Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg
Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg - # 4

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Tatjana_59
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 46 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Jetzt wird es ja richtig ernst für Claudia, ich freue mich auf die nächsten Teile.
Bin gespannt wie es weiter geht, tolle Geschichte, Danke Magdalena

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
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Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
micaela
schau
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 47 im Thema

Beitrag von micaela »

Schöne Entwicklung Deiner Gechichte ...

... ich wünschte, ich wäre Claudia ...

Bitte schreib bald weiter!!

Liebe Grüße

micaela
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 48 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo (hs)
allen, die auf eine Fortsetzung warten. Endlich habe ich wieder einen Teil geschrieben. Viel Freude beim Lesen wünsch ich Euch. (cof)

Ich kann es gar nicht erwarten, dass es Donnerstag wird. Noch nie habe ich mich so auf eine Arztbesuch gefreut. Endlich ist es so weit. Ich hoffe schon heute die nötigen Medikamente zu bekommen, die mich zu einer richtigen Frau machen. Die Arztpraxis liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Erwartungsvoll betrete ich das Vorzimmer, eine ältere Schwester ist in der Anmeldung. Sie fragt mich nach meine Chipkarte, und weist mir den Weg zum Warteraum. Auf Anraten meiner Mutter hatte ich noch einige Sachen in einer größeren Tasche mitgenommen. Ich war die Einzige Patientin im Raum. Von dem Warteraum gingen mehrere Türen ab. Als eine größere Türe sich öffnete, und ein Mann um die Fünfzig mich aufforderte in den Behandlungsraum zu folgen.

Ich sah mich in dem Raum um. hier sind genauso viele Türen, die aber noch einen Raum verbergen, wie im Wartezimmer. Neben dem Schreibtisch und einigen Schränken stand ein eigenartiges Gestell, das eher an eine Folterbank aus dem Mittelalter erinnert. Dann bat mich der Frauenarzt ihm gegenüber an seinem Schreibtisch auf den Stuhl zu setzen. "Ich bin Doktor Michaelsen. Ihre Mutter hat mich schon etwas zu ihrem Problem erzählt. Ich würde es gern nochmals von ihnen hören.", begann er. Ich erzählte ihm, wie ich auf der Suche nach einer Ausbildungstelle zu Frau Lindner in die Damenmode und so meine weibliche Seele entdeckte. Auch dass es mein Wunsch ist für immer als Frau zu leben. Wie ich den Tanzkurs besuche und mich in Markus meinen Tanzpartner verliebte. Wie gern ich mich auch alle weiblichen Merkmale haben möchte. Dann trat eine kurze Ruhe ein. Dann meinte Doktor Michaelsen nur, "Da haben wir einen langen Weg vor uns. Ich muss erst mal ihre Blutwerte überprüfen. Danach kann ich feststelle welche Form von Hormonen ich verschreiben kann. Weiter müssen sie einen Antrag bei ihrer Krankenkasse auf Übernahme der Kosten stellen. Die wiederum wird sie zu mindestens zwei Psychologen verweisen, um die Ernsthaftigkeit zu prüfen. Denn eine falsche vorzeitige Entscheidung kann für sie schwere Einschnitte bedeuten. Es ist nicht wie bei einem Schnupfen, der nach einer Woche verschwindet. Mit den folgen unserer Behandlung müssen sie den Rest ihres Lebens bestreiten." Während er mit mir so Sprach, blieb ich still sitzen. Ich wirkte fast verängstigt. Er schien es zu merken. "Ich will ihnen keine Angst einjagen. Nur will ich ehrlich zu ihnen sein und keine schnellen Wunder versprechen. Ich werde jetzt etwas Blut abnehmen. Und nächste Woche habe ich das Ergebnis. Sei melden sich bei ihrer Kasse. Und nächten Donnerstag, wenn sie wollen sehen wir uns um die gleiche Zeit wieder." Er reichte mir die Hand und verabschiedete mich freundlich. Die Sprechstundenhilfe gab mir meine Chipkarte zurück und einige Unterlagen, welche ich bei meiner Krankenkasse vorlegen soll.

Es ist siebzehn Uhr als ich die Praxis verlasse. Gans in der Nähe ist doch ein Büro meiner Krankenkasse. Donnerstags haben die doch bis achtzehn Uhr geöffnet. Zehn Minuten später habe ich das Büro erreicht. Es warteten einige Leute vor dem Büro. Ich stellte mich dazu. Endlich war ich an der Reihe. In den Büro standen mehrere Schreibtische. Ich kann zu einer jungen Frau. Ich reichte die Unterlagen von meinem Frauenarzt weiter. Sie schaute zu mir hoch. "Sie möchten ein Mann werden Frau Bergner." "Nein umgekehrt ich möchte eine Frau werden." "Sie sind aber bei uns als Frau geführt. Wie erklären sie sich das." Wieder begann ich zu erzählen, wie ich auf der Suche nach einer Ausbildung zu Frau Lindner in die Damenmode gekommen bin. Auch das Frau Lindner mir den Ausbildungsvertrag als Frau angeboten hat. Die Dame schüttelte nur mit dem Kopf. Zu mir meinte Sie, "Da wird uns Frau Lindner einiges erklären müssen." Sie legte meine mitgebrachten Unterlagen zur Seite. "Frau oder soll ich Herr Bergner sagen, ich reiche die Unterlagen weiter. Wir melden uns dann bei Ihnen." kalt entließ mich die Dame. Enttäuscht über den Ausgang des Tages begab ich mich auf den Heimweg. Meine Mutter erwartete mich schon. Sie warte schon auf meinen Bericht. So erzählte ich erst von dem Besuch beim Frauenarzt. Was noch das Beste war. Dann aber auch den negativen Hergang bei der Krankenkasse. "Da müssen wir gemeinsam durch.", meinte sie aufmunternd zu mir."Rede morgen mit Frau Lindner. Es muss doch was zu machen sein." meinte sie noch. Bei einem Glas Wein, ließen wir den Tag zu Ende gehen.

Am nächsten Tag erwartete mich schon Frau Lindner in ihrem Büro. "Ich weiß, die Frau von der Krankenkasse hat eben angerufen. Wir sollen heute Vormitttag vorbeikommen. es sei etwas zu klären." Ich berichte von meinem Besuch beim Frauenarzt und den anschließenden Gespräch bei der Krankenkasse. Auch dass ich dort als Frau geführt bin. Gleich nach zehn Uhr fuhr ich mit Frau Lindner zur Krankenkasse.

Wir wurden schon erwartet. Wir werden in ein anderes Zimmer geführt, als in dem ich gestern war. Zwei Herren empfingen uns. Sie wollen zunächst wissen wieso ich als Frau bei der Kasse angemeldet wurde. Frau Lindner erklärte darauf. Sie sei schon Jahre Verkäuferin für Damenmode. Dazu gehöre es die Kundinnen einzuschätzen. Was ich ihnen anbieten kann, was sie tragen können. Und als diese Dame in meinem Büro stand. Auch wenn sie noch in Männersachen vor mir stand, so habe ich schon damals die Frau in ihr gesehen. Und die Ergebnisse, die die junge Dame in der Schule und in meinem Geschäft ablegt, haben mich bestätigt. Sie gehört zu den Besten, die ich in der Ausbildung hatte. Ich bekam Röte ins Gesicht, als ich den Worten der Frau Lindner weiter zuhörte. Auch den Herren schien die Rede zu beeindrucken. "Wir müssen uns kurz beraten." sprach einer der Beiden, als sie darauf den Raum verließen. Nach einer Ewigkeit kehrten sie zurück. "Frau Lindner, sie müssen zugebe, ganz richtig war ihre Eigenmächtigkeit nicht. Aber wir wollen der jungen Dame keine Steine in den Weg stellen. So soll sie schon heute offiziell bei uns als Frau geführt werden." Dann sprach der Andere zu mir. "Das heißt für sie Frau Bergner aber nicht, dass schon alles automatisch läuft. Ihr Frauenarzt kann mit der Hormonbehandlung beginnen. Und sie müssen sich einen Psychologen suchen, mit dem sich ihr Frauenarzt berät." Sie verabschiedeten uns und erleichtert, dass alles erfolgreich ausging verließen wir das Kassengebäude. "Darf ich sie zu einem Kaffee einladen Frau Lindner. Ihre Rede war beeindruckend. Und den Kaffe haben sie sich verdient." Mit einem Lächeln willigte sie ein. Wir gingen zu dem Italiener, den ich schon zum Anfang meiner Frauwerdung mit meiner Mutter besucht hatte. Zu dem Kaffe bestellten wir uns noch ein leckeres Tiramisu. Dann freute ich mich wieder auf meine Arbeit. Und zu Hause berichtete ich ausführlich meiner Mutter was sich heute ereignet hat.

So ging ich voller Freude zu meinem Termin beim Frauenarzt. Er erklärte mir das Ergebnis meiner Blutwerte. Mir überreichte noch ein Rezept, mit dem meine Entwicklung zur Frau weitergehen soll. Natürlich macht er mich mit den Nebenwirkungen bekannt. Wen es nicht vertrage, soll ich mich umgehend melden. Dann gab er mir noch eine Adresse eines Psychologen, bei dem ich mich vorstellen kann. Das verordnete Medikament ist in Pillenform. Und morgen Früh beginne ich mit der Einnahme.

Wie Claudias entwicklung weitergeht folgt sicher bald. )))(:

Mit lieben Grüßen

Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Sa 26. Apr 2014, 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
monika-renate
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 49 im Thema

Beitrag von monika-renate »

hallo Magdalena , ich kann es kaum erwarten, wie es mit der geschicht weiter geht. Bitte schreib si schnell wie möglich weiter. Tolle Geschichte. In meinen Gednken bin ich es,

LG
Moni
Karla54
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 50 im Thema

Beitrag von Karla54 »

Hallo Madgalena,

wie immer eine tolle Fortsetzung deiner Geschichte. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

LG Karla
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 51 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo, )))(:

endlich ist es so weit. Wieder kann ih Euch eine neue Folge meiner Geschichte vorstellen. (cof)

In der Schule läuft alles normal weiter. Der Unterricht macht mir immer noch Freude. So erziele ich gute bis sehr gute Leistungen. Wir Mädels verstehen uns immer noch. Jede legt Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Natürlich bevorzugt jede die Mode des Hauses in dem wir arbeiten. Auch gehe ich inzwischen regelmäßig zur Kosmetik. Ich genieße richtig den Tag bei Frau Schneider. sie habe ich auch eingeweiht, dass ich jetzt mit der Einnahme von Hormonen um eine richtige Frau zu werden begonnen habe. Daraufhin hat sie mir gratuliert. Weiter meinte sie nur, " Da werden wir bald dein Höschen und die Prothesen abnehmen können. Für den Übergang, bis dein Busen so richtig ausgeprägt ist, habe ich verschiedene Einlagen vorrätig. Die musst du nur in deinen BH einlegen."

Erwartungsvoll nahm ich nun meine Pillen. Jedoch merke ich noch keine Veränderungen an mir. Der Arzt hat ja um Geduld gebeten. So schnell sei leider keine Reaktion meines Körpers auf die Medikamente möglich. So lenkte ich mein Geschick in den Alltag. Jeden Mittwoch besuche ich noch immer der Tanzkurs mit Madelaine. Ohne Übertreibung waren wir schon recht gut in dem einzelnen Tänzen geworden. Eines Montags kann Frau Rietschel zu uns und meinte, "Eure Kleider sind fertig. Ihr könnt sie diesen Mittwoch vor Beginn der Tanzstunde abholen. Wir möchten euch natürlich in den Kleidern sehen." Madelaine und ich durften am Mittwoch den Sportunterricht eher verlassen um unsere Kleider zu holen. Bei der Schneiderin probierten wir unsere Kleider an. Zuerst den Unterrock mit einem Spitzensaum. Auch die Bluse hatte Spitze am Ausschnitt und am Abschluss an den Ärmeln. Der Rock ist weit, um die großen Tanzschritte zu nehmen, und im bunten Streifenmuster. Über die Bluse kommt ein dunkelgrünes Mieder, dass aber nicht zu eng ist, um beim Tanzen genügend Luft zu bekommen. Zum Schluss noch die weinrote Schürze. Die Spitze des Unterrockes schaute unter dem Rock und der Schürze hervor. Wir drehten uns vor dem großen Spiegel und bedankten uns bei der Schneiderin. Wir brauchten nur eine Unterschrift zu leisten, da die Kleider jetzt dem Tanzverein gehören, in dem wir bald richtige Mitglieder sind. Wir haben uns viel Zeit gelassen mit der Anprobe. So ließen wir die Kleider gleich an, als wir zurück zur Turnhalle wollen. wir verabschiedeten uns. Auf der Straße ernteten wir bewundernde Blicke.

Wir kamen als letzte zum Training an. Hier fiel uns sofort auf, auch die anderen Tänzer und Tänzerinnen hatten ihre Auftrittskleidung an. Aber alle schauten auf uns beide. "Ihr seht gut aus, Madelaine und Claudia.", kam es von allen. Dann kam Frau Rietschel auf uns zu. "Mit den heutigen Tag seid ihr beiden, Claudia und Madelaine, vollwertige Mitglieder des Tanzvereins." Sie überreichte und unsere Mitgliedsausweise."Ich habe jetzt noch ein Anliegen an euch." sprach sei weiter. "Wir haben am Sonntag eine Auftritt. Leider sind einige Tänzerinnen erkrankt. Könnt ihr beiden euch vorstellen, am Sonntag euren ersten Auftritt mit der Gruppe zu tanzen. Ich habe euch beobachtet. Ihr harmoniert gut mit euren Tanzpartnern." In dem Augenblick pochte mein Herz bis zum Hals. Ich blickte zu Madelaine, der es ähnlich ging. So wie ihr Blick war. Wir nickten uns gegenseitig zu. "Wir wollen es versuchen.", kam von uns die Antwort. "Dann last uns den Ablauf proben.", erklärte Frau Rietschel. Also darum trugen alle ihre Tanzkleider. Das Training dauerte heut länger. Danach wurden noch Einzelheiten zum bevorstehenden Auftritt besprochen. Der Verein, dem auch der Tanzverein beigehört, hat einen Bus für die Auftritte gemietet. Es wurde ein Treffpunkt vereinbart. Da nicht alle in der Kreisstadt wohnen, sprachen wir uns ab wer wen mit zum Treffpunkt nimmt. So kann ich mit einer anderen Tänzerin, Sylvia, welche in einemNachbarort von mir wohnt mitfahren. Unsere Kleider können wir in der Schule in einem Raum des Vereins lassen. Sie werden direkt in den Bus geladen. Spät verabschiedeten wir uns von einander. Sylvia nahm mich heute in ihrem Auto mit. so wusste sie, wo sie mich abholen kann. Sylvia ist eine gestandene Frau um die dreißig. Auf der Fahrt führten wir typische Frauengespräche über Männer, Kinder und Haushalt und natürlich Mode. So schnell verging die Fahrt, dass ich nicht glauben kann schon zu Hause zu sein. Doch es ist unser Haus, vor den Sylvias Auto steht.

Meine Mutter war gerade im Wohnzimmer, als ich eintrat. Sie merkte wohl, dass ich etwas auf dem Herzen habe. "Was gibt es denn Neues.", will sie wissen. Ich erzählte von dem Kleid und dem Training. Dann wusste ich nicht wie ich vom Auftritt am Sonntag anfangen soll. "Da ist doch noch was?", bohrte meine Mutter weiter. Langsam kam ich zu dem Thema Auftritt. "Das ist doch schön für dich mein Mädchen. Und ich wollte dir auch etwas beichten. Meine alte Schulfreundin ist in der Stadt. Ich möchte sie gern wiedersehen. Und da du am Sonntag was vor hast, kann ich sie einladen." Ich war erleichtert, ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, meine Mutter allein zu lassen.

Am Sonntagmorgen duschte ich besonders gründlich. Auch für mein Make-up nahm ich mir viel Zeit. Gemeinsam mit meiner Mutter frühstückte ich. Viel konnte ich aber nicht essen. Meine Aufregung vor dem ersten Auftritt heut steigert sich immer mehr. Um mich abzulenken las ich in meinen Schulbüchern bis Sylvia mich abholt. Endlich gegen zwölf Uhr klingelt es an unserer Tür. Aber es ist die Schulfreundin meiner Mutter. "Claudia!", höre ich meine Mutter rufen. Ich komme ins Wohnzimmer. "Darf ich dir meine Tochter Claudia vorstellen." wandte sich meine Mutter an Ingrid, die Schulfreundin. "Und Claudia, das ist Ingrid." Anständig begrüßte ich Ingrid. Dann klingelte es wieder. Diesmal war es Sylvia. Schnell verabschiedete ich mich und wünschte beiden einen schönen Tag.

Auf dem Schulhof stand schon der Bus. Unsere Ausrüstung wurde gerade eingeladen, als Sylvia ihr Auto einparkte. Nach und nach trafen alle ein. Im Bus saß ich neben Madelaine. Auch sie war aufgeregt. Hinter uns hatte Frau Rietschel Platz genommen. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Wir sollten noch im Bus bleiben. Frau Rietschel, die auch die Organisation in der Hand hat, erkundigte sich wo wir hin sollen. Als sie kam stiegen wir aus und folgten in den Gemeindesaal. In einem der Nebenräume konnten wir uns umkleiden. Wir haben noch genügend Zeit bis zu unserem Einsatz. So begannen wir unsere Tanzkleider anzuziehen. Dabei stieg auch bei den anderen die Anspannung. Da kein Spiegel vorhanden ist prüfen wir gegenseitig unser Aussehen. Zum Schluss wünschten wir uns einen gelungenen Tanz. Es klopfte an unserer Tür. Ein Herr öffnete vorsichtig die Tür und meinte in wenigen Minuten sollen wir auf der Bühne sein. Wir folgten einem langen Gang, der zur Bühne führt. hinter einem Vorhang, der die Bühne verdeckte, warteten wir auf unseren Einsatz. Wir wurden soeben angekündigt. Mein Puls ist nicht mehr messbar. Gemeinsam schreite ich mit auf die Bühne. Ich bin nur noch mit mir beschäftigt. Dann setzt die Musik ein, die nicht vom Band kommt. Vor den Bühne steht eine Kapelle, die live die Musik spielt. Mir schien der Tanz endet nie. Als die Musik aufhört zu spielen schallt Beifall aus dem Saal auf die Bühne. Noch einmal nehmen wir Aufstellung und verneigen uns. Dann ist mein erste Auftritt Geschichte. Immer noch mit weichen Knien erreiche ich den Flur. Erst hier nehme ich wieder die anderen Mitglieder meine Tanzgruppe war. Plötzlich kommt Frau Rietschel auf Madelaine und mich zu. "Das habt ihr gut hinbekommen.", bedankt sie sich. "Wir haben noch Zeit bis zur Rückfahrt. Ihr könnt euch noch auf den Fest umsehen." Nach dem wir uns wieder umgezogen haben schauen wir in den Saal. Gerade stand ein Chor auf der Bühne, welcher alte Volkslieder vortrug. Madelaine und ich suchten nach Getränken. Das Tanzen hatte durstig gemacht. Wir tranken unsern Saft und beobachten die anderen Darbietungen. Am späteren Abend fuhren wir wieder zurück. Sylvia brachte mich nach Hause. Hier war Ingrid immer noch bei meiner Mutter. Ich schaute nur kurz vorbei, denn ich freute mich nach diesem Tag nur noch auf mein Bett.

Wie es mit Claudias Entwicklung weitergeht. Sicher werdet Ihr es in der nächsten Folge erfahren. (na)

Mit lieben Grüßen (flo) (flo) (flo)

Magdalena
Lebe jeden Tag.
Monika
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 52 im Thema

Beitrag von Monika »

Liebe Magdalena,

ich freu mich schon auf die nächsten Fortsetzungen

Mit lieben Grüßen

Monika
Drachenwind
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 53 im Thema

Beitrag von Drachenwind »

Bis jetzt eine sehr gelungene Geschichte. Machweiter so,
sie gefällt mir.
ich bin neugierig, wie es mit Claudia weiter geht.
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 54 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo allen, )))(:
die schon auf die Fortsetzung warten. es hat länger gedauert. Ich musste einige Zeit in berufliche Angelegenheiten investieren.
Aber jetzt geht es weiter. (na)

Am nächsten Abend lag ein Brief meiner Krankenkasse in meinem Zimmer. Es waren mehrere Seiten. Da weiter Behandlungen meiner Krankheit begutachtet werden müssen. War ich plötzlich Krank? Gehe ich doch jeden Tag zur Berufsschule und zur Ausbildung zur Frau Lindner in den Laden. Jedenfalls wurde mir mittgeteilt, bei welchem Psychologen ich mich vorstellen soll. Scheinbar hatte auch der Psychologe eine Nachricht erhalten. Denn einen Tag später erhielt ich wieder einem Brief. Er enthielt einen Terminvorschlag. Am Montag in zwei Wochen hat ein Doktor Hirschmüller mich zu einem Beratungsgespräch vormittags eingeladen. Mein erster Gedanke ist, da bin ich in der Schule. Ich kann den Termin nicht in Anspruch nehmen. So ging ich zu meiner Mutter, "Ich muss absagen." so sprach ich und hielt den Brief meiner Mutter munter die Augen. Sie las erst schnell den Brief und meinte, "Du hast einen Termin zu einer Untersuchung, da muss dir dein Arbeitgeber dich freistellen." "Aber was soll ich der Schule bitte mitteilen? Ich bin keine Frau und möchte eine Frau werden? Da kann ich mich doch gleich eine neue Stelle suchen." Meine Mutter gab mir den Brief zurück. "Davon steht nichts in dem Brief. Also musst du es auch keinem sagen. Du darfst ruhig sagen, dein Hausarzt möchte zu einer Behandlung die Meinung eines Facharztes einholen. Das ist sein und dein Recht." "Aber", wand ich ein, "sie werden doch sicher Fragen stellen." "Es hat nichts mit deiner Arbeit und der Ausbildung zu tun. Übrigens Frau Lindner hat mir neulich bestätigt, sie ist mit dir sehr zufrieden." beruhigte mich meine Mutter.

Ganz sicher fühlte ich mich nicht, als ich am nächsten Tag in die Schule ging. Madelaine blieb es nicht verborgen. "Was ist mit dir los Claudia?" sprach sie mich noch vor dem Unterricht an. "Du wirkst so nervös." "Na ja ich soll zu einer Untersuchung, der Hausarzt hat es angeordnet." druckste ich herum. "Darum muss ich unsere Klassenlehrerin aufsuchen, da ich einen Tag nicht zur Schule kommen kann." "Wenn es nicht mehr ist. Dann können wir zusammen zu unserer Klassenlehrerin gehen. Bei mir hat der Frauenarzt etwas festgestellt, und ich soll zum Röntgen gehen." Gemeinsam ist es leichter. so suchten wir unsere Klassenlehrerin Frau Schmittbauer. Wir trafen sie im Lehrerzimmer. "Na was wollt ihr beiden.", kam sie direkt auf uns zu. Mich verließ meine Selbstsicherheit. "Ihr habt doch was auf dem Herzen." wiederholte sie sich. "Frau Schmittbauer", begann ich, " ich muss zu einer Untersuchung. Darum kann ich am Montag in zwei Wochen nicht zum Unterricht kommen." Noch immer hielt ich den Brief in den Händen, den ich von dem Psychologen erhielt. "Und was ist das für ein Brief?" bohrte sie weiter. Mein Herz pochte bis zum Hals und mir wurde heiß. "Es ist die Einladung zu der Untersuchung, Frau Schmittbauer." Sie griff nach dem Brief. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken. "Ist in Ordnung, ich mache einen Vermerk ins Klassenbuch. Oder ist noch was?" Nein Frau Schmittbauer." Erleichtert verließen wir das Lehrerzimmer. Dann fiel mir ein Madelaine. Und auf dem Flur stellte ich die Frage, "Madelaine was ist mit deinem Arzttermin?" "Ach so, der ist am Donnerstag. Mit meiner Chefin habe ich schon gesprochen." dabei lachte sie.

Nach der Schule bummelte ich mit Madelaine durch verschiedene Geschäfte. Bald wird es Winter. und ich besitze noch keine richtigen Stiefel. Mir gefielen besonders Stiefel mit schönen Absätzen. Madelaine empfahl mir lieber welche mit Profilsohlen und richtiger Fütterung. Am Ende ging ich mit zwei Paaren nach Hause. Das erste Paar hatte eine dicke Sohle mit Profil. Das Futter bestand aus Webpelz, welches an Schaft herausragte und eine Manschette bildete. Aber das andere Paar sah elegant aus. Am Stiefelschaft glitzerten kleine Steine aus Strass, die Eiskristalle nachempfunden sind. Und die Stiefel, welche auch gefüttert sind, hatten einen schmalen Keilabsatz. Auch konnte ich einer neuen Handtasche nicht wiederstehen. Die Dämmerung, die immer zeitiger jetzt einsetzt, ist längst vergangen, als wir uns verabschiedeten. So bepackt machte ich mich auf den Heimweg.

Es ist spät als ich zu Hause ankomme. Mutter hat schon längst das Abendessen auf dem Tisch. Sie ist neugierig, wie ich in der Schule die Freistellung zum Arztbesuch hinbekommen habe. So berichte ich davon wie Madelaine mir bei Frau Schmittbauer beigestanden hat. Sie meinte nur, "Schön, dass du so eine nette Freundin gefunden hast." dabei schaute sie zu Tür und entdeckte meine Einkaufstaschen. Sogleich musste alles ausgepackt werden. "Du hast einen guten Geschmack.", antwortete sie. "Da hättest du auch an mich denken können." und dabei lächelte sie mich von der Seite an. "Dann musst du mich aber von der Schule abholen und Madelaine mitnehmen. Denn sie hat mich beraten." Natürlich musste ich die Stiefel vorführen. Wir veranstalten eine kleine Modenschau in unserem Wohnzimmer. Es wurde sehr spät ehe wir zu Bett gingen.

Am Morgen wachte ich mit leichten Schmerzen in der Brust auf. Besser es fühle sich so als ob es spannte über der Brust. Ich nehme ja nun schon einige Zeit Hormonpräparate zu mir, aber ohne sichtbaren Erfolg. Sollten es etwa erste Anzeichen einer Veränderung sein? Bevor ich mich auf den Weg zur Schule begebe, muss ich noch schnell mit meiner Mutter reden. Unter der Dusche taste ich vorsichtig meine Brust ab. es ist nicht zu sehen, glaube ich. Gleich an Frühstückstisch erzähle ich von meinen Schmerzen. Daraufhin rät mir meine Mutter, "Ruf auf alle Fälle unsern Frauenarzt an, Claudia." Schnell gibt sie mir die Rufnummer. "Am besten du speicherst sie dir gleich in dein Handy ein.", rät sie. Ich muss ihr Versprechen heute unbedingt anzurufen. Dann ist es Zeit für uns zu gehen.

In der Pause unternahm ich mehrere Versuche meinen Frauenarzt zu erreichen. Erst am Nachmittag konnte ich endlich die Praxis erreichen. Am Telefon schilderte ich der Sprechstundenhilfe meine Beschwerden. Darauf meinte sie nur, ich könne heute Nachmittag unverbindlich in die Notsprechsunde kommen. Ich müsse aber, da ich keinen Termin habe, mit einer längeren Wartezeit rechnen. Es ist mir egal. Nach dem Unterricht hatte ich es eilig. Meine Mutter habe ich über das Telefon noch erreicht. Sie will mich von der Schule abholen. Und wirklich stand ihr Auto vor der Schule. Madelaine informierte ich nur kurz, dass ich es heute eilig habe.

Mit dem Auto war ich schnell an der Arztpraxis angekommen. Meine Mutter setzte mich nur ab. wie die Sprechstundenhilfe schon mitteilte warte ich lange bis ich aufgerufen werde. Zunächst erzähle ich dem Arzt meine Beschwerden. "Dann machen sie bitte den Oberkörper frei. Ich will mir Ihre Brust mal anschauen." Mir ist es peinlich mich vor Doktor Michaelsen auszuziehen. Aber es muss wohl sein. Ordentlich lege ich meine Oberbekleidung auf den Stuhl, der am anderen Ende des Raumes steht. noch immer trage ich meine Brustprothesen von Frau Schneider. Auf die Zeigt der Arzt und meint", Die Prothesen werden sie abnehmen müssen. Ich rate ihnen jetzt zu Prothesen wie sie Frauen nach einer OP tragen. Ich werde ihnen dafür ein Rezept ausschreiben. Und ich werde nochmal Blut abnehmen. Wenn ich das Ergebnis habe melde ich mich bei Ihnen. Ihre Rufnummer hinterlegen sie bitte bei meiner Sprechstundenhilfe. Es ist sonst alles ganz in Ordnung. Die Hormone können sie so weiter einnehmen." Dann kann ich mich wieder anziehen. Ich verlasse die Praxis, nach dem ich meine Handynummer bei der Schwester hinterlegt habe. Noch ist es später Nachmittag. Ich überlege wo ich das Rezept einlösen kann. Wie ich so durch die Straßen gehe, sehe ich ein Orthopädiefachgeschäft. Es ist noch geöffnet. Eine freundliche Angestellte kommt auf mich zu. "Was kann ich für sie tun." Ich habe ein Rezept von meinem Frauenarzt." Dabei überreiche ich den Schein der Frau. Etwas mitleidig schaut sie mich an. "Würden sie mir bitte folgen." Wir gehen in ein anderes Zimmer. "Darf ich Ihnen verschiedene Modelle zeigen." begann sie als ich auf einem Stuhl zur Ruhe komme. Nacheinander holte sie die einzelnen Modelle. Ich bin erstaunt, was es alles gibt, verschiedene Formen, als Einlage in einen speziellen BH, Selbsthaftende, mit Nippel, ohne Nippel. Am Ende bin ich überfordert. die Frau rät mir zu den Einlagen. Sie meint, "Nach einer OP ist es angenehmer, gerade wenn noch Schmerzen auftreten." So entscheide ich mich für die Einlagen, und kaufe auch noch entsprechende BHs. "Die Prothesen rechne ich selbst mit ihrer Krankenkasse ab." meinte die Angestellte. Die Beratung dauerte recht lange. So verließ ich als letzte Kundin das Geschäft.

So wurde es wieder spät, bis ich nachdem aufregenden Tag zu Hause bin. Ich erzählte meiner Mutter alles. Damit war sie beruhigt. Nun musste ich nur noch zu Frau Scheider, damit sie mir die festsitzenden Prothesen abnimmt. Nach einem Telefonat am nächsten Tag, konnte ich gleich bei Frau Schneider vorbeikommen. Sie löste vorsichtig die Prothesen ab. Sie meinte nur, "Ich glaube langsam entwickelt sich da was." Und ich glaube es nun auch. Am Nachmittag erhielt ich einen Anruf meines Frauenarztes. In dem Gespräch teilte er mir mit, das meine Blutwerte für meine Situation normal sind und ich mir keine Sorgen machen brauche. Mit dieser guten Nachricht ging ich beschwingt zu meiner Tanzgruppe.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen. Bis zur nächsten Folge viel Spass. (drink) (drink)


Eure Magdalena
Lebe jeden Tag.
monika-renate
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 55 im Thema

Beitrag von monika-renate »

Hallo Magdalena, wann geht deine Geschichte weiter ich bin schon ganz gespannt wie es mit Claudia weiter geht. Bitte schreib deine geschichte schnell weiter und Lass uns nicht immer so lange warten.

LG
monika-renate
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 56 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo Monika Renate,
Danke für Deine Antwort. Ich muss leider noch um etwas Geduld bitten. Jetzt wo die Tage länger werden und die Abende auch zum Verweilen und bummeln einladen, wenn es nicht gerade regnet, bin ich untewrwegs. So fehlt mir die Zeit zum Schreiben. Ich nutze die Zeit aber um mir Anregungen zu holen. Und die anderen Beiträge möchte ich auch gern lesen. Weil auch darin interessante Dinge beschrieben werden, welche mir halfen, eine Ordnung in meine Geschichte zu bringen. Die Fortsetzung ist aber schon in Arbeit.

Mit lieben Grüßen Magdalena
Lebe jeden Tag.
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 57 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo allen, (na)
welche schon auf eine Fortsetung warten. Ich kam gerade aus dem Wahllokal. Nun habe ich dennächsten Teil vollendet, bevor ich den Nachmittag bei Sonnenschein im Grünen verbringe. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen. (drink)

Ich war mal wieder als Letzte zum Training. So bin ich wenigstens allein beim Umziehen. Muss ich doch jetzt daran denken, meine Brüste sitzen nicht mehr so fest. Auch an die andere Art des BH gewöhne ich mich nur langsam. Er sieht nicht besonders attraktiv aus. Also schnell in meine Sportsachen und raus zu den Anderen. Madelaine winkte mich schon zu sich. "Wo warst du denn so lange?" "Ich hatte noch einen Anruf meines Arztes." Nach einer Pause fügte ich hinzu", Es ist alles OK." Ich schaute jetzt in die Runde und musste feststelle auch Markus ist noch nicht erschienen. "Wo ist Markus?" sprach ich vor mich hin als Frau Rietschel zu mir kam. sie schien es gehört zu haben, "Ich dachte ihr kommt zusammen. So wie ihr beide harmoniert, glaube ich da ist mehr. Aber Markus hat sich abgemeldet. Weißt du etwas?" Traurig sah ich nach unten und zuckte mit den Schultern, "Nein, ich habe keine Ahnung." Ich realisierte, ich habe keinen Tanzpartner mehr, ich habe Markus nicht mehr. Frau Rietschel reichte mir ein Taschentuch, weil plötzlich Tränen über meine Wangen liefen. "Wie und wann meldete er sich ab?" wollte ich wissen. Denn seine Adresse habe ich nicht. Unser Training und der Auftritt waren die einzigen Momente in denen ich ihm nah war. In denen ich glücklich war. Ich hing noch eine Weile so meinen Gedanken nach als Frau Rietschel einen neuen Tanz erklärte, den sie nun einstudieren möchte. Es ist zu meinem Glück kein Paartanz. Ich wische mir die Tränen aus meinem Gesicht, als Madelaine und die anderen lachen mussten. Madelaine holte einen Spiegel aus unseren Requisiten und hielt in mir vors Gesicht. Mein Make-up hatte ich verschmiert. Jetzt muss auch ich lachen, als ich mich im Spiegel sah. Wir tanzten dann verschiedene Tänze, auch ich konnte mit verschiedenen Partnern üben. Zum Abschluss des Abends erklärte Frau Rietschel, dass in der Weihnachtszeit verschiedene Auftritte angefragt sind. Sie lege eine Liste aus mit den Terminen. Wir sollen uns in den nächsten Wochen eintragen wer teilnehmen kann. Alle gingen in die Umkleideräume. Nur ich suchte nochmals Frau Rietschel auf. "Wie soll ich denn ohne festen Partner weitertanzen?" "Willst du etwa aufhören?" "Nein Frau Rietschel, auf keinen Fall. Aber nur an der Seite stehen macht keinen Spaß." "Wir finden eine Lösung. Bevor du und Madelaine zu uns kamt, hatten wir zu viele Männer. Was eher ungewöhnlich ist. Da habe ich unsere Tänze umgestellt. Und genau das werde ich jetzt wieder tun." Erleichtert ging ich nun mich duschen und umziehen.

Madelaine wartete schon auf mich. "Du trödelst heute den ganzen Tag.", empfing sie mich. Wir wollten noch gemeinsam bei ihr unsere Aufgaben lösen. Ihre Mutter war eingeweiht, dass ich vorbeikomme. Meine Mutter ist zu einer Beratung in der Firma. So hatte mich Madelaines Mutter mich zum Abendbrot mit eingeplant. Sie dachte wohl die ganze Schulklasse kommt. Der Tisch ist reichlich gedeckt. Ich schaute zu Madelaine, "Erwartet ihr noch jemanden? Ich kann auch nach Hause fahren, wenn es ungelegen ist." "Nein, meine Mutter denkt immer nach dem Sport und Tanz bräuchten wir ausreichend zu essen. Außer dich erwarten wir niemanden." Mir ist es peinlich. So richtigen Hunger verspüre ich heute Abend nicht. Zögerlich greife ich zu. Wir sind zu dritt am Tisch. Madelaines Vater arbeitet bei den Stadtwerken und hat zweite Schicht. Madelaines Mutter fällt auf, dass ich mir nur kleine Portionen nehme. "Claudia, sie brauchen sich nicht so wenig nehmen. Ihr jungen Mädchen seid alle gleich, wollt immer schlank eher dürr sein. Das ist nicht gut." meinte sie und legte mir eine Scheibe Braten auf meinen Teller. ich will sie nicht verletzen. so esse ich den Braten. Er schmeckt wirklich gut. "Danke, ihr Braten ist köstlich.", bemerkte ich und fügte hinzu, "Wie haben sie ihn zubereitet?" Ein Lächeln kam auf das Gesicht von Madelaines Mutter. "Siehst du Madelaine, Claudia erkundigt sich nach dem Rezept. Das könntest du auch mal fragen. Aber nein fürs kochen hast du keine Lust." Ich, dass muss ich hier ehrlich zugeben, auch nicht. Aber ich weiß, wie sehr sich meine Mutter freut, wenn ihr das essen gelungen ist und gelobt wird. Da habe ich richtig ins Schwarze getroffen. Madelaine zog ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. Und Madelaines Mutter erklärte ausführlich die Zubereitung ihres Bratens. Immer folgte auch eine Art Belehrung, was eine gute Hausfrau werden will, beachten soll. Mir tat jetzt Madelaine leid. Ich überlegte, wie ich sie aus dieser Lage retten konnte. Da fiel mir ein, wir wollten noch unsere Hausarbeiten erledigen bevor wie vereinbart meine Mutter mich heute abholt. "Das ist sehr interessant.", log ich, "Ich würde gern mehr von ihnen erfahren. Doch leider muss ich noch mit Madelaine unsere Hausaufgaben durchgehen. Sie sind heute besonders umfangreich." "Dann will ich euch nicht länger aufhalten. wir können uns ja ein anderes Mal weiter austauschen. Es ist gut, dass ihr wenigstens beide so gut lernt." Madelaine und ich verließen das Wohnzimmer.

In Madelaines Zimmer angekommen mussten wir beide lachen. Unsere Aufgaben haben wir schnell erledigt." Ich habe meine Zeitschriften mit.", sagte ich. "Hier haben sie einen Bericht über eine neue Haarfarbe. Ich weiß nicht ob ich mir die Haare färben soll." Dabei zeigte ich auf die Bilder, auf denen einige Models mit schicken Frisuren zu sehen sind." "Ich habe mir noch nie die Haare gefärbt.", sagt Madelaine. "Ich denke meine Mutter würde mich nicht ansehen, mit gefärbten Haaren. Du hast ja am Tisch mitbekommen was sie für eine gute Hausfrau hält. haare färben gehört nicht dazu." "Ja Madelaine, meine Mutter ist da offener. Sie lässt sich selbst die Haare färben. Sonst würde man schon die ersten grauen Strähnen sehen." Gemeinsam schauten wir weiter durch die Zeitschrift und merkten nicht wie Spät es schon ist. Als plötzlich die Klingel schellte und kurz danach meine Mutter vor uns im Zimmer stand. Es ist wirklich schon spät. Ich verabschiedete mich von Madelaine und ihrer Mutter. Dann saß schon im Auto und wir fuhren Heim. Unterwegs fing ich mit Fragen an, "Was würdest du sagen, wenn ich mir die Haare färben lasse?" Meine Mutter trat auf die Bremse. "Was willst du?" Es folgte eine Pause. "Du hast jetzt so schönes Haar. Die Haarverlängerung von Frau Schneider ist herausgewachsen." Langsam fuhren wir weiter. "In meiner Zeitschrift ist so ein Bericht über eine neue Haarfarbe. Ich kann ihn dir morgen zeigen. Die Models sehen echt toll aus, Mama." "Ich kann mir den Artikel mal anschauen. Aber trotzdem, überleg was du jetzt für schöne Haare hast." Ich muss zugeben Recht hat sie.

Am nächsten Morgen legte ich die Zeitschrift neben Mutters Handtasche. Von meiner Idee Haare färben noch begeistert, meinte ich zu meiner Mutter am Frühstückstisch, "Ich habe die die Zeitschrift, mit dem Artikel über die neue Haarfarben neben deine Handtasche gelegt." Dann ging ich das Geschäft. Heute haben wir die neue Winterkollektion endlich bekommen. Sie sollte schon vor einigen Wochen eintreffen. So bin ich den ganzen Tag nur mit Ware auspacken und auspreisen beschäftigt. Auch zwei andere Kolleginnen helfen mit alles in die Warenträger im Geschäft für unsere Kundinnen zu präsentieren. So bin wie eine lahme Ente nach Hause geschlichen, so ausgelaugt fühlte ich mich heute. An den Zeitschriftenartikel dachte ich nicht mehr. Nach dem Abendessen freue ich mich meine Beine hochzulegen. Bald wäre ich eingeschlafen. Meine Mutter rief mich aus meiner Schläfrigkeit zurück. "Ich habe heute Nachmittag den Artikel gelesen. Es handelt sich um Naturfarben, da sollten keine Nebenwirkungen zu befürchten sein. Ich kann mal bei meiner Frisörin nachfragen, was sie davon hält. Vielleicht gehen wir zusammen und lassen uns die Haare machen." meinte sie. Ich bin noch nicht richtig wach und habe nur die Hälfte verstanden. "Was, wo sollen wir hingehen?" "Zum Frisör meine Tochter. Du hattest mir doch den Bericht zu den Haarfarben heute Morgen gegeben." "Du erlaubst es mir." reagiere ich plötzlich hellwach. "Du hast mich nicht richtig verstanden Fräulein. Ich möchte erst die Meinung meiner Frisörin einholen, und dann können wir vielleicht gemeinsam einen Termin vereinbaren." "Am Montag habe ich doch den Termin bei dem Psychologen, da können wir doch danach bei deiner Frisörin uns treffen.", schlug ich vor, " Da könne wir uns doch ihren Rat einholen." Meine Mutter merkte, dass ich sie gerade überrumpelt habe. Sie konnte nicht mehr zurück. Darum kam ihre Frage, "Um welche Uhrzeit hast du den Termin?" "Um elf Uhr soll ich mich vorstellen und es ist eine Dauer von zwei Stunden angegeben." "Ich arbeite am Montag bis gegen fünfzehn Uhr. Dann treffen wir uns sechzehn Uhr beim Frisiersalon, Hairstudio Madam Desiree, am Marktplatz."

Bis zum Wochenende bin ich im Geschäft noch mit der neuen Kollektion beschäftigt. Nur bei hohem Andrang half ich im Verkauf mit aus. Ich war schon in Gedanken was mich beim Psychologen erwartet? Wie soll ich mich kleiden? Wie soll mein Make-up wirken. Die Meinung meiner Mutter ist, ich soll mich nicht verstellen einfach ich selbstsein. Sie empfiehlt mir einen schlichten Rock mit einer schlichten Bluse und flachen Pumps. Darüber, die Tage werden kühler, meine Mantel und nur ein leichtes Make-up. Vor Aufregung konnte ich nicht einen erholsamen Schlaf finden.

Das was es für Heute. Denkt daran noch Eure Wahl zu treffen. Eine Fortsetung folgt sicher. ))):s


Liebe Grüße Eure Magdalena
Lebe jeden Tag.
Tatjana_59
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 58 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Danke Magdalena,

Ich freue mich auf weitere Teile deiner Geschichte, es ist einfach schön zu lesen.

Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
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Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
nathaliecd
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 59 im Thema

Beitrag von nathaliecd »

Danke Magdalena,

bitte weiter so. Bin schon gespannt, wie es weiter geht.
LG
Nathalie
Magdalena
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Re: Die Berufswahl ändert meinen Lebensweg

Post 60 im Thema

Beitrag von Magdalena »

Hallo, )))(:
wieder habe ich einen Teil geschrieben.Wie immer wünsche ich Euch viel Freude beim Lesen, so wie ich mich auf Eure Antworten freue.

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit meiner Mutter bereite ich mich auf den Besuch beim Psychologen vor. Ich schminke mich nur dezent. Aber auf Schmuck verzichte ich nicht. da es ach langsam kälter wird, nehme ich dickere Stumpfhosen zu meinem dunklen knielangen Rock und einen passenden Pulli. Mein Mantel reichte knapp über den Rocksaum. In meiner Handtasche nahm ich noch die Unterlagen meiner Krankenkasse mit. "Bis nachher beim Frisör. " verabschiedete ich mich. Mein Weg führte mich zum Bahnhof um in die Kreisstadt zu fahren. In der Kreisstadt suchte ich mich an der Info-Tafel, wo die Praxis des Psychologen ist. Ich fand sie aber nicht. Vor dem Bahnhof warteten mehrere Leute auf den Stadtbus. Ich heilt meine Einladung in der Hand und schritt auf die Gruppe zu. Mit, "Guten Tag, kann mir einer sagen wie ich zu der Straße komme?" ging meine Frage in die Runde. Ein gutaussehender Mann meinte, "Da können sie mit dem Bus, er fährt in zehn Minuten, bis zur Endhaltestelle mitfahren." So reihte ich mich in die Gruppe ein. Der erwähnte Bus fuhr bis zum Rande der Stadt. Hier stehen viele schicke Einfamilienhäuser. Langsam ging ich an den Eingängen zu den Grundstücken vorbei. Dann erreichte ich das Grundstück mit der Praxis. ein großes Messingschild wies auf die Psychotherapiepraxis hin. Mit höherem Puls betätige ich den Klingelknopf. Mir wird die Tür geöffnet.

Ich betrete das Haus und schaue mich um. Es sieht nicht wie eine Arztpraxis aus. Ich habe eher das Gefühl in einer noblen Villa zu sein. Jetzt tritt ein Mann, ich schätze ihn um die fünfzig Jahre auf mich zu. "Guten Tag Frau Bergner. Wenn sie hier ihren Mantel ablegen möchten." und reicht mir eine Kleiderbügel. "Guten Tag. ab ich zurück. Dann zog ich meine Mantel aus, dabei nahm der Herr meinen Mantel und hing in an der Garderobe auf. "Bitte kommen Sie in mein Sprechzimmer." Ich folgte langsam. "Darf ich ihnen etwas zu trinken anbieten, eine Kaffee oder Tee? Meine Frau kann es gleich bringen." Nein, aber ein Glas Wasser." mir ist wirklich der Mund trocken. Er ging kurz aus dem Zimmer. Nach einigen Minuten kam seine Frau mit einem Glas Wasser zu mir. Als seine Frau das Zimmer verlassen hat begann der Herr sich vorzustellen. "Ich bin Doktor Frank Heller und wurde beauftragt mich um ihre Angelegenheit zu bemühen."Wir setzen uns um einen kleinen Glastisch jeder in einen Sessel. Dokter Heller versuchte ein lockeres Gespräch aufzubauen. Zuerst erzählter er von sich. Schließlich wollte er etwas aus meiner Kindheit wissen. So erzählte ich aus meiner Schulzeit. ich kann mir nicht vorstellen, was meine Schulzeit mit meinem Wunsch als Frau zu leben zu tun hat. Aber Doktor Heller verstand es mein Vertrauen zu erlangen. Er ließ mich immer aussprechen und stellt nur wenige Fragen. So kam das Gespräch eine neue Richtung wo wir über Sport sprechen. Sicher hat mich als Junge Fußball interessiert, aber selbst gespielt hatte ich es nie. Beim Schulsport war ich immer der, der als letzter gewählt wurde. Auch sonst war ich eher der Außenseiter, was mir erst jetzt wieder deutlich wurde. An der Berufsschule ist es anders. Ich habe einige Freundinnen und mit Madelaine eine beste Freundin. Diese Gedanken kommen mir bei dem Gespräch in den Kopf. immer nippe ich von dem Glas. Nach einer Weile meinte der Doktor Heller. "Danke Frau Bergner, ich möchte sie nicht überfordern. Für heute können wir eine Pause machen. Ich würde sie aber gern zu einem weiteren Gespräch bitten." So vereinbarten wir einen neuen Termin für Donnerstag in einer Woche. Ich habe Donnerstag vorgeschlagen, da ich dann nicht in der Schule wieder Frei beantragen muss.

So schlimm war es gar nicht, als ich das Haus verlassen habe. Bis zum Frisörtermin habe ich noch genügend Zeit. Trotzdem versuche ich schnell wieder zurück zu fahren. Ich kann ja am Marktplatz noch in ein Cafe gehen. So mache ich es auch.
Vom Fensterplatz, den ich mir ausgesucht habe, kann ich den Marktplatz überschauen. Von weitem sehe ich zur verabredeten Zeit das Auto meiner Mutter. Meine Kaffee und Gebäck waren schon bezahlt. Also verließ ich das Cafe und ging zu dem Parkplatz zu. "Hallo meine Tochter wie war es?" empfing sie mich. Ich gab ihr ein Küsschen, "Es ging so." Gemeinsam schlenderten wir auf den Frisiersalon zu. Im Salon war es ruhig. Wir mussten nur kurz am Empfangstresen warten. "Guten Tag Frau Bergner!" wird meine Mutter begrüßt. "Wenn haben sie uns den mitgebracht?" "Das ist meine Tochter Claudia." "Ich wusste gar nicht, dass sie eine Tochter haben." Und nach einer Pause, Was kann ich für sie Erledigen." "Meine Tochter interessiert sich für eine neue Haarfarbe. Es gab da einen Bericht in ihrer Frauenzeitung.", dabei überreichte meine Mutter die aufgeschlagene Seite mit dem Artikel. Nacheiner weiteren Pause sprach die Frisörin, "Ja die kann ich empfehlen. nicht so aggressiv und doch eine gute Deckkraft." Ich schaute zu meiner Mutter. Mein Blick löste bei meiner Mutter eine neue Frage aus. "Haben sie solche Farbe im Angebot." "Ja es ist bei uns möglich. Wenn sie Zeit haben. Heut am Montag ist nicht viel los ich kann sie gleich behandeln." Wieder tauschte ich Blicke mit meiner Mutter. Sie nickte. "Ja." antworte ich. So nahm ich auf dem Stuhl Platz. Die Frisörin kam mit einer Farbprobe zu mir. Ich ließ mich beraten. Wir einigten uns auf einen hellen Braunton mit hellen Strähnchen. Dann wusch mir die Frisörin die Haare und meinte sie müsse die Haare noch etwas in Form schneiden. Es war mir egal ich vertraue heute wohl allen. dann trug sie die Farbe auf. "So sie muss jetzt etwa zwanzig Minuten einwirken." und reichte mir eine Zeitschrift zum lesen, eine Frauenzeitschrift. Zwischen den Artikel zu neuen Frisuren schaute ich zu Seite. Sieh an dachte ich, als ich die Frisörin bei meiner Mutter sah. Auch ihre Haare wurden gerade gewaschen. Ich las gerade eine Bericht über neue Haarschnitte, als die Frisörin zurück ist, "So jetzt werde ich die Haaren nochmals waschen. Möchten sie die Haare lockig haben?" Locken hatte ich bis jetzt nicht. Ich dachte neue Haarfarbe und neue Frisur nicht schlecht, dachte ich. " Ja schöne große Locken wären nicht schlecht." Nach dem Wasche bekam ich etwa festige in die Haare bevor sie auf Lockenwickel gedreht werden. Jetzt saß ich unter der Trockenhaube. Ich kann umstehende nicht richtig verstehen. Auf meinem Kopf wird es heiß. So lese ich in der Zeitschrift weiter. dann schaltet sich die Trockenhaube automatisch ab. Wider erscheint die Frisörin und führt mich zum Frisiertisch mit Spiegel. Noch sind meine Haare aufgewickelt. Aber ich kann meine neue Haarfarbe schon sehen. Jetzt werden die Lockenwickler abgenommen. wie kleine Federn kräuseln sich meine Haare. Ich erschrecke etwas. aber die Frisörin kämmt mit ihrem Kamm die Haare gründlich durch. Im Spiegel staune ich über die neue Frisur. In großen Wellen fallen meine Haare bis zur Schulter. Bin das wirklich ich. Währen ich mich noch im spiegel betrachte ist auch meine Mutter fertig. auch sie hat jetzt eine neue Haarfarbe bekommen. Sie merkt wie ich mich betrachte. "Na meine Tochter wie ist es, kommst du mit nach Hause? Oder sollen wir den Spiegel mitnehmen?" dabei lächelte sie. Ich drehte mich zu ihr um, "Nein, ich bin nur so überwältigt, was die Farbe und locken so anstellen." Wir bezahlten und fuhren nach Hause. am Abend berichtete ich ausführlich vom Besuch beim Psychologen.

Es war etwas kürzer, aber eine Fortsetung kommt bald. (cof)

Mit lieben Grüßen eure Magdalena
Lebe jeden Tag.
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