Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...
Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ... - # 9

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Aria
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 121 im Thema

Beitrag von Aria »

MelanieD hat geschrieben: Mo 22. Jan 2024, 13:23
Aria hat geschrieben: Do 18. Jan 2024, 19:34 Testosteron ist ein unglaublich "starkes" Hormon, das einen quasi stumpf für Gefühle und Empfindungen macht
Das würde ja bedeuten, dass Männer im Vergleich zu Frauen "stumpf für Gefühle" sind. Sorry, das ist Quatsch.

Wenn ich mal kurz google, finde ich Belege für einen Einfluss auf Emotionskontrolle und damit auch auf Verhalten, aber NICHT auf ein Abstumpfen per se. Und auch dort gibt es dann Unterschiede zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Als das Bild der Jungs, die Testosteron gesteuert irgendeinen Mist verzapfen, ok. Aber nicht, dass die nix fühlen.
QUASI....(an und für sich, annähernd, beinahe, eigentlich, entsprechend, etwa, fast, gewissermaßen, gleichsam, im Grunde (genommen), im Prinzip, in etwa, insofern, nahezu, nämlich, praktisch, prinzipiell, so, so gut wie, sozusagen, überhaupt, ungefähr, um es (mal) so zu sagen)

Herrgott, dass einem jeder Mist hier auf die Goldwaage gelegt wird!!!
Mir ist wohl bewusst, dass es mannigfaltige Ausprägungen bei ca. 7 Mrd. Menschen auf der Welt gibt.... :roll:
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 122 im Thema

Beitrag von Sophia69 »

Wally hat geschrieben: Fr 19. Jan 2024, 18:26 Sehnsucht hat man dann, wenn das, was man hat, nicht ausreicht. Mir genügt es, um mich im Alltag trotz aller Unvollkommenheit wohlzufühlen. Ich bin damit hoch zufrieden; für "Sehnsucht" besteht da einfach kein Anlass mehr.
Hallo Wally,
in deinem hier beschriebenen Sinne würde meine Sehnsucht erst dann gestillt, wenn ich erfolgreich die GaOP hinter mich gebracht hätte. Dann könnte ich mit einer Selbstverständlichkeit Frau sein. Aus beschriebenden Gründe ist dies leider für mich nicht möglich. So empfinde ich meine "Unvollkommenheit", indem ich im Kopf das Label trans* mit mir herumtrage. Dies ist aber in meinen Augen nicht verschieden von dem, was du berichtest. Dass Anlegen von Sillis etc. ist doch die Sehnsucht nach "perfekter" Weiblichkeit mehr oder weniger. Solange die Sehnsucht gut für mich erträglich ist, sehe ich auch kein Problem darin.

Liebe Grüße
Sophia
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 123 im Thema

Beitrag von Sophia69 »

Aria hat geschrieben: Do 18. Jan 2024, 19:34
Vicky_Rose hat geschrieben: Do 18. Jan 2024, 06:29 Was ist T-Level, Testosteron ? Worin liegt denn der Unterschied, in den physischen Veränderungen oder in der veränderten Wahrnehmung der Umwelt durch die Hormone ?
Und dazu antworte ich mal aus meiner Sicht ;)

Testosteron ist ein unglaublich "starkes" Hormon, das einen quasi stumpf für Gefühle und Empfindungen macht und darüber hinaus noch viel mehr mit unseren Körpern anstellt, was unsereins scheinbar einfach nicht abkann. Wenn sich dessen Level dann durch die HET in einem Bereich befindet, mit dem wir klar kommen und Östrogen dazu an die vorherrschende Stelle tritt, fühlt sich das einfach richtig an. Frei und komplett.

Dir jetzt alle Unterschiede und Veränderungen aufzuzählen, würde hier echt den Rahmen sprengen. Und ehrlich gesagt, kann ich mich auch nicht mehr so richtig an mein vorheriges Leben erinnern. Jedenfalls hat mich die HET einmal von links nach rechts gedreht und von unten nach oben. Da steht kein Stein mehr auf dem anderen :mrgreen:
Hallo Aria,
dies wiederum hört sich für mich so an, als würde frau plötzlich mit der HET unter Drogen stehen und zur wahren Frau mutieren. Auch ohne HET fühle ich mich als vollwertige Frau! Ich bin höchst sensibel. So war ich z.B. letzten Sonntag den Tränen nah, als ich in Bonn erfuhr, dass mit mir 25000 Menschen gegen Rassismus und die AFD auf die Straße gegangen sind. Ich unterliege fast dem Eindruck, dass hier im Forum, einige die eine HET und die GaOP hinter sich gebracht haben "sich als höher qualitative Frau" betrachten, als diejenigen die "einfach nur so" sich weiblich fühlen.
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 124 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Sophia69 hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 00:52 "sich als höher qualitative Frau" betrachten, als diejenigen die "einfach nur so" sich weiblich fühlen.
Ich wäre mit einer solchen Aussage vorsichtiger. Ich fühle mich auch als Frau, aber ich denke, die physischen Maßnahmen haben eine ganz andere Wirkung, die wir uns nicht so vorstellen können. Ich denke, wir dürfen uns als Frau fühlen, aber das Fühlen als Frau ist mit HET und GaOP etwas anderes. Ich meine, es ist nicht besser oder schlechter, erst einmal anders. Und ich nehme jeder die Aussage ab, dass unter der Wirkung von weiblichen Hormonen das Fühlen ein ganz anderes ist. DAs macht unser Fühlen, die wir diese Maßnahmen nicht durchgeführt haben, weder schlechter noch verändert es für mich irgend etwas.

Bis vor kurzem habe ich eine HET für mich auch kategorisch abgelehnt. Heute weiß ich, dass das für mich vielleicht doch in Frage kommen könnte. Wenn ich rationale Randbedingungen als Grund angebe, keine HET zu machen, stellt sich die Frage, was passiert, wenn sich die Randbedingungen ändern ? Logisch, die HET kommt in Reichweite und damit muss ich mich auseinander setzen. Wenn ich dann aber eine HET machen will, zeigt das doch nur, dass mein Gefühl für Weiblichkeit dadurch präsenter und für mich besser wird. Oder anders gesagt, meine Weiblichkeit, wie ich sie heute lebe, ist nicht vollständig.

Nehmen wir an, ich würde eine HET machen und mich danach viel besser im Sinne der Weiblichkeit fühlen. Wäre es da nicht verständlich, wenn ich auf die Zeit vor der HET als eine Zeit der Unvollständigkeit schaue ? Aber genau das machen die unter uns, die diesen Weg gegangen sind. Sie haben ein gutes Gespür, ob wir unsere Weiblichkeit wirklich leben. Das Du und ich sie spüren, ist für mich unbestritten, aber leben wir sie auch ganz ? Oder lassen wir uns von rationalen Gründen davon abhalten ? Wenn wir den Kompromiss eingehen und auf weitere Maßnahmen verzichten, sollten wir das nicht beklagen, sondern uns freuen, dass wir unsere Weiblichkeit so leben können, wie wir es tun. Es kommt aber vielleicht die Zeit, in der wir den Kompromiss hinterfragen. Dann müssen wir vor uns selber klar werden, welche Schritte wir gehen wollen.

Was Menschen erkennen, die den ganzen Weg mehr oder weniger gegangen sind, ist unsere Angst, die uns vermeintlich an unsere Glaubenssätze bindet. Sie legen den Finger in die Wunde. Und wir reagieren mit Antworten, sie würden in uns Frauen 2.Klasse sehen. Dabei sind wir es selber, die wir uns in diese Situation begeben. Wenn Du Deine Weiblichkeit ohne Maßnahmen leben willst, ist das völlig ok. Aber Deine eigenen Bekundungen zu Deiner Sehnsucht sagen doch etwas anderes. Was wirklich für Dich passt, musst Du selber entscheiden.

Ich kann Dich so gut verstehen. Denn mir geht es ähnlich. Ich habe hier so oft gesagt bekommen, dass ich durch meine Grübelei mir selber im Weg stehe. Und das stimmt auch. Ich habe mich intensiv mit meinen Ängsten auseinander gesetzt und schon verändert sich meine Welt. Ich lebe meine Weiblichkeit immer deutlicher, so dass sie auch für andere erkennbar wird. Zuhause bin ich fast ständig en femme und ich zeige mich in dezenter Weise auch auf meiner Arbeit so. Das sind kleine Schrittchen zu einem Mehr an gelebter Weiblichkeit und ich spüre, dass ich auch immer mehr bereit bin, das für mich anzuerkennen. Und es hat definitiv eine andere Qualität in meinem Empfinden für Weiblichkeit. Ich bin überzeugt, dass eine HET das noch verstärken kann. Noch bin ich nicht so weit, aber ich habe den Eindruck, dass es kommen könnte.

Aber diese höhere Qualität für meine Gefühle machen mich nicht zu einer "besseren" Frau. Ich glaube, das ist ein tiefes Missverständnis. Menschen, die in ihrer Not den ganzen Weg gegangen sind, erkennen die Not der Menschen, die das nicht tun, aber daran verzweifeln. Die Sehnsucht nach einem weiblichen Körper und letztlich nach einem Leben in Weiblichkeit ist diese Not. Sie legen den Finger in unsere Wunde und das tut uns weh ... Aber für diesen Schmerz sind wir selber verantwortlich, wenn wir nicht danach handeln.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 125 im Thema

Beitrag von Mira. »

Hallo Vicky,

ich möchte auch keinem seine Ziele, Wünsche oder Vorstellungen nehmen. Das liegt mir fern. Ich finde auch eine offene Diskussion, wie sie hier grade stattfindet super.
Sie zeigt mir Gedanken aber auch Sehnsüchte, die ich so nicht auf dem Schirm habe.
Warum nicht? Ich weiß es nicht. Vielleicht (wie geschrieben), weil ich meinen inneren Frieden gefunden habe.

Dennoch möchte ich auf Deine Punkte eingehen.
Vicky_Rose hat geschrieben: Mo 22. Jan 2024, 15:42 Es gibt Unterschiede, die sich aus der Perspektive zum Begriff "Frau" ergeben:

- Frausein (biologisch)
- sich als Frau fühlen,
- in der Rolle als Frau leben
- sich als Frau präsentieren
- Frau sein (biologisch)
Wie schon geschrieben geht aus verständlichen Gründen nicht. Egal was ich dafür tun würde.

- sich als Frau fühlen
Wie fühlt sich eine Frau? Ich denke, jeder, egal ob Frau oder Mann, geht mit Gefühlen (Empathie, Schmerz, Trauer, Enttäuschung, Glück) anders um.
Für mich findet hier eine Reduzierung auf das Äußerliche statt und meine Akzeptanz in der Gesellschaft. Ich finde "Frau sein" ist viel mehr.

- in der Rolle einer Frau leben
Auch hier die gesellschaftliche Definition der Frau ändert sich. Das Heimchen am Herd gibt es heute nicht mehr (und wollte ich auch nicht sein). Und die "Rolle" als Frau, ja es ist und bleibt eine "Rolle" (ist nicht böse gemeint)

- sich als Frau zu präsentieren
Wird uns meist nur Ansatzweise gelingen. Die Frage hier, wie wird man durch seine Umwelt wahrgenommen, was macht sie und vor allem, was mache ich als Person daraus.

Will damit nur sagen, egal von welcher Perspektive ich das Thema "Frau" betrachte, es sind für mich Ideale.
Mir ist auch nicht ganz klar, welche von diesen Punkten Du für Dich in Anspruch nehmen würdest und was Deine Erwartungshaltung ist.

Liebe Grüße Mira
Ohne meine Frau wäre ich irgendwas aber nicht das was ich bin oder auch sein kann.
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 126 im Thema

Beitrag von Susi T »

Danke Vicky,
Wir sind alle Unterschiedlich und was wir brauchen um Glücklich zu sein können nur wir selbst herausfinden.
Umso leichter wir Glücklich sind umso besser.
Es gibt Menschen die erst glücklich geworden sind nachdem sie die komplette Transistion durchlaufen sind und manche halten das deswegen für so wichtig, das sie alle zum gleichen drängen wollen, oder auf andere die weniger weit sind herabblicken. Ich hoffe und glaube das das nicht die Mehrheit ist. Jeder Schritt der nicht nötig ist, sollte auch vermieden werden. Wenn man deswegen aber sein Leben lang unglücklich ist, muß man nunmal entscheiden was für einen selbst wichtig ist.
Hormone ändern schon viel, aber es ist kompliziert und nicht immer wird man mit Hormonänderungen Glücklich, genauso wenig wie mit einer GaOp.

Ich selber habe soviele Hormonänderungen mitgemacht, da fällt mir das mitzählen schon fast schwer.
Als Kind mit weiblicher ohne männlicher Entwicklung war ich für mich selber Glücklich, aber die Belastung durch die Aussenwelt war so extrem, das ich froh bin es überlebt zu haben. Das mein System dann mit einer leichten männlichen Entwicklung begonnen hat, hab ich zum Anlaß genommen um mich optisch zum Mann zu builden, auch wenn meine Hormonsteuerung immernoch im wesendlichen weiblich war. Vergleichbar wie eine Hrt Mtf, nur mit Schwankungen.
Durch Äussere Einflüsse ist diese besondere Reglung zusammen gebrochen, ich rutsche ins männliche, vermutlich aber mit deutlich hormoneller Unterversorgung. Am Ende abgestumpft, Emotional ausgebrannt, auch wenn meine Tochter mich trotzallem noch als führsorlichen Mutterersatz erlebt hat, wie sie selber sagt. Aber ich selber hab gemerkt das da was wesendliches gefehlt hat. Erst als ich wieder langsam aus der schweren Krankheit gesundete und damit mein System wieder mich in weibliche Hormonproduktion bringen konnte, ging es mir besser. Meine Gefühle die mich früher begleitet haben waren wieder vollständig da und alles fühlte sich wieder richtig an. Es war als ob meine weibliche Seite aus dem Schatten gekommen wäre und mich zurück vom Abgrund ziehen würde.
Die Scheinschwangerschaft die das Ganze ermöglicht hat, die mich aus dem Krankenbett geholt hat, mir wieder die Möglichkeit gegeben hat mich ohne Elektrorollstuhl fort zu bewegen, wurde dann mit einer Hrt ergänzt und ich bin froh wieder zu leben.
Sicherlich nicht das typische, aber auch eine kleine Geschichte, was Hormone so bewirken können. Sowohl im Guten als auch Schlechtem.
Mittlerweile bin ich zwar klar als Intergeschlechtlich eingestuft aufgrund meiner körperlichen Besonderheiten, aber die Suche in der Genetik blieb trotz großer Sorgfalt bisher Erfolglos, es gibt einfach zu viele Möglichkeiten.
Ich bin aber eh der Meinung das die Trennung von Inter* und Trans* recht unglücklich ist, da die Übergänge viel zu fließend sind. Wie wirkt die Psyche auf das körperliche System und umgekehrt? Da gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, vorallem bei extremen Leidensdruck.
Liebe Grüße, Tira (flo)
Das beste Make-up einer Frau ist Glücklich sein
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 127 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Mira. hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 09:15 Mir ist auch nicht ganz klar, welche von diesen Punkten Du für Dich in Anspruch nehmen würdest und was Deine Erwartungshaltung ist.
Darum ging es mir in meinem Post auch gar nicht. Wichtig scheint mir zu sein, was man denn meint, wenn man von "Frausein" o.ä. spricht/schreibt. Darin liegt auch mMn eine Ursache für die heftigen Streiterein, die in den öffentlichen Diskussionen toben. Was ist denn eine "Frau" ? Eine biologische Repräsentation ? Ein Gefühl ? Eine genetische Disposition ? Eine gesellschaftliche Rolle ? Ein Was-auch-immer ... ? Wir können herrlich aneinander vorbei diskutieren, wenn wir von unterschiedlichen Perspektive ausgehen. Ich werde nie eine Frau im biologischen Sinn sein, so sehr ich mir das manchmal wünsche. Daran wird keine OP und keine HET etwas ändern. Trotzdem fühle ich so und nutze die mir zu Gebote stehenden Mittel und freue mich über die Anerkennung, die ich erfahre. Ich denke, da liegen wir gar nicht auseinander. Für Menschen, die Frau nur als bilogische Kategorie verstehen, müssen zwangsläufig von meinen Bestrebungen irritiert sein. Ich erweitere durch meine Selbstdefinition als Frau eigenmächtig den Begriff Frau (im Sinne einer Bio-Frau) und das kann als Angriff verstanden werden. Darin liegt die Tragik unseres Daseins und die Widerstände, die in der Allgemeinheit auftauchen. Wir sind eine Art Stachel im Fleisch, weil man uns nicht einfach im klassischen Sinn kategorisieren kann. Dadurch hinterfragen wir den Begriff Frau. Und nicht nur den.

Es ist ein Kulturkampf u.a. um Begriffe. Es geht um Deutungshoheit. Es geht darum, die eigene Sicht zu hinterfragen. Schaden wir Bio-Frauen, wenn wir uns als Frauen verstehen oder schaden wir "nur" die Bedeutung, die mit "Frau" verbunden ist. Wenn "Frau" identitätsbildend ist, sind wir ein Angriff auf die Identität von Frauen. Was wir wollen, ist Teilhabe am Frausein.

Ich will nur darauf hinweisen, dass es von Bedeutung ist, was der Begriff für den jeweiligen Menschen bedeutet. Ich glaube, wenn mann die unterschiedlichen Perspektiven akzeptiert und im Auge behält, sind friedliche Lösungen möglich.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 128 im Thema

Beitrag von Susi T »

Meine Sozialisierung war mehr weiblich als männlich und in meiner Jugend haben meine Freundinnen auf die Frage ob ich ein Junge oder Mädchen wäre immer geantwortet:
" Gehört zu uns"
Dieses wurde auch mit Leben gefüllt, weil es einfach alle so empfunden haben. Für mich war das völlig genug, ich durfte einfach sein und das tat mir gut.
Auch wenn mich die Erwachsenen der Pädophili zum Fraß vorwerfen wollten, so waren es meine Klassenkameradinnen, die ohne Rücksicht auf eigene Nachteile mich gerettet haben.
Wenn ich ausgegrenzt gewesen wäre, wie das ja Heutzutage immer wieder gefordert wird, wäre das völlig anders ausgegangen.

Ich möchte einfach nur Leben, ohne mich völlig verstellen zu müssen.
Frau sein? Ja da gibt es stereotype, aber wie sollen manche Dinge sonst erklärt werden? Wie ich denke, fühle und empfinde unterscheidet sich nunmal von der normalen männlichen Weise. Eine Frau versteht mich sofort, wenn ich mit ihr von Frau zu Frau rede. Das macht für mich das Leben viel leichter.
Wo ich früher lange gebraucht habe um diese Kontakte zu bekommen, ist das Heute für mich Alltag.
Ein Pläuschen unter Frauen, auch wenn man sich nicht kennt ist normal. Hilfe von Männern oder auch Frauen, sind selbstverständlich. Alles ist aufeinmal so einfach für mich geworden, auch weil ich als Frau so agiere wie die Menschen es von einer Frau erwarten und das ohne mich verstellen zu müssen.
Dabei bin ich aber kein kleines verzagtes Küken. Ich bin eine große Selbstbewusste Frau die Aufrecht durchs Leben geht. Manchmal noch von Vergangenheit und Krankheit gezeichnet, aber trotz allem Glücklich und zuversichtlich.
Liebe Grüße, Tira (flo)
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 129 im Thema

Beitrag von Mira. »

Hier rennst Du bei mir ein offenes Tor ein
Vicky_Rose hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 10:27 Darin liegt die Tragik unseres Daseins und die Widerstände, die in der Allgemeinheit auftauchen. Wir sind eine Art Stachel im Fleisch, weil man uns nicht einfach im klassischen Sinn kategorisieren kann.
Das ist eigentlich auch mein Reden. Wir passen nicht in die "bürgerlich normalen" Schubladen. Alle hier im Forum sind einzigartig und von daher bin ich froh, dass es das Forum gibt. Mir persönlich zeigt es die Bedürfnisse nach Anerkennung und Verstanden werden, die es in der Öffentlichkeit gibt aber aufgrund derselbigen nicht unbedingt (oder nur schwer) zugelassen werden.

Für mich habe ich akzeptiert, dass ich "anders" bin als Ottonormalverbraucher es erwartet.
Im privaten Bereich ist mir die Meinung der Gesellschaft zu meiner Person eigentlich egal. Sie gibt mir nichts, außer, ich würde danach gezielt fragen. Im Gegenteil, sie würde mich ggf. sogar einschränken. Beruflich sieht das anders aus. Da muss ich funktionieren und meine Rolle spielen.

Die Frage, die ich mir grundsätzlich stelle (und lange gestellt habe), muss ich mich verändern oder die Gesellschaft. Für mich habe ich die Antwort gefunden, so wie auch Du.
Und ich glaube, da sind wir auf einer Linie.

Liebe Grüße Mira
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 130 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Tira hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 11:12 Alles ist aufeinmal so einfach für mich geworden, auch weil ich als Frau so agiere wie die Menschen es von einer Frau erwarten und das ohne mich verstellen zu müssen.
Danke Tira, das ist so ein wunderschöner Satz. Mir geht es manchmal wie dem Drachen in Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Einmal bezwungen und gezähmt, wird er langsam zum goldenen Drachen der Weisheit. Und das was Du schreibst, durfte ich als kleine goldene Schimmer auch schon erfahren. Es ist eine Metamorphose hin zu einer tieferen Wahrnehmung des Ichs. In meinem Werden hin zur Weiblichkeit liegt Frieden mit mir selber und die Wahrnehmung ändert sich. Der Umgang mit mir selber wird einfacher und dies gibt mir mehr Sicherheit, auch im Äußeren als diejenige zu wirken, die ich sein kann. Meine kleinlichen Fragen verblassen zugunsten eines inneren Gefühls, dass ich bin. Ein bischen wie "gehört zu uns" oder besser gesagt "zu mir". Aber den Schalter umzulegen, hat viel Zeit und Kraft gekostet. Aber das zählt jetzt nicht mehr.
Tira hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 11:12 Ja da gibt es stereotype, aber wie sollen manche Dinge sonst erklärt werden?


So ist es. Stereotype sind Ausdrucksmöglichkeiten. Für mich und auch für Andere. Aber viel wichtiger ist, dass ich weiß, was und wem ich etwas ausdrücken will. Nur dann kann ich meine Mittel auch wählen. Dann verstelle ich mich auch nicht und muss nichts beweisen.

Vielen Dank für die klaren Worte.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 131 im Thema

Beitrag von Sophia69 »

Hallo Vicky,
meine Intention ist eine komplett andere. Mir geht es darum, dass selbst
hier im Forum häufig noch versucht wird sich von anderen, aus welchen Gründen auch immer, abzugrenzen bzw. andere auszugrenzen.
So wie es Frauen gibt die sehr herb oder sehr einfühlsam sind, ist keine wie die andere. Aber der Herberen z.B. die Weiblichkeit abzusprechen halte ich für Nonsens. Der Weg sollte mMn doch der des respektvollen Umganganges sein.

Liebe Grüße
Sophia
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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 132 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Mira. hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 11:19 Wir passen nicht in die "bürgerlich normalen" Schubladen.
Das stimmt, aber ist diese "Bürgerlichkeit" nicht auch eine Schublade, in die wir die "Normalos" stecken ? Ich habe keine schlechten Erfahrungen in der Öffentlichkeit, sondern i.d.R. sogar mehr Zustimmung als Ablehnung erfahren. Vieles von den Streitereien sind für mich meistens nur überhöhte Darstellungen. Du sagst, ass Du as Mann auf der Arbeit funktionieren musst ? Wer sagt denn, dass Du das musst ? Ich kenne Deine Situation nicht und will das auch nicht beurteilen, aber ich denke, das vieles von unseren Befürchtungen Kopfkino sind. Eines ist klar, ein Outing hat Konsequenzen, denn nichts bleibt wie es war. Aber wer sagt, dass eine Veränderung schlecht sein muss. Und niemand sagt, dass es einfach ist. Im Zirkus wurden junge Elefanten mit einem Pflock, der in die Erde geschlagen wurde, fixiert. Als erwachsener Elefant wird er noch immer so fixiert, obwohl er längst genug Kraft hat, sich davon zu befreien. Er hat aber als Baby gelernt, dass das nicht geht, also versucht er es als erwachsener Elefant erst gar nicht.

So ähnlich sehe ich unsere Situation. Wir haben beigebracht bekommen, dass es Männer und Frauen gibt und was sie unterscheidet. Dass das vielleicht so gar nicht stimmt, sehen wir erst, wenn wir aus dem Schema ausbrechen. Wir rütteln an unserem Pflock bis er sich löst und wir uns von alten Glaubenssätzen befreien. Für einige wenige ist das gefährlich, weil sie die Deutungshoheit verlieren. Das sind die, die über uns lamentieren. Wenn beim Geschlecht das schon nicht passt, passt das bei andern Themen vielleicht auch nicht. Der denkende Bürger und die denkende Bürgerin sind die Feinde des Obrigkeitsdenkens.
Mira. hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 11:19 Für mich habe ich die Antwort gefunden, so wie auch Du.
Ich habe für mich noch keine Antwort gefunden und gerade ist ziemlich viel in Bewegung, so dass ich denke, es wird neue Antworten geben. Ich versuche zu unterscheiden, was Anschein ist und was Realität. Die philosophische Frage der Realität erspare ich mir, aber die Potemkinschen Dörfer, überall herum stehen, die sehe ich immer mehr. Ich will Benachteiligungen ja auch nicht ausschließen. Die gibt es. Und hier muss Jede für sich selber entscheiden, was sie macht. Aber die Bürgerlichkeit zu generalisieren, halte ich für falsch, da nach meiner Erfahrung, wir hier mehr Unterstützung erfahren als Ablehnung.
Sophia69 hat geschrieben: Di 23. Jan 2024, 12:00 meine Intention ist eine komplett andere. Mir geht es darum, dass selbst
hier im Forum häufig noch versucht wird sich von anderen, aus welchen Gründen auch immer, abzugrenzen bzw. andere auszugrenzen.
Ich bin auch ein Gegner von Abgrenzungen. Was ich versucht habe, ist ein Perspektivwechsel. Wie sieht die Welt durch die Augen der Anderen aus ? Ich bin der Überzeugung, dass dadurch eine bessere Verständigung stattfinden kann. Wenn jemand die Hürden, Beschwernisse bis hin zu Schmerzen und Einengungen durchlebt hat und damit sich neue Lebensumstände erkämpft hat, soll auf einmal jemanden genau so ernst nehmen, der, so wie ich, einfach herkommt und für sich das gleiche reklamiert ? Es ist ähnlich wie bei dem Begriff "Frau", wenn die Biofrauen sagen, wir wären keine richtige Frauen, denn nur sie können als Frau das für sich reklamieren.

Wir müssen miteinander klären, was für sie und für uns relevant ist, was uns wichtig ist. Sobald wir uns erklären können, steigt das Verständnis. Sobald andere sich erklären, kann ihr Verständnis für uns wachsen. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Konfrontation. Für eine gedeihliche Kooperation brauchen wir Verständnis füreinander und keine Gegnerschaft.
Viele Grüße
Vicky

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Re: Ich fühle mich, als wäre ich eine Marionette ...

Post 133 im Thema

Beitrag von MelanieD »

Aria hat geschrieben: Mo 22. Jan 2024, 20:54 QUASI....(an und für sich, annähernd, beinahe, eigentlich, entsprechend, etwa, fast, gewissermaßen, gleichsam, im Grunde (genommen), im Prinzip, in etwa, insofern, nahezu, nämlich, praktisch, prinzipiell, so, so gut wie, sozusagen, überhaupt, ungefähr, um es (mal) so zu sagen)
Mit einem von obigen Worten wäre Deine ursprüngliche Aussage immer noch eine grobe Verallgemeinerung und immer noch falsch.

Ist vielleicht etwas aus der Mode gekommen, würde aber unser aller Leben sooooo viel einfacher machen, wenn sich alle mehr Mühe geben würden klar zu kommunizieren. Stellt Euch mal vor: Politiker, die sagen was sie meinen (falls sie was zu sagen haben ;-) ) oder überhaupt Menschen, die klar sagen, was sie wollen (anstelle zu jammern, was man nicht will, aber das führt jetzt ganz weit weg vom ursprünglich Thema, also verordne ich mir mal Stille :-) )
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nix mehr Marionette, ich ziehe selbst die Fäden ...

Post 134 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Auf Jahre zurück blickend, habe ich mehr und mehr mein Leben selber in die Hand genommen und will auch das leben, was ich leben möchte. Auch wenn es schwierig wird.

Viele wissen, dass ich immer wieder mit mir selber gehadert habe, aber meine Schritte sind unübersehbar. Angefangen von ersten eigenen Einkäufen in den frühen 1980er Jahren, als Trans noch ziemlich verrufen war, über erste Ausgänge Anfang der 1990er Jahre, ein erstes Seminar zum Thema männlich-weiblich, an dem ich Anfang der 2000er Jahre komplett en femme teilnahm und ersten Urlauben 24/7 als Frau auf meinem Boot wartet jetzt ein weiterer Schritt auf mich.

Nachdem ich letztes Jahr einen Hörsturz hatte, ist mir eine Reha-Maßnahme über 3 Wochen stationär in einer Klinik genehmigt worden. Genauer gesagt, die Beihilfe des Bundes zahlt, die private Krankenversicherung ziert sich noch, aber das ist mir egal, da meine Gesundheit wichtiger ist. Die bekommen jetzt erst einmal einen Widerspruch. Aber das soll nicht Thema werden. Ich werde nächste Woche die Reha beginnen, die ich auch komplett en femme dort verbringen werde. Zum einen ist mir das wichtig und zum anderen ist es auch für die Behandlung von Bedeutung, da der Stress, der auch mit meinen inneren Kämpfen zu tun hat. Ich habe im Vorfeld mit der Klinik Kontakt aufgenommen und die Situation geschildert. Sie zeigen sich äußerst zuvorkommend und nur meine Krankenakte läuft unter meinem männlichen Vornamen. In jedem Telefonat und jedem Schriftverkehr werde ich mit "Frau ..." angesprochen, auch wenn ich dort anrufe und eine Frage habe. Keine Ahnung, wie die das dort machen, aber es ist ein Traum und meine Gefühe fahren Achterbahn. (he) (ap)

Jetzt packe ich gerade den Koffer, ach was, die Koffer, denn mit einem komme ich nicht aus ... :oops: :lol: Ich bin schon ganz schön aufgeregt. In den letzten Wochen lebe ich schon en femme. Zwar etwas zurückhaltend, um egenüber meiner Frau nicht zu aufdringlich zu sein, aber eindeutig. Das fühlt sich schon richtig gut an, verunsichert mich aber auch ein wenig, da ich nicht weiß, wohin mich das führt. Jetzt mache ich den nächsten Step in Richtung weiblicher Normalität und beim Schreiben dieser Zeilen spüre ich, wie sich das richtig anfühlt.

Ich werde Euch also in den nächsten 4 Wochen an dieser Stelle mitnehmen, was dort alles passiert und wie ich mich dabei fühle. So, das musste jetzt erst einmal heraus. Also bis demnächst in diesem Theater ... (flo) :()b
Viele Grüße
Vicky

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Wally
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Re: nix mehr Marionette, ich ziehe selbst die Fäden ...

Post 135 im Thema

Beitrag von Wally »

Vicky_Rose hat geschrieben: Do 25. Jan 2024, 15:40 Jetzt packe ich gerade den Koffer, ach was, die Koffer, denn mit einem komme ich nicht aus ... :oops: :lol:
Wieso? Männliche oder geschlechtsneutrale Kleidung brauchst Du doch nicht, die kannst Du schon mal komplett weglassen (ap)

Na, jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute und eine schöne Zeit dort. "Gute Besserung" brauche ich Dir wohl nicht extra zu wünschen; dass sich die Kur unter diesen idealen Bedingungen auch segensreich auf Deine Gesundheit auswirken wird, halte ich eh für sicher.

Genieße den Aufenthalt, und berichte uns zwischendurch auch mal davon; wir würden sehr gerne ein wenig daran teilhaben!
Herzliche Grüße
Wally
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