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Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 19. Jul 2017, 17:15
von Jalana
Pogrammhinweise: Samstag 22. Juli 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Petite Messe solennelle - Ballett am Rhein tanzt Rossini
Opernhaus Düsseldorf, Juni 2017
Petite Messe solennelle von Gioacchino Rossini (Fassung 1864)
für Sopran, Alt, Tenor, Bass, zwei Klaviere, Harmonium
und gemischten Chor
Mit Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt),
Corby Welch (Tenor), Günes Gürle (Bass), Dagmar Thelen
und Wolfgang Wiechert (Klavier) und Patrick Francis Chestnut (Harmonium)
Bühnenbild: Florian Etti
Kostüme: Florian Etti
Choreografie: Martin Schläpfer
Chor: Deutsche Oper am Rhein
Musikalische Leitung: Axel Kober
In Bewegung bleiben, Stillstand vermeiden — mit diesem Credo bringt Choreograf Martin Schläpfer mit jeder neuen Premiere frischen Wind in die Tanzlandschaft.
Sein Ballett am Rhein zählt zu den angesagtesten Ensembles weltweit. Für den Sommer 2017 kreiert Schläpfer ein Tanzstück auf Musik von Rossini: die Petite Messe solennelle. 1864 schrieb Rossini dieses Alterswerk und stellte ihm das Understatement "klein" voran.
Dass man von einem Unterhaltungsprofi und Bonvivant wie Rossini keine reine Sakralmusik erwarten darf, ist klar. Tatsächlich ist die Petite Messe solennelle ein Werk von unglaublicher Intensität, eine Komposition, die zutiefst Religiöses, mondäne Tanzmusik-Anklänge, Tiefgründigkeit, Opernhaftes und pure Lebenslust südlichen Couleurs miteinander verbindet.
Damit spiegelt dieses Werk - das sich vom traditionellen Charakter der Messe distanziert - auch die verwirrende Vielschichtigkeit von Glaubensfragen im 19. Jahrhundert, mit der sich Rossini auseinandergesetzt hat.
Martin Schläpfer nutzt die Komplexität der Messe als assoziatives Sprungbrett für eine Choreografie der Gegensätze, die unter die Haut geht. Über eine "Vertanzung" der kleinen Messe denkt Martin Schläpfer schon lange nach. "Das Werk ist voller Gefahren, aber auch von einer solchen Schönheit, dass es einen einfach mitnimmt", so Martin Schläpfer. "Es ist geistliche Hausmusik, zu der man beten und gläubig sein, aber auch Kuchen, Brot und wohlriechende Würste essen, flirten und sich unterhalten darf."
Seine Umsetzung des sakralen Werks mit seinem 45-köpfigen Ballettensemble bildet daher neben zutiefst Menschlichem, Lebensfreude, Komödiantisches, Poesie und die menschliche Existenz in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und Farbigkeit ab. Schließlich zeichnen das Hinterfragen und die Sensibilität für die großen Themen unserer Zeit Schläpfer-Ballette aus.
Neben zahlreichen Preisen wurde Martin Schläpfer in der "Süddeutschen Zeitung" für seine "irrwitzige Fantasie" zum Choreografen des Jahres 2016 nominiert. "Martin Schläpfer - einer der sich nicht wiederholt, der fragt und bohrt" schrieb Manuel Brug in der "Welt" über den gebürtigen Schweizer.
Florian Etti, der unter anderem Schläpfers Erfolgsballett "Ein deutsches Requiem" ausstattete, entwirft die Kostüme und das Bühnenbild für "Petite Messe solennelle". Grundlegendes Element ist eine Art "Bogenkirche", in der weltliche und sakrale Architektur, Außen und Innen, Offenheit und Geschlossenheit verschmelzen und die Schläpfers Spiel mit den verschiedenen Realitäten und Ebenen in einer eigenen Bühnenwelt konzeptionell widerspiegelt.
Im Anschluss ab 21:50
Sommernachtsgala Grafenegg 2017
Mit den Solisten Aida Garifullina und Dmitri Hvorostovsky
Orchester: Tonkünstler-Orchester, Niederösterreich
Musikalische Leitung: Yutaka Sado
Bei der Sommernachtsgala 2017 werden die russische Sopranisitin Aida Garifullina und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky vor der märchenhaften Kulisse von Schloss Grafenegg singen.
Natürlich ist die Gala auch in diesem Jahr Chefsache für Yutaka Sado, der seit Herbst 2015 das Amt des Chefdirigenten inne hat, und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.
Die Sommernachtsgala in Grafenegg ist als Auftakt des sommerlichen Musikreigens binnen weniger Jahre zum Inbegriff der festlichen Lebensfreude geworden. Sie ist der glanzvolle Höhepunkt der Saison: Die Sommernachtsgala am Wolkenturm mit internationalen Stars unter freiem Himmel.
(ORF)
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 20. Jul 2017, 21:58
von Jalana
"Les tringles des sistres tintaient (Gypsy song)" aus der Oper 'Carmen' von Georges Bizet
Georges Bizet (* 25. Oktober 1838 in Paris als Alexandre-César-Léopold Bizet; " 3. Juni 1875 in Bougival, Département Yvelines bei Paris) war ein französischer Komponist der Romantik.
Carmen ist eine Oper in vier Akten von Georges Bizet. Das Libretto schrieben Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée. Obwohl formal eine opéra comique und auch als solche bezeichnet, war Carmen "ein revolutionärer Bruch" mit dieser Operngattung. Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten sie zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als "krass" empfundenen veristischen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte. Auch heute noch gehört Carmen zu den beliebtesten und meistaufgeführten Werken des Opernrepertoires.
Zuerst singt Elina Garanca ...
... danach noch einmal als Flashmob.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 23. Jul 2017, 22:11
von Jalana
"Serenade D-Dur KV 320 (Posthorn)" von Wolfgang Amadeus Mozart
Die Serenade für Orchester No. 9 in D-Dur KV 320, Posthorn, wurde von Wolfgang Amadeus Mozart 1779 in Salzburg geschrieben und ist die letzte Serenade, die er in seiner Heimatstadt geschrieben hat. Das Manuskript ist auf den 3. August 1779 datiert. Die Posthorn-Serenade ist den Studenten der Salzburger Universität gewidmet, zur Feier des Studienabschlusses, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrten (sogenannte "Finalmusik").
Die Serenade besitzt 7 Sätze und ist geschrieben für 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Fagotte, 1 Horn, 2 Trompeten, Posthorn, Pauken und Streicher.
Es spielt das Orchestra I Pomeriggi Musicali.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 27. Jul 2017, 15:20
von Jalana
Programmhinweise: Samstag 29. Juli 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
"L'Orfeo" - Oper von Claudio Monteverdi
Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten
Aus dem Gran Teatro La Fenice, Venedig 2017
Darsteller:
Orfeo Krystian Adam
La Musica/Euridice Hana BlazÃková
Messaggera Lucile Richardot
Proserpina Francesca Boncompagni
Caronte/Plutone Gianluca Buratto
Speranza Kangmin Justin Kim
Apollo Furio Zanasi
Pastore/Spirito/Eco Gareth Treseder
Pastore/Spirito John Taylor Ward
Pastore Michal Czerniawski
Spirito Zachary Wilder
Ninfa Anna Dennis
Mit: English Baroque Solisten
Halbszenische Aufführung
Libretto: Alessandro Striggio, dem Jüngeren
Chor: Monteverdi Chor
Orchester: Monteverdi Orchester
Musikalische Leitung: Sir John Eliot Gardiner
Regie: Elsa Rooke, Sir John Eliot Gardiner
Zum 450. Geburtstag des italienischen Komponisten Claudio Monteverdi geht der britische Dirigent John Eliot Gardiner mit drei Monteverdi-Opern auf Tournee, darunter auch "L'Orfeo".
Im Rahmen der Salzburger Festspiele 2017 wird "L'Orfeo" am 26. Juli in gleicher Besetzung aufgeführt. In seinem ersten musikdramatischen Werk mutet Monteverdi seinem Titelhelden bittere Qualen zu, doch Orpheus wächst an der Grausamkeit seines Schmerzes.
Er verliert sich in seinem Leid, bis er am Ende zu einem tieferen Verständnis seiner selbst gelangt.
Seine Faszination von Monteverdi beschreibt Gardiner folgendermaßen: "Für mich ist Monteverdi das musikalische Gegenstück zu William Shakespeare: Er hat es als erster Komponist in der Geschichte der abendländischen Musik verstanden, die ganze Bandbreite der menschlichen Empfindungen einzufangen und darzustellen."
Danach ab 22:15 Verbier Festival 2016: Daniil Trifonov, Gautier Capuçon und Leonidas Kavakos spielen Schumann, Rachmaninoff und Smetana
Mit Daniil Trifonov (Klavier), Gautier Capuçon (Cello) und Leonidas Kavakos (Violine)
Programm:
- Robert Schumann: Fantasiestücke für Piano und Cello op. 73
- Sergej Rachmaninoff: Cello-Sonate op. 19
- Bedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll op. 15
Es ist ein Gipfeltreffen der Supersolisten: Daniil Trifonov (Klavier), Gautier Capuçon (Cello) und Leonidas Kavakos (Violine) spielen Schumann, Rachmaninoff und Smetana.
Jeder der drei Musiker ist ein Weltstar und absoluter Meister auf seinem Instrument. Die pure Lust am Musizieren bringt dieses Trio in Verbier zusammen. Ein Hochgenuss an Klang und Virtuosität.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 27. Jul 2017, 21:54
von Jalana
"Voici le sabre de mon père" aus der Operette 'Die Großherzogin von Gerolstein' von Jacques Offenbach
Jacques Offenbach (* 20. Juni 1819 in Köln; " 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Eberst) war ein deutsch-französischer Komponist und Cellist. Er gilt als Begründer der modernen Operette als eigenständiges und anerkanntes Genre des Musiktheaters.
Die Großherzogin von Gerolstein ist eine französische Operette (Opéra bouffe) in drei Akten von Jacques Offenbach. Das Libretto verfassten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Die Uraufführung fand am 12. April 1867 im Théâtre des Variétés in Paris mit Hortense Schneider in der Titelrolle statt.
Das Werk ist eine Satire, in der das Günstlingswesen und das militärische Brimborium verspottet werden. Der Erfolg der Uraufführung war durchwachsen, die erste Hälfte wurde begeistert aufgenommen, während die zweite Hälfte unverstanden blieb. Offenbach begann sofort mit der Bearbeitung, er strich hierbei das zweite Finale und das Melodram der Großherzogin. Danach wurde die Operette sein triumphaler Erfolg. Die Aufführung galt quasi als Kulturbeitrag zur großen Pariser Weltausstellung.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mo 31. Jul 2017, 21:59
von Jalana
"Sinfonie in G-Dur" von Christoph Willibald Gluck
Christoph Willibald Ritter von Gluck (* 2. Juli 1714 in Erasbach bei Berching, Oberpfalz; " 15. November 1787 in Wien) war ein deutscher Komponist der Vorklassik. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Es spielt das L'Orfeo Barockorchester-Michi Gaigg.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 3. Aug 2017, 21:48
von Jalana
"Piangete voi...Al dolce guidami castel natio" aus der Oper 'Anna Bolena' von Gaetano Donizetti
Domenico Gaetano Maria Donizetti (* 29. November 1797 in Borgo Canale, heute in Bergamo in Italien; " 8. April 1848 in Bergamo) war einer der wichtigsten Opernkomponisten des Belcanto. Einige seiner Opern wie L"™elisir d"™amore (Der Liebestrank), Lucia di Lammermoor, Anna Bolena und Don Pasquale gehören zum Standardrepertoire der Opernhäuser weltweit.
Anna Bolena (in der deutschen Fassung "Anna Boleyn") ist eine Oper in zwei Akten von Gaetano Donizetti. Das Libretto verfasste Felice Romani. Als literarische Vorlagen dienten ihm die Dramen "Henri VIII." von Marie-Joseph de Chénier und "Anna Bolena" von Alessandro Ercole Graf Pepoli. Die historische Vorlage für die Titelfigur war Anne Boleyn. Die Uraufführung fand am 26. Dezember 1830 im Teatro Carcano in Mailand mit Giuditta Pasta in der Titelrolle statt. Im deutschen Sprachraum ging das Werk zum ersten Mal am 26. Februar 1833 am k. k. Hoftheater in Wien über die Bühne.
Es singt Angela Gheorghiu.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 6. Aug 2017, 22:23
von Jalana
"Violinromanze G-Dur op. 40" von Ludwig van Beethoven
Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; " 26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.
Die Violinromanze Nr. 1 G-Dur, op. 40 ist eine von zwei Violinromanzen von Ludwig van Beethoven. Beethovens weiterer Beitrag zu dieser Gattung ist die Violinromanze op. 50 F-Dur.
Komponisten wie Carl Nielsen, Max Bruch und AntonÃn Dvorák ließen sich durch Beethovens Violinromanzen, die gleichzeitig eine neue musikalische Gattung begründeten, zu eigenen Beiträgen inspirieren.
Über den Anlass zur Komposition ist nichts bekannt. Entgegen der Nummerierung entstand die Violinromanze in G-Dur später; sie wurde 1802 komponiert, aber 1803, zwei Jahre vor ihrem Schwesterwerk, veröffentlicht.
Das Gewandhaus Orchester wird von Kurt Masur geleitet. Der Solist ist Renaud Capuçon.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 9. Aug 2017, 21:48
von Jalana
"Horch, die Lerche singt im Hain" aus der Oper 'Die lustigen Weiber von Windsor' von Otto Nicolai
Carl Otto Ehrenfried Nicolai (* 9. Juni 1810 in Königsberg; " 11. Mai 1849 in Berlin) war ein deutscher Komponist. Bekannt wurde vor allem seine Oper Die lustigen Weiber von Windsor; außerdem gründete er die Wiener Philharmoniker.
Die lustigen Weiber von Windsor ist eine komisch-fantastische Oper in drei Akten von Otto Nicolai. Das Libretto verfasste Salomon Hermann Mosenthal nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare. Die Uraufführung fand am 9. März 1849 am Königlichen Opernhaus zu Berlin unter dem Dirigat des Komponisten statt.
Es singt Fritz Wunderlich.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Do 10. Aug 2017, 21:20
von Céline
Hallo Jalana,
Einfach mal Danke für Deine Mühe hier.Ich freue mich immer wieder wenn Du etwas für meinen wirklich verückten Musikgeschmack hier postest.
Liebe Grüße
Kelly
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 13. Aug 2017, 22:10
von Jalana
"Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11, MWV N 13" von Felix Mendelssohn Bartholdy
Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy (* 3. Februar 1809 in Hamburg; " 4. November 1847 in Leipzig) war ein deutscher Komponist, Pianist und Organist. Er gilt als einer der bedeutendsten Musiker der Romantik und setzte als Dirigent neue Standards, die das Selbstverständnis des Dirigierens bis heute maßgeblich mitprägen.
Daneben setzte sich Mendelssohn Bartholdy für die Aufführung von Werken Händels und Johann Sebastian Bachs ein. Damit trug er wesentlich zu ihrer Wiederentdeckung und zur Herausbildung eines Verständnisses für die "klassische" Epoche der deutschen Musik bei. Er gilt als Mitbegründer der historischen Musikpflege und gründete das erste Konservatorium in Deutschland.
Die Sinfonie Nr. 1 in c-Moll op. 11 (MWV N 13) von Felix Mendelssohn Bartholdy ist eine romantische Sinfonie in vier Sätzen. Die Aufführungsdauer beträgt ca. 30 Minuten.
Die Sinfonie entstand im Jahr 1824. Das Werk des 15-jährigen Komponisten steht noch in der Tradition der zwölf Streichersinfonien seiner Jugendzeit. Mendelssohn bezeichnete die Sinfonie denn auch zunächst als seine Nr. 13, zählte sie dann aber später als seine erste "vollgültige" Sinfonie, wohl nicht zuletzt wegen der erstmaligen Verwendung des vollbesetzten Orchesters der Beethoven-Zeit mit Bläsern.
Die erste Aufführung fand vermutlich am 14. November 1824 bei einem Privatkonzert zum Geburtstag von Mendelssohns Schwester Fanny statt. Die erste öffentliche Aufführung erfolgte dann am 1. Februar 1827 im Leipziger Gewandhaus unter der Leitung von Johann Philipp Christian Schulz. Mendelssohn widmete das Werk nachträglich der Royal Philharmonic Society, London. Für die englische Erstaufführung am 25. Mail 1829 in London ersetzte Mendelssohn den 3. Satz durch das Scherzo aus seinem Oktett op. 20. Bei der Drucklegung 1830 stellte er jedoch die ursprüngliche Fassung wieder her.
Nathalie Stutzmann leitet das Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo.
Kelly hat geschrieben: Do 10. Aug 2017, 21:20
... Ich freue mich immer wieder wenn Du etwas für meinen wirklich verückten Musikgeschmack hier postest...
Hallo Kelly,
beschreibe doch bitte mal Deinen "wirklich verrückten Musikgeschmack". Evtl. ergeben sich daraus Anregungen für weitere Posts.
Liebe Grüße
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 16. Aug 2017, 14:04
von Jalana
Programmhinweis: Samstag 19. August 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
La clemenza di Tito, Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Felsenreitschule, Salzburger Festspiele 2017
Darsteller:
Tito Russell Thomas
Vitellia Golda Schultz
Sesto Marianne Crebassa
Servilia Christina Gansch
Annio Jeanine De Bique
Publio Willard White
u.a.
Chor: MusicAeterna
Musikalische Leitung: Teodor Currentzis
Inszenierung: Peter Sellars
Bildregie: Peter Sellars
Nach seinen umjubelten Inszenierungen in den 1990er-Jahren kehrt Peter Sellars zu den Salzburger Festspielen zurück und inszeniert Mozarts letzte Oper "La clemenza di Tito".
Mit der vielversprechenden Premiere der Versöhnungsoper eröffnen die Salzburger Festspiele ihre Saison unter neuer Intendanz von Markus Hinterhäuser. 3sat überträgt Mozarts letzte Oper aus der Felsenreitschule in Salzburg.
Mit "La clemenza di Tito" drückt Mozart seine Vision des friedvollen Zusammenlebens musikalisch kunstvoll aus und erzählt vom Kaiser Titus, der sein Volk versöhnt, den Staat befriedet und sogar dem Attentäter Sesto verzeiht. In der Neuinszenierung schreiben Peter Sellars und der Dirigent Teodor Currentzis die Geschichte über die Güte und Milde des römischen Herrschers fort und erweitern sie um eine moderne Perspektive.
(ORF/3sat)
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Mi 16. Aug 2017, 21:50
von Jalana
"Amami, Alfredo" aus der Oper 'La Traviata' von Giuseppe Verdi
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; " 27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.
La Traviata (italienisch für Die vom Wege Abgekommene) ist eine Oper von Giuseppe Verdi (Musik) und Francesco Maria Piave (Libretto) nach dem Roman Die Kameliendame (1848), den der Autor Alexandre Dumas der Jüngere im Februar 1852 auch als Schauspiel auf die Bühne gebracht hatte. Die Oper wurde am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt und fiel zunächst beim Publikum durch, bevor sie überarbeitet zu einer der erfolgreichsten Opern der Musikgeschichte wurde.
Es singen Carmen Giannattasio und Lawrence Brownlee.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: Sa 19. Aug 2017, 22:01
von Jalana
"Ave Maria Op. 61" von Max Bruch
Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; " 2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.
Bekannt ist er vor allem wegen seines 1. Violinkonzerts und der Schottischen Phantasie.
Es spielen Martin Ostertag (Cello) und das Südwestfunk Sinfonie Orchester.
LG
Jalana
Re: Für die Klassikfreunde
Verfasst: So 20. Aug 2017, 11:02
von Christiane
Hallo Jalana
Ich merke, daß Du den Tread fast alleine bestreitest.
Nein ich stelle hier jetzt nichts rein - ich krieg ja nicht mal das mit den Bildern hin.
Ich mag auch Klassik - allerdings habe ich mir alles was mir gefällt, "damals" auf LP und danach auf CD gekauft - und sitze jetzt hier auf ca. 200 Cd's, die ich immer wieder mal "abstaube".
Hab auch noch ziemlich viele LP's - zum Teil geschenkt oder ererbt. Das ist dann eine ganz andere Erfahrung.
Da ich mir hier bestenfalls 4. Rang leisten kann, verzichte ich auch wegen meiner Höhenangst auf den Besuch im KKL und genieße das Ganze lieber Digital - und für mich - als "Privat-Konzert" im Outfit meiner Wahl und einem guten Weißen oder Roten..

Für den Preis, den hier die Tickets kosten, könnte ich jedes Mal eine größere Kiste besten Weines leeren.

(HICKS!!)

Tu ich aber nicht. Der nächste Morgen sollte ja nicht mit Morgengrauen anfangen.
Eigentlich Schade, da ja Luzern für sein Klassik-Festival sehr bekannt ist. Allerdings braucht man echt Beziehungen, um mal an günstige Karten zu kommen, oder man kennt Jemand, der Zeit hat sich unter der Woche am Vormittag an der Vorverkaufskasse mit den anderen "Rentnern" darum zu prügeln. Und - da ich weder "Gönner", noch "Förderer" (beides ist an namhafte Zuwendungen gebunden) mit bevorzugter Kartenzuweisung bin, hab ich halt kein Chance.
Ich konnte in Fürth/Nürnberg einige Male ins Theater/Opernhaus gehen - ist schon ganz anders - live. Da kommt keine noch so gute Aufnahme mit.
LG
Christiane