Der Weg der Transition - # 8
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hey ihr Lieben.
Hab die OP zur Entfernung des Adamsapfels jetzt erfolgreich hinter mir. Das ganze hat wohl etwa um die 1.5h gedauert denke ich. Abgesehen von leichten Schluckbeschwerden und etwas Müdigkeit nach der OP geht es mir gut. Jetzt heisst es einfach erholen. Morgen dann, werde ich bereits wieder entlassen.
Liebe Grüsse
Emily
Hab die OP zur Entfernung des Adamsapfels jetzt erfolgreich hinter mir. Das ganze hat wohl etwa um die 1.5h gedauert denke ich. Abgesehen von leichten Schluckbeschwerden und etwas Müdigkeit nach der OP geht es mir gut. Jetzt heisst es einfach erholen. Morgen dann, werde ich bereits wieder entlassen.
Liebe Grüsse
Emily
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Dunja
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Re: Der Weg der Transition
Hallo Emily,
vielen Dank für deine Informationen.
Es freut mich zu lesen, dass es dir gut geht.
Ich wünsche dir baldige Genesung, auch von der Geschichte mit dem Unfall und dass Du Deine Ziele erreichst.
Viele Grüße
Dunja
vielen Dank für deine Informationen.
Es freut mich zu lesen, dass es dir gut geht.
Ich wünsche dir baldige Genesung, auch von der Geschichte mit dem Unfall und dass Du Deine Ziele erreichst.
Viele Grüße
Dunja
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.
(Zitat aus dem Film "Plötzlich Prinzessin")
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hallo ihr Lieben.
Lange ist's her, dass ich was geschrieben habe. Letztes Jahr war nicht mein und ein sehr schwieriges Jahr. Im Endeffekt aber irgendwo auch ein Gutes. Angefangen hat es mit einem Rechtsstreit zwischen der KK und mir wegen der GAOP. Weiter ging es dann im Mai mit einem verbal schriftlichen transfeindlichen Angriff, von einem ehemaligen Schulkollegen aus einer damaligen Parallelklasse, welcher mich in eine akut suizidale Krise stürzte. Aktuell läuft gegen diese Person noch eine Strafanzeige mit gerichtlichem Verfahren.
Im Juni dann hatte ich meine OP zur Stimmbänderverkürzung, da das Stimmtraining nicht ganz so erfolgreich war. Dort habe ich dann von meiner Zimmergenossin, mit der ich mittlerweile sehr gut befreundet bin, erfahren, dass es in der Schweiz am Unispital Basel (doch noch) eine Ärztin gibt, die die GAOP mit einem Verfahren aus Deutschland macht. Genauer gesagt mit der kombinierten Methode nach Schaff. Diese Info war meine Rettung, da ich mich schon darauf eingestellt hatte, dass das mit dem Rechtsstreit wohl nichts wird und ich die OP dann in Deutschland auf eigene Kosten machen müssen würde. Von meinem Therapeuten, hatte Ende 2022 gewechselt, hatte ich dann auch erfahren, dass es im Kanton Bern einen Arzt gibt, der die FFS macht und von der KK noch nie eine Ablehnung bekommen hätte. Auch da hatte ich mich, wegen der Ablehnung der KK, darauf eingestellt, dass ich die OP im Ausland machen und die Kosten selbst tragen würde.
Mit diesen Infos habe ich mich kurzerhand bei den Ärzten für einen Termin gemeldet. Bei dem in Bern ging das ganz fix mit dem Termin und er sagte mir, dass sie auch eine Simulation machen würden, was mir persönlich sehr wichtig war. Der vorherige Arzt konnte das leider nicht. Beim Ersttermin für die GAOP wurde es dann etwas komplizierter. Da sollte ich einen Bericht vom Hormonarzt zur Hormontherapie, sowie ein therapeutisches Schreiben einreichen. Nach dem das jedoch erledigt war, erhielt ich einen Termin im Dezember.
Im September war ich dann, weil das Jahr für mich ein sehr schwieriges war, auch mit dem transfeindlichen Vorfall und weil ich äusserst depressiv war, für einen Monat in einer stationären psychiatrischen Klinik. Und da muss ich sagen, dass der Aufenthalt mir sehr gut getan und in gewisser Hinsicht auch die Augen geöffnet hat. Ich habe dadurch gelernt, dass ich mehr auf mich selbst und meine psychische Gesundheit achten muss. Das war dann auch der Grund, weshalb ich meine Stelle dann gekündigt habe. Nach dem Aufenthalt war ich dann erstmal auf der Hochzeit meiner Cousine. Und durch und nach dem Aufenthalt brauchte ich dann erstmal eine Typ Veränderung, was mir persönlich richtig gut tat.
Nach dem Ersttermin zur GAOP im Dezember reichte meine Hautärztin anschliessend die KoGu für das Intimlasern ein, mit dem wir inzwischen begonnen haben. Morgen geht es da weiter. Und da die KK das Lasern im Gesicht nicht mehr bezahlt, muss ich das Ganze jetzt über die Nadelepilation bei einer Kosmetikerin machen. Glücklicherweise bezahlt auch das die KK. Und hier geht es Mittwoch endlich los.
Zudem haben wir in der Zwischenzeit auch die KoGu für die FFS und GAOP erhalten. Die OP Besprechung zur FFS war bereits und die Simulationsbilder habe ich auch endlich letzten Freitag erhalten. Im Grossen und Ganzen bin ich mit denen zufrieden. Mit der OP soll es voraussichtlich am 26. April endlich losgehen. Und die OP Besprechung zur GAOP ist am 14. Mai, wo ich dann auch gleich einen OP Termin erhalte. Auf die GAOP freue ich mich am meisten. So sehr, dass ich in letzter Zeit sehr häufig davon träume.
Und weil ich mir dieses Jahr noch was gutes tun und endlich mal auf eine Convention gehen will, geht's im Juni mit einem Bekannten zur Dokomi in Düsseldorf. Und auch der Umzug aktuell ist bald abgeschlossen.
Es ist aktuell also sehr viel los und steht einiges an.
Liebe Grüsse
Emily
Lange ist's her, dass ich was geschrieben habe. Letztes Jahr war nicht mein und ein sehr schwieriges Jahr. Im Endeffekt aber irgendwo auch ein Gutes. Angefangen hat es mit einem Rechtsstreit zwischen der KK und mir wegen der GAOP. Weiter ging es dann im Mai mit einem verbal schriftlichen transfeindlichen Angriff, von einem ehemaligen Schulkollegen aus einer damaligen Parallelklasse, welcher mich in eine akut suizidale Krise stürzte. Aktuell läuft gegen diese Person noch eine Strafanzeige mit gerichtlichem Verfahren.
Im Juni dann hatte ich meine OP zur Stimmbänderverkürzung, da das Stimmtraining nicht ganz so erfolgreich war. Dort habe ich dann von meiner Zimmergenossin, mit der ich mittlerweile sehr gut befreundet bin, erfahren, dass es in der Schweiz am Unispital Basel (doch noch) eine Ärztin gibt, die die GAOP mit einem Verfahren aus Deutschland macht. Genauer gesagt mit der kombinierten Methode nach Schaff. Diese Info war meine Rettung, da ich mich schon darauf eingestellt hatte, dass das mit dem Rechtsstreit wohl nichts wird und ich die OP dann in Deutschland auf eigene Kosten machen müssen würde. Von meinem Therapeuten, hatte Ende 2022 gewechselt, hatte ich dann auch erfahren, dass es im Kanton Bern einen Arzt gibt, der die FFS macht und von der KK noch nie eine Ablehnung bekommen hätte. Auch da hatte ich mich, wegen der Ablehnung der KK, darauf eingestellt, dass ich die OP im Ausland machen und die Kosten selbst tragen würde.
Mit diesen Infos habe ich mich kurzerhand bei den Ärzten für einen Termin gemeldet. Bei dem in Bern ging das ganz fix mit dem Termin und er sagte mir, dass sie auch eine Simulation machen würden, was mir persönlich sehr wichtig war. Der vorherige Arzt konnte das leider nicht. Beim Ersttermin für die GAOP wurde es dann etwas komplizierter. Da sollte ich einen Bericht vom Hormonarzt zur Hormontherapie, sowie ein therapeutisches Schreiben einreichen. Nach dem das jedoch erledigt war, erhielt ich einen Termin im Dezember.
Im September war ich dann, weil das Jahr für mich ein sehr schwieriges war, auch mit dem transfeindlichen Vorfall und weil ich äusserst depressiv war, für einen Monat in einer stationären psychiatrischen Klinik. Und da muss ich sagen, dass der Aufenthalt mir sehr gut getan und in gewisser Hinsicht auch die Augen geöffnet hat. Ich habe dadurch gelernt, dass ich mehr auf mich selbst und meine psychische Gesundheit achten muss. Das war dann auch der Grund, weshalb ich meine Stelle dann gekündigt habe. Nach dem Aufenthalt war ich dann erstmal auf der Hochzeit meiner Cousine. Und durch und nach dem Aufenthalt brauchte ich dann erstmal eine Typ Veränderung, was mir persönlich richtig gut tat.
Nach dem Ersttermin zur GAOP im Dezember reichte meine Hautärztin anschliessend die KoGu für das Intimlasern ein, mit dem wir inzwischen begonnen haben. Morgen geht es da weiter. Und da die KK das Lasern im Gesicht nicht mehr bezahlt, muss ich das Ganze jetzt über die Nadelepilation bei einer Kosmetikerin machen. Glücklicherweise bezahlt auch das die KK. Und hier geht es Mittwoch endlich los.
Zudem haben wir in der Zwischenzeit auch die KoGu für die FFS und GAOP erhalten. Die OP Besprechung zur FFS war bereits und die Simulationsbilder habe ich auch endlich letzten Freitag erhalten. Im Grossen und Ganzen bin ich mit denen zufrieden. Mit der OP soll es voraussichtlich am 26. April endlich losgehen. Und die OP Besprechung zur GAOP ist am 14. Mai, wo ich dann auch gleich einen OP Termin erhalte. Auf die GAOP freue ich mich am meisten. So sehr, dass ich in letzter Zeit sehr häufig davon träume.
Und weil ich mir dieses Jahr noch was gutes tun und endlich mal auf eine Convention gehen will, geht's im Juni mit einem Bekannten zur Dokomi in Düsseldorf. Und auch der Umzug aktuell ist bald abgeschlossen.
Es ist aktuell also sehr viel los und steht einiges an.
Liebe Grüsse
Emily
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.
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Scharap
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Re: Der Weg der Transition
Hey Ihr Lieben.
Rund ein Dreiviertel Jahr ist es seit meinem letzten Post her. Ich muss hier unbedingt wieder aktiver werden und mehr schreiben. Inzwischen ist auch wieder einiges passiert. Aber fangen wir ganz von vorne an.
Wie bereits im voran gegangenen Post erwähnt, hatte ich Anzeige gestellt. Die schweizer Gerichte wollten meine Persönlichkeitsverletzung leider nicht einsehen und ohne ein Verein oder eine Organisation die dahinter stehen wäre es als Privatperson schwierig geworden das Ganze bis zum EGH weiterzuziehen. Auch auf die Unterstützung meiner Rechtsschutz konnte ich nicht zählen. Durch diese Erfahrung musste ich leider selbst erleben, dass queere Personen im Privaten noch nicht ausreichend vor Diskriminierung und Anfeindungen geschützt sind. Aufgrund dieser habe ich mich dazu entschieden, mich politisch zu engagieren und bin einer Partei beigetreten, die sich für die Rechte von queeren Personen einsetzt.
Nach dem Umzug im März war im April dann auch die FFS, mit deren Ergebnis ich wirklich sehr zufrieden bin. Es wurde das Kinn verschmälert, die Kieferwinkel wurden abgerundet, die Orbitalwulst wurde entfernt, die Augenbrauen wurden angehoben, die Geheimratsecken wurden verkleinert, der Haaransatz etwas nach vorn gezogen, ein Liplift und ein Lipotransfer in die Jochbeinregion wurden gemacht. Eine sehr gute Freundin von mir fand das Ergebnis von diesem Chirurgen bei mir so gut, dass sie sich nun doch dazu entschieden hat auch eine FFS zu machen. Und das wie ich, bei ihm. So hat sie mir mit der GAOP und ich ihr mit der FFS geholfen.
Nach der FFS im April war im Juni dann noch die Dokomi, auf der ich war. Und für meine erste Convention auf der ich war, fand ich sie echt klasse. Hätte nur gerne etwas mehr Geld dagelassen
. Durfte dort die Synchronsprecher Tommy Morgenstern und Marios Gavrilis treffen und mit ihnen ein Bild machen. Ob ich dieses Jahr wieder hin gehe weiss ich noch nicht. Ansonsten dann nächstes Jahr wieder
.
Und nach der Dokomi im Juni war im September dann auch schon endlich die GAOP. Mittlerweile bin ich jetzt schon 4 Monate und 3 Tage post OP und bald steht auch die korrektur Op an. Jeder der hier die GAOP schon hatte wird mir wohl zustimmen wenn ich sage, dass die GAOP einfach so ein wichtiger und schöner Schritt ist. Auch heilt alles wirklich äussert gut. Es fühlt sich einfach unglaublich befreiend an, wenn da nichts mehr zwischen den Beinen baumelt, was stört. Endlich fühle ich mich nach all den Jahren wo ich so gelitten hab in meinem Körper wohl und so richtig angekommen. Man hat durch diese OP einfach das Gefühl, dass einem eine riesen Last von den Schultern genommen wurde. Man fühlt sich richtig erleichtert und merkt erst danach, wie sehr man all die Jahre darunter gelitten hat. Ich hab auch das Gefühl, dass die Depression erst durch die GAOP jetzt so richtig verschwunden ist. Ich fühle mich jetzt einfach so leicht, als könnte ich jetzt endlich mit leichten Füssen durch's Leben tanzen. Das Ganze war in den letzten Jahren so ein ständiges Thema und Ziel bei mir, dass ich jetzt erstmal lernen muss mit dieser neuen Leichtfüssigkeit umzugehen und ein neues Ziel vor Augen brauch, das ich unbedingt erreichen will. Ein erstes kleines Ziel hab ich schon und zwar will ich nochmal eine Ausbildung machen. Diesmal wird es eine im Büro zur Zeichnerin Fachrichtung Architektur.
Und trotz, dass ich letztes Jahr erst umgezogen bin steht in knapp zwei Monaten schon wieder ein Umzug an. Diesmal gehts endlich in meine Wunschregion, für die ich seit zwei Jahren auf der Suche war. Dass ich so bald schon umziehen würde kam, nach dem ich 2 Jahre lang dort was gesucht hab, irgendwie etwas überraschend. Und zwar gehts endlich von Zürich in die Region Basel. Endlich! Endlich ist es dann nicht mehr so weit bis über die Grenze. Somit kann ich dann endlich regelmässig in Deutschland mein lieblings Brot kaufen, den Sonnenbatzen. Desweiteren können meine sehr gute Freundin und ich uns auch endlich öfters sehen und was zusammen unternehmen. Sie findet es auch klasse, dass ich endlich nach Basel ziehe. Auf den Umzug freue ich mich wirklich.
Bis zum nächsten Post
Emily
Rund ein Dreiviertel Jahr ist es seit meinem letzten Post her. Ich muss hier unbedingt wieder aktiver werden und mehr schreiben. Inzwischen ist auch wieder einiges passiert. Aber fangen wir ganz von vorne an.
Wie bereits im voran gegangenen Post erwähnt, hatte ich Anzeige gestellt. Die schweizer Gerichte wollten meine Persönlichkeitsverletzung leider nicht einsehen und ohne ein Verein oder eine Organisation die dahinter stehen wäre es als Privatperson schwierig geworden das Ganze bis zum EGH weiterzuziehen. Auch auf die Unterstützung meiner Rechtsschutz konnte ich nicht zählen. Durch diese Erfahrung musste ich leider selbst erleben, dass queere Personen im Privaten noch nicht ausreichend vor Diskriminierung und Anfeindungen geschützt sind. Aufgrund dieser habe ich mich dazu entschieden, mich politisch zu engagieren und bin einer Partei beigetreten, die sich für die Rechte von queeren Personen einsetzt.
Nach dem Umzug im März war im April dann auch die FFS, mit deren Ergebnis ich wirklich sehr zufrieden bin. Es wurde das Kinn verschmälert, die Kieferwinkel wurden abgerundet, die Orbitalwulst wurde entfernt, die Augenbrauen wurden angehoben, die Geheimratsecken wurden verkleinert, der Haaransatz etwas nach vorn gezogen, ein Liplift und ein Lipotransfer in die Jochbeinregion wurden gemacht. Eine sehr gute Freundin von mir fand das Ergebnis von diesem Chirurgen bei mir so gut, dass sie sich nun doch dazu entschieden hat auch eine FFS zu machen. Und das wie ich, bei ihm. So hat sie mir mit der GAOP und ich ihr mit der FFS geholfen.
Nach der FFS im April war im Juni dann noch die Dokomi, auf der ich war. Und für meine erste Convention auf der ich war, fand ich sie echt klasse. Hätte nur gerne etwas mehr Geld dagelassen
Und nach der Dokomi im Juni war im September dann auch schon endlich die GAOP. Mittlerweile bin ich jetzt schon 4 Monate und 3 Tage post OP und bald steht auch die korrektur Op an. Jeder der hier die GAOP schon hatte wird mir wohl zustimmen wenn ich sage, dass die GAOP einfach so ein wichtiger und schöner Schritt ist. Auch heilt alles wirklich äussert gut. Es fühlt sich einfach unglaublich befreiend an, wenn da nichts mehr zwischen den Beinen baumelt, was stört. Endlich fühle ich mich nach all den Jahren wo ich so gelitten hab in meinem Körper wohl und so richtig angekommen. Man hat durch diese OP einfach das Gefühl, dass einem eine riesen Last von den Schultern genommen wurde. Man fühlt sich richtig erleichtert und merkt erst danach, wie sehr man all die Jahre darunter gelitten hat. Ich hab auch das Gefühl, dass die Depression erst durch die GAOP jetzt so richtig verschwunden ist. Ich fühle mich jetzt einfach so leicht, als könnte ich jetzt endlich mit leichten Füssen durch's Leben tanzen. Das Ganze war in den letzten Jahren so ein ständiges Thema und Ziel bei mir, dass ich jetzt erstmal lernen muss mit dieser neuen Leichtfüssigkeit umzugehen und ein neues Ziel vor Augen brauch, das ich unbedingt erreichen will. Ein erstes kleines Ziel hab ich schon und zwar will ich nochmal eine Ausbildung machen. Diesmal wird es eine im Büro zur Zeichnerin Fachrichtung Architektur.
Und trotz, dass ich letztes Jahr erst umgezogen bin steht in knapp zwei Monaten schon wieder ein Umzug an. Diesmal gehts endlich in meine Wunschregion, für die ich seit zwei Jahren auf der Suche war. Dass ich so bald schon umziehen würde kam, nach dem ich 2 Jahre lang dort was gesucht hab, irgendwie etwas überraschend. Und zwar gehts endlich von Zürich in die Region Basel. Endlich! Endlich ist es dann nicht mehr so weit bis über die Grenze. Somit kann ich dann endlich regelmässig in Deutschland mein lieblings Brot kaufen, den Sonnenbatzen. Desweiteren können meine sehr gute Freundin und ich uns auch endlich öfters sehen und was zusammen unternehmen. Sie findet es auch klasse, dass ich endlich nach Basel ziehe. Auf den Umzug freue ich mich wirklich.
Bis zum nächsten Post
Emily
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Re: Der Weg der Transition
Hey ihr Lieben.
Bald schon ist es zwei Monate seit dem Umzug her. Ich muss sagen, der Umzug in eine neue Region hat richtig gut getan und war Balsam für die Seele. Auch wenn mir leider das WG-Zusammenleben inzwischen wieder gekündigt wurde, da es nicht so ganz super geklappt hat. Ist nun leider so. Das heisst, ich mach mich jetzt auf zur Wohnungssuche. Diesmal hätte ich wirklich gerne mal was eigenes.
Heute war, knapp ein Jahr nach meiner FFS, wieder eine Nachkontrolle dieser. Der Arzt war, genauso wie ich, sehr zufrieden und meinte, die Narben sehen schon sehr viel besser aus, als beim letzten mal. Dennoch schlug er vor, noch eine Lasertherapie für die Narben zu machen, damit diese noch mehr verblassen. Wahrscheinlich werd ich dies noch tun. Denn auch wenn Aussenstehende diese überhaupt nicht sehen, tu ich das noch. Daher möchte ich, dass diese möglichst noch mehr verblassen. In der Hoffnung, dass sie mir dann selbst auch nicht mehr so auffallen. Ein Schädel CT wurde auch nochmal gemacht, um zu schauen, wie jetzt alles aussieht. Ebenso, wie nochmal post operative Bilder vom Ergebnis. Das CT konnten wir leider nicht mehr besprechen, da die Zeit nicht gereicht hat und ich wieder los musste. Diese werden wir bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt mal noch besprechen.
Und wo wir gerade beim Thema FFS sind. Eine sehr gute Freundin von mir, hatte diese ja, nach dem sie mein Ergebnis sah, beim selben Chirurgen gemacht. Und sie hat mir nun kürzlich erzählt, dass Sie mit dem Ergebnis bei ihm wirklich sehr zufrieden und happy darüber ist. Sie fühlt sich durch diese nun endlich so richtig angekommen. Das freut mich wirklich für sie.
Ausserdem hab ich gestern eine Nachricht erhalten, die mir meinen Tag etwas versüsst hat. Zu viel will ich noch nicht erzählen. Nur, dass ich nächste Woche mehr dazu erfahren sollte. Ich freu mich schon darauf und bin gespannt, wie's weitergeht.
Hab euch lieb.
Eure
Emily
Bald schon ist es zwei Monate seit dem Umzug her. Ich muss sagen, der Umzug in eine neue Region hat richtig gut getan und war Balsam für die Seele. Auch wenn mir leider das WG-Zusammenleben inzwischen wieder gekündigt wurde, da es nicht so ganz super geklappt hat. Ist nun leider so. Das heisst, ich mach mich jetzt auf zur Wohnungssuche. Diesmal hätte ich wirklich gerne mal was eigenes.
Heute war, knapp ein Jahr nach meiner FFS, wieder eine Nachkontrolle dieser. Der Arzt war, genauso wie ich, sehr zufrieden und meinte, die Narben sehen schon sehr viel besser aus, als beim letzten mal. Dennoch schlug er vor, noch eine Lasertherapie für die Narben zu machen, damit diese noch mehr verblassen. Wahrscheinlich werd ich dies noch tun. Denn auch wenn Aussenstehende diese überhaupt nicht sehen, tu ich das noch. Daher möchte ich, dass diese möglichst noch mehr verblassen. In der Hoffnung, dass sie mir dann selbst auch nicht mehr so auffallen. Ein Schädel CT wurde auch nochmal gemacht, um zu schauen, wie jetzt alles aussieht. Ebenso, wie nochmal post operative Bilder vom Ergebnis. Das CT konnten wir leider nicht mehr besprechen, da die Zeit nicht gereicht hat und ich wieder los musste. Diese werden wir bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt mal noch besprechen.
Und wo wir gerade beim Thema FFS sind. Eine sehr gute Freundin von mir, hatte diese ja, nach dem sie mein Ergebnis sah, beim selben Chirurgen gemacht. Und sie hat mir nun kürzlich erzählt, dass Sie mit dem Ergebnis bei ihm wirklich sehr zufrieden und happy darüber ist. Sie fühlt sich durch diese nun endlich so richtig angekommen. Das freut mich wirklich für sie.
Ausserdem hab ich gestern eine Nachricht erhalten, die mir meinen Tag etwas versüsst hat. Zu viel will ich noch nicht erzählen. Nur, dass ich nächste Woche mehr dazu erfahren sollte. Ich freu mich schon darauf und bin gespannt, wie's weitergeht.
Hab euch lieb.
Eure
Emily
Der Weg den man beschreitet mag nicht immer einfach sein, doch dadurch wachsen wir und gewinnen an Stärke und Selbstvertrauen.