Seite 70 von 76
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: So 21. Dez 2025, 12:05
von Sabrina Verena
Claudia-67 hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 14:16
Hallo,
Sabrina Verena hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 13:03
Ich noch mal.
Also auf Großanlagen, wie sie Vereine betreiben oder auf Ausstellungen stehen, geht es nicht ohne Digitalisierung.
Aber auf einer Zimmeranlage sehe ich da keine Notwendigkeit. Und wer lässt auf einer 3 mal 4m Meter Anlage schon 60 Locks gleichzeitig laufen?
Selbst wenn man mehr Locks hat, weil man sie ja auch irgendwie sammelt, fahren die ja nicht gleichzeitig auf der Anlage.
Andererseits kann man mit Verbindungs- Programmierung auch Einiges Steuern.
Man hat halt den Kabelsalat und braucht mehr Schalt- und Steuerelemente (Schalt- Stellpulte und -gleise, Kontaktgleise, Lichtschranken usw.).
der Vorteile vom Digitalbetrieb ist halt, dass man gerade wenn man auf einer kleinen Anlage rangiert, keinerlei vorbildfremde Schalthandlungen machen muss. Man kann beispielsweise problemlos mehrere Loks im Bw abstellen, wo es gerade passt. Es geht bei mir nicht darum möglichst viele Fahrzeuge gleichzeitig zu fahren, sondern darum einfach wie beim Vorbild fahren zu können.
Liebe Grüße
Claudia
Gerade das Rangieren gefällt mir interaktiv mit einer analogen Anlage.
Verschiedene Stromkreise machen es möglich.
Auch die analogen Signale von Märklin erleichtern den Spielbetrieb.
Man kann selber entscheiden, ob man es wie Gomez Adams krachen lassen will.
LG Verena
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: So 21. Dez 2025, 15:19
von Michi
Was geht denn hier ab?!
Ich selbst habe es bisher nicht geschafft, eine digitale Bahn aufzubauen. Und ich finde es auch völlig okay, wenn jemand keine Lust hat, seine Anlage auf digital umzubauen und weiter analog fährt.
Doch die Argumente gegen Digital bzw. für Analog sind an den Haaren herbeigezogen! Ich werde jetzt nicht auf einzelne Aussagen eingehen, weil sich sonst wieder jemand angegriffen fühlt.
Die Anlage aus meiner Jugend war als kombinierte A- und Z-Schaltung ausgeführt und hatte dicke Kabelbäume, um unzählige kleine und kleinste Gleisabschnitte separat mit Fahrstrom von einem der 3 Fahrregler zu versorgen, und einigermaßen realistischen Fahrbetrieb zu ermöglichen. Nachtfahren war ein Graus, weil die Lichter der Loks und Personenzugwagen abhängig von der Geschwindigkeit völlig unrealistisch unterschiedlich hell leuchten uns im Stand erloschen sind. Rangieren war auch nicht toll, weil die Loks erst eine gewisse Spannung benötigten, um dann relativ ruckartig loszufahren. Das Anhalten war genau so ruckartig. Darum habe ich mir in meiner Jugend spezielle "analoge" Fahrregler gebaut: Für Halbwellenbetrieb (zu/abschaltbar und mit separatem Regler). Später welche mit Impulsbreitenmodulation. Dazu elektronische Assistenzfunktionen für vorbildgerechteres Anfahren und Abbremsen integriert. Ich habe auch versucht, die Motoren und Getriebe einzelner Loks zu verbessern.
Aber es blieb alles immer nur ein Kompromiss. An einen am Bahnsteig stehenden Zug hinten Wagen an- oder abkoppeln war wegen in zwei Abschnitte geteilter Bahnhofsgleise gerade noch möglich. Aber Vorspann oder Schiebebetrieb, geschweige denn ein Lokzug .. das war schlicht nicht möglich.
Man sollte daraus keine Glaubensfrage machen. Und: Digital ist keine Null-oder-Eins-Entscheidung. Man kann auch nur die Loks digital steuern, und Weichen, Signale etc. weiter wie bisher, wenn der Aufwand zum Umbau zu groß erscheint. Man muss nicht zwingend die Züge vom Computer nach Fahrplan steuern, und auf den Spielspaß verzichten.
Digital eröffnet ganz einfach nur Möglichkeiten, die man bisher nicht hatte, oder für die man viel Aufwand betreiben musste.
Also lasst mal die Kirche im Dorfe!
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: So 21. Dez 2025, 22:20
von Inga
Maya hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 00:42
Inga hat geschrieben: Sa 20. Dez 2025, 23:32
Ach ja, und auch beim digitalen Betrieb hat das Orientieren am Vorbild irgrndwo seine Grenzen. Etwa wenn die Antriebsenergie selbst bei Dampf- und Dieselloks als Strom aus den Gleisen kommt und die Lokkgeräusche akustisch nur simuliert werden ....
Liebe Grüße
Inga
Huch, jetzt bin ich aber verwirrt.
Wie hast Du denn dieses digitale Problem, bei Dir analog gelöst?
Kommt die Antriebsenergie vielleicht aus Teslaspulen?
Wie erzeugst und steuerst Du die Lokgeräusche?
Interessiert mich wirklich brennend.
LG, Maya
Hallo Maya.
Ganz einfach: Ich lass daa Vorbild Vorbild sein und nutze die Materialien und Techniken, die die Modellbahnbranche seit Jahren für den analogen Betrieb liefert.
Übrigens haben Lego und die Firma SH (Stone Heap) ganz vielversprechende Ansätze, Schienenfahrzeuge zu motorisieren, mit Akku auszustatten und mit Fernbedienung bzw. App zu steuern. Ganz ohne stromführende Schienen.
Mal schaun, wann das in kleineren Modellbahn-Massstäben angeboten wird.
P.S. Auf Lokgeräusche der Modelle verzichte ich gerne. Das ist nichts mehr für mein beeinträchtigtes Gehör.
Liebe Grüße
Inga
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Mo 22. Dez 2025, 12:58
von Lucky70
Warum muss eigentlich alles in einem Glaubenskrieg enden ....?
Warum nicht beides? Meine Anlage ist analog ausgelegt in Z Schaltung. Da habe ich jetzt schlicht einen Analogtrafo durch eine Selbstbauzentrale (DCC-EX) ersetzt. Da kann man beides auch zusammen fahren. Weichen, Weichenstrassen und Signale bleiben Analog, an ein paar Stellen muss ich die Elektronik umhauen, damit sie kompatibel mit beiden Systemen ist. Kostengünstig- man braucht nur die Dekoder. Für Euch "Pickelvahner" müssten die eh wegen der Umständlichen Fahrtrichtungswechselsteuerung schon inklusive sein?
Immer daran denken, Moba ist ein Hobby, das in einem eine Illusion und Spielspass erzeugt. Und ja, Langsamfahren, realistische Beleuchtung gefällt mit da gut. Auch Krach - auch wenn der natürlich doch noch recht anders als beim Vorbild klingt.
Lucy
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Di 23. Dez 2025, 15:25
von Claudia-67
Hallo,
Michi hat geschrieben: So 21. Dez 2025, 15:19
Was geht denn hier ab?!
Die Anlage aus meiner Jugend war als kombinierte A- und Z-Schaltung ausgeführt und hatte dicke Kabelbäume, um unzählige kleine und kleinste Gleisabschnitte separat mit Fahrstrom von einem der 3 Fahrregler zu versorgen, und einigermaßen realistischen Fahrbetrieb zu ermöglichen. Nachtfahren war ein Graus, weil die Lichter der Loks und Personenzugwagen abhängig von der Geschwindigkeit völlig unrealistisch unterschiedlich hell leuchten uns im Stand erloschen sind. Rangieren war auch nicht toll, weil die Loks erst eine gewisse Spannung benötigten, um dann relativ ruckartig loszufahren. Das Anhalten war genau so ruckartig. Darum habe ich mir in meiner Jugend spezielle "analoge" Fahrregler gebaut: Für Halbwellenbetrieb (zu/abschaltbar und mit separatem Regler). Später welche mit Impulsbreitenmodulation. Dazu elektronische Assistenzfunktionen für vorbildgerechteres Anfahren und Abbremsen integriert. Ich habe auch versucht, die Motoren und Getriebe einzelner Loks zu verbessern.
Aber es blieb alles immer nur ein Kompromiss. An einen am Bahnsteig stehenden Zug hinten Wagen an- oder abkoppeln war wegen in zwei Abschnitte geteilter Bahnhofsgleise gerade noch möglich. Aber Vorspann oder Schiebebetrieb, geschweige denn ein Lokzug .. das war schlicht nicht möglich.
genau das ist es. Der Aufwand um vorbildgetreu rangieren zu können, ist extrem. Jeder Abschnitt muss auf jeden der möglichen Regler zuschaltbar sein. Bei drei Reglern, also drei, besser vier Tastschalter wenn man noch komplett abschalten möchte, die sich gegenseitig auslösen. Die Schalter bekommt man kaum noch. Zudem wird das Stellpult unübersichtlich und man sieht nicht im Gleis, wo die Trennstellen sind. Bei einem Bahnhof von einer Modulanlage die also transportabel ist, ist das kaum umsetzbar.
Klar, wer seine Züge nur in die Kreisbahn schickt und nicht rangiert, hat keine großen Vorteile.
Ich bin jedenfalls froh mich bei unseren Treffen als Fdl nur um die betriebliche Dinge kümmern zu können, ohne diese Zusatzaufgabe. Früher zu Analogzeiten war das der Klassiker, dass irgendwer die falsche Taste gedrückt hatte und am andern Streckenende dann die Lok fuhr. Jetzt mit digital ist eine klare Zuordnung Lok - Handregler vorhanden, also wie in Schlüssel für die Lok.
Liebe Grüße
Claudia
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Di 23. Dez 2025, 18:02
von Plisseedreher70
Hat es hier im Forum Leute, die sich mit Echtdampf befassen?

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Di 23. Dez 2025, 22:53
von Heike-Simone
Wenn schon digital sollte Märklin mal vorbildgerechte Sounds für die Digitalloks liefern,da sind andere Hersteller besser.Als ich meine erste BR 218 mit Sound auf die Anlage setzte fiel mir sofort die Kinnlade runter die hörte sich an wie ein Benzin Rasenmäher.Frechheit sowas als teure Soundlok zu vverkaufen.Und überhaupt Lokführer die bei Fahrtrichtungswechsel im Fahrerhaus abtauchen und im anderen Fahrerhaus auftauchen oder Schritte des Lokführer beim Gang durch den Maschinenraum braucht wirklich keiner. Da sollte besser in gute Loksounds investiert werden ESU,,ZIMO,Doehler& Haas und andere machen es vor.So,genug gemeckert ich wünsche euch allen frohe Weihnachten.
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Di 23. Dez 2025, 23:33
von Maya
Heike-Simone hat geschrieben: Di 23. Dez 2025, 22:53
Wenn schon digital sollte Märklin mal vorbildgerechte Sounds für die Digitalloks liefern,da sind andere Hersteller besser.Als ich meine erste BR 218 mit Sound auf die Anlage setzte fiel mir sofort die Kinnlade runter die hörte sich an wie ein Benzin Rasenmäher.Frechheit sowas als teure Soundlok zu vverkaufen.Und überhaupt Lokführer die bei Fahrtrichtungswechsel im Fahrerhaus abtauchen und im anderen Fahrerhaus auftauchen oder Schritte des Lokführer beim Gang durch den Maschinenraum braucht wirklich keiner. Da sollte besser in gute Loksounds investiert werden ESU,,ZIMO,Doehler& Haas und andere machen es vor.So,genug gemeckert ich wünsche euch allen frohe Weihnachten.
Ich bin entsetzt.
Das ist ja erbärmlich.
In jedem halbwegs modernen Smartphone sind resonazgeführte Mikrolautsprecher verbaut, aus denen erstaunlicher Sound kommt.
Sowas passt sicher auch in eine Lok.
Dazu noch ein billiges MP3 Modul vom schnellen Ali für 2 Euro (nicht übertrieben) und man kann jeden gewünschten Sound selbst einspielen.
In HiFi Qualität !
Dann braucht es nur noch einen Anschluss an einen Dekoder, zum Auslösen der entsprechenden Sounddateien
Der hörbare Sound wird dann nur noch vom verwendeten Lautsprecher bestimmt.
Vernünftiger Sound aus einer Lok sollte heute nun wirklich kein nennenswertes Problem mehr sein.

Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Di 23. Dez 2025, 23:56
von Claudia-67
Hallo,
Das Problem sind die Soundaufnahmen. Da kann man mehr oder weniger viel Aufwand treiben. Ich hatte damit auch schon zu tun.
Ich habe übrigens einen richtig guten Sound für meine V75. Der ist für ZIMO aus der Slowakei. Kostet ein paar Euro extra, aber lohnt sich.
Liebe Grüße
Claudia
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 08:33
von Marlene
Moin,
ich glaube, denjenigen die auch gerne Weihnachten feiern wollten, dürfte es jetzt absolut Wumpe sein, wie eine Modellkarete klingt, wenn man das hier sieht:
https://www.drehscheibe-online.de/foren ... g-11326812
Da darf es jetzt wieder zur Sache gehen um diesen Schrotthaufen zu beseitigen! Wahrscheinlich Achsbruch oder was ähnliches an einem der Selbstentlader. Der Karren hatte bereits einige Kilometer freie Strecke umgepflügt, ehe er in Elze dann an éiner Weiche endgültig entgleist ist. Auch das kommt von der DIGITALISIERUNG: Auf x Kilometern ist NIEMAND mehr da, der früher zur Zugbeobachtung verpflichtet war.
Trotzdem Frohe Weihnachten!
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 08:53
von Svetlana L
Na, das wird ja ein "tolles" Weihnachtsfest für die Hilfszug- und Kranmannschaften
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Mi 24. Dez 2025, 11:39
von Marlene
Sehe ich auch so. Die armen Schweine haben genauso wie die Feuerwehr und die Notärzte auch wieder nichts zu lachen. Denke nur schon an Sylvester...
Der Tf vom entgegen kommenden "Kistenzug" hatte wohl riesiges Glück...
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Sa 3. Jan 2026, 17:36
von Anne-Mette
MDR
150 Jahre Lokomotiven aus Stendal: "Vielleicht können wir eines Tages Wasserstoffloks in Serie produzieren"
Das Lokomotivenwerk der Firma Alstom in Stendal blickt auf ein erfolgreiches Betriebsjahr zurück. Die Ingenieure des Werkes haben erstmals eine wasserstoffbetriebene Rangierlock mitentwickelt und zum Fahren gebracht. Damit ist das traditionsreiche Werk aus der Altmark weltweit weit vorn dabei.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen- ... k-100.html
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Sa 3. Jan 2026, 19:17
von Plisseedreher70
Re: Freundinnen und Freunde der großen und der kleinen Eisenbahn
Verfasst: Sa 3. Jan 2026, 20:27
von Heike-Simone
Ist bei mir auch so
