Re: Wie soll man Trans*„Begriffe kommunizieren?
Verfasst: Mo 28. Sep 2015, 12:42
Moin Moin zusammen,
das geht jetzt gut ab hier. Schön, dass wir (endlich) ausführlich und öffentlich darüber reden.
Ein Aspekt, auf den Andrea (ab08) mich gebracht hat, scheint mir etwas untergegangen zu sein. Sie wiess darauf hin, dass man intersexuelle Menschen mit 'trans*' nicht erfasst.
Ich finde es gut, dass 'trans*' nicht versucht, die speziellen Belange von Intersexuellen zu instrumentalisieren. Die Intersexuellen werden aus ihren eigenen Erfahrungen heraus viel besser für sich sprechen können, als trans* Menschen dies könnten, auch wenn es natürlich ziemlich große Übereinstimmungen in den jeweiligen Problemlagen gibt, bei denen man sich gegenseitig unterstützen kann.
Spannend wäre noch die Frage, ob der TTIQ-Vorschlag den Ansprüchen seiner Verfechter_innen, hinsichtlich des von denen oft gebrauchten Wortes 'Vermengungsbegriff', gerecht wird. Ob die alle Intersexuellen und Queeren dazu befragt haben? Oder braucht man I und Q vielleicht nur, um die Untauglichkeit der TT-Unterscheidung nicht allzu deutlich werden zu lassen?
Vermengung? Instrumentalisierung? "NIEMALS!" hört man sie rufen. Aber was meinen sie eigentlich damit?
Habt es gut
Marielle
PS @Amanda: Ich fände es ganz nett, wenn du hier und dort ein 'E' mehr verwenden würdest. Mit nur einem 'E' könnte Marielle auf die Idee kommen, dass deine Bezüge zu ihren Beiträgen nicht rein sachlicher Natur sind. Über Zustimmung und sachliche Beiträge freut sie sich aber trotzdem immer.
das geht jetzt gut ab hier. Schön, dass wir (endlich) ausführlich und öffentlich darüber reden.
Ein Aspekt, auf den Andrea (ab08) mich gebracht hat, scheint mir etwas untergegangen zu sein. Sie wiess darauf hin, dass man intersexuelle Menschen mit 'trans*' nicht erfasst.
Ich finde es gut, dass 'trans*' nicht versucht, die speziellen Belange von Intersexuellen zu instrumentalisieren. Die Intersexuellen werden aus ihren eigenen Erfahrungen heraus viel besser für sich sprechen können, als trans* Menschen dies könnten, auch wenn es natürlich ziemlich große Übereinstimmungen in den jeweiligen Problemlagen gibt, bei denen man sich gegenseitig unterstützen kann.
Spannend wäre noch die Frage, ob der TTIQ-Vorschlag den Ansprüchen seiner Verfechter_innen, hinsichtlich des von denen oft gebrauchten Wortes 'Vermengungsbegriff', gerecht wird. Ob die alle Intersexuellen und Queeren dazu befragt haben? Oder braucht man I und Q vielleicht nur, um die Untauglichkeit der TT-Unterscheidung nicht allzu deutlich werden zu lassen?
Vermengung? Instrumentalisierung? "NIEMALS!" hört man sie rufen. Aber was meinen sie eigentlich damit?
Habt es gut
Marielle
PS @Amanda: Ich fände es ganz nett, wenn du hier und dort ein 'E' mehr verwenden würdest. Mit nur einem 'E' könnte Marielle auf die Idee kommen, dass deine Bezüge zu ihren Beiträgen nicht rein sachlicher Natur sind. Über Zustimmung und sachliche Beiträge freut sie sich aber trotzdem immer.