Meine erste Freundin
Meine erste Freundin - # 8

Lebensplanung, Standorte
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Josii
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Re: Meine erste Freundin

Post 106 im Thema

Beitrag von Josii »

Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 09:45Ich kann verstehen, das ihr euch mit Ratschlägen zurückhalten möchtet, aber irgendwie hoffe ich unterbewusst doch auf einen Tipp, der mir dann irgendwie hilft, das Ganze zu verstehen.
Moin Anja,

versuchen kann ichs ja mal. Abgesehen davon sind hier einige Beiträge die Dein Problem sehr vorsichtig aber doch deutlich ansprechen. Es kommt nur nicht an bei Dir.

Ein Tip wäre: Deine Frau soll Dir einfach mal, aber EHRLICH ihre Meinung sagen.

der andere Tip: Denke einfach mal nach, daß eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Welches ist denn das in eurer 4er Beziehung? Dieses hat zum jetzigen Status Quo geführt. Und wenn die Karten nicht völlig neu gemischt werden in eurem Quartett, dann is wohl Schicht im Schacht.

Viel Erfolg

Josii
Wir warn geboren um zu leben
für diesen einen Augenblick
....um zu spüren wie wertvoll Leben ist! - Unheilig
Jasmin_35
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Re: Meine erste Freundin

Post 107 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 »

Hey Anja,

ich kenne sowas auch, leider macht einen das nur misstrauischer in Zukunft bei vielen leuten, auch bei denen die es vielleicht nicht verdient haben. Ich denke aber, das es gut ist, auch die traurigen Gefühle zuzulassen, um zumindestens mal über dieses Schreckerlebnis hinwegzukommen und dann nach vorn blicken zu können. Die ungewissheit ist natürlich sehr quählend, woran es nun gelegen haben soll, oft kommt es auch erst Wochen, Monate oder gar Jahre später raus. Ich denke auch, den Kontakt jetzt ganz abzubrechen wäre falsch, vorerst jedenfalls, aber vielleicht ist es gut und hilfreich, das du sie einfach auf dich zukommen lässt und sie dir schreiben lässt, anstatt selber die Initiative zu ergreifen, weil wie du schon sagst, das könnte sie wieder weiter wegbringen von dir. Der Freundschaft vielleicht ein paar Monate eine Chance geben, einfach das du dich und sie sich sortieren kann und im neuen Jahr kann man dann immernoch weitersehen, wie es weitergehen wird, auch wenn es ein Abschied auf Raten sein könnte, so ist das für alle sicher schonender, als ein hartes Ende, andererseits besteht so noch Chance und Hoffnung, das es mit etwas Abstand sich dann auf irgendeine Weise wieder einpendelt, vielleicht nicht so wie früher, aber zumindestens auf ein Maß, mit dem ihr beide ohne Probleme leben könnt. Wer weiß, was bei ihr vorgefallen ist, das das jetzt so kommt, manchmal sind es auch irrationale Gründe.

Ich bin in Gedanken bei dir und wenn du jemanden zum reden brauchst, meld dich einfach, ich hab noch viiiiieeeelll Zeit die nächsten Wochen :)
Liebe Grüße Jasmin
ExuserIn-2019-12-22

Re: Meine erste Freundin

Post 108 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2019-12-22 »

Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:33 Moinsen (moin)
Keks-Marie hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:15 Und wenn man sich doch mal über den Weg läuft einfach freundlich Grüßen und meiner Tätigkeit weiter gehen.
Das sagt sich so leicht, wenn man emotional nicht mit drin hängt...

Grüße
die Anja
Ja, das sagt sich so leicht, auch weil ich selber schon in so einer Situation war.
Ich weiß es fällt schwer, aber ab und an braucht es etwas Distanz um sich wieder annähern zu können.
Und die Frage würde ich halt stellen, weil niemand hat es verdient im Ungewissen stehen gelassen zu werden.

(dr)
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 109 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Josii hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:36 Abgesehen davon sind hier einige Beiträge die Dein Problem sehr vorsichtig aber doch deutlich ansprechen. Es kommt nur nicht an bei Dir.
Dann würde es doch helfen Klartext zu reden?
Josii hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:36 Ein Tip wäre: Deine Frau soll Dir einfach mal, aber EHRLICH ihre Meinung sagen.
Ähm, wie kommst durauf, das sie das nicht tut? Wir reden über alles miteinander. Und ich bekomme ehrliches Feedback von ihr. Wäre dem nicht so, hätten wir es garnicht bis hierher geschafft. Wer mich ein bisschen kennt, weiß welche Beziehung meine Frau und ich von Anfang an hatten.
Und natürlich haben wir auch viel über meine Freundin geredet. Und seit dem sich ihr Verhalten so geändert hat, hat auch meine Frau keine besonders hohe Meinung mehr von ihr. Sie sieht halt, wie ich leide und wer dafür verantwortlich ist...
Naja, und ich möchte es eigentlich nur verstehen (können).
Josii hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:36 Denke einfach mal nach, daß eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Welches ist denn das in eurer 4er Beziehung? Dieses hat zum jetzigen Status Quo geführt. Und wenn die Karten nicht völlig neu gemischt werden in eurem Quartett, dann is wohl Schicht im Schacht.
Das ist jetzt wieder so ein Rätsel und das Gegenteil von Klartext. Tut mir leid. Ich verstehe wirklich nur Bahnhof... Liegt wohl daran, das ich gerade nicht so gut beisammen bin...
Mina_35 hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 10:58 Ich bin in Gedanken bei dir und wenn du jemanden zum reden brauchst, meld dich einfach, ich hab noch viiiiieeeelll Zeit die nächsten Wochen
Sei bloß vorsichtig mit solchen Äußerungen, kann sein das ich davon Gebrauch mache :wink:

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Meine erste Freundin

Post 110 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

vielleicht sollte ich lieber nichts schreiben (?)

Ohne "Ferndiagnosen" stellen zu wollen sieht es für mich trotzdem so aus, als könnte es sich um bipolare Verhaltensmuster handeln.
Es genügt in manchen Fällen ein ganz geringer Anlass (oder sogar gar keiner), um von einem Extrem ins andere zu fallen.
Du hast doch auch von "Schwierigkeiten in der Vergangenheit" gesprochen/geschrieben...

Mit einem Menschen, der diese Problematik hat, ist ein Umgang nicht einfach.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Re: Meine erste Freundin

Post 111 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:17 Ähm, wie kommst durauf, das sie das nicht tut? Wir reden über alles miteinander. Und ich bekomme ehrliches Feedback von ihr. Wäre dem nicht so, hätten wir es garnicht bis hierher geschafft. Wer mich ein bisschen kennt, weiß welche Beziehung meine Frau und ich von Anfang an hatten.
Hi Anja,

die 2 Sätze haben rein gar nichts miteinander zu tun...aber ok.

Es geht auch gar nicht darum ob ihr über alles miteinander redet-das sollte ja wohl normal sein.

Aber-du schreibst du bist hochsensibel, richtig?-ihr kennt euch lange und in vielen Situationen.
Manchmal ist es einfach so, das Menschen doch nicht alles sagen um den anderen nicht in eine
noch tiefere Krise zu stürzen. Mhm, es kann also sein, das dich deine Frau einfach schützen möchte,
was auch normal und ok völlig ist. Denn das Leben geht weiter und dafür braucht sie dich.

Schlaf dich aus, kümmer dich um deine Familie und hänge dich bitte nicht an dieser einen Sache auf,
denn draussen tobt das Leben...

Alles Liebe Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 112 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)

@Anne-Mette
Du bist nicht die erste, die sich dahingehend äußert. Diese Vermutung haben jetzt schon mehrere geäußert...
Umso mehr ich darüber erfahre, desto mehr glaube ich, das es das sein könnte.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:38 die 2 Sätze haben rein gar nichts miteinander zu tun...aber ok.
Hä? Sorry, ich mache das echt nicht mit Absicht, aber anscheinend kapiere ich heute garnichts :cry:
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:38 Es geht auch gar nicht darum ob ihr über alles miteinander redet-das sollte ja wohl normal sein.
Das ist echt so typisch Frau :lol: Erstmal sagen worum es nicht geht :wink:
Ich glaube, so normal ist das garnicht. Warum sind denn viele in der Sitatuon, sich nach X-Ehejahren beim Partner outen zu wollen? Weil eben doch nicht über alles geredet wird.
Ich meinte das nicht als Phrase. Wir reden über alles. Von Anfang an.
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:38 Schlaf dich aus, kümmer dich um deine Familie und hänge dich bitte nicht an dieser einen Sache auf,
Das hab ich jetzt verstanden 8)
Das mit dem Ausschlafen, da arbeite ich dran. Um meine Familie kümmere ich mich immer. Sie stehen für mich an erster Stelle.
Und was das Aufhängen betrifft... Ich versuche ja, mich emotional zu lösen. Ich will diese Gefühle auch garnicht haben. Aber ich komme schlecht dagegen an..
Aber es wird besser :wink: Wenn ich daran denke, wie ich mich die ersten Tage gefühlt habe. Aus dieser Sicht gehts mir heute "blendend".

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
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Re: Meine erste Freundin

Post 113 im Thema

Beitrag von Johanna:-* »

Hallo Anja )))(:

Ich habe mir gerade die ganze Geschichte durchgelesen. Der Anfang liegt ja schon eine Weile zurück. Es war so schön am Anfang deine positiven, glücklichen und ehrlichen Beiträge zu lesen. Als es kippte war ich schon sehr traurig. Ich hatte mich wirklich sehr für dich gefreut.
Ratschläge, Vorschläge oder Tipps kann ich dir jetzt nicht geben. Für einiges braucht es leider wirklich "nur" sehr viel Zeit. Ich hoffe sehr das es dir bald besser geht und du weiterhin die liebe Unterstützung deiner Familie hast. (flo)
Lavendellöwin
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Re: Meine erste Freundin

Post 114 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:52 Das ist echt so typisch Frau Erstmal sagen worum es nicht geht
Ich glaube, so normal ist das garnicht. Warum sind denn viele in der Sitatuon, sich nach X-Ehejahren beim Partner outen zu wollen? Weil eben doch nicht über alles geredet wird.
Hi Anja,

nöö das ist nicht typisch Frau, sondern normale Gesprächsführung-erst mal weg mit dem was grade nicht gebraucht wird
oder wo ganz anders aufgegriffen wird. Gut, manchmal "parke" ich ein Thema einfach so für später.
Hmm stimmt, ich bin an der Stelle vielleicht von mir ausgegangen-ich rede auch manchmal an der falschen Stelle zu viel.
Allerdings schrieb ich auch: das sollte wohl normal sein. Das heisst im Umkehrschluss das das nicht bei allen und immer so ist.
Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:52 Hä? Sorry, ich mache das echt nicht mit Absicht, aber anscheinend kapiere ich heute garnichts
Mhm, da wird es kompliziert. Und natürlich habe ich den Satz auch so geschrieben das du drüber nachdenken und nachfragen musst,
weil ich dich ablenken wollte. Soll ich jetzt alles verraten :D
Es ist möglich über alles zu reden, aber doch nicht alles zu sagen. Das macht noch nicht mal das Feedback unehrlich oder so.
Nimm das jetzt mal als Beispiel...deshalb weil ich ja eure Kommunikation nicht kenne...
Ich sage zum Beispiel-bring bitte nicht den Hund mit in die Wohnung, weil ihr grade draussen wart und er nass ist...
Was ich meine ist aber-ich will den Hund jetzt nicht in der Wohnung haben, weil er dreckig ist, weil er stinkt und die Haare darf ich
dann auch noch wegmachen..
Abschlusssatz ist-trockne den bitte ab und bürste ihn draussen aus.

Oder anders gesagt-ich wollte einfach nett bleiben, kannst du mir folgen? PS: das ist das Feedback...
Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 11:52 Aber es wird besser Wenn ich daran denke, wie ich mich die ersten Tage gefühlt habe. Aus dieser Sicht gehts mir heute "blendend".
Das wird es nach und nach und das wünsche ich dir auch wirklich aus ganzem Herzen

Alles Liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Mo 23. Sep 2019, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Re: Meine erste Freundin

Post 115 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Johanna:-* hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 12:24 Für einiges braucht es leider wirklich "nur" sehr viel Zeit. Ich hoffe sehr das es dir bald besser geht
Ich muss sagen, das drüber reden hilft mir schon weiter. Sozusagen Trauerarbeit. Ich merke zumindest das es mir gut tut, "es" loszuwerden.
Ich schrieb ja, das es mir nicht leicht fiel, die positiven Energien aus diesem Thread wegzufegen.
Aber es war die richtige Entscheidung.

@Emmi-Marie
Langsam geht mir ein Licht auf :wink:

@All
Die Auseinandersetzung mit euch diesbezüglich hilft.
Vielen Dank dafür

Grüße
die Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 116 im Thema

Beitrag von Steffi-BLN »

Anja hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 12:41 Ich muss sagen, das drüber reden hilft mir schon weiter. Sozusagen Trauerarbeit. Ich merke zumindest das es mir gut tut, "es" loszuwerden.
Ich schrieb ja, das es mir nicht leicht fiel, die positiven Energien aus diesem Thread wegzufegen.
Aber es war die richtige Entscheidung.

@Emmi-Marie
Langsam geht mir ein Licht auf :wink:

@All
Die Auseinandersetzung mit euch diesbezüglich hilft.
Vielen Dank dafür

Grüße
die Anja
Da schreibst du genau dass richtige. Mir hat es so gut getan, über die Erlebnisse mit meiner Mutter und meinem Stiefvater zu schreiben. So eine Art Traumabewältigung.
Vielleicht schaffe ich es heute ja noch über die Erlebnisse zu schreiben die ich mit 15 bis etwa 18 Jahren hatte. Ich denke dass würde mir auch richtig gut tun.

Lieben Gruß
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 117 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Steffi-BLN hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 13:16 Ich denke dass würde mir auch richtig gut tun.
Das denke ich auch. Wenn man den Ballast teilt, wiegt er nicht mehr so schwer...
Zumindest merke ich, das es mir seit meinem Negativ-Beitrag besser geht.
Den Beitrag selbst zu schreiben war blanker Horror, da ich in Gedanken ja alles nochmal durchleben musste.
Aber hinterher fühlte ich mich dann erleichtert, weil es nun "raus" war.

Grüße
die Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 118 im Thema

Beitrag von Frieda »

Liebe Anja❣️

Ich denke, wir alle können deine Aussage "du möchtest einfach nur alles verstehen können" absolut nachvollziehen.

Die Situation ist, wie sie ist, egal ob du es erfährst warum sie sich so verhält, oder du es nicht erfährst.
Ich entschuldige mich hiermit schon vorab für meine evtl verletzenden Worte, aber Anja du kannst nix ändern..sry.
Es gibt Dinge in unserem Leben, da ist uns die "Macht" nicht gegeben, tun zu können, um erreichen zu können, wonach wir uns sehnen.
Diese Macht, in diesem konkreten Fall besitzt nur ein einziges Wesen und das ist deine erste Freundin. In meiner kleinen Welt nennt man es anhaften, worin du dich gerade befindest, oder übersetzt du klammerst dich an alte Zeiten.
Und diese Art und Weise wie du es tust, sorgt dafür wie du dich aktuell fühlst.
Sobald du die Stärke und den Mut aufbringst einfach (sry) nur zu akzeptieren wie es momentan ist und würdest du dich lieber darauf konzentrieren dankbar dafür zu sein, deiner ersten Freundin jemals begegnet zu sein, würde es dir besser gehen liebe Anja.

Sich in Akzeptanz und Dankbarkeit zu üben, auch in solch einem Fall, bedeutet nicht, dass man dieses Wesen nicht mehr lieben darf/soll/kann.
Ein Wesen (bedingungslos) zu lieben, bedeutet nicht, es nur zu lieben, wenn man diese Liebe erwidert bekommt. Ehrliche wahre Liebe, liebt ohne Bedingung (in meiner Welt). Ich weiß dies ist verdammt schwer, aber es ist nicht unmöglich. Schafft man diesen unmöglich scheinenden Schritt, erfüllt man sich selbst mit Liebe (jedenfalls in meiner Welt).
Niemand auf der Welt liebe Anja, bekommt eine Garantie wie lange einem die Liebe des anderen geschenkt wird, aber du kannst ganz alleine dafür sorgen, daß du deine eigene Liebe in dir aufrecht erhälst.
In meiner Wahrnehmung dürfte es also nicht heißen" ich liebe dich", sondern "Danke, dass ich die Liebe in mir (wieder) spüren kann". Sich der Liebe eines anderen Wesen abhängig zu machen, bedeutet niemals wahres
Glück.. sry❣️

Das Leben ist Veränderung Anja, immer und ausnahmslos.
Als du dich auf diese wunderschöne Erfahrung eingelassen hast, wusste damals keiner, was wir heute zum Teil nun wissen. Die Frage die man sich stellen könnte(!) ist...Wenn du es vor Beginn dieser Freundschaft schon gewusst hättest, wie sich die Beziehung entwickeln wird, hättest du auf diese wertvollen und wunderschönen Momente verzichten wollen?

Wir können niemals auf andere Wesen Einfluß nehmen, wenn sie nicht dazu bereit sind.
Wir können einzig und alleine nur auf uns selbst Einfluß nehmen.
Ich wünsche es dir von Herzen das du bald deine eigenen Gedanken so lenken kannst, damit du dir kein weiteres zusätzliches Leid zufügst.
Namaste🙏


(Es tut mir aufrichtig leid, falls meine Art des Denkens nervt, aber ich schrieb ehrlich, freundlich, verstehend und mitfühlend zu dir, mit dem tiefen Wunsch, dass es dir bald besser gehen möge.)
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!

*Wer mag, ich bin gerne da mit 💖,👂und📝*
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Re: Meine erste Freundin

Post 119 im Thema

Beitrag von Nicole Fritz »

Hallo Anja,

ich lese hier eigentlich schon von Anfang an mit, habe aber das Thema dann wegen eines längeren Internet-Ausfalls aus den Augen verloren. Also musste ich heute erst einmal zurück blättern und mir einen Überblick verschaffen.

Zu der Euphorie am Anfang und dem abrupten Zusammenbruch fällt mir folgender (Flieger-)Spruch ein: "Wer hoch fliegt, kann tief abstürzen."

So ein Schicksalsschlag wie eine schwere Krankheit des Ehemannes kann einen Menschen aus dem "siebten Himmel der Glückseligkeit" schnell heraus reißen. Und dann kann sich eine depressive Phase einstellen, wie sie bei mir meine Sozialphobie stark hervor treten lässt. Ich sage dann immer: Der olle Klaus meldet sich zurück. Wenn es mir dann richtig mies geht, ist es so etwas wie Nato-Alarm*, wenn das Telefon klingelt. Dann will ich von niemandem mehr etwas wissen. Und je mehr man mich dann nervt, desto böser und beleidigender reagiere ich. Oder ich sperre einfach die Nummer. Dann ist das Beste abzuwarten, bis Nicole wieder zurück kehrt.

Ich vermute, bei Deiner Freundin gibt es auch solche bipolaren Schwankungen des Empfindens. Die Geschichte war mir am Anfang einfach zu schön um wahr zu sein - bis die manisch-euphorische Phase ihr Ende fand.

Mein Vorschlag also: Abwarten, dann vorsichtig wieder miteinander reden, und schließlich zu einer Intensität des Umgangs miteinander finden, die auch Krisen überstehen kann. Ich denke, da ist wirklich so etwas wie Liebe. Aber wenn es zu viel und zu intensiv wird, kann es ins Gegenteil kippen. Liebe ist Leidenschaft, Wut oder Hass aber leider auch.

Liebe Grüße
Nicole

* für alle, die nicht bei der Bundeswehr gedient haben: Beim Nato-Alarm wird die ganze Truppe für den Kampfeinsatz im Marschbereitschaft versetzt.
Anja
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Re: Meine erste Freundin

Post 120 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
Frieda hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 13:32 Ich entschuldige mich hiermit schon vorab für meine evtl verletzenden Worte, aber Anja du kannst nix ändern..sry.
NIemand braucht sich für seine Meinung oder Sichtweise zu entschuldigen. Ich kann auch nichts Verletzendes in deinen Worten erkennen. Eher genau das, was ich mir erhofft hatte. Eben verschiedene Sichtweisen auf die Situation. Bestenfalls natürlich eine Art der Betrachtung, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und wenn man dann noch emotional so eingebunden ist wie ich, geht sowieso jeglicher Verstand verloren.
Frieda hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 13:32 Wenn du es vor Beginn dieser Freundschaft schon gewusst hättest, wie sich die Beziehung entwickeln wird, hättest du auf diese wertvollen und wunderschönen Momente verzichten wollen?
Oha, siehst du, das ist z.B. so eine Frage, auf die ich selbst nicht gekommen wäre. Klares Nein! Natürlich hätte ich um keinen Preis drauf verzichten wollen. Naja, auf die unglückliche Wendung natürlich schon :wink:
Frieda hat geschrieben: Mo 23. Sep 2019, 13:32 Sich der Liebe eines anderen Wesen abhängig zu machen, bedeutet niemals wahres Glück.. sry
Naja, es ist ja nicht so, als würde ich mich abhängig "machen", im Gegenteil, ich will das ja garnicht. Es ist aber nun mal keine Entscheidung, ob ich Liebeskummer habe oder nicht.
Sie hat mir durch ihre Gegenwart ein Extrem gutes Gefühl verschafft. Es ist nicht nur sie, die mir fehlt, es ist auch das gute Gefühl, was mit ihr gegangen ist, sozusagen. Es fühlt sich ein bisschen wie Entzugserscheinungen an. Dieses Gefühl hatte ich nur bei ihr.
Vielleicht leide ich auch nur deswegen so, weil ich als hochsensibler Mensch etwas mehr an Gefühlen zu verarbeiten habe. Das ist ja in beide Richtungen so. Ich habe vermutlich wesentlich mehr Emotionen in diese Freundschaft fließen lassen, als es "normale" Menschen tun und habe nun auch wesentlich stärker dran zu knabbern.
Diese starken Gefühle sind ja nicht erst seit dem ein Thema, seit ich meine Freundin kennengelernt habe. Das mich meine Emotionen (sei es positiv oder negativ) häufig überwältigen, verfolgt mich schon mein ganzes Leben lang...

Grüße
die Anja
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