürlich im Morgenmantel. Wenn Doris aus dem Haus ist, dann ziehe ich mich an. So wie man als Hausfrau so rumläuft. Meistens damenhafte Unterwäsche, Strumpfhosen, Rock oder Kleid, oft nur Pullis und Schürze. Wenn es schmutziger wird ziehe ich Kittel drüber. Mir gefällt das Leben so. Aber nächstes Jahr muß ich wieder meine Restjahre für die Rente runterreißen. Dann werde ich mich sicher an diese schöne Zeit erinnern.
Besonders meine Nachbarinnen, die schon zu Hause sind, werden den täglichen Kaffeklatsch vermissen.
Heute muß ich meinen Rock doch noch mal gegen eine Hose tauschen. Ich will noch einen Weihnachtsbaum holen. Heute ist ein Regenmantel sicher von Nöten. Werde mich warm drunter anziehen. Habe ja noch mein altes Strickkleid mit einem super warmen Kragen.
Ja, so ist erst mal der Stand der Dinge.

.............................................Toms Mutter liegt immer noch im Krankenhaus und muß sich von den Qualen erholen. Zum Glück wissen ihre Entführer nicht wo sie untergebracht wurde. Man hat sie kurzfristig in eine andere Stadt gebracht.

Der Bewacher der zwangsverflichteten Putzfrau, die er hat laufen lassen müssen, hat jetzt ein riesen Problem.
Obwohl man bei den Entführern auch nicht mehr daran gedacht hat, den Aufenthaltsort von Tom zu erfahren, war die Entführte aber eine Arbeitskraft, die ein paar Euro einbrachte. Nun war sie weg. Ihr Bewacher hat versagt. Das sollte er schwer büßen.
Da alle Handlanger der Gangsterbande nur wegen des Geldes angeheuert haben, sind sie austauschbar. Aber dieser Kandidat soll seine Nachlässigkeit abarbeiten. Der Boß hat beschlossen, daß er die Putzarbeiten seiner flüchtigen Geisel unter den selben Bedingungen weiterführt, wie das Bordell es gewohnt war. Schließlich gibt es unter Ganoven auch Verträge. Er hat sich mit dem Bordell verständigt, daß eine Domina sich um die neue Putzfrau kümmert.
Jetzt wurde er von einem seiner Kollegen in Fesseln und Mundknebel zu seiner neuen Arbeitsstelle gebracht. Der Domina war es ein besonderes Vergnügen solchen Herren mal ihre Grenzen aufzuzeigen.
In einem Raum wurde er für seine neue Arbeit eingekleidet. Den Knebel durfte er behalten. Ein sehr eng anliegendes Tuch band sie ihm vor den Mund. Der Knebel war noch gut zu erkennen. Das war gewollt. Natürlich machte es ihr auch besonderen Spaß einem Mann ein Kopftuch umzubinden. Schön im Nacken mit drei Knoten gesichert. Er wäre aber sowieso nicht herangekommen, weil sie, nachdem er sich fast entkleiden mußte und seine Hosen gegen einen Unterrock und eine Kittelschürze tauschen mußte, seine Oberarme so fixierte, daß die auf Rücken gefesselt wurden. Zwar locker, um Schrubber und Wischeimer gut zu händeln aber keine Befreiungsversuche ermöglichten. Die zu engen Gummistiefel waren Absicht.
Was in seinem Kopf passierte werden wir nicht erfahren. Glückshormone strömten sicher nicht durch seinen Körper. Schließlich wird das seine Arbeitskleidung für Wochen oder Monate sein. Die Domina hat sicher auch noch Verbesserungsideen...................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 17. Dez 2014, 15:00
von NAREA
Hallo, ich lebe noch, mir geht es gut.
Meine Abwesenheit hat gute Gründe. Ich habe meinen Kunden einen Weihnachtsbesuch abgestattet und kleine Aufmerksamkeiten mitgenommen.

Bin fast fertig damit. Fertig werde ich deswegen aber nicht so richtig mit meiner Hausarbeit. Kritik vorprogramiert.
Weihnachtsbaum habe ich schon. Weihnachten kommer wieder Gäste zu uns.
Doris bewirtet gern. Ich werde noch alles besorgen.
Aber gestern abend sagte sie, daß ich noch ein, zwei weiße Kittelschürzen bügeln müßte, denn ordentlich gekleidet müßten wir schon auftreten.
Ich erschrak. Warum zwei fragte ich. Ich sollte mir doch nicht einbilden, daß sie den ganzen Trubel alleine bewältigen würde. Das sah ich auch ein aber gleich in weiß? Kann mich noch ein Osterfest erinnern als wir beide in weißen Kitteln bedienten. War zwar lustig aber nun wieder?
"Aber Nareachen, wir schaffen das doch beide ganz locker."
Mit solchen Sprüchen und ein hinterlistiges Lächeln bekommt sie mich immer wieder rum. Aber keinen Rock, sagte ich zu ihr.
"Nein Narea, ich habe ein wunderschönes Kleid für dich herausgesucht. Nicht daß du feige bist, Ostern hast du sogar mit mir getauscht und Rock getragen. Hat fast keiner gemerkt."
Ja, weil die meisten betrunken waren.
Aber Diskusionen mit Doris bringen nicht viel. Weihnachten ist noch so weit weg. Verwandtschaft im Kleid bedienen? Das geht nicht. Das muß auch Doris einsehen.
Wir haben noch viel Geprächsbedarf.

Mein Ziel für die Zukunft ist, daß ich mal die Geschichte ordentlich weiterführen möchte. Es muß mir doch gelingen!

So, nun sringe ich in meine Latzschürze und wasche das Frühstücksgeschirr ab. (Wir haben einen Spühlautomaten aber ich wasche lieber ab. Kann man sich immer eine oder zwei Schürzen umbinden)

Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 22. Dez 2014, 14:25
von NAREA
.......Lena rief bei Iris an und fragte, ob sie mit zu einer Tanzveranstaltung kommt. Iris sagte gleich zu, weil sie ja so schöne Sachen bekommen hat. Sie wollten sich vor dem Lokal treffen.
Als sie hineinkamen, saßen Anna und ein junger Mann an einem Vierertisch und winkten die beiden heran.
"Iris, wer ist das?"
"Das ist Anna, die geht in meine Klasse."
"Und der Junge?"
"Weiß ich nicht, kenne ich auch nicht."
Sie gingen an den Tisch der Beiden. Sie stellten sich gegenseitig vor und bestellten erst mal eine Flasche Sekt zum Anstoßen.
Anna war das Mädchen, in das sich Iris (Tom) verliebt hat. Sie war zufällig hier, weil sie von ihrem Freund eingeladen wurde. Der sah sehr gut und war mehr im Alter von Lena. Man unterhielt sich angeregt und war schon bei der zweiten Flasche Sekt. Als dann die Musik anfing griff Anna den Arm von Iris und zog sie auf die Tanzfläche. Lena und Rolf, so hieß der junge Mann, blieben noch sitzen. Anna und Iris tanzten zu diesem Lied auseinander. Er mußte aufpassen sich nicht zu verraten, daß er bei anderen Musikstücken nicht zwangsläufig den männlichen Part übernimmt. Dann kam so ein Lied.
"Iris, kannst du so tanzen wie ein Mann?"
"Ich werde es mal probieren."
Nach kurzen Eingewöhnung klappte es mit ihnen. Anna war der Spaß anzusehen. Bei der nächsten Runde blieben sie sitzen. Lena und Rolf tanzten eng zusammen. Trotz Discofox bewegten sie sich langsamen und schauten sich unentwegt in die Augen.
Dann kam eine ganz langsame Runde. Anna ergriff wieder die Initiative und ging mit Iris auf die Tanzfläche. Die war bei diesem Lied besonders voll.
Anna legte ihre Arme sofort um den Hals von Iris. Iris hielt ihre Hände erst an Annas Hüften, dann umarmte sie den ganzen Körper. Beide gaben sich der Musik hin. Als der DJ für kurze Zeit das Licht herunterfuhr bekam Iris einen Kuß von Anna auf den Mund. Sie versuchte ihre Zunge zwischen die Lippen von Iris zu bekommen. Iris ließ es zu und erwiederte den Kuß. Was war das? Wer hat sich hier in wen verliebt. So waren ihre Gedanken. Was war mit Rolf, mit dem sie doch gekommen ist. Fragen wollte sie nicht, denn sie verstand das alles noch nicht.
Als der Abend zu Ende war, es war schon eher morgen, waren Lena und Rolf schon weg. "Komm Iris, wir nehmen ein Taxi und du setzt mich zu Hause ab."
An der Garderobe als die Sachen abgeholt wurden, staunte Anna nicht schlecht. Iris hatte einen von Moni geschenkten Ledermantel angezogen. Der war sehr talliert und hatte einen schönen Kunstpelzkragen. "Der sieht aber schick aus Iris."
"Ja, den habe ich heute Nachmittag erst bekommen, weil eine Freundin meines Vaters meinte, er wäre zu jugentlich für sie geworden."
Anna zog eine Annorack an, der fast bis an die Knie reichte.
Als sie auf das Taxi warteten, fing es an zu regnen und wurde immer schlimmer.
Als das Taxi bei Anna anhielt, wollte auch Iris aussteigen, weil sie kein Geld mehr hatte und der Weg bis nach Hause nicht zu weit war. Das Taxi fuhr los. Anna und Iris liefen schnell zu einer Bushaltestelle, um nicht naß zu werden.
"Iris, mit dem schönen Mantel kanst du nicht durch den Regen gehen. Dem Fell würde es nicht gut tun, wenn es naß wird. Ich wohne gleich um die Ecke, darum würde ich dir meinen Annorack borgen und morgen tauschen wir wieder."
"Wenn du meinst Anna, ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht."
Anna und Iris tauschten die Sachen.
"Komme doch morgen Nachmittag zu mir, dann können wir schön Kaffe trinken und uns unterhalten. Du bist mir sehr sympatisch Iris. Die Anderen aus unserer Klasse sind, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, nicht so wie du."
"Klar, ich komme, bis morgen."
Iris lief im wassedichten Annorack von Anna nach Hause und machte sich die ganze Zeit Gedanken, warum das so gut gelaufen ist. Hat sie was gemerkt? Das wäre sehr schlimm. Dann weiß es bald die ganze Schule und ich muß woanders hinziehen. Oder mag sie vieleicht gar keine Jungen? War das gestern Abend wirklich nur ein guter Freund?
Iris wußte nicht was sie denken sollte. Zu Hause schlüpfte sie sofort ins Bett. Aber die Gedanken ließen sie nicht los. Das Mädchen, das er liebte steht vieleicht auf Mädchen. Das wäre fatal. Hat sie ihn durchschaut? Das wäre brandgefährlich.
Das löste bei Iris Emotionen aus, die bei ihr Tränen fließen ließen. Mit feuchten Augen weinte sie sich in den Schlaf.

Beim Frühstück merkte Eva sofort, daß da was nicht stimmt.
Iris erzählte ihr alles. Eva wollte helfen, erkannte aber, daß in dieser Situation keine fremde Hilfe möglich war. Nur Ratschläge konnte man geben. Die halfen Iris aber auch nicht weiter. Beide räumten den Tisch ab und schauten sich ratlos an. Eva umarmte Iris und und sagte nur, weil sie was sagen mußte, daß das alles eine Schei: Situation sei, die man sich nie hätte vorstellen können.........................................

Moni hatte inzwischen eine neue Idee. Sie fragte Sonja, ob sie nicht mal für einen Tag die Küche übernehmen wolle, denn Uwe soll mal einen Tag raus aus dem Trott.
"Natürlich mache ich das. Was habt ihr denn vor?"
"Weiß du Sonja, ich habe so viele schöne Sachen zu Hause, die so in den Schränken hängen. Ich habe Lust Uwe mal einen Tag hier als Kellnerin zu verkleiden."
"Das will er machen?"
"Das weiß ich noch nicht aber meine Überzeugungskraft reicht vieleicht."
"Mir ist es egal aber gespannt bin ich trotzdem."

Uwe wußte von seinem Glück noch nichts, bevor er zu Hause ankam.
"Uwe, mein liebster und bester Mann auf dieser Erde, ich habe eine Überraschung für dich.
"Da bin ich aber gespannt, ich habe doch schon alles."
"Das glaube ich schon aber diesmahl möchte ich dich verkleiden, weil du es mir mal versprochen hast. Du sollst einen Tag mal für Sonja den Gastraum übernehmen."
"Warum ich? Mach du es doch. Du kannst das auch."
"Ich möchte aber, daß du das tust."
"So ein Quatsch!"
"So nun hast du es erfahren und morgen geht meine Sabine zur Arbeit."
"Das macht Sabine, oder Erna, oder Elfriede morgen sicher icht ."................................................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 22. Dez 2014, 17:21
von Anni
NAREA hat geschrieben: Ich habe meinen Kunden einen Weihnachtsbesuch abgestattet und kleine Aufmerksamkeiten mitgenommen.
Bin fast fertig damit.
... also NAREA ... DAS macht man doch nicht :((a - wobei - die Idee an sich ist nicht schlecht :lol: ... da ich bis jetzt von meinen Kunden
nix bekommen habe , werde ich nächstes Weihnachten DAS auch mal versuchen - mal sehen , was mir da dann so alles gefällt und wie viel ich zusammen bekomme :mrgreen:

Ansonsten freut es mich doch sehr , zu lesen , das bei Doris und Dir wieder Normalität einkehrt - die kleinen Zankereien sind ein gutes Zeichen :wink:

... Ostern im Rock ... na da ist Weihnachten im Kleid ein muß ... so kann Doris doch am besten zeigen , was für einen bEngel sie an ihrer
Seite hat (ap)

Euch schöne Weihnachtsfeiertage (ki) - die Wünsche für den " Guten Rutsch " hebe ich mir noch auf - die gibt es erst , wenn ich gelesen habe , wie Du
Dich zum Fest präsentiert hast (smili)

GLG von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 23. Dez 2014, 13:51
von NAREA
Guten Tag Anni,
ich freue mich immer etwas von Dir zu lesen. Das mit den Kundengeschenken ist bei uns Tradition. Nicht Wein oder Sekt für den Chef.
Ich frage, die Leute, die mit mir zu tun haben, ob sie gerne ein Frühstück mit belegten Brötchen haben wollen oder lieber Pfannkuche am Nachmittag.
Meistens bekommt der Chef ja was ab.
Bin bis heute gut damit gefahren.

Ja, Doris und ich haber unsere Harmonie wieder gefunden. Ich glaube ich werde Weihnachten doch im Kleid verbringen. Schon wegen der Bequemlichkeit.
Und wem das nicht gefällt, der kann wieder nach Hause fahren.

Die allerbesten Weihnachtswünsche von uns möchte ich Dir hiermit übermitteln.
Siverster ist noch so weit.
....................................................................................................

Alle Leser die uns und mich bis heute begleitet haben und mir immer wieder Ansporn gegeben haben weiter zu machen, bei denen möchte ich mich bedanken. F R O H E W E I H N A C H T E N Euch ALLEN.

Besonderen Dank an Anne-Mette, ohne Dich wäre das alles nicht möglich gewesen. DANKE.
......................................................................................................

Liebe Grüße
Doris und N a r e a