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Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 20:59
von Rosmarin
Von Juni 1979 bis September 1980 Zivildienst in einem Altenheim, Küche und Pflegestation, damals also 16 Monate, nach einer Verhandlung beim Kreiswehrersatzamt und Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer.

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 21:38
von Tatjana_59
Grrrr Michi....

Bin ja auch zu blöd, natürlich DVD, und hüstel, manchmal stell ich wirklich blöde Fragen, hätte ja nur im Netz schauen müssen.
Mittlerweile hab ich geschaut und bestellt.
Eine DVD CD, Grins, die kann ich beim gucken auch hören, lach.....
Wünsch dir einen schönen Abend.

LG Tatjana

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Mo 18. Sep 2017, 23:57
von Michi
Hallo Tatjana,

war nicht böse gemeint, aber die Verlockung ist bei deiner Vorlage einfach zu groß gewesen.

Liebe Grüße
Michi

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Di 19. Sep 2017, 08:16
von Tatjana_59
MichiWell hat geschrieben: Mo 18. Sep 2017, 23:57 Hallo Tatjana,

war nicht böse gemeint, aber die Verlockung ist bei deiner Vorlage einfach zu groß gewesen.

Liebe Grüße
Michi
Guten Morgen Michi,

habe es auch nicht böse aufgefasst, musste über mich selbst lachen. Mir passieren solcherlei Dinge öfter, muss dann manchmal über mich den Kopf schütteln, aber meist mit einem lächeln ;)

Gruß Tatjana

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Di 19. Sep 2017, 10:44
von Renée
Hallo,

ich war Zivi in unserem Krankenhaus beim Patiententransport und in der Notaufnahme, 13 Monate. Übrigens im Drei-Schicht und Wochenenddienst, dafür war ich aber Zuhause. Ich denke, das hat mir mehr im Leben gegeben, als talentfrei in der Gegend rumzuballern.
Und, ich muss zu geben, dass ich mit den meisten Krankenschwestern gut klar kam. (smili) Ich bezweifle, dass das mit lauter Kerlen auch so gewesen wäre.

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Di 19. Sep 2017, 12:24
von ExuserIn-2019-12-20
Und das kam so:

Jeder kennt das Problem bei langen Wanderungen (beim Bund heißen diese Wanderungen "Märsche"): Blasen.
Mann kann seine Bundeswehrstiefel noch so gut einlaufen, irgendwann erwischt es einen. Je länger der Marsch, dest höher die Wahrscheinlichkeit.
Und weil Blasen sehr unangenehm und schmerzhalt sein können, jedoch überhaupt kein Grund waren, nicht mehr weitermarschieren zu müssen, hat man dankbar jeden noch so vermeintlich komischen Expertentipp angenommen und umgesetzt. Ja, und einer dieser wertvollen Tips war eben, Nylonstrümfe unter den "dienstlichen" Baumwollstrümpfen anzuziehen, was verhindern sollte, dass der Baumwollstoff direkt auf der Haut scheuerte und somit Blasen verursachte. Und tatsächliche: Das hat geholfen!
Und so kam es, dass jeder von uns damals auch das ein oder andere Paar Nylonsöcken oder -kniestrümpfe in seinem Spind hatte. (Die Strumpfhose konnte sich damals allerdings nicht so recht durchsetzen :? )




Bei uns war es auf dem Uffz- Lehrgang ( bei der Marine eben Maaten-Lehrgang , war ich ja ) wo einer der älteren Ausbilder meinte, das wir doch Damenstrumpfhosen ohne Boxhershorts oder ähnliches tragen sollten. Damit es beim schwitzen in genitalbereich nicht zu Problemen jeglicher Art kommen könnte.
Ich war natürlich Feuer und Flamme :mrgreen:
Aber Ende vom Lied hat es keine(r) gemacht weil es ja ...... war :P

(moin)

Re: Bürger in Uniform

Verfasst: Di 19. Sep 2017, 13:14
von Helga_CD
Tja, Anna Marie, vielleicht war/ist dein alter Ausbilder ja auch eine von uns und - wer weiß - am Ende begegnet ihr Euch hier im Forum wieder... (hs)

Re: Bürger in Uniform auf dem CSD

Verfasst: Di 19. Sep 2017, 14:02
von Helga_CD
Auf der CSD-Parade dieses Jahr in Köln war auch wieder der "Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr e.V." mit einem eigenen Wagen dabei.
Der AHsAB e.V. ist seit 2002 die Interessenvertretung der homo-, bi-, trans- und intersexuellen Angehörigen der deutschen Streitkräfte. Der Verein ist zwar privat organisiert, aber innerhalb der Bundeswehr akzeptiert und respektiert.
Hier der Link zur Homepage: https://www.ahsab-ev.de/

Irgendwie musste ich schon ein wenig schmunzeln, als diese fröhliche und bunte Truppe auf der Parade vorbeizog.
Wie sich die Zeiten doch ändern. Zu meiner Zeit beim Bund (Anfang der 90er) völlig undenkbar.

Aber andererseits hat es in mir ein Gefühl der wohligen Genugtuung ausgelöst. "Die Gesellschaft" ist also doch in der Lage, sich und ihre Ansichten zu ändern, bevor wieder ein ganzes Zivilisationszeitalter ins Land gezogen ist. Und wenn sogar der Inbegriff des "harten Mannes", der uniformierte, waffentragende Soldat, inzwischen schwul, lesbisch, bi, gay und queer sein darf, dann sind wir hier alle auf dem richtigen Weg, indem wir uns zu uns selbst bekennen und das auch der Gesellschaft zeigen. Genau das tue ich, wenn ich im Rock, Nylons und High-Heels rausgehe!