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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 31. Mär 2021, 22:23
von Diana.65
Hallo zusammen.
Es wurdenja in den letzten Tagen einige gute Beiträge hier zur aktuellen Situation geschrieben.
Ich bin ja einerseits auch dafür, dass zum Einbremsen der Infektionsraten bestimmte Maßnahmen ergriffen werden. Andererseits kann ich es so langsam nicht mehr nachvollziehen, dass die Politik bei allem was mit dem Virus zusammen hängt, von einer Panne und Pleite in die nächste rutscht. Bis irgendwo Beschlüsse gefasst werden vergehen Tage und Wochen, um diese dann am nächsten Tag zu wiederrufen. Es fehlen wirklich erreichbare Perspektiven, wie wir wieder in ein halbwegs normales Leben zurück finden können.
Mangels dieser Perspektiven ist es mir auch verständlich, wenn viele versuchen, die gebotenen Maßnamen für sich passend auszulegen.
Wir Menschen sind halt, von Natur aus, soziale Wesen, die den Kontakt zu anderen Mitmenschen brauchen. Dass lässt sich nicht auf Dauer in die virtuelle Welt verlegen.
Ich hoffe, dass wir bald ein paar Perspektiven bekommen, wie wir aus der PAndemie heraus kommen.
Liebe Grüße,
Diana.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 31. Mär 2021, 22:58
von JaquelineL
Hallo ihr Lieben,
Inga hat geschrieben: Di 30. Mär 2021, 20:30
Hallo, Simone,
deine Berichte bestärken mich darin, mich für eine gesetzliche bundesweite Corona-Schnelltest-Pflicht an allen Arbeitsplätzen außerhalb der eigenen vier Wänden (außerhalb HomeOffice) einzusetzen. So etwa wie es in Sachsen schon festgelegt wurde.
immer diese Sonderfälle, hier einer von mir: Einem meiner Kollegen fällt zuhause die Decke auf den Kopf, er fährt hartnäckig ins Büro, obwohl bei uns Home-Office nicht nur theoretisch möglich ist, sondern von allen anderen praktiziert wird. Wenigstens gibt es so keine Ansteckungsgefahr, er ist quasi ständig allein im Office-Office.
Wenn man sich dann überlegt, dass nur für ihn Tests besorgt werden müssten und noch schwieriger, eine dokumentierte betriebliche Testung stattfinden soll, bei der Datenschutzbeauftragte verantwortlich und anwesend sein sollen, wäre das ein immenser Aufwand - und führte dazu, dass der Kollege nicht mehr allein im Büro wäre. Und obendrein viel Kosten anfallen, die in diesen schwierigen Zeiten gerade von kleinen Unternehmen nicht gestemmt werden können.
"Die Wirtschaft" kann eben nicht alles richten, was die Behörden und die Einzelnen nicht leisten können oder wollen.
Liebe Grüße
Jackie
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 31. Mär 2021, 23:20
von Inga
JaquelineL hat geschrieben: Mi 31. Mär 2021, 22:58
Hallo ihr Lieben,
Inga hat geschrieben: Di 30. Mär 2021, 20:30
Hallo, Simone,
deine Berichte bestärken mich darin, mich für eine gesetzliche bundesweite Corona-Schnelltest-Pflicht an allen Arbeitsplätzen außerhalb der eigenen vier Wänden (außerhalb HomeOffice) einzusetzen. So etwa wie es in Sachsen schon festgelegt wurde.
immer diese Sonderfälle, hier einer von mir: Einem meiner Kollegen fällt zuhause die Decke auf den Kopf, er fährt hartnäckig ins Büro, obwohl bei uns Home-Office nicht nur theoretisch möglich ist, sondern von allen anderen praktiziert wird. Wenigstens gibt es so keine Ansteckungsgefahr, er ist quasi ständig allein im Office-Office.
Wenn man sich dann überlegt, dass nur für ihn Tests besorgt werden müssten und noch schwieriger, eine dokumentierte betriebliche Testung stattfinden soll, bei der Datenschutzbeauftragte verantwortlich und anwesend sein sollen, wäre das ein immenser Aufwand - und führte dazu, dass der Kollege nicht mehr allein im Büro wäre. Und obendrein viel Kosten anfallen, die in diesen schwierigen Zeiten gerade von kleinen Unternehmen nicht gestemmt werden können.
"Die Wirtschaft" kann eben nicht alles richten, was die Behörden und die Einzelnen nicht leisten können oder wollen.
Liebe Grüße
Jackie
Liebe Jackie,
ich könnte es mir einfach machen und dich an die Arbeitgeberverbände verweisen, die von sich aus erklären, dass die Firmen doch aus Eigeninteresse freiwillig ihren Beschäftigten regelmäßig Corona-Schnelltests anbieten, und darum eine gesetzkich verordnete Schnelltestpflicht überflüssig sei.
Dass es aber mit den Schnelltests in der Arbeistwelt nicht immer und überall so ist, lese ich nicht nur aus deinem Beitrag heraus, sondern weiß es auch aus eigener Erfahrung.
Verglichen mit einem umfassenden Lockdown im privaten Bereich mit Kindern zuhause ist doch die Aktion des Arbeitgebers bei einem Präsentmitarbeiter vergleichsweise minimal.
Sie ließe sich in dem Fall sogar darauf reduzieren, dass der betroffene "hartnäckig präsent arbeitende Mitarbeiter" angeboten bekommt, sich zweimal wöchentlich in einem Schnelltestzentrum am Wege auf Coronaverdacht testen zu lassen. Die Firma würde die Schnelltests dann direkt mit dem Schnelltester abrechnen. Möglich wären auch Gutscheine an den Mitarbeiter. Ich bin sicher, dass lässt sich auch in Deutschland online und am Telefon organisieren und per Brief bestätigen.
Wir brauchen da nicht so sehr die routinierten Bedenkenträger, sondern eher die lösungswilligen Aktiven.
Ich möchte dir von vielen anderen Fällen erzählen, wo Mitarbeiter im Außendienst im auftrage der Firma jeden Tag von Haushalt zu Haushalt gehen und dabei mit mehreren hunderten Menschen direkt sprechen, ohne selbst zu wissen, ob sie Corona nun evtl. "symptomlos" sich eingefangen haben und fleißig weitergeben könnten. Sollten es da nicht auch Vorkehrungen wie eine Schnelltestpflicht im Arbeitsleben geben, während an anderer Stelle "Notbremsen" und "Lockdowns" mit Geschäftsschließungen, Reduzierung des öffentlichen Lebens, Reisewarnungen, nächtlichen Ausgangssperren und umfangreiche Kontaktbeschränkungen durchgeführt werden, um die Ausbreitung einzuschränken?
Mir zeigt sich da zur Zeit eine deutliche Schieflage der Maßnahmen in Deutschland. Mit der Schieflage werden wir m. E. die Ausbreitung des Virus nicht in den Griff bekommen.
Der "Wirtschaft" sollte es im Übrigen schon bekannt sein, dass sie in unserem Lande lt. Grundgesetz noch immer eine "soziale Marktwirtschaft" ist, und das heißt meiner Meinung, dass sie nicht nur zum Erwirtschaften von Dividenden unter maximaler Ausbeutung von Arbeitskraft bei Ignorieren von Arbeitsschutz und Verweigerung jeglicher Mitverantwortung für die gesundheitliche Wohlbefinden ihrer Beschäftigten da ist. M. E. hat eine Reihe von Arbeitgebern das auch verinnerlicht. Aber leider nicht alle.
Liebe Grüße
Inga
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Do 1. Apr 2021, 00:36
von JaquelineL
Liebe Inga,
Inga hat geschrieben: Mi 31. Mär 2021, 23:20
Sie ließe sich in dem Fall sogar darauf reduzieren, dass der betroffene "hartnäckig präsent arbeitende Mitarbeiter" angeboten bekommt, sich zweimal wöchentlich in einem Schnelltestzentrum am Wege auf Coronaverdacht testen zu lassen. Die Firma würde die Schnelltests dann direkt mit dem Schnelltester abrechnen. Möglich wären auch Gutscheine an den Mitarbeiter. Ich bin sicher, dass lässt sich auch in Deutschland online und am Telefon organisieren und per Brief bestätigen.
wenn *das* eine mögliche Umsetzung wäre, könnte man das gut einbauen, in der Tat - nur glaube ich nicht daran. Dort sind schon jetzt die Wartezeiten für Termine im "ein bis zwei Wochen"-Bereich angesiedelt, die Testkapazitäten reichen nicht für zweimalige Tests pro Woche selbst nur der Mitarbeiter "kleiner Unternehmen" (ich denke an zwei bis fünf Leute in der Werkstatt, im Büro,...) und die Teststellen sind weit verstreut, selbst in den Städten. Es ist kein Wunder, dass die Verwaltung gerne die Unternehmen als dezentrale Teststellen einspannen möchte - die Probleme sowohl der Testbeschaffung als auch der Testdurchführung sind - schwupps - weg... ach nein, nur verlagert.
Bislang gibt es (hier bei uns) nur Anforderungen an betriebliche Tests, die auch woanders als Nachweis genutzt werden können. Da gibt es selbstverständlich höhere Anforderungen als "Stäbchen in die Nase und Ergebnis aufschreiben" - die Gefahr besteht jedoch real, dass (eigentlich mit Blick auf industrielle/große Betriebe) vieles davon bei betrieblicher Testverpflichtung seinen Weg in die künftigen Bestimmungen findet, um "Testvermeidung" zu erschweren. Dann wird es für so manchen Betrieb einfacher, alle wieder ins Büro zu holen und den deutlichen Mehraufwand für Arbeiten aus der Ferne durch "etwas Aufwand" für zweimal Tests pro Woche zu ersetzen und es würde wieder einmal gelten: Vorschrift gut gedacht und schlecht gemacht.
Aber natürlich reden wir hier über "ungelegte Eier" - warten wir erst einmal ab, wie denn, falls überhaupt, die Verordnung ausgestaltet sein wird. "Die Stimme sprach: Sei dankbar und froh, es kann schlimmer kommen. Und so war ich dankbar und froh und es kam schlimmer.

"
Liebe Grüße
Jackie
PS: Nur falls das falsch rüberkam: Der angesprochene Kollege stellt aus Sicht aller Teamkollegen null Problem dar: wir können alle Home-Office machen und somit ist *jeder* realkontaktarm eingesetzt, inklusive dem einen, der eben alleine im Office-Office ist. Er hat jetzt viele qm für sich - ich neide ihm höchstens den Cappuccino, der Automat im Büro ist gut und hier bei mir gibt's derzeit nur normalen

. Wenn das mein einziges Problem wäre, hätte ich keine

Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Do 1. Apr 2021, 23:00
von Inga
Liebe Jackie,
Mein aktueller Arbeitgeber hat jedenfalls kein Problem, für 300 Mitarbeiter zweimal die Woche Corona-Schnelltests zu organisieren.
Darum bleibe ich bei meinem Kommentar
"Wir brauchen nicht so sehr die routinierten Bedenkenträger, sondern eher die lösungswilligen Aktiven."
Liebe Grüße
Inga
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Fr 2. Apr 2021, 03:59
von Karla
Im Thema "Hannover" hab ich es schon mal gepostet:
(das war während meiner Schulzeit mal die mit 60 km nächstgelegene Landeshauptstadt - Fahrradentfernung für mich damals)
zieht doch was z.B. über Skype auf, und dann hier den Link rein! (bzw. schick ihn per PN)
Meine andere SHG (bzw. Teile davon) hab ich so ins Netz gekriegt!:
Skype
Besprechung
Eine Besprechung starten
Link und Termin dann hier posten oder per PN verteilen.
Viel Erfolg!
LG Elly
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 13. Apr 2021, 08:51
von Tatjana_59
Der Mensch ändert sich nicht.
Verwirrung der Corona-Politik
Die Schweizer Satire-Zeitschrift "Nebelspalter" brachte 1920 ein Gedicht zu den Reaktionen auf die damaligen Grippe-Maßnahmen.
Im Corona-Jahr klingt es erstaunlich aktuell.
"Als Würger zieht im Land herum mit Trommel und mit Hippe, mit schauerlichem Bum, bum, bumm, Tief schwarz verhüllt die Grippe.
Sie kehrt in jedem Hause ein Und schneidet volle Garben - Viel rosenrote Jungfräulein und kecke Burschen starben.
Es schrie das Volk in seiner Not, Laut auf zu den Behörden: "Was wartet ihr? Schützt uns vorm Tod - Was soll aus uns noch werden?
Ihr habt die Macht und auch die Pflicht - Nun zeiget eure Grütze - Wir raten euch: Jetzt drückt euch nicht. Zu was seid ihr, sonst nütze! 's
Ist ein Skandal, wie man es treibt. Wo bleiben die Verbote? Man singt und tanzt, juheit und kneipt. Gibt's nicht genug schon Tote?"
Die Landesväter rieten her und hin in ihrem Hirne. Wie dieser Not zu wehren wär', mit sorgenvoller Stirne:
Und sieh', die Mühe ward belohnt. Ihr Denken ward gesegnet: Bald hat es, schwer und ungewohnt, Verbote nur geregnet.
Die Grippe duckt sich tief und scheu und wollte sacht verschwinden - Da johlte schon das Volk aufs Neu' Aus hunderttausend Mündern:
"Regierung, he! Bist du verrückt - Was soll dies alles heißen? Was soll der Krimskrams, der uns drückt, ihr Weisesten der Weisen?
Sind wir den bloß zum Steuern da, was nehmt ihr jede Freude? Und just zu Fastnachtszeiten - ha!" So grölt und tobt die Meute.
"Die Kirche mögt verbieten ihr, das Singen und das Beten - Betreffs des andern lassen wir jedoch nicht nah uns treten!
Das war es nicht, was wir gewollt. Gebt frei das Tanzen, Saufen. Sonst kommt das Volk - hört, wie es grollt, Stadtwärts in hellen Haufen!"
Die Grippe, die am letzten Loch schon pfiff, sie blinzelt leise und spricht: "Na endlich - also doch!" Und lacht auf häm'sche Weise.
"Ja, ja - sie bleibt doch immer gleich die alte Menschensippe!" Sie reckt empor sich hoch und bleich und schärft aufs neu die Hippe.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 13. Apr 2021, 09:31
von Nora_7
Bei uns gibt es einen mobilen Testservice. Begonnen hat es mit dem Testen von Saisonarbeitern
(m/w/d) 
in der Landwirtschaft - je Betrieb vor Ort. Inzwischen haben viele Betriebe diesen Service gebucht, da er sich durch die Präsenz vor Ort gut in Abläufe integrieren läßt. Auch haben die Mitarbeiter keine Umwege. Inzwischen steht das Testmobil zu bestimmten Terminen vor allem in den kleinen Gemeinden und Dörfern im Umland allegemein zur Verfügung.
Das Testmobil ist ein modifiziertes Wohnmobil, das einem Wohnmobilvermieter gehört. Und der hat eine Pflegeausbildung.
Nora_7
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 13. Apr 2021, 19:24
von Jasmine
Neben dem Impf-Desaster, sollen es jetzt die Tests richten? Wie lange soll das noch so weitergehen? Zu alledem kommt jetzt noch hinzu, das die CDU/CSU mit der Kanzlerfrage mehr beschäftigt sind als sich um das Land zu kümmern. Dann ist meiner Meinung nach der Wahlkampf schon im Gange. Im Fernsehen sehe ich Werbespots, das ich mich impfen lassen soll und dann höre ich das die Hausärzte auch schon impfen. Ich würde mich ja impfen lassen, aber mit was? Ist doch kein Impfstoff da für mich. Meinem Hausarzt sind auch die Hände gebunden, bei sowenig Impfstoff den er bekommt muss ich noch lange warten. Dies sagte er mir am Telefon.
Das schränkt nicht nur meinen Alltag ein, es nervt.
Liebe Grüße Jasmine
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 14. Apr 2021, 17:49
von Mirjam
Die meisten von euch werden es ja mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit darüber diskutiert wird, ob vollständig gegen Corona Geimpfte ihre Grundrechte wieder zurückbekommen sollen oder sogar müssen. Auch wenn ich keine Juristin bin: Letzteres könnte sogar verfassungsrechtlich geboten sein. Ja ich gebe zu, es fällt mir schon etwas schwer das zu akzeptieren, so lange ich noch keine Möglichkeit habe mich impfen zu lassen ohne mich irgendwie vorzudrängeln. Bis ich dran bin wird es noch Monate dauern, wenn nicht noch länger. Aber andererseits habe ich ja auch nichts davon, wenn sich diese Menschen weiter einschränken müssen, obwohl die Ansteckungsgefahr, die von ihnen ausgeht, wohl eher sehr gering ist. Wieder einmal gilt es also für uns Jüngere, uns mit den Älteren und Gefährdeteren solidarisch zu zeigen. Aber wie sieht es denn umgekehrt aus?
Liebe ältere Generation, die ihr schon geimpft seid oder das bald sein werdet: Vor allem für euch haben wir in den letzten Monaten aus Solidarität auf vieles verzichtet und tun es immer noch. Und ich gönne euch den Konzert- oder Theaterbesuch oder den Kaffee im Café gegenüber — ich gucke euch dann vom Fenster aus zu

Ihr dürft euch auch gerne wieder in Gruppen treffen, ich bleibe eben weiter alleine und fühle mich einsam. Aber viele Jüngere (ich zähle mich da in dem Fall einfach mal dazu) hätten dann doch gerne auch etwas Solidarität von Euch. Ich meine das jetzt nicht was Corona betrifft, aber zum Beispiel wenn es darum geht das Klima zu schützen. Wie wäre es denn, wenn ihr euch quasi "revanchieren" würdet, indem ihr nicht in den bestimmt wohlverdienten Urlaub fliegt, sondern ihn auf nachhaltige Weise verbringt? Auf die nächste Kreuzfahrt könnt ihr doch auch verzichten, oder? Das neue Auto darf gerne eine oder zwei Nummern kleiner und vor allem sparsamer ausfallen? — Höre ich da, dass ihr darauf eher wenig Lust habt? Hmm "¦ meint ihr denn, wir Jüngeren hatten und haben Lust auf die ganzen Einschränkungen, die wir im Wesentlichen wegen euch auf uns genommen haben? Und ja, es geht auch hier um Leben und Tod, wenn es auch nicht so offensichtlich sein mag.
Und liebe Politik, vor allem liebe Regierung, wollt ihr bitte das Thema Klimawandel genau so ernst nehmen? Es geht schließlich um die Zukunft vor allem der jüngeren Generationen, und da meine ich jetzt ausdrücklich die, die noch deutlich jünger sind als ich. — Ach so, im September sind ja Wahlen, und die ältere Generation stellt die größte Gruppe an Wähler_innen. Dann wird das hier wohl nichts mit Soliarität werden fürchte ich mal "¦
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 14. Apr 2021, 20:25
von Michi
Mirjam hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 17:49
Die meisten von euch werden es ja mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit darüber diskutiert wird, ob vollständig gegen Corona Geimpfte ihre Grundrechte wieder zurückbekommen sollen oder sogar müssen.
So lange nicht klar ist, ob Geimpfte genau so wie Menschen mit asymptomatischem Verlauf weiterhin zum Infektionsgeschehen beitragen, kann man das nicht bejahen.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mi 14. Apr 2021, 22:59
von Nora_7
MichiWell hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 20:25
Mirjam hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 17:49
Die meisten von euch werden es ja mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit darüber diskutiert wird, ob vollständig gegen Corona Geimpfte ihre Grundrechte wieder zurückbekommen sollen oder sogar müssen.
So lange nicht klar ist, ob Geimpfte genau so wie Menschen mit asymptomatischem Verlauf weiterhin zum Infektionsgeschehen beitragen, kann man das nicht bejahen.
Da Geimpfte einander zumindest nicht schwer schaden können, sind deren Grundrechte spätestens ab einer gewissen Anzahl wieder herzustellen. Dadurch hilft man auch vor allem der Gastronomie und Kultur. Es muß angefangen werden zu öffnen, sonst geht noch mehr den Bach runter.
Nora_7
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Do 15. Apr 2021, 07:44
von Christiane
Nora_7 hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 22:59
MichiWell hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 20:25
Mirjam hat geschrieben: Mi 14. Apr 2021, 17:49
Die meisten von euch werden es ja mitbekommen haben, dass in der letzten Zeit darüber diskutiert wird, ob vollständig gegen Corona Geimpfte ihre Grundrechte wieder zurückbekommen sollen oder sogar müssen.
So lange nicht klar ist, ob Geimpfte genau so wie Menschen mit asymptomatischem Verlauf weiterhin zum Infektionsgeschehen beitragen, kann man das nicht bejahen.
Da Geimpfte einander zumindest nicht schwer schaden können, sind deren Grundrechte spätestens ab einer gewissen Anzahl wieder herzustellen. Dadurch hilft man auch vor allem der Gastronomie und Kultur. Es muß angefangen werden zu öffnen, sonst geht noch mehr den Bach runter.
Nora_7
Das sehe ich nun doch etwas anders.
Da man trotz Impfung erkranken kann, ist für mich automatisch der Nachweis erbracht, dass man auch den Virus weiter verbreiten kann.
Demzufolge würden Erleichterungen für Geimpfte bei mir sehr gemischte Gefühle erzeugen.
Und wenn die Umsetzung dann genau so dilettantisch ist, wie alle bisherigen Maßnahmen - feiert die 10. Mutante des Virus eine fröhliche Widerauferstehung.
Für mich wäre das zumindest der erneute Beweis, dass wir schon lange keine Solidargemeinschaft mehr sind, sondern eine reine Egomanen-Gesellschaft.
Christiane
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Do 15. Apr 2021, 07:54
von Nora_7
Klarer Widerspruch: es muß einen geordneten Weg zurück zur Normalität geben. Und der geht nun mal nur über Geimpfte. Zugang mit einem sehr unsicherem Schnelltest, jedemal für eine Tasse Kaffee, ist keine Lösung. Da shat nichts mit Solidarität, sondern primär mit Öffnungsplanung zu tun.
Nora_7
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Do 15. Apr 2021, 08:01
von Michaela Smile
Sonderrechte für geimpfte..... alles schön und gut. gerne.
aber was ist mit den anderen, die sich gerne impfen lassen würden, aber nicht können/dürfen, da sie einfach noch nicht dran sind?
Sprich alle über 60 dürfen, sofern sie sich haben impfen lassen, und auch einen der begehrten Termine ergatten konnten. wieder einiges machen.
allen jüngeren bleibt das verwehrt. gerade für die Gruppe wäre es aber, was das soziale miteiander betrifft, viel wichtiger die Dosis zu bekommen, um das tägliche Leben wieder vorran zu bringen.
Klar, die schweren Verläufe, Instensivaufenthalte, Sterbefälle etc. sind schlimm und müssen aufgehalten werden.
was mich inzwischen aber wirklich mal interessieren würde, ist wie hoch der Inszidenz Wert der Corona Folge- bzw. Nebenschäden ist. Wieviele durch die einschränkungen krank oder depressiv wurden, oder sogar Suizid betrieben. Meiner Einschätzung nach ist dieser Wert inzwischen weit höher als der von Corona.