Kerstin hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 13:47
Und wie kommst du dazu Nora's Kompetenz in Frage zu stellen?
Und wie kommt Nora dazu, alle anderen von Oben herab zu behandeln? Nicht nur in diesem Thema, sondern des öfteren auch in anderen Themen in denen ihr die Meinung der anderen nicht passt?
Fragen welche gestellt werden ignoriert Nora absichtlich, wenn sie darauf keine Antwort liefern kann. Bei Statistiken oder Dokumenten welche ihr nicht passen, erklärt sie diese einfach mal eben für nichtig ohne Gegenbeweise zu liefern. Verlangt gleichzeitig aber Beweise von anderen die ihren Aussagen widersprechen. Ihr genereller Diskussionston lässt eben sehr viel zu wünschen übrig.
Nora_7 hat geschrieben: Fr 22. Mär 2024, 15:37
Und der letzte Satz sagt alles. Egal welches Argument, es stößt auf ein Granithirn. Über Jahre eingehämmerte Angstszenarien.
Da erübrigt sich eben jegliche Diskussionsbasis. Weil Nora eben nicht an einer ernsthaften Diskussion interessiert ist...
Over and out.
Übrigens habe ich ja bereits erwähnt, ja Kernenergie könnte zumindest in der Theorie unser Energieproblem lösen, wenn wir es schaffen die Probleme zu lösen welche sie verursacht. Das wären, Betriebssicherheit, Entsorgung/Langzeitlagerung von radioaktivem Müll. Diese Probleme sind derzeit jedoch nicht gelöst. Und ja, ich werde nicht müde Tschernobyl und Fukushima zu erwähnen, denn die Fehler dort basieren im Wesentlichem auf menschlichem Versagen. Sei es bei der Konstruktion oder bei dem Betrieb. Kann denn irgendwer ernsthaft garantieren, dass sich solche Fehler nicht häufiger wiederholen wenn wir massiv auf Kernenergie setzen?
Übrigens lieferten die Wasserstandsanzeiger falsche Werte für den Stand des Kühlwassers im drei Reaktorblöcken von Fukushima. Ein Bauart bedingter Anzeigefehler.
Das Problem mit Kernkraftwerken sind die Konsequenzen welche sich aus dem Betrieb und dem Störfall eines AKWs ergeben. Die Sperrzone um Tschenrobyl ist heute etwa 2800km-² groß, Die Sperrzone um Fukushima, Gott sei dank, deutlich kleiner.
Mittlerweile wurden große Teile der Sperrzone um Fukushima dekontaminiert. Wer kommt denn eigentlich für diese Kosten auf?
Was das Thema Endlager angeht. Wir haben ja bereits ein Endlager in Deutschland. Es ist das Endlager Asse. Dort wurde schwach und mittelradioaktiver Müll, sowie Chemieabfälle verkippt. Seit den 80ern weiß man aber, dass Wasser in dieses, ursprünglich für sicher erklärtes Lager, eindringt.
Will mir hier irgendwer erklären, dass die Geologen in den 60er Jahren so viel weniger wussten als heutzutage? Ich denke das ist eher nicht der Fall, ich denke da wurde einfach mal geschlampt oder Dinge eben auf die leichte Schulter genommen.
Genau das sind die Bedenken welche ich gegen Kernkraft habe, denn wer garantiert uns, dass wichtige Aspekte bei der Suche nach einem neuen Endlager nicht aus Kostengründen unter den Tisch fallen?
Wer garantiert uns, dass es keine weiteren Konstruktionsfehler mehr geschehen werden, welche zu katastrophalen Unfällen führen?
Das kann niemand tun. Ein Risiko wird immer bleiben.
Wir erzeugen bereits 52% der Energie in Deutschland durch regenerative Energien.
Wie ich bereits in einem der früheren Beiträge erwähnt habe, kauft unser lokaler, kommunaler Stromanbieter den Strom zu 100% bei zertifizierten Anbietern erneuerbarer Energie. Die Stromkosten betragen je nach Vertrag weniger als 30ct/kWh Brutto. So schlecht kann Ökostrom also doch nicht sein
Allen Personen welche sich am Anblick von Windkraftanlagen stören, möchte ich an dieser Stelle noch die folgende Frage stellen. Wer von Euch würde freiwillig in die Nähe eines AKWs ziehen?
Und dann noch eine andere Frage. Es mag sein, dass wir in Deutschland hohe Sicherheitsstandards für den Bau und Betrieb von AKWs haben, aber das gilt nicht für die anderen Länder. Wir brauchen da gar nicht weit schauen. Es reicht nach Belgien oder Frankreich zu schauen. Stichwort Tihange 2
Übrigens sind RBMK-Reaktoren (wie in Tschernobyl) immer noch in Betrieb... und wir wissen Alle wie weit das Zeuch fliegen kann.
Ach und wie sieht es im Kriegsfall aus? Russland hat doch auch in der Ukraine mit dem Feuer gespielt als die Armee Saporischschja beschossen haben und die Besatzung bis zur Erschöpfung festgehalten hat.
Lea Michele hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 14:41
ich glaube das größte Problem bei der Sache ist der Mensch, siehe das größte AKW Europas (was ist sicher)!
Der Mensch kann es lösen, Geld- und Machtstreben steht aber leider im Wege!!!
Genau das sage ich ja die ganze Zeit...