Seite 75 von 105

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 19. Mär 2017, 22:14
von Jalana
L'Ardita" von Luigi Arditi

Luigi Arditi (* 22. Juli 1822 in Crescentino bei Vercelli; "  1. Mai 1903 in Hove bei Brighton) war ein italienischer Violinist und Komponist.

Luigi Arditi wirkte als Theaterkapellmeister an italienischen Bühnen, aber auch in Havanna, New York, Konstantinopel und London (1858), Wien und Sankt Petersburg (1871-73). Er machte auch mit einer eigenen Operntruppe Gastspielreisen in Deutschland, ließ sich aber schließlich in London dauerhaft nieder.

Von seinen Kompositionen wurde zunächst die Oper -»Der Spion-« (1856) bekannt, verschwand aber bald wieder von den Bühnen, gehalten hat sich vor allem der Gesangswalzer -»Il bacio-« (-»Kußwalzer-«). Eine regelrechte Renaissance ist ihm wohl nicht beschert, aber einige seiner Salonlieder sind in den letzten Jahren auf verschiedenen CDs erschienen. Die Idee, Tänze zu "singen", dürfte zwar nicht von ihm stammen, er hat sie aber im 19. Jahrhundert durch seine Kompositionen so populär gemacht, dass er damit eine Art Urvater der Tanzoperette und des Musicals wurde.

Arditi legte Wert darauf, dass seine Tänze wirklich "zweifunktional" waren, das heißt, sie mussten sich wirklich sowohl singen als auch tanzen lassen.

Es singt Michelle Perini.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 21. Mär 2017, 22:06
von Jalana
Ouvertüre der Operette "Die Frau Meisterin" von Franz von Suppé

Franz von Suppé, auch Suppè (* 18. April 1819 in Spalato (Split), Dalmatien; "  21. Mai 1895 in Wien), war ein österreichischer Komponist. Sein bürgerlicher Name lautet Francesco Ezechiele Ermenegildo Cavaliere Suppè-Demelli. Als Franz von Suppé hinterließ er ein Å’uvre mit über 200 Bühnenwerken, meist Operetten, von denen die Ouvertüren zu Dichter und Bauer und Leichte Kavallerie am bekanntesten sind. Seine Operette Boccaccio gehört zum Standard-Repertoire deutschsprachiger Bühnen.

Die Frau Meisterin ist eine Operette in drei Akten von Franz von Suppé. Das Libretto stammt von Karl Costa. Das Werk wurde am 20. Januar 1868 im Carltheater in Wien uraufgeführt. Somit ist dies Suppés erste abendfüllende Operette, und nicht, wie zumeist publiziert, die erst acht Jahre später uraufgeführte Fatinitza (1876). Der Librettist Costa überführte den Stoff, den er einer englischen Balladen-Oper entnommen und den auch schon Christoph Willibald Gluck vertont hatte, in die Tradition des Besserungsstückes der Alt-Wiener Zauberkomödie, was für das junge Genre Operette eigentlich einen Rückschritt bedeutete.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 22. Mär 2017, 21:47
von Jalana
"Ebben? Ne andrò lontana" aus der Oper 'La Wally' von Alfredo Catalani

Alfredo Catalani (* 19. Juni 1854 in Lucca; "  7. August 1893 in Mailand) war ein italienischer Komponist.

La Wally ist eine lyrische Oper ("Dramma lirico") in vier Akten von Alfredo Catalani auf ein Libretto von Luigi Illica nach dem Roman Die Geier-Wally von Wilhelmine von Hillern.

Es singt Angela Gheorghiu.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 24. Mär 2017, 22:03
von Jalana
"Arabischer Tanz" aus dem Ballett 'Die Nussknacker-Suite' von Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (* 7. Mai 1840 in Kamsko-Wotkinski Sawod, Russland; "  6. November 1893 in Sankt Petersburg, Russland) war ein russischer Komponist. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden viele seiner Werke international bekannt. Heute zählen sie zu den bedeutendsten der Romantik.

Der Nussknacker ist ein Ballett in zwei Akten von Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Die Geschichte Nußknacker und Mausekönig wurde von E. T. A. Hoffmann geschrieben. Alexandre Dumas' Version der Geschichte wurde später von Pjotr Iljitsch Tschaikowski vertont und zu einem der populärsten Ballette. Es wird von vielen Theatern und Opernhäusern regelmäßig - meist um die Weihnachtszeit herum - aufgeführt und spricht Kinder sowie Erwachsene gleichermaßen an. Der Komponist wurde zu diesem Werk durch ein Theaterstück angeregt, das sein Bruder Modest für die Kinder seiner Schwester geschrieben hatte. Tschaikowski erzählte Marius Petipa von diesem Familientheater, der daraufhin ein Libretto verfasste. Das Werk wurde am 18. Dezember 1892 zum ersten Mal im Mariinski-Theater in Sankt Petersburg in der Choreografie von Lew Iwanow und der Ausstattung durch den Operndirektor Iwan Wsewoloschski aufgeführt, weniger als ein Jahr vor Tschaikowskis Tod.

Es "tanzen" Sergey Chumakov und Elena Petrichenko.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 26. Mär 2017, 21:57
von Jalana
"Cruda sorte" aus der Oper 'Die Italienerin in Algier' von Gioachino Rossini

Gioachino Antonio Rossini (* 29. Februar 1792 in Pesaro; "  13. November 1868 in Paris-Passy) war ein italienischer Komponist. Er gilt als einer der bedeutendsten Opernkomponisten des Belcanto; seine Opern Il barbiere di Siviglia ("Der Barbier von Sevilla") und La Cenerentola ("Aschenputtel") gehören weltweit zum Standardrepertoire der Opernhäuser.

L"™italiana in Algeri (Die Italienerin in Algier) ist eine Opera buffa in zwei Akten. Das Libretto ist von Angelo Anelli, die Musik von Gioachino Rossini. Die Uraufführung war am 22. Mai 1813, im Teatro di San Benedetto, Venedig.

Es singt Deniz Uzun.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 28. Mär 2017, 22:22
von Jalana
"Canciones Rusas op. 49" von Pablo de Sarasate

Pablo de Sarasate (* 10. März 1844 in Pamplona; "  20. September 1908 in Biarritz) war ein spanischer Geiger und Komponist. Sarasate begann sein Violinstudium im Alter von fünf Jahren unter seinem Vater, einem Artilleriekapellmeister. Später wurde er von ortsansässigen Lehrern unterrichtet. Sein erstes Konzert gab er im Alter von acht Jahren in La Coruña.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 29. Mär 2017, 16:09
von Jalana
Programmhinweis: Samstag 01. April 20:15 auf 3SAT
Così fan tutte - Oper von Wolfgang Amadeus Mozart


Teatro Real de Madrid, 2013

Darsteller:
Fiordiligi Anett Fritsch
Dorabella Paola Gardina
Despina Kerstin Avemo
Ferrando Juan Francisco Gatell
Guglielmo Andreas Wolf
Don Alfonso William Shimell
u.a.
Chor: Teatro Real
Orchester: Teatro Real
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling
Inszenierung: Michael Haneke
Fernsehregie: Hannes Rossacher

Zum 75. Geburtstag des österreichischen Oscar-Preisträgers Michael Haneke am 23. März 2017 zeigt 3sat seine umjubelte Inszenierung von Mozarts "Così fan tutte" aus dem Teatro Real in Madrid.

Für seine klassisch-klare Inszenierung und ihre schauspielerische Präzision erntete er - trotz Abwesenheit - hymnische Kritiken. Wie einen "Film noir" entwickelte der bekennende Mozart-Liebhaber die Geschichte zweier junger Paare, die ungeniert die Partner tauschen.

Dafür probte Michael Haneke mit seinem Sängerensemble doppelt so lange, wie es auf der Opernbühne eigentlich üblich ist. Jeden Schritt und jede Bewegung auf der Bühne hatte der Regisseur wie aus einem Drehbuch inszeniert und die Sänger und Musiker dabei nicht nur einmal auf eine harte Probe gestellt.

Mit seiner realistischen Inszenierung, die mit dezenten Kostümen und wenigen Requisiten auskommt, wollte er so nah wie möglich an die Wirklichkeit herankommen, um die Geschichte glaubwürdig darzustellen. Hanekes Sinn für Realismus hat allerdings in der Oper — wie in seinen Filmen auch — zur Folge, dass das Ende des emotionalen Eifersuchtsdramas die Zuschauer nicht, wie sonst üblich, mit einem positiven Lichtblick entlässt.

Aus 40 Sängern, die beim Casting angetreten waren, stellte Haneke ein junges und unbekanntes, aber musikalisch und schauspielerisch hervorragendes Ensemble zusammen und legte damit Anett Fritsch (Fiordiligi), Paola Gardina (Dorabella), Andreas Wolf (Guglielmo) und Joan Francisco Gatell (Ferrando) den Grundstein für einen internationalen Karrierestart, wie er nur wenigen jungen Künstlern möglich ist.

Der Aufwand der neuen Inszenierung hat sich gelohnt und das — unter der Leitung des Dirigenten Sylvain Cambreling - auch musikalisch aufregende Ergebnis wurde in den internationalen Medien zu Recht als "Opernproduktion des Jahres" tituliert. Dass sie in ihrem Realismus auch höchst fernsehtauglich ist, stellt die Aufzeichnung aus dem Madrider Teatro Real unter Beweis.

Für die Bildregie zeichnet mit Hannes Rossacher ein weiterer vielprämierter Österreicher verantwortlich.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt die Aufführung von "Così fan tutte" aus dem Teatro Real in Madrid zum 75. Geburtstag des österreichischen Filmregisseurs und Drehbuchautors Michael Haneke am 23. März. Aus demselben Anlass folgt im Anschluss um 23.35 Uhr "Michael Haneke - Porträt eines Filmhandwerkers".

(ORF)

LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 31. Mär 2017, 21:34
von Jalana
"Diggi, daggi, shurry, murry" aus dem Singspiel 'Bastien und Bastienne' von Wolfgang Amadeus Mozart

Bastien und Bastienne (KV 50) ist eines der frühesten Singspiele von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Werk wurde angeblich vom Wiener Arzt Franz Anton Mesmer in Auftrag gegeben und entstand 1767/68, als Mozart 12 Jahre alt war. Die Uraufführung fand vermutlich 1768 im Gartentheater des Palais Mesmer in Wien Landstraße oder in Mesmers Schloss Rothmühle in Schwechat bei Wien statt, die erste nachweisbare Aufführung war am 2. Oktober 1890 im Architektenhaus in Berlin.

Das Singspiel besteht aus einem Akt und wurde in deutscher Sprache verfasst. Leopold Mozart nannte es Operetta, für den Librettisten Friedrich Wilhelm Weiskern war es "eine Französische Operacomique". Dieses Genre war damals sehr in Mode.

Das Libretto stammt von Friedrich Wilhelm Weiskern, Johann Heinrich Müller und Johann Andreas Schachtner. Es basiert auf Marie Justine Benoîte Favarts, Charles Simon Favarts, und Harny de Guervilles Les amours de Bastien et Bastienne, einer Parodie auf Jean-Jacques Rousseaus einaktige Oper Le devin du village (Der Dorfwahrsager).

Die Jahrmarktsparodie (vgl. Pariser Jahrmarktstheater) von Rousseaus naiver Oper macht sich über den Rat des Wahrsagers lustig, dass die verlassene Geliebte ihrem reuigen Verehrer die kalte Schulter zeigen solle, indem sie diese Reaktion ins Extrem steigert. In der deutschen Fassung ist die Komik allerdings wieder verschwunden. Die harmlose, anrührende Handlung entsprach dem Zeitgeist des Rokoko, dem Bedürfnis nach Einfachheit und Natürlichkeit.

Es singt Martin Winkler.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: So 2. Apr 2017, 21:54
von Jalana
"Rondo in C-Dur op. 51 n3. 1" von Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn, Kurköln; "  26. März 1827 in Wien, Kaisertum Österreich) war ein deutscher Pianist und Komponist. Er führte die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung und bereitete der Musik der Romantik den Weg.

Ludwig van Beethovens Klavierwerke sind in der Klavierliteratur von epochaler Bedeutung. Beethoven war selbst ein hervorragender Pianist, der viele seiner Werke entweder selbst aufführte oder sie für Schüler schrieb, um sie mit ihnen einzustudieren.

Ohne die drei frühen, nicht zum Kanon gehörenden Bonner Sonaten hat Ludwig van Beethoven insgesamt 32 Sonaten für Klavier geschrieben. Sie zählen zu den bedeutendsten Werken der Klavierliteratur. Man bezeichnet sie nach der berühmten Einschätzung Hans von Bülows auch als das "Neue Testament" der Klavierliteratur; das "Alte Testament" der Klavierliteratur sei das Wohltemperierte Klavier von Bach.

Das Rondo wurde zwischen 1796 und 1800 komponiert. Es spielt Vadim Chaimovich.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 4. Apr 2017, 11:48
von Anne-Mette
"KARAJANTAG bei 3sat": Sa. 8.4.

Den Meister selbst habe ich nicht kennengelernt, dafür allerdings einige seiner Orchestermitglieder.
Mit zwei Familien aus diesem Kreis hatte ich "fast täglich" zu tun, sodass ich die aufregende Zeit, in der er Dirigent in Berlin war, sehr intensiv erlebte.

http://www.3sat.de/page/?source=/dokume ... index.html

Einer der Musiker aus der Karajan-Ära, Solo-Bratscher Wilfried Strehle blieb den Philharmonikern lange treu
und ging nach 42 philharmonischen Jahren 2013 in den Ruhestand.



Gruß
Anne-Mette

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 4. Apr 2017, 22:17
von Jalana
"Viva Italia! sacro un patto" aus der Oper "La Battaglia di Legnano" von Giuseppe Verdi

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; "  27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.

La battaglia di Legnano (Die Schlacht von Legnano) ist eine Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Salvatore Cammarano. Die Uraufführung fand am 27. Januar 1849 am Teatro Apollo in Rom statt. Das Werk ist nach heutigem musikwissenschaftlichem Stand die einzige originäre Risorgimento-Oper Verdis.

Gianadrea Gavazzeni leitet den Chor und das Orchester der Mailänder Scala.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Fr 7. Apr 2017, 21:50
von Jalana
"Marche Hongroise (Ungarischer Marsch)" aus der Oper 'La Damnation de Faust' von Hector Berlioz

Louis Hector Berlioz (* 11. Dezember 1803 in La Côte-Saint-André, Département Isère; "  8. März 1869 in Paris) war ein französischer Komponist und Musikkritiker.

Seinem Vater Louis Berlioz zuliebe, der selber Arzt war, studierte Berlioz erst Medizin und danach Musik (er fing auch noch ein Jurastudium an). Die Musikerlaufbahn hatte Berlioz bereits 1822 vor Augen, aber er glaubte zunächst, sie mit dem Medizinstudium vereinbaren zu können. Nach dem Januar 1824 (Zwischenexamen) gab er das Medizinstudium auf. Als inoffizieller Schüler von Jean-François Lesueur gehörte er seit dem November 1822 der Sphäre der Kompositions-Studenten des Conservatoire de Paris an und wurde von Lesueur seit 1824 als hoffnungsvolles Talent ernstgenommen.

La damnation de Faust op. 24 ist eine dramatische Legende in vier Teilen von Hector Berlioz mit einem Libretto von Hector Berlioz und Almire Gandonnière nach der Übersetzung von Goethes Faust I von Gérard de Nerval.

Daniele Gatti leitet das Orchestre National de France.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Sa 8. Apr 2017, 22:17
von Jalana
"Las Hijas de Zebedeo" von Ruperto Chapí y Lorente

Ruperto Chapí y Lorente (* 27. März 1851 in Villena, Provinz Alicante; "  25. März 1909 in Madrid) war ein spanischer Komponist.

Bereits im Alter von sieben Jahren erhielt er Unterricht für Flöte und Klarinette. Später spielte er Kornett im Blasorchester seiner Stadt. Die Banda Municipal de Alicante dirigierte er mit 15 Jahren. Im Alter von 16 Jahren ging er zum Studium an das Konservatorium nach Madrid, wo er bei Miguel Galiana Harmonielehre und bei Emilio Arrieta Komposition studierte. Danach wurde er zunächst Dirigent eines Blasorchesters eines Artillerie Regiments. Dann studierte er in Paris am Konservatorium. Einige Jahre später ging er nach Rom, um seine musikalische Ausbildung zu vervollständigen.

1878 kehrte er nach Spanien zurück. Obwohl seine erste Zarzuela schon 1867 entstand, feierte er nach seiner Rückkehr aus Rom große Erfolge mit dieser besonderen Form der Bühnenmusik in Spanien. In der Folge erschienen jährlich ein bis zwei Zarzuelas von ihm, die ihm großen Ruhm einbrachten. In seinem Å’uvre befinden sich daneben auch Opern, Orchesterwerke, Blasorchesterwerke und Kammermusik.

Es singt Elina Garanca. Es dirigiert Mariss Jansons.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Di 11. Apr 2017, 22:02
von Jalana
Ouvertüre der Oper "Stiffelio" von Giuseppe Verdi

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi (* 9. Oktober oder 10. Oktober 1813 in Le Roncole, Département Taro, Französisches Kaiserreich; "  27. Januar 1901 in Mailand) war ein italienischer Komponist der Romantik, der vor allem durch seine Opern berühmt wurde.

Stiffelio ist eine Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi auf ein Libretto von Francesco Maria Piave. Die Handlung der Oper basiert auf dem 1849 uraufgeführten Schauspiel Le pasteur, ou L"™évangile et le foyer von Émile Souvestre und Eugène Bourgeois. Die Uraufführung der Oper fand am 16. November 1850 am Teatro Grande in Triest statt. Nach Problemen mit der Zensurbehörde und verfälschenden Eingriffen arbeiteten Piave und Verdi die Oper sieben Jahre später zu dem in Rimini uraufgeführten Aroldo um.

Es dirigiert James Levine.



LG
Jalana

Re: Für die Klassikfreunde

Verfasst: Mi 12. Apr 2017, 21:54
von Jalana
"Papagena! Papagena!" aus der Oper 'Die Zauberflöte' von Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte (KV 620) ist eine Oper in zwei Aufzügen, die 1791 im Freihaustheater in Wien uraufgeführt wurde. Das Libretto stammt von Emanuel Schikaneder, die Musik komponierte Wolfgang Amadeus Mozart. Das etwa dreistündige Werk zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Die Arien, zu denen unter anderem Der Vogelfänger bin ich ja, Dies Bildnis ist bezaubernd schön und die Arie der Königin der Nacht Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen zählen, sind auch vielen vertraut, die die Oper noch nie gesehen haben. Da die Oper leicht zugänglich ist, wird sie gelegentlich so inszeniert, dass sie sich ganz gezielt an jugendliche Zuschauer wendet. Auch als Marionettentheater wird sie bisweilen gezeigt. Durch das umfangreich ausgeführte Kontrastprinzip verdeutlicht die Oper sehr gut den Zeitgeist der Wiener Klassik. Zunächst im bunt schillernden Gewand einer Zauberposse auftretend wendet sie sich im Verlauf der Handlung zunehmend der Verkündigung freimaurerischer Ideale zu.

Es singt Simon Keenlyside.



LG
Jalana