Seite 8 von 8

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 11:31
von ExUserIn-2026-01-21
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Am Ende wird entscheidend sein, ob das Sternchen die Menschen überzeugt oder eben auch nicht. Sprache, gesprochen und geschrieben, hat sich immer schon jenseits von Regierungshandeln selbstständig entwickelt. Und das ist auch der richtige Weg.
Wie es gerade aussieht, überzeugt das Sternchen die breite Masse kaum. Es stimmt, dass bezüglich Gendersternchen zum Geschriebenen ja noch das Gesprochene hinzu kommt, was aber wohl kaum jemand zur Anwendung bringt.
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Am Ende kann mir niemand vorschreiben, wie ich schreibe und spreche. Wichtig ist nur, dass meine Umwelt mich versteht.
Tut das nicht der Duden+++???
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Ich bin jedoch der Meinung, dass unsere Sprache dringend Veränderung braucht. Eine Veränderung die deutlich über Sternchen und Co. hinausgeht. Unsere Sprache ist sehr vermännlicht und es wird höchste Zeit, dass das aufhört.
Hast du da Beispiele, wie du das konkrekt meinst? Und warum geht für dich die Gendersprache nicht schon in die Richtung? Wo siehst du Unterschiede?
Fragen über Fragen+++ )))(:

Ich liebe dieses Thema!

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 12:30
von Magdalena
Liebe Tina,

Danke für Deinen ausführlichen Bericht mit den Fragen zum Thema gendern. In Eurer Gruppe sind Frauen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergrund. Mich verwundert auch das Ergebniss wenig. Vor allem was das Anwenden des Gendersternchens bei privaten Unternehmen und öffentlicher Verwaltung und Behörden angeht.

Unternehmen möchten und müssen ihre Kunden oft direkt mit entsprechender Anrede und Namen persönlich ansprechen. Behörden und Verwaltung erstellen oft Schreiben, die alle Menschen ansprechen sollen.

Und es ist keine Entwicklung, welche erst in diesen Tagen stattfindet. Jede*r wird bei Anträgen auf Formulare stoßen, welche in einem Beamtendeutsch verfasst wurden. Für viele sind dann einige Fragen ein Buch mit sieben Siegeln.

So könnte ich mir vorstellen, dass sich die Anwendung des Genderns geteilt entwickelt. Im Privaten wird es eine untergeordnete Rolle spielen.

Viele liebe Grüße von Magdalena

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 12:39
von Marielle
Guten Tag,

so am Rande des Themas: https://www.rnd.de/medien/drehende-pein ... TER7I.html

Viel Spass :mrgreen:

Marielle

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 14:23
von Anke
Hallo,
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Am Ende wird entscheidend sein, ob das Sternchen die Menschen überzeugt oder eben auch nicht. Sprache, gesprochen und geschrieben, hat sich immer schon jenseits von Regierungshandeln selbstständig entwickelt. Und das ist auch der richtige Weg.
Wie es gerade aussieht, überzeugt das Sternchen die breite Masse kaum. Es stimmt, dass bezüglich Gendersternchen zum Geschriebenen ja noch das Gesprochene hinzu kommt, was aber wohl kaum jemand zur Anwendung bringt.
Stimmt, danach sieht es aus. Da ich sowieso kein Fan des Sternchen bin, sehe ich das eher positiv.
Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Am Ende kann mir niemand vorschreiben, wie ich schreibe und spreche. Wichtig ist nur, dass meine Umwelt mich versteht.
Tut das nicht der Duden+++???
Nein, nicht wirklich. Die Dudenredaktion ist ja keine öffentliche Einrichtung, bzw. hat ja auch gar keine legislative Gewalt. Die Schreibweise nach dem Duden ist eher eine Art Standard, nach dem sich die meisten richten. In den meisten Unternehmen, Redaktion, Behörden, etc. wird dieser Schreibweise gefolgt. Wenn ich dort arbeiten möchte, dann bin ich schon gezwungen, diese anzuwenden. Als die neue Rechtschreibung eingeführt wurde, gab es ein paar Zeitungen, die wieder zur alten zurückgekehrt sind. Hier gibt es also Freiheiten.

Privat bin ich sogar völlig frei. Wenn ich bspw. einen Brief, eine Mail oder eine WhatsApp schreibe, wer will mich daran hindern nach meinen eigenen Regeln zu schreiben.

Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 11:31
Anke hat geschrieben: Do 14. Okt 2021, 19:12 Ich bin jedoch der Meinung, dass unsere Sprache dringend Veränderung braucht. Eine Veränderung die deutlich über Sternchen und Co. hinausgeht. Unsere Sprache ist sehr vermännlicht und es wird höchste Zeit, dass das aufhört.
Hast du da Beispiele, wie du das konkrekt meinst? Und warum geht für dich die Gendersprache nicht schon in die Richtung? Wo siehst du Unterschiede?
Fragen über Fragen+++ )))(:
Ich finde diese ganzen bisherigen Lösungen wie Sternchen, Großbuchstaben im Wort, etc. nicht überzeugend. Auch diese Ungetüme die entstehen, wenn ich die weibliche, die männliche und eventuell noch eine wie auch immer geartete diverse Form miteinander kombiniere finde ich sehr unattraktiv. Und viele tun sich damit auch sehr schwer, für mich auch zurecht. Oder anders formuliert, die Idee hinter der Gendersprache finde ich sehr wichtig, die Umsetzung dagegen eher bescheiden.

Sprachliche Veränderung brauchen eine breite Akzeptanz, sonst überleben sie nicht. Die Gendersprache wird von vielen abgelehnt, auch von denen, die mit dem jetzigen Zustand nicht zufrieden sind.

Es gibt aber auch Beispiele, wo eine Veränderung gut erreicht und akzeptiert wurde. Zum Beispiel die Umbenennung von Studentenwerk zu Studierendenwerk. Der Begriff wurde "entmännlicht", ist immer noch handhabbar und wird akzeptiert. Aus meiner Sicht braucht es solche Ansätze.

Liebe Grüße

Anke

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 14:30
von Vivian Cologne
Eine schöne Anekdote. Vielen Dank für das Teilen, liebe Marielle!

Ach ja, der gute alte VDS "¦ Ich erinnere mich gut an die Zeit vor 20 Jahren, als der Verein in schrecklicher Sorge war, dass das (deutsche) Abendland untergeht, wenn man die Rechtschreibung einer moderaten und lange überfälligen Reform unterzieht.

Damals wie heute erkenne ich das gleiche Muster. Es geht um das Festhalten an Privilegien, sei es das exklusive Wissen um unlogische Schreibweisen, um so eine Art Code zu schaffen, an dem man ablesen kann, wer dazugehört und wer nicht - oder eben das Ausschließen von Menschen durch einseitige Geschlechtszuweisung in der Sprache (von wegen "die Frauen und andere sind ja mitgemeint").

Nö, sind sie eben nicht. Und das Methode, nämlich Sprache als Herrschaftsinstrument zu missbrauchen. Eigentlich ein alter Hut, sollte man meinen, aber damals so aktuell wie heute.

Daher: heute keinen Chapeau für den VDS!

Grüße aus Köln

Vivian

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 15:28
von Nicole Fritz
Hallo,

wieder einmal ein endloses Thema, das nach meinem Empfinden nur von den wirklich wichtigen Themen ablenken soll. Zynisch, wie ich nun einmal bin, fällt mir dazu folgendes ein:

Ein deutscher Bundespräsident soll einmal eine Rede in Afrika folgendermaßen eröffnet haben: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger ...". Genderneutral hätte er also sagen müssen: "Sehr geehrte Damen, Herren und sonstige, liebe Neger:innen ...". - Auf mich wirkt das jetzt genauso diskriminierend wie vorher. Es gibt ja schließlich viel mehr dunkelhäutige Menschen in Afrika als Trans- oder Inter-Personen. Mit dem Neger:innen-Thema wären wir zwar ziemlich durch, dafür haben wir heute Querdenker*innen, Impfverweigerer*innen, Coronaleugner*innen, ... . Ich bin zwar als Autor*in bemüht meine Bücher möglichst genderneutral zu schreiben, aber da gibt es derzeit Formen der Diskriminierung, die mir erheblich wichtiger erscheinen.

Liebe Grüße
Nicole

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 15:56
von Patricia
Nicole Fritz hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 15:28 Hallo,

wieder einmal ein endloses Thema, das nach meinem Empfinden nur von den wirklich wichtigen Themen ablenken soll. Zynisch, wie ich nun einmal bin, fällt mir dazu folgendes ein:

Ein deutscher Bundespräsident soll einmal eine Rede in Afrika folgendermaßen eröffnet haben: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger ...". Genderneutral hätte er also sagen müssen: "Sehr geehrte Damen, Herren und sonstige, liebe Neger:innen ...". - Auf mich wirkt das jetzt genauso diskriminierend wie vorher. Es gibt ja schließlich viel mehr dunkelhäutige Menschen in Afrika als Trans- oder Inter-Personen. Mit dem Neger:innen-Thema wären wir zwar ziemlich durch, dafür haben wir heute Querdenker*innen, Impfverweigerer*innen, Coronaleugner*innen, ... . Ich bin zwar als Autor*in bemüht meine Bücher möglichst genderneutral zu schreiben, aber da gibt es derzeit Formen der Diskriminierung, die mir erheblich wichtiger erscheinen.

Liebe Grüße
Nicole
Sorry, aber über manch eine deiner Formulierungen und Aussagen kann ich echt nur entsetzt den Kopf schütteln....

Patricia

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Sa 16. Okt 2021, 20:25
von Marielle
Hallo Vivian, Guten Abend zusammen,
... als der Verein in schrecklicher Sorge war, dass das (deutsche) Abendland untergeht
Dieses Abendland ist ja spätestens seit 1529 in ständiger Untergangsgefahr. Von einer kurzen Zeit der absoluten Sicherheit in den Tausend Jahren zwischen '33 und '45 mal abgesehen.

Durch wieviel grauenhaftes es bedroht wurde! Durch die Türken (die erst nur bis Wien kamen und später einfach mit dem Zug aus Anatolien bis in ihre Gastarbeiterwohnheime in München fuhren), dann durch Standesdemokraten und später sogar durch Sozialdemokraten. Ein ganz herber Schlag für's Abendland war das Zugangsrecht für Frauen zu Universitäten, kurz drauf auch noch das Wahlrecht für die Weiber. Dann diese furchtbare Republik. Nach der kurzen Ruhepause gleich wieder der Kommunismus mit den Ikea-Möbelfabriken und von weiter drüben die gelbe Gefahr (heute hochgelobter Handelspartner). Dazu der Jazz und der Rock'n Roll. Dann schon wieder die Sozen mit ihrem Wagemut für Demokratie, auch noch Frauen mit Führerschein und eigenem Girokonto. Dazu noch Oswalt Kolle! Unvorstellbare Gefahren, die dieses Abendland nur ganz mühsam überlebte.

Bei all diesen furchtbaren Gefahren, die, wie jede_r weiss, die Lage der Menschen im Abendland bis zum heutigen Tag immer nur schlechter gemacht haben, ist es doch wirklich ein Zeichen der Hoffnung, dass es immer noch Menschen gibt, die sich der zerstörerischen Gewalt des Fortschritts entgegenstellen. Auch wenn diesmal welche darunter sind, die nicht mal lesen können.

Armes Abendland.


Hab's gut

Marielle

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: So 17. Okt 2021, 11:24
von ExUserIn-2026-01-21
Magdalena hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 12:30 Liebe Tina,

Danke für Deinen ausführlichen Bericht mit den Fragen zum Thema gendern. In Eurer Gruppe sind Frauen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergrund.
Liebe Magdalena, ich sehe und vor allem FREUE ich mich, dass mein ausführlicher Bericht hier so interessiert aufgenommen wurde )))(: (yes) Bei unseren FEM-Gruppen Treffen kommen immer mal wieder Umfragen auf, da sich diese zumeist mit "Frauen-Themen" beschäftigen (neben aktuellen Sachen+++) könnte ich mir durchaus vorstellen diese hier öfters ins Forum zu stellen, bzw. sogar einen eigenen Thread dazu zu starten. Würde ja ganz gut hier passen.

Magdalena hat geschrieben: Sa 16. Okt 2021, 12:30 So könnte ich mir vorstellen, dass sich die Anwendung des Genderns geteilt entwickelt. Im Privaten wird es eine untergeordnete Rolle spielen.
Eine +geteilte Entwicklung+ könnte ich mir auch vorstellen, aber ich finde es (zumindest für mich) ganz passend auch im Privaten zu Gendern.

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: So 17. Okt 2021, 15:40
von Klaudia
Manchmal wird es wirklich übertrieben:
...
Füllspachtel.jpg


:wink:
LG
Klaudia

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: So 17. Okt 2021, 16:27
von gabydwt
VEREIN DEUTSCHE SPRACHE
"Drehende": Verein wettert gegen vermeintliche Gendersprache beim ZDF — und blamiert sich

Der Verein Deutsche Sprache kämpft seit Jahren gegen genderneutrale Sprache.
Jetzt hat der Verein ein Sprachungetüm beim ZDF entdeckt.
Doch dabei handelt es sich um eine peinliche Verwechslung.

Ein Drehende sorgt für Aufregung
"Hey @ZDFpresse @Maigart, was ist eigentlich aus dem Wort "šFilmteam"˜ geworden?
Und sind die "šDrehenden"˜ beim Feierabendbier auch noch "šDrehende"˜?
Habt ihr eigentlich eine Extra-Abteilung beim @ZDF für "šKrass lustige Absurditätenwörter*innen_de"˜?", t
wittert der Verein am Freitag an das ZDF gerichtet.

Hey @ZDFpresse @Maigart, was ist eigentlich aus dem Wort "Filmteam" geworden?
Und sind die "Drehenden" beim Feierabendbier auch noch "Drehende"?
Habt ihr eigentlich eine Extra-Abteilung beim @ZDF für

"Krass lustige Absurditätenwörter*innen_de"? https://t.co/rQq5Dh9cLA pic.twitter.com/PEY5SBHdCT

"” Verein Deutsche Sprache (VDS) (@VDS_weltweit) October 15, 2021
Quelle : https://www.halternerzeitung.de/ueberre ... 000351943/

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: So 17. Okt 2021, 17:29
von Vivian Cologne
Zum VDS habe ich weiter oben schon einen Kommentar geschrieben.

Ich halte ihn selbst für ein "Sprachungetüm".

Vivian - gebranntes Kind

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Mo 18. Okt 2021, 11:05
von ExUserIn-2026-01-22
Die fesche Tina hat geschrieben: So 17. Okt 2021, 11:24 Liebe Magdalena, ich sehe und vor allem FREUE ich mich, dass mein ausführlicher Bericht hier so interessiert aufgenommen wurde )))(: (yes) Bei unseren FEM-Gruppen Treffen kommen immer mal wieder Umfragen auf, da sich diese zumeist mit "Frauen-Themen" beschäftigen (neben aktuellen Sachen+++) könnte ich mir durchaus vorstellen diese hier öfters ins Forum zu stellen, bzw. sogar einen eigenen Thread dazu zu starten. Würde ja ganz gut hier passen.
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee. Ich war auch schön öfters bei den Treffen dabei und die Themen wären auch fürs Forum interessant.
Ein eigener FEM-Thread würde sich lohnen, zudem könntest du eure Gruppe dadurch auch näher beleuchten, was sicher viel hier interessieren würde.

Und ja, auch ich LIEBE Umfragen - diese hätten auch hier ihren Platz sicher, plus eine interessante Diskussionsebene.

Jennifer

Re: Spiegel-Online: Frauenministerin Lambrecht will Gendersternchen stoppen

Verfasst: Mo 18. Okt 2021, 15:44
von Mirjam
Auch wenn (oder vielleicht eher weil?) er weiter geht und das Thema im engeren Sinne nur teilweise betrifft fand ich diesen Artikel im Deutschlandfunk interssant: Linguistik und Gender-Debatte: Kann Sprache Wirklichkeit schaffen?

Der vorletzte Absatz zeigt wieder einmal das, um was es mir vor allem geht (Hervorhebung von mir):
Die Ausgangsfrage hieß: Kann Sprache Wirklichkeit schaffen? Die Antwort lautet: Ganz eindeutig ja; Sprache formt und bearbeitet, ändert und schafft Wirklichkeit! Auch in der Debatte um gesellschaftliche Teilhabe lässt sich das zeigen: Menschen, die sprachlich unterrepräsentiert sind, rücken gesellschaftlich in den Hintergrund. Änderungen an diesem Zustand sind letztlich das Ergebnis gesellschaftlicher Debatten.
Von wegen also, das generische Maskulinum zu verwenden hätte keine Auswirkungen.

LG, Mirjam