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Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 18. Jun 2017, 21:57
von Jalana
"Mattinata" von Ruggero Leoncavallo

Ruggero Leoncavallo (* 23. April 1857 in Neapel; "  9. August 1919 in Montecatini Terme) war ein italienischer Komponist und Librettist. Er wurde weltbekannt durch seine veristische Oper Pagliacci (Der Bajazzo).

Mattinata ("Morgen") war das erste Lied, das je ausdrücklich für die Gramophone Company (heute HMV ) geschrieben wurde. Komponiert von Ruggero Leoncavallo im Jahre 1904 wurde dieses Lied Enrico Caruso gewidmet, der als erster 1904 den Komponisten am Klavier aufnahm. Seitdem ist dieses Stück ein Konzertfavorit geworden.

L'aurora di bianco vestita
Già l'uscio entladen al gran sol;
Di già con le rosee sue dita
Carezza de 'fiori lo stuol!
Commosso da un fremito arcano
Intorno il creato già par;
E tu non ti desti, ed invano
Mi sto qui dolente ein Kantar.
Metti anche tu la veste bianca
E schiudi l'uscio al tuo cantor!
Ove non sei la luce manca;
Ove tu sei nasce l'amor

Es singt Fritz Wunderlich.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 20. Jun 2017, 21:45
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Iphigenie auf Tauris" von Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Ritter von Gluck (* 2. Juli 1714 in Erasbach bei Berching, Oberpfalz; "  15. November 1787 in Wien) war ein deutscher Komponist der Vorklassik. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Iphigénie en Tauride ist eine dramatische Oper in vier Akten von Christoph Willibald Gluck, die 1779 an der Pariser Oper uraufgeführt wurde. Das Libretto in französischer Sprache stammt von Nicolas François Guillard und basiert auf dem Drama Iphigenie bei den Taurern des klassischen Dichters Euripides von 412/414 v. Chr. Die Handlung der Oper nimmt einen Stoff der griechischen Mythologie auf und ist nach dem Ende des Trojanischen Krieges angesiedelt. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der Kinder Agamemnons.

Rafael Kubelik leitet das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 22. Jun 2017, 22:21
von Jalana
"Arie der Baronin" aus der Oper 'Der Wildschütz' von Albert Lortzing

Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; "  21. Januar 1851 Berlin) war ein deutscher Komponist, Librettist, Schauspieler, Sänger und Dirigent.

Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, einer deutschsprachigen Variante der Opéra comique.

Der Wildschütz oder die Stimme der Natur ist eine komische Oper in drei Akten von Albert Lortzing. Das Libretto schrieb der Komponist selbst nach dem Lustspiel Der Rehbock oder Die schuldlos Schuldbewussten von August Friedrich Ferdinand von Kotzebue. Die Uraufführung der Oper fand am 31. Dezember 1842 im Stadttheater von Leipzig statt. Aufführungsdauer der Oper beträgt etwa 140 Minuten.

Es singt Regina Werner.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 24. Jun 2017, 22:06
von Jalana
"Harfenkonzert in B-Dur Op 4, Nr. 6 HWV 294 (1738)" von Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel, anglisiert: George Frideric Handel; * 5. März 1685 in Halle (Saale); "  14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist des Barock. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien - darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor "Halleluja" -, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker der Geschichte.

Es spielt das Jugendsinfonieorchester des Kärntner Landesmusikschulwerkes. Die Solistin ist Julia Kräuter.

1. Satz Andante allegro



2. Satz Larghetto



3.Satz Allegro moderato



Anfang der 70-er Jahre des letzten JH zog ich zur Untermiete bei einer Familie ein, die mit einer Mitarbeiterin des damaligen NDR-Rundfunkorchesters (heute NDR Radiophilharmonie) eng befreundet war. Auf diesem Wege kam ich zum Kontakt und zu Karten zu dessen Aufführungen (Danke liebe G.!). Eigentlich waren die Eintrittspreise für mein damaliges studentisches Budget unerschwinglich, aber die Liebe zur Musik kennt eben manchmal keine Grenzen.

Damals gab es noch keine Security und somit kam ich dank G. auch leicht in den "internen Bereich" hinter der Bühne und konnte viele MusikerInnen persönlich kennenlernen. Alle waren ausgesprochen freundlich zu mir und beantworteten jederzeit geduldig meine laienhaften Fragen.

Ein Höhepunkt war der Besuch im Dirigentenzimmer nach einem Konzert. Der damalige Chefdirigent Bernhard Klee lud ein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Klee

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend im kleinen Kreis von ca. 15 Personen. Herr Klee sprach über seine Empfindungen zu dem eben stattgefundenen Konzert, beantwortete Fragen, erzählte Anekdoten ... Einfach wunderbar, keinerlei Starallüren!!!

Nach einem anderen Konzertbesuch unterhielt ich mich mit der Harfinistin des Orchesters und bat sie um Informationen über das Spiel und die Technik ihres Instruments. Sie verwies auf die diversen Fußpedale und wollte mir das anhand ihrer Harfe im Konzertsaal erklären. Leider war der inzwischen abgeschlossen und ich verblieb lange Jahre in Unwissenheit.

Wie spielt man eine Harfe - und wie entstehen darauf die Töne? - Wissen macht Ah! - DAS ERSTE - WDR (bitte als neuen Tab öffnen)

https://www.youtube.com/watch?v=aVfMh77hgyU

Durch den obigen Youtube-Link seid Ihr nun auch auf meinem Kenntnisstand.

Nach den RAF-Attentaten hatte ab Ende der 70-er Jahre die Sicherheit absolute Priorität und somit konnte ich leider nur noch sehr wenig direkten Kontakt zu den KünstlerInnen pflegen. Schade!!! Dabei habe ich noch soooooo viele Fragen.

In Erinnerungen schwelgend :D

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 26. Jun 2017, 22:08
von Jalana
"A far straggi" aus der Oper 'La Partenope' von Leonardo Vinci

Leonardo Vinci (* um 1690 in Strongoli; "  zwischen 27. Mai und 29. Mai 1730 in Neapel) war ein italienischer Komponist des Barock. Es handelt sich dabei nicht um den Maler, Bildhauer, Musiker und Erfinder ähnlichen Namens Leonardo da Vinci (1452—1519).

Partenope ist ein Libretto zu einer festa teatrale in zwei Akten von Pietro Metastasio. Erstmals aufgeführt wurde das zweiteilige Werk in der Vertonung von Johann Adolph Hasse am 9. September 1767 zur Verlobung König Ferdinands IV. von Neapel mit Erzherzogin Maria Josepha in Wien.

Eine deutsche Übersetzung des Librettos von Johann Anton Koch erschien 1775 im siebten Band seiner unvollendet gebliebenen Gesamtausgabe Des Herrn Abt Peter Metastasio Kayserl. Königl. Hofpoetens Dramatische Gedichte.

Es singt Sonia Prina.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 28. Jun 2017, 15:10
von Jalana
Programmhinweise: Sonnabend 1.7.2017 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2017
Rheinlegenden


Programm:
- Robert Schumann, Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97
"Rheinische"
- Richard Wagner, Auszüge aus "Der Ring des
Nibelungen: Einzug der Götter in Walhall"
- "Siegfrieds Rheinfahrt", "Trauermarsch" und
"Waldweben"
- "Walkürenritt"
Musikalische Leitung: Gustavo Dudamel

Bei seinem zweiten Waldbühnenkonzert setzt Dirigent Gustavo Dudamel ganz auf deutsche Romantik. Auf dem diesjährigen Programm stehen Werke von Robert Schumann und Richard Wagner.

Zwei Komponisten, die zwar nahezu gleich alt waren und beide aus Sachsen stammten, die in ihrer Persönlichkeit und musikalischen Konzeption jedoch nicht konträrer hätten sein können. Die beiden kannten und respektierten sich, jeder war auf seine Weise progressiv.

"Wagner hat mir gut gefallen, nur redet er ununterbrochen", soll Robert Schumann nach dem ersten Zusammentreffen bemerkt haben, während Wagner meinte: "Ein großartiger Mensch, dieser Schumann, nur schweigt er in einem fort."

Danach ab 22:30
Belcanto - Die Tenöre der Schellack-Zeit
Film von Jan Schmidt-Garre


Was macht die Tenöre der Schellack-Zeit so unvergleichlich? Die Dokumentation zeigt die Entwicklung des Belcanto im 20. Jahrhundert mit den besten Ton- und Bildaufnahmen der größten Tenöre.

Ihre Namen sind legendär und auch heute noch der Inbegriff des Belcanto: Enrico Caruso, Leo Slezak und Beniamino Gigli können es, was ihren Ruhm angeht, ohne weiteres mit den Star-Tenören von heute aufnehmen.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts verkauften sich Carusos Schallplatten in Millionenauflagen. Als in den 1930er-Jahren der Tonfilm aufkam, wurden Tenöre wie Joseph Schmidt oder Richard Tauber auch noch zu Kino-Stars.

Filmautor Jan Schmidt-Garre ist zu den Nachfahren der Sänger nach Russland, Argentinien, in die USA und viele andere Länder gereist. Er hat dort bis dato noch unbekanntes Material entdeckt und Weggefährten befragt. In ihren Erzählungen und in den gefundenen Filmdokumenten werden die Faszination und die fortdauernde Wirkung der großen Tenöre verständlich und unmittelbar erfahrbar.

(ARD/RBB/3sat)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 29. Jun 2017, 22:05
von Jalana
"Schottische Phantasie für Violine und Orchester Es-Dur op. 46" von Max Bruch

Max Christian Friedrich Bruch (* 6. Januar 1838 in Köln; "  2. Oktober 1920 in Berlin) war ein deutscher Komponist und Dirigent.

Bekannt ist er vor allem für sein 1. Violinkonzert und die Schottische Phantasie.

Es spielen Maria-Elisabeth Lott und das Landesjugendorchester Baden-Württemberg unter der Leitung von Christoph Wyneken.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 1. Jul 2017, 22:17
von Jalana
"Non pui andrai" aus der Oper 'Le Nozze di Figaro' von Wolfgang Amadeus Mozart

Le nozze di Figaro, zu deutsch Die Hochzeit des Figaro oder Figaros Hochzeit, ist eine Oper von Wolfgang Amadeus Mozart KV 492. Das italienische Libretto stammt von Lorenzo da Ponte und basiert auf der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (Der tolle Tag oder Die Hochzeit des Figaro) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais aus dem Jahr 1778. Die Uraufführung fand am 1. Mai 1786 im Wiener Burgtheater am Michaelerplatz statt. Die Oper spielt am Schloss des Grafen Almaviva in Aguasfrescas in der Nähe von Sevilla um 1780.

Es singt Hermann Prey.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 4. Jul 2017, 21:45
von Jalana
"Teil 11 der Enigma-Variationen" von Sir Edward William Elgar

Sir Edward William Elgar (* 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester; "  23. Februar 1934 in Worcester) war ein englischer Komponist. Sein bekanntestes Werk ist der "Pomp & Circumstance March No. 1", dessen Trioteil die Hymne Land of Hope and Glory entlehnt ist, die unter anderem jedes Jahr bei der Last Night of the Proms gespielt wird.

Die Enigma-Variationen sind ein Orchesterwerk (op. 36) des britischen Komponisten Edward Elgar. Die 14 Variationen beschreiben Menschen aus Elgars Umfeld.

Die Enigma-Variationen entstanden 1898, als Elgar eine zufällige Melodie auf dem Klavier spielte, die seiner Frau Alice gefiel. Anfang 1899 schickte er die Partitur, die er ursprünglich Variations on an Original Theme nannte (den jetzigen Namen Enigma bekam das Stück erst später), dem Dirigenten Hans Richter.

Hans Richter war es, der das Werk am 19. Juni in der St. James Hall in London aufführte. Die Enigma-Variationen machten Elgar international bekannt.

Die 11. Variation (GRS; Allegro di molto) beschreibt den Organisten Dr. George Robertson Sinclair und seine Bulldogge Dan, die bei einem Spaziergang in den Fluss stürzte und sich ans Ufer retten konnte.

Sir Simon Rattle dirigiert das City of Birmingham Symphony Orchestra.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 5. Jul 2017, 15:46
von Jalana
Programmhinweise: Sonnabend 8.7.2017 20:15 Festspielsommer auf 3SAT
Rheingau Musik Festival
Eröffnungskonzert, Basilika Kloster Eberbach, Juni 2017

Programm:
- Richard Wagner: Vorspiel 1. Akt aus "Lohengrin" WWV 75
- Ouvertüre zu "Rienzi" WWV 49
- Ouvertüre zu "Der fliegende Holländer" WWV 63
- Hector Berlioz: "Symphonie fantastique" op. 14
Orchester: hr-Sinfonieorchester
Musikalische Leitung: Andrés Orozco-Estrada

2017 setzen das hr-Sinfonieorchester und Andrés Orozco-Estrada im Kloster Eberbach ihre eindrucksvolle Wagner-Vorspiel-Reihe mit drei weiteren Ouvertüren des Musikdramatikers fort.

Die Helden der beiden romantischen Opern "Lohengrin" und "Der fliegende Holländer" sowie der tragischen Oper "Rienzi" begegnen in dem Programm
der "Symphonie fantastique" von Hector Berlioz.

Mit jenem epochalen Werk setzte sich der junge französische Romantiker einst über traditionelle Grenzen hinweg und erschloss der musikalischen Welt ganz neue Ausdrucksformen. Geradezu wie ein Prototyp des romantischen Künstlertums erscheint der Protagonist der quasi-autobiografischen Sinfonie, die ebenso intensiv wie subjektiv erlebte Empfindungen, Leidenschaften und Träume effektvoll und farbenreich in Szene setzt.

Im Anschluss ab 21:55
Verbier Festival 2016
András Schiff spielt und dirigiert Bach, Haydn, Beethoven und Mozart


Programm:
- Johann Sebastian Bach, Klavierkonzert Nr. 1, BWV 1052
- Joseph Haydn, Symphonie No. 88
- Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert No. 5, op. 73
- Wolfgang Amadeus Mozart, Klaviersonate No. 16, K. 545
- Johann Sebastian Bach, Italienisches Konzert, BWV 971, 1. Satz
Orchester: Verbier Festival Orchester

Der ungarische Pianist András Schiff gehört zu den wahren Größen der heutigen Musikwelt. Seine Aufnahmen zählen zu den bedeutsamen Interpretationen der klassischen Musik.

In Verbier spielt und dirigiert die Pianisten-Legende die großen Meisterwerke der Klavierliteratur von Bach, Haydn, Beethoven und Mozart.

(ARD/HR/3sat)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 7. Jul 2017, 21:58
von Jalana
"Viva il vino spumeggiante" aus der Oper 'Cavalleria rusticana' von Pietro Mascagni

Pietro Mascagni (* 7. Dezember 1863 in Livorno; "  2. August 1945 in Rom) war ein italienischer Komponist, der mit seinen Opern neben Ruggero Leoncavallo und Giacomo Puccini einer der wichtigsten Vertreter des Verismo ist.

Cavalleria rusticana (Sizilianische Bauernehre) ist eine Oper in einem Akt von Pietro Mascagni. Als literarische Vorlage diente ihm die gleichnamige Erzählung von Giovanni Verga aus der Novellensammlung Sizilianische Novellen. Das Libretto stammt von Giovanni Verga, Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci. Die Uraufführung fand am 17. Mai 1890 im Teatro dell'Opera di Roma (damals Teatro Costanzi) in Rom statt. Die Spieldauer der Oper beträgt etwa 70 Minuten. Die Oper spielt in einem sizilianischen Dorf am Ostermorgen. Stilistisch gehört die Oper zum Verismus.

Es singt Jonas Kaufmann.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 10. Jul 2017, 22:10
von Jalana
"Klavierkonzert No. 2 in A-Dur" von Franz Liszt

Franz Liszt, im Ungarischen Liszt Ferencz, wie er sich auch selbst schrieb, oder in neuerer Schreibweise Ferenc (* 22. Oktober 1811 in Raiding/Doborján, damals ungarisches Kronland des Kaisertums Österreich, heute Burgenland; "  31. Juli 1886 in Bayreuth), war ein österreichisch-ungarischer Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer und Schriftsteller.

Liszt war einer der prominentesten Klaviervirtuosen und einer der produktivsten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er hat in vielen unterschiedlichen Stilen und Gattungen komponiert, war mit seinen Sinfonischen Dichtungen ein Wegbereiter der "programmatischen Musik" und wird mit seinen Hauptwerken zur Neudeutschen Schule gezählt. Er war Mitbegründer des Allgemeinen Deutschen Musikvereins. Im Alter von 54 Jahren empfing Liszt in Rom die niederen Weihen und den Titel Abbé.

Liszt schrieb das Werk in den Jahren 1830 bis 1839. 1849, 1853, 1857 und 1861 schrieb er es jeweils noch einmal um. Das Stück ist Hans von Bronsart gewidmet, es wurde am 7. Januar 1857 in Weimar unter der Leitung des Komponisten und mit Bronsart am Klavier uraufgeführt. Der ursprüngliche Titel des Stücks ist Concert symphonique.

Das Konzert ist für Soloklavier, drei Flöten (3. auch Piccolo), zwei Oboen, zwei Klarinetten (in A), zwei Fagotte, zwei Hörner, zwei Trompeten, drei Posaunen, Becken, Pauken und Streicher geschrieben. Die mittlere Spieldauer beträgt etwa 22 Minuten.

Liszt schrieb später eine Bearbeitung des Konzerts für zwei Klaviere.

Es spielt das Central Aichi Orchestra unter der Leitung von Ichiro Saitoh. Die Solistin ist Etsuko Hirose.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 12. Jul 2017, 18:16
von Jalana
Programmhinweise: Samstag 15. Juli ab 20:15 Festspielsommer live auf 3SAT
Klassik am Odeonsplatz 2017
Live-Übertragung des Konzerts am Odeonsplatz, München
Mit Martin Grubinger (Schlagzeug)


Programm:
- Tan Dun: Percussion Concerto: The Tears of Nature, 1. Satz
- Bruno Hartl: Konzert für Schlagzeug und Orchester, 2. und 3. Satz
- Carl Michael Ziehrer: "Hereinspaziert!", Walzer op. 518 (aus der Operette "Der Schatzmeister")
- Antonin Dvorák: (Honeck/Ille): "Rusalka-Fantasie", Suite aus der Oper Rusalka
- Dmitri Schostakowitsch: Suite für Varieté-Orchester
- Leroy Anderson: The Typewriter
- Richard Strauss: Rosenkavalier Suite (Auszüge)
Orchester: Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Anstelle des erkrankten Starpianisten Lang Lang wird der weltbekannte Perkussionist Martin Grubinger beim sommerlichen Münchner Klassikevent "Klassik am Odeonsplatz" auftreten.

Im zweiten Teil ist das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Manfred Honeck mit Werken von Ziehrer, Dvorák und Schostakowitsch zu hören.

Der gebürtige Salzburger Martin Grubinger sorgte schon 2013 bei "Klassik am Odeonsplatz" für Begeisterungsstürme. Dieses Jahr wird er Auszüge aus zwei seiner "Paradekonzerte" spielen: "The Tears of Nature" von Tan Dun und dem Konzert für Schlagzeug und Orchester des Wiener Komponisten Bruno Hartl. Das Werk des in New York lebenden Chinesen Tan Dun wurde 2012 von Martin Grubinger uraufgeführt - mit dem Komponisten am Dirigentenpult. Bruno Hartl, im Hauptberuf Solo-Pauker bei den Wiener Philharmonikern, schrieb sein Konzert im Jahr 2000 für den damals 17-jährigen Martin Grubinger.

Manfred Honeck feiert sein Debüt auf dem Odeonsplatz und tritt dabei nicht nur als Dirigent des BR-Symphonieorchesters, sondern auch als Arrangeur in Erscheinung. Aus Höhepunkten von Antonín Dvoráks beliebter Oper "Rusalka" hat er eine eigene Orchestersuite zusammengestellt, die "Rusalka-Fantasie".
Außerdem wird das Symphonieorchester die "Suite für Varieté-Orchester" von Dmitri Schostakowitsch und einen Walzer von Carl Michael Ziehrer spielen.

Danach ab 22:25 Verbier Festival 2016: Eröffnungskonzert
Charles Dutoit und Kyung Wha Chung spielen
Brahms und Berlioz
Mit Kyung Wha Chung (Violine)


Programm:
- Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 77
- Hector Berlioz: Symphonie Fantastique op. 14
Orchester: Verbier Festival Orchester
Musikalische Leitung: Charles Dutoit

Charles Dutoit, seit 2009 Leiter des Verbier Festival Orchesters, und die Violinistin Kyung Wha Chung eröffnen das "Verbier Festival 2016" im Zeichen der Romantik mit Brahms und Berlioz.

Zum Auftakt des Eröffnungskonzerts interpretiert die südkoreanische Geigerin, begleitet vom Verbier Festival Orchestra, Brahms' Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 77. Es folgt die berühmte "Symphonie Fantastique" von Hector Berlioz.

Brahms Konzert für Violine und Orchester in D-Dur op. 77 gilt als virtuoses Meisterwerk mit äußerst melodischem Reichtum. Ein Geschenk und eine Herausforderung für die Violinistin, ihre technische Meisterschaft und ihre klangliche Reife zu zeigen.

Die "Symphonie Fantastique", eines der Lieblingsstücke von Charles Dutoit, gilt als Begründung der Programmmusik und als eines der bedeutendsten Werke der Romantik. Es hat die Musikgeschichte geprägt und vor allem Richard Wagner nachhaltig beeinflusst.

(ARD/BR/3sat)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Do 13. Jul 2017, 21:59
von Jalana
"Hat man nicht auch Gold beineben" aus der Oper 'Fidelio' von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; "  26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Fidelio ist die einzige Oper von Ludwig van Beethoven in zwei - bzw. in der Urfassung unter dem Titel Leonore drei - Akten. Das Libretto schrieben Joseph Ferdinand von Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke; als Vorlage diente ihnen die Oper Léonore ou L'amour conjugal (1798; Libretto: Jean Nicolas Bouilly, Musik: Pierre Gaveaux). Die Uraufführung der ersten Fassung des Fidelio fand am 20. November 1805 am Theater an der Wien statt, jene der zweiten Fassung ebenda am 29. März 1806, die der endgültigen Fassung am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater.

Es singt Gottlob Frick.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mo 17. Jul 2017, 21:42
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Die Walküre" von Richard Wagner

Die Walküre (WWV 86 B) ist der Titel einer Oper von Richard Wagner. Sie bildet zusammen mit den Opern Das Rheingold, Siegfried und Götterdämmerung das Gesamtwerk Der Ring des Nibelungen. Beim Ring des Nibelungen handelt es sich um eine Tetralogie, nämlich um ein "Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend". Die Walküre ist nach dem Vorspiel (Das Rheingold) der erste Tag. Die Uraufführung fand am 26. Juli 1870 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München unter der Leitung von Franz Wüllner statt. Das Werk ist im Verlag Schott, Mainz (Richard-Wagner-Gesamtausgabe) erschienen. Das Autograph der Partitur ist seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen.

Wilhelm Furtwängler dirigierte 1954 die Wiener Philharmoniker.



LG
Jalana