Nuklearkraftwerke
Nuklearkraftwerke - # 8

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Jaddy
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 106 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Also ultralinks ist die Perspektive nicht, wenn ich mich unter Leuten umgucke, die sich mit Wirtschaft auskennen. Das DIW beispielsweise. Wenn das für dich ultalinks aussieht, sagt das eher was über deine Position ;)

Anyway: Ja, Lafo ist spätestens danach ziemlich abgedreht und auch nicht unbedingt "links". Ich bin auch froh, dass er keinen Einfluss mehr hatte. Die Konsequenzen der Schröder-Politik der Deregulierung hat er aber korrekt vorausgesehen. Sein Kernsatz war, dass der Staat auch mit seiner sozialpolitischen Verantwortung "der Wirtschaft" die Rahmenbedingungen vorgeben muss, sonst leiden die Menschen. Denn dieser Aspekt spielt für Unternehmen keine Rolle.

Dein Beispiel mit dem Verkauf kommunaler Wohnungen ist exakt das gleiche wie die PPP- und Rückmiet-Projekte. Vor allem, wenn staatlich keine Regeln für erschwinglichen Wohnraum vorgegeben werden. Es gibt ja reichlich Beispiele dafür, über die ich viele Berichte gesehen habe. Die Mieten steigen, einige müssen ausziehen, in der Regel Menschen mit vergleichsweise geringem Einkommen oder Rente. Die Konzerne versuchen möglichst hohe Renditen heraus zu holen. D.h. statt in den Unterhalt und bezahlbare Mieten geht das Geld zu den Shareholdern. Ausserdem gibt es Luxusmodernisierungen, usw. Die Folgen dieses Verkaufs - des Tafelsilbers, wie du vorhin schriebst - gehen zu Lasten der Bürger*innen, die sich - in diesem Fall zurecht - von "denen da oben" im Stich gelassen fühlen und abwenden. Die Rechtsextremen profitieren massiv davon, obwohl sie laut Programm und Aussagen ihrer Führungsfiguren nichts anderes vorhat, was der größte Witz der Sache ist.

Resourcen mit allgemeiner Bedeutung rsp sozialer Komponente in die Hände profitorientierter Unternehmen zu verkaufen wird immer zu solchen Folgen führen, d.h alle müssen mehr bezahlen und finanziell schwächere fallen unten raus. Das liegt in der Natur des Systems, das abschöpfen will bzw muss. Entweder sie können auf irgendeine Art abschöpfen, oder sie werden in das Geschäft nicht einsteigen. Und der Gewinn geht aus dem System raus und nicht an die Bürger*innen.

Beispiele sind Wohnungen, Strom & Wassernetze, Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen, usw. Und die Bahn, wobei die noch reichlich andere Probleme hat.

Muss aber nicht so sein. Mein Schwiegervater wohnt in Freiburg seit Jahrzehnten in einer schönen, seit jeher bezahlbaren Genossenschaftswohnung. Und in Wien funktioniert das seit ewigen Zeiten für 63% der Mietwohnungen (1, 2).
Violetta Arden
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 107 im Thema

Beitrag von Violetta Arden »

....da wird ja wieder herumdiskutiert ...oder eher gestritten. Bringt ja eh nichts, denn vorgefasste Meinungen lassen sich wohl nicht überzeugen. Ich habe nicht die Zeit und Lust mir irgendwelche Statistiken oder Auswertungen anzusehen. Ich weiß nur eins: ich kann mich genau an Tschernobyl erinnern als mein damals einjähriger Sohn im Garten spielte als die Wolke kam. Man sieht nichts, man hört nichts und man spürt nichts...zumindest anfangs. Und die Halbwertszeit des verbrannten Urans ?? . Da steht die Welt noch, aber wir haben uns längst vernichtet wenn's so weitergeht.
...und ja damals ist nichts Großartiges passiert ...nur Schwammerln haben immer noch Strahlung von damals....
Aber Kohlekraftwerke sind ja auch nicht besser, aber die kann man wenigstens zurückfahren und zusperren.
Wir brauchen einfach für viel zu viel unnütze Dinge (KI, Kryptowährungsschürfen, Clouds, Datenspeicherung, Informationswahnsinn usw) Energie....
Das was mich wirklich ärgert ist, daß man uns weißmachen will, daß wir hier (jetzt rede ich vom kleinen Österreich) "klimaneutral" werden sollen mit allen abskuren Maßnahmen, was für das Weltklima - und das spüren wir - absolut keine Auswirkungen hat. Dabei schluckt unser Waldbestand mehr CO2 als wir in die Luft blasen,....
...aber o.k. ich bin auch nicht besser und habe doch mitdiskutiert.....
Violetta
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 108 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Jaddy hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 19:22 Die Konzerne versuchen möglichst hohe Renditen heraus zu holen. D.h. statt in den Unterhalt und bezahlbare Mieten geht das Geld zu den Shareholdern.
Dann erzähl mir mal, wie die Umsatz- und Eigenkapitalrenditen der großen Wohnkonzerne der letzten 3 Jahre sind. Und wie die Prognosen bei Milliardeninvestitionen für die "Energiewende" gestemmt werden soll? Steuergelder oder Miete?

Die hohen Energiekosten mit Kosequenzen für Baumaterial und teilweise sinnlosen energetischen Vorschriften lassen kaum noch Mieten unter 20€/qm zu. Im Nov. hatte ich 2 Reparaturen in der vermieteten Wohnung. Kein Handwerker unter 65€/h, 2000€ mit Material. Nix Rendite 2023 und länger. Schon seit 2018 nicht mehr - 14.000€ für neues Bad und neue Fenster. Davor Komplettrenovierung Wohnraum wegen Mietnomaden. Und dieses jahr ist eine neue Haustürhalterung erforderlich. Das hat nichts mit denen da oben allgemein zu tun - außer den zuständigen Ministerien, die für Energiekosten und Auflagen zuständig sind. Die kommunalen Wohnungen haben einen gewaltigen Renovierungsstau im Wärmeschutz.

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Re: Nuklearkraftwerke

Post 109 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Violetta Arden hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 23:14 ....da wird ja wieder herumdiskutiert ...oder eher gestritten. Bringt ja eh nichts, denn vorgefasste Meinungen lassen sich wohl nicht überzeugen. Ich habe nicht die Zeit und Lust mir irgendwelche Statistiken oder Auswertungen anzusehen. Ich weiß nur eins: ich kann mich genau an Tschernobyl erinnern als mein damals einjähriger Sohn im Garten spielte als die Wolke kam. Man sieht nichts, man hört nichts und man spürt nichts...zumindest anfangs. Und die Halbwertszeit des verbrannten Urans ?? . Da steht die Welt noch, aber wir haben uns längst vernichtet wenn's so weitergeht.
Violetta
Ich habe das natürlich auch selbst miterlebt und immer geschaut, wo die radioaktive Wolke hingeht. Dennoch nehme ich dieses Ereignis wie auch Fukojima nicht als Maßstab für heutige Sicherheitstechnik. Apropos Radiaktivität ist omnipräsent: Radon ist an vielen Stellen präsent, im Alpenraum überdurchschnittlich hoch, aber nicht als gefährlich eingestuft.

Liebe Grüße Nora
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 110 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Nora_7 hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 00:41 ......
Die hohen Energiekosten mit Kosequenzen für Baumaterial und teilweise sinnlosen energetischen Vorschriften lassen kaum noch Mieten unter 20€/qm zu. Im Nov. hatte ich 2 Reparaturen in der vermieteten Wohnung. Kein Handwerker unter 65€/h, 2000€ mit Material. Nix Rendite 2023 und länger. Schon seit 2018 nicht mehr - 14.000€ für neues Bad und neue Fenster. Davor Komplettrenovierung Wohnraum wegen Mietnomaden. Und dieses jahr ist eine neue Haustürhalterung erforderlich. Das hat nichts mit denen da oben allgemein zu tun - außer den zuständigen Ministerien, die für Energiekosten und Auflagen zuständig sind. Die kommunalen Wohnungen haben einen gewaltigen Renovierungsstau im Wärmeschutz.

Nora_7
Auch wenn es jetzt vom Thema archweit abweicht spricht Nora_7 hier ein großes Problem an.

Wer bezahlt letztendlich die Party?

Wirklich nur der Vermieter bzw. Eigentümer?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Kerstin
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 111 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Nora_7 hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 00:56 ......
Ich habe das natürlich auch selbst miterlebt und immer geschaut, wo die radioaktive Wolke hingeht. Dennoch nehme ich dieses Ereignis wie auch Fukojima nicht als Maßstab für heutige Sicherheitstechnik. Apropos Radiaktivität ist omnipräsent: Radon ist an vielen Stellen präsent, im Alpenraum überdurchschnittlich hoch, aber nicht als gefährlich eingestuft.

Liebe Grüße Nora
Gibt's eigentlich Zahlen darüber wieviel Unfälle mit austritt von Radioaktivität pro 100 Betriebsstunden angefallen sind?
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Patricia
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 112 im Thema

Beitrag von Patricia »

Nora_7 hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 00:56 Apropos Radiaktivität ist omnipräsent: Radon ist an vielen Stellen präsent, im Alpenraum überdurchschnittlich hoch, aber nicht als gefährlich eingestuft.
Du vergleichst doch nicht allen Ernstes die natürliche Radioaktivität, durch die übrigens auch durchaus Menschen sterben können, mit dem radioaktivem Fallout nach einem GAU?
Erstens empfehle ich Dir die Seite des BfS zum Thema Radon. Dort steht auch was Bauvorschrifen, Gefährdung durch Radon etc.

Ich empfehle Dir sich definitiv mehr mit dem Thema Strahlung, Formen der Strahlung, Zerfallsprodukten und Halbwertszeit etc zu befassen.

Während Radon nur ein vergleichsweise harmloser Alpha-Strahler ist, dessen Strahlung sich sehr leicht blockieren lässt, sind Cäsium 137, Cäsium 134 und Jod 131 Beta- bzw. Gammastrahler. Hinzu kommt, dass der Körper diese einlagert, was zu Langzeitschäden führt.

Hier findest du auch die Information welche Folgen eine nach Tschernobyl ausgebliebene Jodblokade in Belarus hatte. Übrigens kann ich mich daran noch sehr gut erinnern. In Polen durften alle Kinder zum Arzt und son komisches Zeug trinken, da Jodtabletten nicht vorrätig waren...
Nora_7 hat geschrieben: Sa 23. Mär 2024, 22:41 Und zum Endlager: Das Problem habe wir und die ganze Welt eh - unabhängig von zukünftigen Lösungen. Mir scheint der politische Wille hier dazu nicht erkennbar. Die gewalttätigen Proteste der Gegner sind nicht im Haushalt.
Du sagst, also selbst das Problem ist derzeit weltweit nicht gelöst und wir sollen dennoch weitere Kraftwerke bauen und noch mehr von dem radioaktivem Abfall produzieren? Und das Problem der Entsorgung überlassen wir einfach so den kommenden Generationen? Kernkraft gibt es bereits seit 1942 und das Problem wurde bisher von keiner Nation gelöst. Bedeutet es vielleicht, dass dieses Problem (in absehbarer Zukunft) nicht wirklich lösbar ist???

Es wurden hier im Thema Thoriumbrüter als mögliche Lösung erwähnt. Diese werden mit einem Flüssigem Fluoridsalz betrieben. Fluor ist das aggressivste Element welches wir kennen. Der in China gebaute Experimentalreaktor ist noch Jahrzehnte von der Marktreife entfernt. Er geht/ging erst dieses Jahr in den Testbetrieb. Ob Materialien gefunden wurden, welche das hochkorrosive radioaktive Flüssigsalz aushalten, wird sich erst in Jahren/Jahrzehnten herausstellen.
Nora_7 hat geschrieben: Fr 22. Mär 2024, 19:06 Explodierende Wasserstofftanks und Pipelines sind auch nicht lustig. Und sehr sabotageanfällig.
Apropos sabotageanfällig, schon mal etwas von einer schmutzigen Atombombe gehört? Je mehr radioaktiven Müll weltweit produziert wird, um so höher der Aufwand des Zeug zu beschützen und so höher die Gefahr, dass irgendwelche Terroristen das Zeug benutzen.

Ganz ehrlich Nora, du blendest die Gefahren hier einfach aus. Ob du es glaubst oder nicht, ich bin nicht komplett gegen Atomkraft, denn ich halte sie prinzipiell für eine der möglichen Lösungen. Doch meine Lebenserfahrung hat mir gezeigt, dass diese Technologie bei unseren gesellschaftlichen Strukturen nicht durchführbar ist, denn Geld ist in unserer Gesellschaft wichtiger als Schutz.
Patricia
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 113 im Thema

Beitrag von Patricia »

Kerstin hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 08:38 Gibt's eigentlich Zahlen darüber wieviel Unfälle mit austritt von Radioaktivität pro 100 Betriebsstunden angefallen sind?
Vielleicht sollte man an dieser Stelle eher darauf achten wie viele Menschen mit gesundheitlichen Schäden nach atomaren Unfällen zu kämpfen hatten?
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 114 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Patricia hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 09:11 Ganz ehrlich Nora, du blendest die Gefahren hier einfach aus. Ob du es glaubst oder nicht, ich bin nicht komplett gegen Atomkraft, denn ich halte sie prinzipiell für eine der möglichen Lösungen. Doch meine Lebenserfahrung hat mir gezeigt, dass diese Technologie bei unseren gesellschaftlichen Strukturen nicht durchführbar ist, denn Geld ist in unserer Gesellschaft wichtiger als Schutz.
Du bringst immer wieder dieselben Punkte hoch, die ich schon angesprochen habe. Diese Punkte habe ich alle berücksichtigt, und das Thema Radon brauchst du mir nicht zu erklären. So gibt es notwendige Vorsorgegebiete. Ich glaube nicht, dass ellenlage Ausführungen über Strahlungstypen hier gelesen werden. Fakt ist, es gibt auch im Alltag radioaktive Gefährdung. Zum Thorium habe ich mich auch geäußert, auch dem Korrosionsproblem. Und Chinas Thoriumreaktor geht 2 Jahre früher in laufenden Betrieb als geplant. Bei uns 15 Jahre später. Aktuell werden neue Legierungen gegen Korrosion erprobt.

Und Endlager - ich glaube, das wird verschleppt. Finnland hat eins, und die Schweiz ist in der letzten Stufe der endgültigen Genehmigung. Bei den anderen Ländern habe ich nicht aktuell nachgesehen.

Immer wieder Tschernobyl - als ob das der Standardunfall wäre. Strahlenschäden: vorwiegend durch Sorglosigkeit, s. auch die A-Bombentests in der Atmosphäre. Über Rußland weiß man leider zu wenig, muss aber schlimm gewesen sein. Es gibt andere gewaltige Unglücke mit hohen Langzeitfolgen - Bhopal 84.

Wie ich anfangs sagte, ich suche nach Lösungen und nicht nach Verboten. Nur weil etwas passieren kann, tue ich es nicht, sondern suche, wie es nicht passiert, wenn es keine vergleichbaren Alternativen gibt. Und diese sind in diesem Fall nicht, ganze Landschaften mit Windrädern zu verunstalten, die zudem als Grundversorgung nicht geeignet sind.

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Re: Nuklearkraftwerke

Post 115 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Kerstin hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 08:32 Wer bezahlt letztendlich die Party?

Wirklich nur der Vermieter bzw. Eigentümer?
Das wird: Überraschung! Natürlich nur limitiert bis 40.000€ Einkommen und über Nacht ggf. wieder abgeschafft. Natürlich auch für Standardprodukte alles nur über (überflüssige) Gutachter mit Schnellkurs, die einen Großteil der Förderung für sich abzocken. Zertifizierten Handwerkern traut man ja nicht, die Prüfverbandlslobby siegt immer. Mein Schreiner hatte bisher immer Recht. Bei Konzernen mit 100tausenden Wohnungen gehen die Kosten schnell in die mittleren Milliarden. So wie AKWs.

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Re: Nuklearkraftwerke

Post 116 im Thema

Beitrag von Patricia »

Nora_7 hat geschrieben: Fr 22. Mär 2024, 18:34 Resistenten Betonhirnen kann man nichts widerlegen. Außerdem ist schon genug vorstehend gesagt worden. Keine Grundlage für inhaltliche Diskussionen.
An dieser Stelle stimme ich Dir ausnahmsweise zu. Mit Dir über Gefahren der Atomkraft zu diskutieren ist absolut sinnlos denn du bagatellisierst und relativierst mit voller Absicht die Gefahren welche beim fahrlässigem Umgang mit diesen Technologien entstehen können. Übrigens lieferst du mit deinem Verweis auf Bhopal einen weiteren Punkt der gegen den Einsatz gefährlicher Technologien spricht.

Ich bin dann raus aus der Diskussion.
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 117 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

Patricia hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 11:41
Nora_7 hat geschrieben: Fr 22. Mär 2024, 18:34 Resistenten Betonhirnen kann man nichts widerlegen. Außerdem ist schon genug vorstehend gesagt worden. Keine Grundlage für inhaltliche Diskussionen.
An dieser Stelle stimme ich Dir ausnahmsweise zu. Mit Dir über Gefahren der Atomkraft zu diskutieren ist absolut sinnlos denn du bagatellisierst und relativierst mit voller Absicht die Gefahren welche beim fahrlässigem Umgang mit diesen Technologien entstehen können. Übrigens lieferst du mit deinem Verweis auf Bhopal einen weiteren Punkt der gegen den Einsatz gefährlicher Technologien spricht.

Ich bin dann raus aus der Diskussion.
Das ist genau die erwarte Antwort: Was gefährlich ist, wird nicht gemacht. Leider für Dich habe ich Chemie studiert und dabei auch den Umgang mit unerwarteten und unbekannten Gefahren wie Gift- und Explosivstoffen, völlig neuen synthetischen Stoffen ausgiebig gelernt. Und bin ausgebildet, damit umzugehen. Somit sehe ich die Situation völlig anders. Betonhirne sind die, die in ihrer erzeugten Angst gefangen sind.

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Re: Nuklearkraftwerke

Post 118 im Thema

Beitrag von gaby37 »

Hallo

ich finde den Umgangston hier nicht richtig.
Die eigene Meinung nicht zu hinterfragen und alle anderen Ansichten als "Betonhirne" zu verunglimpfen zeugt nicht von einem guten Diskussionskultur
_______________________________________________________________________________________________
Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 119 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Betonhirne ist zwar nicht besonders freundlich, anzumerken bleibt das Nora und Jaddy die einzigen sind welche tatsächlich mit Argumenten gearbeitet haben, während der Rest nur wortreich Parolen von sich gab.

Nora und Jaddy mein Dank gilt euch beiden.
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Re: Nuklearkraftwerke

Post 120 im Thema

Beitrag von Viggy »

Nora_7 hat geschrieben: So 24. Mär 2024, 13:08 Leider für Dich habe ich Chemie studiert
Was hat das schon zu bedeuten? Das macht auf mich nicht die Bohne Eindruck, es sagt überhaupt nichts über deine Qualifikation aus.
Als wir vor über 30 Jahren in unserem Betrieb begannen Assembler-Programme in C++-Anwendungen zu portieren wurde uns ein neu eingestellter junger Mann zugeteilt, frisch vom Informatikstudium. Der gute Mann wollte uns erklären wie wir das angehen sollten, hatte dabei aber keinen Schimmer vom hexadezimalen Zahlensystem. Heute in Zeiten der höheren Programmiersprachen mag das üblich sein, aber damals war das fundamentales Basiswissen. Viele Menschen haben studiert, aber mit unterschiedlichem Erfolg und nicht alle sind daher kluge Köpfe.

Und hör endlich mal auf selbstgefällig zu sein, sondern werde auch mal etwas selbstkritischer. Du wirfst allen ständig vor, nur die Zahlen hinzuzuziehen, die in Ihre Argumentationen passen, dabei machst Du genau das gleiche, nur vom anderen Ende her.
Gesperrt

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