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Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Sa 27. Mär 2021, 20:14
von Jasmine
Corona begleitet mich seit einem Jahr, kaum noch andere Nachrichten im Fernsehen. Dann höre ich wie sich Politiker nach ihrer etwas eigenartigen Einstellung zu ihrem Mandat verabschieden. Impfstoff ist immer noch nicht in Sicht, aber die Diskussion um impfen beim Hausarzt, Impfausweis, Beschränkungen ist in vollem Gange. Es nervt nur noch und das schränkt mein Wohlbefinden ein. Die Ausgangssperre bei uns im Landkreis Cham wirkt meiner Meinung nach auch nicht. Statt sinken steigt die Inzidenz. Was soll ich den Politikern noch glauben? Der Söder spricht schon von zivilem Ungehorsam der keinem hilft. Ich habe so langsam die Durchhalteparolen unserer Politiker satt. Wir stehen kurz vor einer Wahl und das sollten die Politiker aus der Regierung mal bedenken.
Ich bin lieb und nett, halte mich an alle Vorgaben und werde mich so bald wie möglich impfen lassen, liebe Grüße Jasmine
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Sa 27. Mär 2021, 23:21
von Michi
Mal noch was zum Nachdenken ...
Ich denke, das beschreibt die aktuelle Situation sehr treffend .. leider!
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 28. Mär 2021, 06:27
von Magdalena
Hallo,
zunächst möchte ich, wenn auch verspätet, Simone meine Anteilnahme zum Tod ihres Kollegen ausdrücken.
Und auch in meinem Bekanntenkreis verbreitete das Virus ihre todbringende Botschaft. Es traf die Schwägerin einer Freundin. Die Schwägerin direkt kannte ich aber nicht. Dennoch berührt es mich sehr.
Enttäuscht bin ich von einigen Politikern. Erst große Ankündigungen und am Ende war es nur heiße Luft. Ich muss mich neben meinem Job auch noch um meine pflegebedürftigen Eltern kümmern. Der Weg zum Impfzentrum ist ihnen nicht mehr möglich. In ihrer Wohnung kommen sie auch mit meiner Hilfe gut zurecht.
Unsere Hausärztin empfahl die Impfung zu übernehmen, sobald Hausärzte impfen dürfen. Da ich meine Eltern betreue, bin ich in eine Gruppe gekommen, die bald ihre Impfung erhalten soll. Ideal wäre es, wenn ich gleichzeitig mit meinen Eltern geimpft würde.
Viele Kontakte funktionieren derweil per Telefon oder soziale Netzwerke. Es ist mit der Zeit belastend Freundinnen nicht mal so einfach zu treffen und sich gegenseitig mal in den Arm zu nehmen. Ich merke schon, das ich unausgeglichener bin. Mir passiert dann ein dummer Fehler. Ich empfinde auch, das ich eher reizbarer geworden bin. Da hat sich was angestaut. Es fehlt das Ventil zum Ablassen. Ich hoffe aber auf den Sommer und mögliche Lockerungen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 28. Mär 2021, 13:16
von Mirjam
Dankeschön Michi -- und wie du schon sagst:
MichiWell hat geschrieben: Sa 27. Mär 2021, 23:21
Ich denke, das beschreibt die aktuelle Situation sehr treffend .. leider!
Vor allem diesen einen Satz von ihr finde ich einfach treffend:
Denn je länger du das machst, was du darfst, aber nicht solltest, desto länger sollte ich nicht machen, was ich besser nicht dürfte.
Wer sich mit dem "du" angesprochen fühlt, möge einmal in sich gehen ... -- Und so werden wir wohl noch viele viele Monate warten müssen, bis es besser wird. Wie lange meine Kraft dafür noch reich? Ich weiß es nicht ...
Mirjam
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 28. Mär 2021, 14:48
von Laila-Sarah
Mirjam hat geschrieben: So 28. Mär 2021, 13:16
Denn je länger du das machst, was du darfst, aber nicht solltest, desto länger sollte ich nicht machen, was ich besser nicht dürfte.
Wer sich mit dem "du" angesprochen fühlt, möge einmal in sich gehen ... -- Und so werden wir wohl noch viele viele Monate warten müssen, bis es besser wird. Wie lange meine Kraft dafür noch reich? Ich weiß es nicht ...
1. Absolut richtig
2. Praktisch irrelevant so zu argumentieren
Analog könnte man sagen: Wenn alle sich an die StVO halten würden, bräuchten wir keine Verkehrskontrollen. Völlig richtig, nur es wird nie passieren. Also doch StVO und Verkehrskontrollen. Mal so einen Rowdy den Führerschein wegnehmen und zum Idiotentest schicken. Zurück zu Corona. Das alle brav und vernünftig sind wird nicht passieren. Wo bleiben die Kontrollen, die Strafmaßnahmen? Bei uns auf der Straße versammeln sich öfters abends 5-10 Besoffene vor einem Späti. Da wurde so oft die Polizei gerufen aber hat es etwas gebracht? Wo bleib die Impfung? Da machen ärmere Länder wie die Türkei - die auch noch später angefangen haben - eine bessere Figur. Jetzt findet die Fehler nicht nur an den Mitmenschen an unserer Lage sondern auch an der Administration
VlG
p.s.: Meinen Beileid Simone

Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: So 28. Mär 2021, 23:33
von Michi
Laila-Sarah hat geschrieben: So 28. Mär 2021, 14:48
Jetzt findet die Fehler nicht nur an den Mitmenschen an unserer Lage sondern auch an der Administration
Das ist m.E. recht einfach zu beschreiben:
Die Feigheit, unbequeme, aber notwendige und Maßnahmen mit einfachen, einheitlichen und klaren Regeln zu beschließen und diese durchsetzen zu lassen, weil eine lautstarke Minderheit uneinsichtig reagiert, und Wahlen auf Bundesebene und in mehreren Ländern anstehen.
Das zeigte sich bereits im Herbst, als die Infektionszahlen hoch gingen. Es wurde lange gezögert, nur zögerlich Maßnahmen beschlossen, die dann immer erst mit ca. 5 bis 10 Tagen Verzögerung in Kraft traten. Das war den Uneinsichtigen jedes Mal Gelegenheit und Antrieb, sich weiter schädlich zu verhalten, und damit weitere Maßnahmen notwendig zu machen. Und es wurden gegen jede Vernunft immer wieder unhaltbare Versprechungen gemacht, und unvernünftig gehandelt.
Negative Beispiele sind die Lockerungen zu Weihnachten, die zu späte Einschränkung von Reisen von und nach Großbritannien um den Jahreswechsel, was der dort gerade neu auftretenden Mutante sehr erleichtert hat, nach Deutschland zu reisen. Dann hat man seit Anfang des Monats gelockert, obwohl klar war, dass die Zahlen wieder steigen, und wir Zahlen hatten, bei denen wir im Herbst verschärft haben. Schulen wurden mit dem Versprechen von Tests aufgemacht. Aber die Tests wurden nicht nur völlig widersinnig erst für später angesetzt, sondern sind bisher immer noch nicht richtig angelaufen. Und den Fehler vom Jahreswechsel macht man gerade mit Mallorca wieder, wo man den Leuten Urlaubsreisen gestattet, und so auch noch die südafrikanische und brasilianische Mutante nach Deutschland holen wird. Gleichzeitig laufen die Impfungen noch immer ziemlich schleppend. Unsere Oma im Pflegeheim hat gerade erst die erste Imofung bekommen, nachdem seit Anfang des Jahres Planlosigkeit regierte. Die vergeigte Impfstoffbeschaffung kann man ja zum Glück auf Europa schieben. (Wie man überhaupt die Schuld immer zwischen Bund, Ländern, Minusterien, Kreisen und Städten hin und her schiebt, um nur ja nicht Verantwortung übernehmen zu müssen, für die man gewählt und bezahlt wird.) Aber man hat die Zeit kaum genutzt, sich logistisch auf die Impfkampagne vorzubereiten, wie man schon letztes Jahr den Sommer nicht genutzt hat, sich auf den bevorstehenden Winter und die drohende 2. Welle vorzubereiten. Das lief wie bei der Bundesbahn, die auch jedes Jahr vom Wintereinbruch im Winter überrascht wird.
Ich denke, damit habe ich das Geschehen hinreichend illustriert.
Liebe Grüße
Michi
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 00:24
von Laila-Sarah
MichiWell hat geschrieben: So 28. Mär 2021, 23:33
Ich denke, damit habe ich das Geschehen hinreichend illustriert.
Also mein Wunsch nach Illustration ist damit mehr als befriedigt und gut getroffen hast du auch

Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 00:28
von Michi
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 00:24
MichiWell hat geschrieben: So 28. Mär 2021, 23:33
Ich denke, damit habe ich das Geschehen hinreichend illustriert.
Also mein Wunsch nach Illustration ist damit mehr als befriedigt und gut getroffen hast du auch
Danke für die Blumen. Ich wünschte mir, ich hätte etwas positiveres schreiben können.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 10:43
von Inga
Liebe Simone,
auch ich lese erst jetzt deinen Beitrag vom 18.3.2021 in diesem Thread.
Mein tiefes Beileid zum Tode deines Kolegen.
Dein mulmiges Gefühl bei derArbeit kann ich voll verstehen. Das Einhalten der Regeln bei Hygine, Abstand und Masken Tragen gehört natürlich auch in den Arbeitsalltag. Denn das Virus macht keinen Unterschied zwischen Arbeitsleben und Freizeit.
Was m. E. vor allem kurzfristig etwas gegen das mulmige Gefühl hilft, sind regelmäßige Schnelltests aller Arbeitskollegen. Wenn man bei der Arbeit voneinander weiß, dass man sich nicht anstecken kann, ist das viel mehr wert, als wenn man es nur voneinander vermuten kann.
Das schreibe ich dir aus eigener Erfahrung. Ich habe vor einigen Wochen einen neuen Job angetreten, wo vom Arbeitgeber alle drei Tage ein Schnelltest gemacht wird, und zwar auf Kosten des Arbeitgebers. Mich beruhigt es enorm, jetzt wo der Virus sich stärker verbreitet.
Schön wäre es natürlich geimpft zu sein. Doch bis wir alle so mit dem Impfen dran und durch sind, wird es wohl noch ein Weilchen dauern.
Liebe Grüße
Inga
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 11:08
von Inga
MichiWell hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 00:28
Laila-Sarah hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 00:24
MichiWell hat geschrieben: So 28. Mär 2021, 23:33
Ich denke, damit habe ich das Geschehen hinreichend illustriert.
Also mein Wunsch nach Illustration ist damit mehr als befriedigt und gut getroffen hast du auch
Danke für die Blumen. Ich wünschte mir, ich hätte etwas positiveres schreiben können.
Hallo,
meines Erachtens zwar gut illustriert aber doch nicht hinreichend.
Markant finde ich, dass die Lockdown-Maßnahmen sich zwar am privaten Leben des einzelnen und der Familien orientieren, aber zu wenig um Beschränkungen im Wirtschafts- und Arbeitsleben kümmern - wenn man mal von der lautstarken Diskussion ums HomeOffice, das überhaupt nur 15% der Arbeitsplätze bestrifft, absieht -
frei nach dem Motto: Auch den Krisengewinnlern in der Pandemie wie etwa den Paketdiensten darf es nicht weh tun.
Liebe Grüße
Inga
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 11:52
von Simone 65
Inga hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 10:43
Liebe Simone,
auch ich lese erst jetzt deinen Beitrag vom 18.3.2021 in diesem Thread.
Mein tiefes Beileid zum Tode deines Kolegen.
Dein mulmiges Gefühl bei derArbeit kann ich voll verstehen. Das Einhalten der Regeln bei Hygine, Abstand und Masken Tragen gehört natürlich auch in den Arbeitsalltag. Denn das Virus macht keinen Unterschied zwischen Arbeitsleben und Freizeit.
Was m. E. vor allem kurzfristig etwas gegen das mulmige Gefühl hilft, sind regelmäßige Schnelltests aller Arbeitskollegen. Wenn man bei der Arbeit voneinander weiß, dass man sich nicht anstecken kann, ist das viel mehr wert, als wenn man es nur voneinander vermuten kann.
Das schreibe ich dir aus eigener Erfahrung. Ich habe vor einigen Wochen einen neuen Job angetreten, wo vom Arbeitgeber alle drei Tage ein Schnelltest gemacht wird, und zwar auf Kosten des Arbeitgebers. Mich beruhigt es enorm, jetzt wo der Virus sich stärker verbreitet.
Schön wäre es natürlich geimpft zu sein. Doch bis wir alle so mit dem Impfen dran und durch sind, wird es wohl noch ein Weilchen dauern.
Liebe Grüße
Inga
Danke Inga. Letzte Woche wurde uns 5 Selbsttest in die Hand gedrückt. Soll eine pro Woche sein. Ich habe dann zu Hause gemacht, ich hoffe alles richtig gemacht. Es war negativ. Aber das Ergebnis will hier keiner wissen.
Wenn die Vorschriften von draußen hier angewendet würden, müsste hier alles zu gemacht werden. Von den grossen Firmen erfährt man nichts über Corona, wie viele es sind, oder den Inzidenzwert ( soll bei uns bei 200 sein). Oder wie viele Tote es gibt, ich weiss von drei.
Die Wirtschaft muss laufen.
Liebe Grüße Simone.
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 13:13
von Doreen
Moin, so nun komme ich auch wieder aus der Versenkung und möchte etwas zum Thema loswerden.
Seit heute morgen bin ich offiziell raus aus der amtlich angeordneten Quarantäne in der ich mich für 14 Tage begeben musste, ich und auch meine Frau.
Wie kam es dazu?
Also , seit ca. dem 14. 3. 2020 bekam meine Frau starken Reizhusten (Geräusche wie beim Keuchhusten). Sie hat das fast jährlich und führt das auf eine Erkältung zurück.
Am Folgetrag begann auch ich zu husten und war verschnupft und hatte ebenfalls Erkältungssymptome, zunächst keine weitere Bedeutung beigemessen.
Es kam von Mal zu Mal mehr hinzu, Appetitlosigkeit, ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit sowie allgemeine Schwäche.
Habe dann die meißte Zeit schlafend im Bett verbracht, also total im Eimer. Nach einer Woche ohne Besserung drängte meine Frau mich zum Hausarzt da sie das sehr seltsam fand.
Gottlob bekam ich kurzfristig einen Termin mit Blutabnahme, EKG und anschliessendem Arztgespräch. Nach dem ich meinen Zustand erklärt habe und der Arzt auch auf eine starke Erkältung tippte, hatte er doch vorsichtshalber auf einen Corona-abstrich gesetzt um Covid 19 auzuschliessen. Das Ergebnis sollte ich am nächsten Tag telefonisch dann afbragen, bis dahin hat er mir eine Quarantäne verordnet bis zum offiziellem Befund.
Nun ja, macht man ja mal für den Zeitraum gerne. Am nächsten morgen rief ich wie vereinbart in der Praxis an und erwartete eine gute Nachricht.
Leider sind die Befunde noch nicht eingetroffen, bitte rufen sie in zwei Stunden noch mal an war die Antwort.
Also etwa eine Stunde später wurde ich dann aber aus der Praxis angerufen und man teilte mir mit dass ich postiv auf Covid 19 getestet bin und ich mich unverzüglich in Quarantäne zu begeben habe, das Gesundheitsamt würde sich gleich ebenfalls melden.
Das war erst einmal ein Schlag ins Gesicht. Nach etwa zwei Stunden kam dann der freundliche nette Anruf vom Amt, die Mitarbeiterin hatte mich dann informiert das ich ab sofort das Haus nicht mehr verlassen dürfe bis einschliesslich Sonntag den 28.3.2021 (Man hat die Quarantäne in meinem Fall dann rückwirkend vom 15. 3. mitberechnet weil ich von da an meine Erkrankung erklären konnte.
Auch meine Frau musste mit mir in Quarantäne, trotz das sie sofort nach meinem Befund einen Schnelltest durchführte der negativ ausfiel.
Tja und heute morgen wollte ich meine Wiedergewonnene Freiheit mit einem Schnell-Test besiegeln um auch ganz sicher zu sein geheilt aus der Geschichte zu kommen.
Apotheke aufgesucht, nach Schnelltest gefragt, nicht vorrätig bis auf weiteres, zum ALDI gefahren, Tests genügend vorhanden, mit je 5 Tests, also 2 Päckchen für mich und meine Frau zur Kasse.
Bei jedem Einkauf bitte nur ein Paket kam als Antwort, also einmal bezahlt, ins Auto gebracht, noch mal an der nächsten Kasse ein weiters Päckchen geholt bezahlt und ab.
Und als Wohnort mit den meißten Aldi-Filialen in einer Stadt (Ich glaube wir haben 12) kann man das beliebig wiederholen so oft man mag.
Mein Fazit: Ich bin Gott dafür dankbar das der Verlauf meiner Infektion so glimpflich abgelaufen ist und ich nicht ins Krankenhaus musste und Lebenerhaltetnde Maßnahmen durchmachen musste.
Noch zum Thema Crossdressing etwas.
Zum ersten Mal seit ich crossdresse hatte ich kein Bedürfniss weder in Dessous noch in Nachthemdchen zu sein, der Drang weiblich gekleidet zu sein war vollkommen weg, auch keine BH Einlagen zur Nacht
konnten helfen, ich war völlig neben mir. Aber es ist alles wieder normal und ich trage wieder Kleid und Petticoat, ganz zur Freude meiner Frau, denn die war perplex, mich ohne Frauenkleidung ein paar Tage hinnehmen zu müssen, was sie schon Jahre nicht mehr kennt.
Liebe Grüße, Doreen
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 20:58
von Michi
Inga hat geschrieben: Mo 29. Mär 2021, 11:08
meines Erachtens zwar gut illustriert aber doch nicht hinreichend.
Liebe Inga,
es stimmt natürlich, dass man noch viel mehr dazu sagen könnte, und das (nicht) Testen am Arbeitsplatz ist mir leider durchgerutscht.
Generell sehe ich ein Problem darin, dass Tests am Arbeitsplatz und in Schulen/Kiga freiwillig bleiben, obwohl man anderen Orts nur noch mit Test rein kommt. (Sei es zum Shopping, oder ins Pflegeheim.) Im Gegensatz zu Impfungen kann man bei den Tests nicht mit "Körperverletzung" argumentieren, und deshalb sehe ich nicht, warum die Testpflicht ein Problem sein sollte. Aber ich ahne schon, dass vor allem deswegen auf Freiwilligkeit abgestellt wird, weil man hofft, dass so weniger auffällt, dass es auch bei der (rechtzeitigen) Beschaffung von Tests wieder zu Versäumnissen gekommen ist.
Ich höre aber lieber auf, bevor ich mich eventuell aufrege.
Liebe Grüße
Michi
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Mo 29. Mär 2021, 21:25
von Christiane
Kaum zu glauben, aber meine Frau wurde am Samstag endlich zum ersten Mal geimpft- als extrem Gefährdete.
In 4 Wochen gibts die 2. Spritze.
Angemeldet haben wir sie vor knapp 8 Wochen......... .
So wie es für mich dargestellt hat, war das Ganze relativ gut organisiert und sie hat keine 30 Minuten im Impfzentrum Luzern verbracht.
Allerdings ist das 2. Impfzentrum im Kanton bis jetzt noch keinen einzigen Tag in Betrieb gewesen.

Es wäre also mit den Impfungen noch enorm viel Luft nach oben.
Auch hier regiert nicht mehr die Vernunft, sondern Pleiten, Pech und Pannen - auch wenn man es sich in der Presse und im Fernsehen immer wieder selbst schön redet.
Nach der offiziellen Hochrechnung kann ich mit meiner ersten Impfung angeblich Ende Mai/ Anfang Juni rechnen (als Partner einer gefährdeten Person).
Nach dem Echtzeitrechner irgendwann ab September.............. .
Bin mal gespannt, wie es weiter geht.
Die Explosion der Zahlen 14 Tage nach Ostern, steht ja scheinbar Dank Malle schon fest.

(triefende Ironie!)
LG
Christiane
Re: Corona - wie sehr schränkt es euch im Alltag ein?
Verfasst: Di 30. Mär 2021, 20:30
von Inga
Hallo, Simone,
deine Berichte bestärken mich darin, mich für eine gesetzliche bundesweite Corona-Schnelltest-Pflicht an allen Arbeitsplätzen außerhalb der eigenen vier Wänden (außerhalb HomeOffice) einzusetzen. So etwa wie es in Sachsen schon festgelegt wurde.
https://www.coronavirus.sachsen.de/haeu ... -9444.html
Denn so kann auch die Dunkelziffer besser bekämpft werden.
Mal schaun, ob sich die Bundespolitik jetzt endlich dazu entschließt.
Liebe Grüße
Inga