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Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 26. Feb 2014, 15:30
von NAREA
...................................."Na Tom, was machst du denn Silvester?"
"Ich weiß noch nicht. Sicher werde ich hier her kommen."
"Du kannst auch zu mir kommen, wenn du möchtest."
"Mal sehen und vielen Dank."
Eva verabschiedete sich, denn sie mußte ja noch arbeiten.
Sonja ließ sich auch sehen und erzählte was sie Silvester alles machen will. Auch sie war schnell wieder weg.
"Sag mal Tom, wie findest du Eva?"
"Papa, die gefällt mir richtig gut. Magst du sie?"
"Ja sehr. Sie hat mir angeboten bei ihr zu wohnen, weil sie viel Platz hat. Aber ich glaube sie hat sich auch ein bißchen in mich verliebt."
"Wie gefällt dir denn die Wohnung, die wir für dich besorgt haben?"
"Sehr gut. Aber gut daß du mich darauf ansprichst. Die Vermieterin weiß gar nicht, daß ich krank bin und ich wäre mit Treppenreinigung dran gewesen. Kannst du ihr das bitte sagen?"
"Naklar, ich gehe nachher gleich hin.Kann ich gleich meine Sachen von Lena holen und bei dir wohnen."
"Das ist eine gute Idee."
Tom verabschiedete sich auch und ging in Lenas Wohnung, um seine Sachen zu holen.

Lena war nicht so gut drauf. Ihr Freund will mit seinen Kumpels feiern und das alles ohne Mädchen.
"Was willst du den machen Tom?"
"Ich weiß nicht Lena. Erst mal muß ich in Papa's Wohnung. Die Vermieterin weiß noch nicht, daß Papa krank ist."
"Soll ich mitkommen?"
"Brauchst du nicht, ich mach das schon."
"Ich habe da noch eine Möglichkeit Silvester zu feiern aber da sind wieder nur Mädchen. Dazu habe ich auch keine Lust. Wollen wir was zusammen machen?"
"Wenn du möchtest, dann gerne. Ich habe nur ein Angebot von Papa's Chefin, zu ihr zu kommen. Sie ist auch alleine. Das kann aber auch langweilig werden."
"Ach Tom, langweiliger als mit 10 Mädchen und ohne Jungs kann es nicht werden. Dann müssen wir eben Stimmung machen."
"Gut, ich rufe Sonja nach her an, daß ich mit dir komme."

Tom fuhr zu Wohnung seines Vaters. Er meldete sich bei der Vermieterin und schilderte ihr den Unfall. Sie war sehr mitleidig und bot Tom erst mal einen Kaffe an.
"Mein Vater sagte, daß er den Treppenaufgang hätte putzen müssen."
"Ja, das ist richtig. Da der Termin erst gestern war, habe ich noch nichts unternommen. Ich könnte mal einen anderen Mieter fragen, ob er tauschen würde, bis dein Vater wieder gesund ist."
"Das ist schwierig, er hat sich beide Arme gebrochen und wird noch etwas im Krankenhaus bleiben müssen. Aber ich kann das doch auch machen. Ich habe zu Hause auch immer geholfen."
"Hast du denn auch alle Sachen dafür in der Wohnung?"
"Das weiß ich nicht. Ich bin gleich los, nachdem mein Vater hier eigezogen ist. Ich werde gleich mal nachschauen und wenn was fehlt, noch schnell einkaufen gehen."
"Das brauchst du nicht, ich borge dir die Sachen, du bist doch gerade erst angekommen."
"Danke, ich schauhe mal schnell nach und wenn was fehlt, dann melde ich mich."
Tom ging in die Wohnung und staunte über die Ordnung, die sein Vater hinterlassen hat. Aber außer Geschirrputzmittel fand er nichts. Also doch schnell zur Vermieterin, denn er wollte so wie alle Mieter die Aufgaben, die anstanden erledigen. Er klingelte und bat um etwas Putzmittel, Eimer Schrubber und Lappen. "Na junger Mann, mit deinen neuen Sachen willst du jetzt putzen?" "Muß ich ja, ich konnte nicht wissen, daß mich sowas hier erwartet." "Komm mal kurz rein, ich gebe dir wenigstens noch eine Schürze." Tom wartete im Flur ihrer Wohnung. Dann kam sie mit einer Art Kittel. Sie hielt ihn so, daß Tom ihn gleich anziehen konnte. Vorne hingen 2 lange Bänder herunter. Die Frau fädelte eines der Bänder durch einen kleinen Schlitz und nahm auch das zweite Band und stellte sich hinter Tom, um eine Schleife auf seinem Rücken zu machen. "So, nun kannst du dich ruhig schmutzig machen. Möchtest du noch ein Tuch haben? Beim Treppe putzen hat man den Kopf viel nach vorn gebeugt und deine Haare würden dir nicht ins Gesicht fallen."
Ohne seine Antwort abzuwarten, band sie ihm schnell ein Kopftuch um, das sie im Nacken verknotete.
"Aber wenn mich jemand so sieht, das ist mir peinlich."
"Braucht es nicht. Hier im Haus wohnen 2 Frauen allein mit ihren Söhnen, du kannst mir glauben, daß die auch immer mit Mutter's Schürzen putzen."
Tom machte sich an die Arbeit. Fast eine Stunde hatte er zu tun. Er räumte gerade die Sachen zusammen, da kam ein Junge, der so geschätzt 15 Jahre alt war und fragte gleich, ob er auch so eine strenge Mutter hätte. Warum, fragte Tom. Na er müsse auch immer so mit Schürze das Treppenhaus reinigen. "Wohnst du hier?" "Nicht richtig. Mein Vater wohnt hier und ich besuche ihn. Nur liegt er zur Zeit im Krankenhaus und darum mache ich es."
"Vieleicht sieht man sich ja mal."

Tom nahm sein Putzmaterial und wollte es wieder bei der Vermieterin abgeben.
"Behalte die Sachen mal, wenn dein Vater wieder da ist, dann kannst du sie mir ja zurück bringen."
Tom ging zurück in die Wohnung und stellte die Putzsachen in den Besenschrank. Dann ging er auf den Balkon und schaute in der Gegend rum. Er konnte am Horizont die Ostsee sehen.
"Bist du noch nicht fertig mit putzen?"
Eine Stimme vom Nachbarbalkon ließ ihn erschrecken.
"Doch aber ich genieße gerade die Aussicht."
Es war der Junge aus dem Treppenhaus. Jetzt merkte Tom auch, warum er gefragt hat. Er hatte noch das Kopftuch um und den Kittel an.
Tom rief Eva an, daß er gerne mit ihr Silvester feiern würde. "Kann ich auch eine Freundin mitbringen?"
"Na klar."
Am Silvesternachmittag ging er noch zu seinem Vater ins Krankenhaus. Als er losgehen wollte, kam Eva auch noch mal zu Karl. Tom erzählte noch schnell wen er mitbringen wollte und Karl lobte Lena über alles. "Na dann bis später, Tom."

Tom war gerade zu Hause, da stand Lena schon vor der Tür. "Hi, ich habe es zu Hause nicht mehr ausgehalten. Ich habe uns Kuchen mitgebracht. Hoffentlich halt dein alter Herr Kaffe im Hhaus."
Lena suchte in der Küche nach dem Kaffe.
"He, das finde ich ja toll daß dein Vater bei der Hausarbeit Kittel trägt."
Tom hatte den Kitte achtlos über die Lehne des Küchenstuhls geworfen. Das Kopftuch lag auf dem Tisch. Tom wollte es gerade wegnehmen als Lena es bemerkte. "Das sieht ja sehr altbacken aus. Schenk deinem Vater doch mal was Poppiges. So alt ist er doch noch nicht."
"Lena, die Sachen gehören uns nicht. Und meinem Vater schon gar nicht. Ich habe sie von der Vermieterin bekommen, weil ich das Treppenhaus geputzt habe."
"So hast du das Treppenhaus geputzt?"
"Warum denn nicht? Ist mir kein Zacken aus der Krone gefallen. Mein Vater wäre dran gewwesen, da habe ich es eben gemacht. Weil er noch kein Putzzeug hatte, borgte es mir die Vermieterin samt Kittel und Kopftuch."
"Warum wundere ich mich überhaupt. Mein Vater macht es doch auch so. Und schließlich ist ja nichts dabei."
"Erst kam ich mir etwas doof vor," sagte Tom.
Lena und Tom sprachen noch über sein Leben in Frankfurt und was er nach der Schule machen will.
Es wurde dann Zeit sich auf den Weg zu Eva zu machen.

Bei Eva angekommen wurden sie herzlich begrüßt. Eva hatte auch noch eine Freundin eingeladen. Sie hatte für alle ein köstliches Buffet angerichtet. An einem runden Tisch im Wohnzimmer wurde gesgessen, getrunken und erzählt. Eva wollte alles von Tom und Lena wissen, weilsie ja nicht immer in Wismar gewohnt haben. Das Lokal von Sonja kannte Eva auch. Sie konnte sich sogar an zwei junge Kellnerinnen erinnern. Und das das Essen auf einmal besser schmeckte. Als Lena sagte, daß die eine Kellnerin, Tom war, wollte Eva das nicht glauben. Sie wollte schon mit Tom wetten. "Ihr habt doch wie Zwillinge ausgesehen. Nur daß eine etwas kleiner war."
"Ja das war Tom. Es war ein schöner Gag und keiner hat was gemerkt. War gar nicht so leicht ein Kleid für ihn zu bekommen," sagte Lena.
Was jetzt kommt ahnt Ihr sicher schon. Eva wollte Tom doch wirklich in einem Kleid sehen. Ob ihr Bitten und Betteln geholfen hat?????????????????????????????

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 28. Feb 2014, 07:48
von NAREA
Bin um 15 Uhr nach Hause gekommen.
Doris hat sich gesund schreiben lassen. Es ist Weiberfastnacht. Mich hat sie gleich überfallen und verkündet, daß wir feiern gehen.
Zu solchen Feiern kommen in der Regel und der Tradition keine Männer. Die Frauen wollen sich doch mal so richtig austoben. Auf meinem Bett lagen schon einige Sachen.
15 Minuten später klingelt es. Günter, unser linker Nachbar steht vor der Tür. Ich mußte erst zwei mal hinschauen, daß ich ihn erkannte. Im wadenlangem Sommerkleid und Perücke, viel Farbe im Gesicht, fragte er mich, wann wir los wollen. Ich bat ihn erst mal rein. Ich wußte von Nichts. Doris kam und freute sich, daß Günter so toll aussah. Weil seine Frau etwas korpolenter ist, war das Kleid von unserer rechten Nachbarschaft. Was ist hier los?

Ich schreibe erst heute28.02. weiter, weil es Krach gab.
Unsere Frauen haben sich das alles so schön ausgedacht aber ich hatte wirklich keine Zeit feiern zu gehen. Ich habe den ganzen Abend (mit eiwas Auszeit) gesessen und an einem Preisangebot für einen wichtigen Kunden gearbeitet. Ich muß auch gleich los.

Weil ich nun nicht mitgehen wollte gab es Streit. Doris wollte es nicht verstehen. Dann wollte Günter auf einmal auch nicht mit. Dann kam Herbert, unser rechter Nachbar, der in einem Kostüm von Günters Frau steckte und wollte wissen wann es los geht. Ich wollte nicht, Günter auch nicht, so war Herbert sichtlich erleichtert, das er uns gesellschaft leisten konnte. Alle drei Frauen waren stink sauer. Nicht auf ihre Männer, nein auf mich. Ich war der Spielverderber des Tages.
Günter und Herbert blieben bei mir als die Frauen feiern gingen. Konnte sie eigentlich nicht gebrauchen aber nun habe ich es eingebrockt. Ich ging in den Keller, um etwas zu trinken zu holen. Da fiel mir ein, daß die beiden so schön verkleidet da saßen. Ich stellte das Bier auf den Tisch und sagte, daß ich mich auch umziehen gehe. Dann machen wir unsere private Weiberfastnacht. Doris hat alles so schön auf dem Bett ausgebreitet. Also Strumpfhosen an, Kleid drüber und Kopftuch um. So hatten wir einen lustigen Abend. Ich bin auf dem Sessel eingeschlafen als Doris kam. Sie ging gleich schlafen. Ich bin um 4:30 Uhr wachgeworden und habe meine Arbeit vollendet. Jetzt muß ich endlich aus dem Kleid raus, duschen und los.
Mal sehen was mich heute Nachmittag erwartet.
Gruß Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 28. Feb 2014, 21:02
von Kerstin
Hallo Narea
NAREA hat geschrieben:.....
Ich schreibe erst heute28.02. weiter, weil es Krach gab.
Unsere Frauen haben sich das alles so schön ausgedacht aber ich hatte wirklich keine Zeit feiern zu gehen. Ich habe den ganzen Abend (mit eiwas Auszeit) gesessen und an einem Preisangebot für einen wichtigen Kunden gearbeitet. Ich muß auch gleich los.

Weil ich nun nicht mitgehen wollte gab es Streit. .....
Deiner Doris sollte eigentlich klar sein, das sie nicht einfach so über dich verfügen kann und solche Überfallaktionen potentiell in die Hose gehen.
Dich verstehe ich aber auch nicht so recht. Warum nimmst du dir noch Arbeit mit nach Hause, wenn du - sofern ich mich recht entsinne - kurz vor der Rente stehst. Auch hättest du dich mit deiner Doris absprechen können Zwecks Überstunden. Solche Arbeiten fallen doch nicht einfach so vom Himmel.

Notiz an mich:
Sollte ich mal mein Singel dasein aufgeben unbedingt auch die Freizeitaktivitäten absprechen - nicht nur den Einkaufszettel.


In der Hoffnung das Ihr euch bald wieder vertragt

Liebe Grüße
Kerstin

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 11. Mär 2014, 15:14
von NAREA
Hi Kerstin, alles wieder in Ordnung.
Doris hat sich entschuldigt, weil sie mich so überfallen hat. Die Nachbarsfrauen waren auch nicht so böse, daß ihre Männer nicht dabei waren. Es solle sehr sehr wenige Männer da gewesen sein. Stimmung war toll, Männer habe nicht gefehlt.
Außerdem sagte Doris, daß sie sich sehr gefreut, weil ich die Sachen doch angezogen habe, die sie rausgelegt hat.
Am Wochenende waren wir an einem See spazieren. Doris hat sich besondere Mühe gegeben mich alten Sack so weiblich wie möglich zu schminken. Eine Perücke und ein Kopftuch halfen mir, nicht doch zu Hause zu bleiben. Ältere Damen wie wir liefen schon in Röcken rum. Ich durfte nicht.
Ich hatte ja mal versprochen, daß ich mehr Kleider tragen wolle. Das reibt mir Doris jetzt immer unter die Nase. Na ja mit dicken Strumpfhosen, Unterrock und nicht zu dünnem Kleid mit Mantel drüber, habe ich mich sehr wohl gefühlt. In der Sonne habe ich schon mal den Mantel geöffnet. Leider waren zu viele Leute unterwegs. Einige schauten schon komisch. Muß man einfach nur grüßen, in dem man mit dem Kopf nickt. Doris hielt mich schön fest am Arm, so wie es Frauen machen, die mit Frauen spazieren gehen.
Es war ein schöner Tag, der am Sonntag wiederholt wurde. Wochenendausklang war bei Nachbars. Günter kann es einfach nicht glauben, was ich mich traue.
Bis morgen, dann geht es endlich mit der Geschichte weiter. Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mi 12. Mär 2014, 19:59
von NAREA
..................Tom und Lena bei Eva.
Tom wollte sich einfach nicht erweichen lassen, im Kleid vor den Frauen zu posieren. Eva hörte auf zu betteln und die fröhliche Runde machte die nächste Flasche Sekt auf. Schon etwas betrunken wollten die Vier vor die Haustür gehen, um das Feuerwerk zu sehen. Die Temperatur ist schon unter Null gegangen.
Evas Freundin hatte nicht mit der Kälte gerechnet und bat um einen warmen Mantel.
"Kinder, ihr habt doch sicher auch nichts Warmes zum Anziehen, oder?"
Tom und Lena schauten sich an und schüttelten den Kopf.
"Kein Problem, ich habe für alle was."
Eva hatte Hosen an und zog sich einen gefütterten Annorack an. Ihrer Freundin gab sie einen Wollmantel. Lena hatte Leggings mit Stiefeln an. Aber ihr Annorack war nicht warm genug. Sie durfte Evas Steppmantel tragen. Alle außer Tom waren versorgt. "Ich bleibe auch gerne hier und schaue aus dem Fenster."
"Da wirst du aber nichts sehen, die Gasse ist schmal und hoch. Ich finde noch was für dich. Ha, ich habe was. Komm mal her."
Sie holte einen Ledermantel aus dem Schrank. Schwarz und mit Kaputze. "Sieh mal, der ist sogar gefüttert und passen wird er dir bestimmt. Zieh mal an."
Tom schaute etwas skeptisch, zog ihn dann aber doch an. Der Mantel hatte einen langen Reißverschluß vorne, den Eva gleich zuzog. Dann Schlug sie Ärmel einmal um und bedeckte Tom's Kopf mit der Kaputze. "Wenn du den nicht willst Tom, dann tauschen wir. Der Mantel ist ja megageil. Eva, der sieht wirklich toll aus."
"Wenn du so verrückt danach bist, dann behalte ich ihn an. Das mit der Kaputze gefällt mir."
Sie gingen los, nahmen noch zwei Flaschen Sekt mit und stürzten sich ins Vergnügen.

Moni und Uwe haben sich von Monis Freundin in Frankfurt perfekt auf Geisha schminken lassen. Als sie sich ansahen, war es als wenn sie ihr Spiegelbild vor sich hatten. Es war erst 17 Uhr. Was sollte sie so lange machen?
Uwe sagte, daß sie im Hotel warten sollten, denn vor 19 Uhr macht Klaus bestimmt noch nicht auf.
Moni war so aufgeret, daß sie sofort hingehen wollte. Sie freuten sich Klaus und Ruth wiederzusehen und konnten es kaum erwarten.
Wieder im Hotelzimmer angekommen, natürlich nicht ohne Aufsehen zu erregen, ließen sie sich ihr Essen auf das Zimmer bringen. Das Bedienpersonal, das ja wußte, daß hier ein Ehepaar wohnte, war total verblüft über die Maskerade. "Waren sie in einem Filmstudio? Oder sind sie doch zwei Frauen? Wer kann so gut schminken?"
Moni freute sich über die Reaktion des Mädchens. Sie versuchte ihre Stimme zu verstellen und fragte, wer denn wer sei. Sie wurde als Frau erkannt, denn die Stimme ist unverkennbar.
"Aber die Idee ist toll. Ich habe gehört, daß heute im -PARADISO-die Silvesterfeier unter einem ähnlichen Motto laufen soll." "Ja, da wollen wir auch hin."
Um 19Uhr 30 standen Moni und Uwe vor dem -PARADISO- und zeigten ihre Eintritskarten, die Monis Freundin besorgt hatte. Alles lief super. Sie wurden von Ruth plaziert. Ein Tisch, der etwas seperat stand aber trotzdem nicht abseits des Raumes. Hatte sich Moni gewünscht, weil sie ja die Örtlichkeiten kennt und auch mal vielleicht Ruth oder Klaus an den Tisch bekommen könnte.
Ruth hatte sich schlicht und sagen wir, ganz normal angezogen. Wadenlanger Lederrock mit weißer Bluse. Ein kleines Schürzchen zierte ihr Aussehen. Klaus hatte sie noch nicht gesehen. das Lokal füllte sich, bis kein leerer Platz mehr zu sehen war. Dann kam Klaus aus der Küche, der das Buffet eröffnen wollte. Er hatte sich als chinesischer Koch verkleidet. Moni wäre gerne aufgesprungen aber die Überraschung sollte ja erst 0Uhr 00 erfolgen. Ob es eine Überraschung war, erfahrt IHR morgen.

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 13. Mär 2014, 18:10
von NAREA
...............................Als sich der Jahreswechsel anbahnte und alle nach Draußen strömten, blieben Moni und Uwe sitzen. Ruth und Klaus deckte die Tische neu ein. Gebäck wurde auf jeden Tisch platziert.
Die beiden Geishas kamen Klaus verdächtig vor. Als es Mitternacht von der Kirchturmuhr schlug, sprang Moni auf und lief zu Klau, Uwe ging zu Ruth. Moni umarmte Klaus und wünschte ihm ein gesundes neues Jahr. Bis er sich gefangen hat, bekam er schon viele Küsse von Moni auf seine Wange. Als er endlich erkannte wen er da am Hals hatte, war die Freude riesengroß. Ruth ging es nicht anders. Sie ließ vor Freude einen Schrei los, denn sie hat Uwe sofort an der Stimme erkannt. Ihr kullerten gleich ein paar Tränchen über ihre Wangen.
Die Geishas halfen schnell beim Eindecken der Tische und stießen dann mit einem Glas auf das Wiedersehen an. "Das ist eine super Überraschung. Da habt ihr uns aber lange warten lassen. Ich habe Ruth schon gefragt, was das wohl für Gäste sind. Wir waren uns einig, daß ihr Zwillinge seid."
"Das war eine Idee von Moni. Wir sind gestern um halb Fünf schon geschminkt worden und mußten dann im Hotelzimmer warten bis ihr geöffnet habt. Jetzt bin ich froh, daß ich bald wieder aus dem Kostüm komme."
"Mensch Leute, wir freuen uns wahnsinnig. Ist Lena auch hier?"
"Nein, die feiert mit ihren neuen Freunden und Tom in Wismar."
"Wie geht es eigentlich Karl?"
"Der liegt mit zwei gebrochenen Armen im Krankenhaus. Hat bei seiner neuen Arbeit einen Unfall gehabt. Und wie ich aus den Telefonaten mit Lena heraushöre, kümmert sich seine Chefin sehr rührend um den Karl. Es scheint sich was anzubahnen."
"Ist er schon geschieden?"
"Das kann ich nicht beantworten. Der Antrag läuft, glaube ich."
"Das würde uns freuen, wenn der arme Kerl jetzt an die Richtige gerät."
"Das hoffen wir auch."
Als die Feier früh um 4 Uhr ausklang und Moni nebst Uwe die letzten Gäste waren, wollte Ruth noch aufräumen. "Das lassen wir schön bleiben, wir gehen lieber schlafen, ich bin total fertig."
"Ja, wir gehen dann auch mal. Wir kommen heute wieder und helfen euch,"kam es von Moni.
"Wo wohnt ihr denn?"
"Unser Hotel ist ziemlich weit weg. Es war nichts mehr frei in eurer Nähe. Wir haben das Zimmer trotzdem genommen, weil wir euch wiedersehen wollten."
"Dann bleibt ihr einfach hier. Was sagst du Ruth?"
"Gerne, Betten sind schnell gemacht. Komm Moni, wir bereiten alles vor."
Ruth und Moni bezogen schnell die Betten im Gästezimmer. "Wenn ich schon zwei Geishas zu Gast habe, dann gibt es auch nur Nachthemden. Zum Frühstück oder besser Mittag treffen wir uns Unten. Die Bettwäsche läßt du liegen. Ihr seid unsere Gäste und werdet sicher noch eine Nacht bleiben. Ach so, im Schrank sind Sachen, denn im Kostüm könnt ihr ja nicht rumlaufen."
"Danke Ruth, ich bin todmüde."
"Mir geht es ebenso, Gute Nacht Moni."
Da kam Uwe auch schon herein, zog sich aus und sprang ins Bett. "Uwe, was soll das denn, du kannst doch nicht nackt in fremden Betten schlafen. Da liegt ein Nachthemd, ziehe das bitte an."
"Das gehört mir nicht, ist viel zu lang."
"Ich helfe dir gleich, Ruth hat sie extra für uns rausgelegt."
Widerwillig zog Uwe das Nachthemd an. Es duftete sehr gut. "Frage mal Ruth nach ihrem Weichspüler."
Dann war er eingeschlafen.
"Du Klaus, ich habe die beiden im Gästezimmer einquartiert. Heute irgendwann sollen sie sich Sachen aus dem Schrank nehmen und mit uns essen. Ich bin sehr gespannt."
"Warum?"
"Weil da nur meine Sachen drin hängen." "Und Uwe, was soll der machen? Soll ich ihm Sachen bringen?"
"Nein laß nur, Uwe hat da sicher seinen Spaß dran, hoffe ich."..................................................

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Do 13. Mär 2014, 23:51
von Kerstin
Hallo NAREA

Vielen Dank für deine Mühe die Geschichte weiter zu schreiben..

LG Kerstin

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Fr 14. Mär 2014, 13:12
von NAREA
Hallo Kerstin, Mühe würde ich das nicht nennen. Es ist schon eine Leidenschaft geworden. Und wenn ich sehe wie oft mein Text angeklickt wird, dann wird mir schwindlig und ich mach mich gleich wieder ran.

Bin gerade von der Arbeit gekommen und mich zuerst umgezogen. Da ich morgens früher als Doris aus dem Haus gehe, weiß ich nicht, was auf mein Bett gelegt wird. Freue mich immer wenn ich nach Hause komme, was ich anziehen soll.
Heute ist es wieder mal ein Kleid. Das habe ich aber noch gesehen. Schein sehr groß auszusehen. Als ich es übergezogen habe, merkte ich, daß mein kleiner BH da nicht viel ausfüllt. Wo hatte sie bloß dieses Kleid her? Dann sah ich noch ein langes Unterkleid. War ich wieder zu voreilig. Also raus aus dem Kleid. Unter dem Unterkleid lag noch ein Long-BH (Doris weiß, daß ich sowas gerne trage), der mir erst auch zu groß vorkam.
Also meine BH auch abgenommen (den trage ich fast täglich) und den anderen angelegt. Diese vielen Häkchen machen mich verrückt. Dann lagen da auch noch Strumpfhosen. Die sollte ich sicher nicht anziehen. Denn vor meiner Brust strahlten mich leere Körbchen an. Mein lieber Freund, was Doris sich dabei gedacht. Als ausgestopft, Unterkleid an und Kleid übergestreift. Den seitlichen Reißverschluß hoch gezogen und zum Spiegel gegangen. Naja, es ging so. Bis auf meinen Kopf hätte man mich zum Kaffetrinken im Rentnerclub hereingelassen. So sitze ich nun erst mal hier. Für meine Arbeitsschutzbekleidung bin ich selbst verantwortlich. Auch für die Erledigung der Hausarbeit, die ich jetzt gleich angehen werde. LG Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Sa 15. Mär 2014, 19:14
von Anni
Hallo NAREA )))(:

... mal ein kurzes Lebenszeichen von mir / bin immer noch Fan von Dir (moin)

Mich wundert es doch oft , wie zickig Du Dich immer noch gibst :lol: ...... aber Du hast andererseits ja auch Recht ... Normal ist langweilig :P

Mach weiter so (yes)

LG von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Mo 17. Mär 2014, 18:08
von NAREA
Hallo Anni, ich freue mich immer wieder etwas von Dir zu lesen. Ich finde es toll, daß Du mich noch nicht vergessen hast. Deine offene und auch hintergründige Kritik habe schon vermißt.
Meine Zickigkeit ist nur Selbsschutz. Wenn unsere Mitmenschen das Wort -Toleranz- mehr in ihren Wortschatz aufnehmen würden, dann wäre doch alles viel leichter. Ich könnte dann auch anziehen was ich möchte. Aber aber, wir leben nun mal zwischen komischen Menschen.
Bin sehr froh, daß unsere Nachbarschaft tolerant ist und akzeptiert, was wir machen. Echte Freunde halt. Das hilft uns natürlich sich im häuslichen Umfeld so bewegen zu können, wie wir wollen und nicht alles hinter zugezogenen Gardienen ausleben zu müssen.
Anni, ich hoffe mal wieder was von Dir zu lesen. Und bleibe mein Fan.
Liebe Grüße Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: Di 18. Mär 2014, 19:11
von NAREA
Hallo, bitte, bitte entschuldigt, ich habe heute keine Zeit für meine Geschichte.
Doris muß Überstunden machen. Ich kümmere mich schnell um den Haushalt. Lege gerade diese Pause zwischen Waschmaschine und Abendessenvorbereitung ein.
Wollte heute mal Mann bleiben (es kommt manchmal so durch-ein verirrtes Gen spricht mit meinem inneren Schweinehund und gewinnt manchmal die Oberhand-aber es wird immer seltener) heute habe ich gewonnen, Hausarbeit wird nicht mehr in männlicher Bekleidung durchgeführt. Das ist bei uns schon lange Gestz.
So sitze ich hier als Kittelfrau und werde Euch Allen noch einen schönen Abend wünschen.
Liebe Grüße von Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 23. Mär 2014, 17:22
von NAREA
Hollo, ein Teil der Geschichte liegt schon im Speicher. Aber ich brauche Ruhe zum Schreiben. Nicht wie heute, wenn immer gerufen wird, Narea komm mal her, Narea kannst du mie mal helfen, usw.
Darum erzähle ich schnell von unserem gestrigen Ausflug nach Schwerin.
(darum auch heute die Hektik, ist etwas Arbeit liegengeblieben)
Jedenfalls wollte wir nach Schwerin, um in einem Einkaufstempel shoppen zu gehen. Doris wollte Nachbars fragen, ob sie mitkommen. Günter öffnete die Tür und sagte gleich ja. Und Doris, Willi kann ruhig als Narea gehen, du weißt ja, daß wir kein Problem damit haben. So richtete Doris mir das aus. Na gut dachte ich, ziehste statt Pulli eben eine Bluse an. Aber was ich denke und will muß erst demokratisch abgestimmt werden. Schneller als ich denken kann lagen Strumpfhosen und mein Strickkleid auf dem Bett. So viel mal zur Demokratie bei uns. Meinen Lieblingsbüstenhalter angezogen (der sitzt so gut, weil er so schön ausgepolstert ist, daß ich ihn kaum spüre), die Strumpfhosen der blickdichteren Art angezogen und das Strickkleid.
Da es blöd aussehen würde in einem Kaufhaus mit Kopftuch rumzulaufen, mußte ich meine nicht geliebte Perücke tragen. Das setzte wieder voraus, daß ich etwas Farbe ins Gesicht bekam. Eine Frauenmütze entschärfte meine Ängste. Na sowas Gestricktes eben. Als Günter und Frau vor der Tür standen, war ich gerade fertig. Nur noch Stiefel an, denn so warm war es auch nicht und viele andere Frauen bestätigten meine Meinung. Meine Beine wirken in Stiefeln etwas gerader. Mäntelchen drüber und los.
Gut behütet durch meinen Freund Günter, der jeden eins auf die Mütze geben wollte, der mich blöd anmachen sollte, verbrachten wir vier einen schönen Tag. Gekauft haben nur Doris und Nachbarin. Ich würde mich nicht in der Kabine ausziehen. Gester jedenfalls nicht.
So, das wollte ich nur geschrieben haben. Jetzt ist schluß mit privat.
Schönen Sonntag noch.
Gruß an alle Narea

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 23. Mär 2014, 20:19
von Anni
Hallo NAREA )))(:

... was willst Du in einer Beziehung mit Demokratie ??? - als ob DAS schon mal funktioniert hätte :lol:

Ich für meinen Teil habe akzeptiert , das eine die Hosen an haben muß :!: und DAS bin nicht ICH :mrgreen:

... also alles gut (yes)

Liebe Grüße auch an Doris - sie weiß , was sie tut :wink:

von frecher Anni

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 23. Mär 2014, 21:13
von franziskabeata
Hallo Narea,
ist doch super, wenn man als CD mit Partner oder Partnerin und Freunden oder Nachbarn shoppen gehen kann. Mein Problem beim Shoppen ist, dass ich immer was brauchen kann. Aber andererseits geht es mir hauptsächlich darum, eben in Frauenkleidern was zu unternehmen. Natürlich kaufe ich, kaufen wir (zusammen mit meiner Lebensgefährtin) nicht immer und nicht immer nur was zum Anziehen ein. Kleider machen Leute, sagt ein Sprichwort; aber Leute haben auch noch andere Bedürfnisse.
Liebe Grüße an alle CD
Franziska

Re: Mein Leben als Crossdresser an der Seite einer Frau

Verfasst: So 23. Mär 2014, 21:59
von Inga
Hallo, Narea,

ich lese immer wieder gerne von dir. So auch euren Ausflug nach Schwerin.

als ich gestern unterwegs war, habe ich auch gedacht, ist doch wieder Stiefeltag nach den schönen Tagen in der Woche.

Ich freue mich immer wieder von dir zu lesen doch fühle dich nicht unter Druck gesetzt. Denn alles braucht seine Zeit und der Alltag manche Pause des Nichtstun.

Liebe Grüße
Inga