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Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Verfasst: Fr 4. Sep 2026, 08:44
von Jutta Rambler
Liebe Marlene,
vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Das hat mich doch sehr interessiert.
Es ist natürlich sehr hilfreich, wenn man das heute technisch lösen kann. Mich hat nur irritiert, dass die Warnanlage so eng aufgestellt wird.
Gut ist hier natürlich, dass die Risikoquelle Mensch wegfällt. Vor allem auch wegen der Verantwortung, die diese Leute tragen müssen. Und sollte früher durch Unachtsamkeit etwas passiert sein, dann gab es ja nur „Verlierer“.
Also, nochmals lieben Dank.
Grüßle von Jutta

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Verfasst: Fr 4. Sep 2026, 09:15
von Jutta Rambler
Ich war in meiner Jugendzeit ein großer Eisenbahn-Fan. Sowohl der Großen als auch der Kleinen. Da ich an der „Geislinger Steige“ aufgewachsen bin, war das ein ganz natürliches Interesse. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als die Baureihe 194 (E 94), also das „deutsche Krokodil“, als Schub-Lok eingesetzt wurde um die schweren Güterzüge die Steige hoch zu bekommen. Damals hat mich der Ehrgeiz gepackt dieses Szenario mit meiner Märklin-Anlage nach zubauen. Nächtelang habe ich in meinem Zimmer auf dem Dachboden verbracht.

Mit meiner Heirat und den Kindern war dann alles vorbei. Die Prioritäten hatten sich verschoben. (cry)
Heute bin ich stiller, interessierter Leser eures Bereichs hier im Forum und freue mich sehr über viele Beiträge.
So, das wollte ich einfach mal los werden. Macht weiter so! :D

Grüßle Jutta (flo)

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Verfasst: Fr 4. Sep 2026, 19:53
von Marlene
Hallo Jutta,

die Geislinger Steige kenne ich auch. Bin dort ab und zu hoch oder runter gefahren als Tf. War ja einige Jahre bundesweit auf Loks und Arbeitszügen unterwegs und habe vieles gesehen, auch Tote auf Gleisbaustellen und auf dem eigenen Zug.

Was die Modelleisenbahn betrifft, habe auch ich seit frühester Kindheit mich damit beschäftigt und war aktiv mit eigener Modellbahn. Wir haben hier die Tharandter Steilrampe in der Nähe und da gab es Schiebebetrieb bis 1966 mit Dampflok. Meist die 58er, auch mit Kohlenstaubfeuerung. Dann elektrisch mit E 42 und E 94. Es durfte aber wegen der engen Radien nicht mehr elektrisch nachgeschoben werden. Die Druckkräfte der Ellok waren zu groß. Dafür wurde dann oft mit Vorspanne gefahren, die in Klingenberg-Colmnitz dann abgesetzt wurde. Alle Güterzüge wurden auf diesem Abschnitt mit Beimann gefahren, der im Falle des Zerreißens des Zuges den abgerissenen Zugteil zu sichern hatte. Das war bis Mitte der neunziger Jahre so.

V.G. Marlene

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Verfasst: Fr 4. Sep 2026, 21:30
von Theresaa
So eine Warnanlage ist sehr wichtig. Wohnen in der Nähe einer Bahnstrecke… Einer der am meist befahrenen in D.
Regelmäßig stehen hier die Züge weil Strecke voll, jemand meint sich zu verteilen, n Reh suizidale Absicht hatte oder oder oder…
Nur so ne Warnanlage kann auch nervig sein.

Habe selbst einiges in H0. Nur leider kein Platz.
Auch in Lego. Aber das ist eine andere Sache.
Steisslingen an der Geige ist bzw. war eine kleine Herausforderung.

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn

Verfasst: Sa 5. Sep 2026, 07:01
von Marlene
Ja, diese Warnanlagen sind oft nervig, weil sie auch zu Testzwecken laufen. Aber das ist mit allen technischen Einrichtungen mittlerweile so. Sie ersetzen eben nicht den eigenen Grips...