Re: Andrea — meine Erlebnisse
Verfasst: Mo 18. Nov 2013, 20:40
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17.11.2013
Im Chemnitzer Opernhaus findet demnächst die Premiere zu "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart statt. Aus diesem Anlass gab es heute wieder ein "Opernfrühstück", bei dem die Mitwirkenden das Werk und besonders die neue Inszenierung näher vorstellten. Bereits am Abend zuvor hatte ich meine Sachen zurechtgelegt und die Fingernägel lackiert.
Der Tag begann nicht sehr verheißungsvoll. Nach dem Aufstehen war mir schwindlig und nur mit Mühe erreichte ich die Toilette, wo ich erst einmal einen Durchfall über mich ergehen lassen musste. Erst nach etwa einer halben Stunde konnte ich aufrecht vor dem Spiegel stehen und mit dem Schminken beginnen. Das Schwindelgefühl und die Bauchschmerzen waren dann erst mal weg, aber ich hatte den ganzen Tag noch Probleme mit dem Gleichgewicht.
Das richtige Frühstück habe ich natürlich noch zu Hause eingenommen, bevor ich mich auf den Weg nach Chemnitz machte. Meine Vorbereitung am Vortag war diesmal Goldwert, denn so bin ich durch die "Startschwierigkeiten" nicht in Hektik verfallen und konnte rechtzeitig das Haus verlassen. Ich trug meinen knielangen engen schwarzen Rock, meine weinrote Bluse, anthrazitfarbene Strumpfhosen, schwarze Pumps und meinen schwarzen Anorak darüber. Ich freute mich nicht nur, Interessantes zu dem bevorstehenden kulturellen Höhepunkt zu erfahren, sondern auch auf ein Wiedersehen mit meiner Freundin Emma (auch hier im Forum, aber nicht sehr aktiv).
Wie gesagt, mein Gleichgewichtssinn spielte heute nicht so richtig mit. Ich hatte deshalb etwas Mühe, nicht wie eine Besoffene daherzukommen. Hoffentlich haben die wenigen Leute, die mir an diesem nebligen Sonntagvormittag begegneten, nichts dergleichen bemerkt.
In Chemnitz wartete Emma schon am Bahnhof auf mich. Wir gingen gemütlich zum Theaterplatz. Es war noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis zum Beginn des "Opernfrühstücks" und ich sah, dass die Petrikirche gleich neben dem Opernhaus geöffnet hatte. Wir wollten nicht zum Gottesdienst, aber da mich die Architektur derartiger Gebäude fasziniert, haben wir mal kurz einen Blick in das Innere geworfen. Dabei ist mir ein Kollege über den Weg gelaufen. Ich hoffe nur, meine "Tarnung" hat auch dieses Mal gut funktioniert.
Zum "Opernfrühstück" hatten sich schätzungsweise 150 Leute eingefunden. Es war fast eine reine Seniorenveranstaltung, bei der die Seniorinnen in deutlicher Überzahl auftraten. Eine einzige Frau ist mir aufgefallen, bei der ich sicher sein konnte, dass sie jünger war als ich.
Ich war gespannt, was es über "Don Giovanni", eins der bekanntesten Werke der Opernliteratur, neues zu berichten gab und wurde nicht enttäuscht. Gut, zur Handlung und über den Komponisten musste nichts mehr gesagt werden, aber es wurden einige musikalische und dramaturgische Besonderheiten erklärt und live am Klavier vorgeführt. Als einfache Besucherin wäre mir das während der Vorstellung sicher nie aufgefallen. Einige Musikbeispiele, von den Darstellern mit Klavierbegleitung vorgetragen, rundeten die Vorstellung ab und machten richtig neugierig auf die Premiere in zwei Wochen.
Inzwischen war es Mittag. Emma und ich gingen in eine Gaststätte am Rande der Innenstadt. Wegen meiner Gleichgewichtsprobleme bot Emma mir an, mich bei ihr einzuhaken, was ich gern annahm. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und wir tauschten uns darüber aus, was es bei uns persönlich und in der CD-Szene überhaupt neues gibt.
Danach gingen wir wieder eingehakt zum Bahnhof zurück, wo wir uns verabschiedeten. Zu Hause trank ich mit meiner Mutter noch einen Kaffee, bevor ich wieder in den Männermodus wechseln musste. Ich war froh, dass es trotz meiner gesundheitlichen Probleme ein schöner Andrea-Tag geworden ist.
Emma hatte es bei ihrem ersten "Opernfrühstück" auch sehr gut gefallen. Leider ist sie bei der Premiere verhindert. Dadurch könnte ich eine Karte abgeben. Also wer Lust hat, mit mir am 30.11.2013 in Chemnitz "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart anzusehen, kann mir gern eine PN schicken. Ansonsten versuche ich, die Karte vor Ort loszuwerden. Da die Veranstaltung so gut wie ausverkauft ist, sind die Chancen dafür günstig.
17.11.2013
Im Chemnitzer Opernhaus findet demnächst die Premiere zu "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart statt. Aus diesem Anlass gab es heute wieder ein "Opernfrühstück", bei dem die Mitwirkenden das Werk und besonders die neue Inszenierung näher vorstellten. Bereits am Abend zuvor hatte ich meine Sachen zurechtgelegt und die Fingernägel lackiert.
Der Tag begann nicht sehr verheißungsvoll. Nach dem Aufstehen war mir schwindlig und nur mit Mühe erreichte ich die Toilette, wo ich erst einmal einen Durchfall über mich ergehen lassen musste. Erst nach etwa einer halben Stunde konnte ich aufrecht vor dem Spiegel stehen und mit dem Schminken beginnen. Das Schwindelgefühl und die Bauchschmerzen waren dann erst mal weg, aber ich hatte den ganzen Tag noch Probleme mit dem Gleichgewicht.
Das richtige Frühstück habe ich natürlich noch zu Hause eingenommen, bevor ich mich auf den Weg nach Chemnitz machte. Meine Vorbereitung am Vortag war diesmal Goldwert, denn so bin ich durch die "Startschwierigkeiten" nicht in Hektik verfallen und konnte rechtzeitig das Haus verlassen. Ich trug meinen knielangen engen schwarzen Rock, meine weinrote Bluse, anthrazitfarbene Strumpfhosen, schwarze Pumps und meinen schwarzen Anorak darüber. Ich freute mich nicht nur, Interessantes zu dem bevorstehenden kulturellen Höhepunkt zu erfahren, sondern auch auf ein Wiedersehen mit meiner Freundin Emma (auch hier im Forum, aber nicht sehr aktiv).
Wie gesagt, mein Gleichgewichtssinn spielte heute nicht so richtig mit. Ich hatte deshalb etwas Mühe, nicht wie eine Besoffene daherzukommen. Hoffentlich haben die wenigen Leute, die mir an diesem nebligen Sonntagvormittag begegneten, nichts dergleichen bemerkt.
In Chemnitz wartete Emma schon am Bahnhof auf mich. Wir gingen gemütlich zum Theaterplatz. Es war noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis zum Beginn des "Opernfrühstücks" und ich sah, dass die Petrikirche gleich neben dem Opernhaus geöffnet hatte. Wir wollten nicht zum Gottesdienst, aber da mich die Architektur derartiger Gebäude fasziniert, haben wir mal kurz einen Blick in das Innere geworfen. Dabei ist mir ein Kollege über den Weg gelaufen. Ich hoffe nur, meine "Tarnung" hat auch dieses Mal gut funktioniert.
Zum "Opernfrühstück" hatten sich schätzungsweise 150 Leute eingefunden. Es war fast eine reine Seniorenveranstaltung, bei der die Seniorinnen in deutlicher Überzahl auftraten. Eine einzige Frau ist mir aufgefallen, bei der ich sicher sein konnte, dass sie jünger war als ich.
Ich war gespannt, was es über "Don Giovanni", eins der bekanntesten Werke der Opernliteratur, neues zu berichten gab und wurde nicht enttäuscht. Gut, zur Handlung und über den Komponisten musste nichts mehr gesagt werden, aber es wurden einige musikalische und dramaturgische Besonderheiten erklärt und live am Klavier vorgeführt. Als einfache Besucherin wäre mir das während der Vorstellung sicher nie aufgefallen. Einige Musikbeispiele, von den Darstellern mit Klavierbegleitung vorgetragen, rundeten die Vorstellung ab und machten richtig neugierig auf die Premiere in zwei Wochen.
Inzwischen war es Mittag. Emma und ich gingen in eine Gaststätte am Rande der Innenstadt. Wegen meiner Gleichgewichtsprobleme bot Emma mir an, mich bei ihr einzuhaken, was ich gern annahm. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und wir tauschten uns darüber aus, was es bei uns persönlich und in der CD-Szene überhaupt neues gibt.
Danach gingen wir wieder eingehakt zum Bahnhof zurück, wo wir uns verabschiedeten. Zu Hause trank ich mit meiner Mutter noch einen Kaffee, bevor ich wieder in den Männermodus wechseln musste. Ich war froh, dass es trotz meiner gesundheitlichen Probleme ein schöner Andrea-Tag geworden ist.
Emma hatte es bei ihrem ersten "Opernfrühstück" auch sehr gut gefallen. Leider ist sie bei der Premiere verhindert. Dadurch könnte ich eine Karte abgeben. Also wer Lust hat, mit mir am 30.11.2013 in Chemnitz "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart anzusehen, kann mir gern eine PN schicken. Ansonsten versuche ich, die Karte vor Ort loszuwerden. Da die Veranstaltung so gut wie ausverkauft ist, sind die Chancen dafür günstig.